25 Anna Rosenwasser, SP-Nationalrätin – Wie überlebst du im Bundeshaus?

Shownotes

Host: Michael Elsener www.michaelelsener.ch/politkuchen Mehr Infos zum POLITKUCHEN & Live-Shows: www.michaelelsener.ch/politkuchen

Gast Folge 25: Anna Rosenwasser, SP-Nationalrätin – Wie überlebst du im Bundeshaus?

https://annarosenwasser.ch/

Übrigens: Die Live-Show mit SP-Nationalrätin Jacqueline Badran gibt es auch als Video auf Youtube: https://youtu.be/Jk35FHdixqI

Auch die Live-Show mit Bundesrat Albert Rösti gibt es als Video auf Youtube: https://youtu.be/C6HB9AXufr8

www.youtube.com/michaelelsener

POLITKUCHEN Politik ist oft trocken, kompliziert – oder schlicht ungeniessbar. Kein Wunder also, dass in der Schweiz nur 45% abstimmen. Die anderen 55 %? Die überlassen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, lieber einer Minderheit. Michael Elsener – Comedian und Politikwissenschafter – will politische Teilhabe wieder schmackhaft machen. In seinem Podcast «POLITKUCHEN» serviert er politische und gesellschaftliche Themen so, dass wir sie endlich verstehen, gerne hören – und sogar Appetit auf mehr bekommen. Mit Humor, Neugier und einer Prise Puderzucker sorgt Michael für mehr Durchblick. Alle zwei Wochen lädt er Menschen ein, die in der Schweiz und der Welt mitmischen. Bei einem Stück selbst gebackenem Kuchen spricht er mit ihnen über Themen, die uns alle betreffen. Und wenn’s spannend wird, hakt er nach, bohrt tiefer, stellt überraschende Fragen – und will wissen: Was treibt diese Köpfe eigentlich an? Und wie sind sie so geworden, wie sie sind?

Transkript anzeigen

00:00:02: Wir müssen Ressourcen investieren, um das zu terapieren.

00:00:04: Also Leute, die schon immer da sind und Leute, wo in die Schweiz kommen, alle Menschen mit Zugang zur Therapie haben.

00:00:10: Man ist als Frau in einer Situation und es gibt einen Mann in diesem Raum in dieser Sitzung, der relativ viel Raum nimmt.

00:00:17: Was gibt's für Möglichkeiten zum darauf reagieren, dass sich vielleicht etwas anderes ändert?

00:00:22: Ich würde als Erstes einführen, dass jeder Mensch, der in der Schweiz lebt, mitbestimmen kann.

00:00:27: Im Moment hat vorhin von den Leuten gar kein Stimm- oder Wahlrecht.

00:00:31: unglaublich schwer gemacht wird, um den Schweizer Pass zu bekommen.

00:00:33: Und ich finde es so krass, wenn du in der Schweiz lebst, bist du automatisch betroffen von politischen Entscheidungen hier und ein Viertel der Leute kann nicht darüber bestimmen!

00:00:41: Das ist der Politkuchen mit mir, Michael Ellsener Satiriker und Politikwissenschaftler unter Autorin und SP-Nationalrätin Anna Rosenwasser.

00:00:50: Sie motiviert uns immer wieder in die Schweiz Sachen zu verändern und dafür zu sorgen dass queere Menschen in der schweiz ein sicheres Leben haben das weibliche Menschen in die schweize ein einfaches Leben hat.

00:01:00: Ich möchte mit ihr gerne darüber reden, woher Seite Energie nimmt zum Veränderungen anzugehen und was sie macht, wenn sie einen Roland begegnet.

00:01:09: Wir haben das Gespräch für die Spezialausgabe von Politkuchen schon vor einer Zeit, Ende im Jahr hierzu zeichnet und heute ist es endlich soweit – wir lassen es raus!

00:01:18: Viel Vergnügen beim Politkuchen mit der Anna-Rosen-Wasser.

00:01:24: Hallo!

00:01:24: Schau, Freunde!

00:01:28: Kommst du hin?

00:01:30: Ich freue mich, aber es hat keinen Roland da...

00:01:33: Ich habe versucht zu organisieren.

00:01:35: Hast du alle Roland

00:01:36: gefragt?

00:01:36: Ich habe wirklich alle Roland, die ich kenne, gefragt und sie haben alle etwas vorgehalten.

00:01:40: Wie viele Roland kennst du?

00:01:41: Drei!

00:01:41: Du hast jetzt schnell gekommen...ich

00:01:43: kann gar nicht.

00:01:44: Ja, ich habe sie auch gefragt.

00:01:48: Magst du sagen heute Morgen, wo du verwachen bist?

00:01:50: Was war so das erste Gefühl, was du hatte?

00:01:53: Ich verwache meistens mit der Freude darüber, dass mein Büsi, er ist Minu Leid sich an mich einfach so auf mein Oberkörper zu mir sagen, dass es Zeit ist für den Morgen.

00:02:04: Also nicht meinen Seinen!

00:02:06: Und das ist immer... Ich verwache immer mit einem schönen Gefühl eigentlich weil ich verwach immer mit einer fluffigen Büssi auf mir drauf

00:02:12: Aber auch mit ein bisschen Druck, d.h.

00:02:13: du musst jetzt gleich liefern?

00:02:18: Spannung ja!

00:02:19: Was ist dein Minuzum zum Morgen?

00:02:21: Also Sachen, die ich einfacher liefern kann als andere Sachen, von denen wir verlangt werden Trockenfutter und Furchtefutter eigentlich bei mir.

00:02:27: Okay aber du sagst nur, aber du kochst nicht Deine Katze.

00:02:31: Nein, kochst du für deine Katze?

00:02:33: Ich habe keine Katze, aber ich kenne Leute, die am Abend noch so ... Ich koche nicht

00:02:38: mehr für mich selbst!

00:02:39: Nein,

00:02:39: nein!

00:02:40: Wirklich?

00:02:41: Wie ist es?

00:02:42: Hey, ich schmeisse Sachen zusammen, aber wenn ich Sachen für mich zubereiten, weiss nicht, wer übertritt.

00:02:47: Du würdest nicht als Kochen bezeichnen.

00:02:52: Ist das Selbstbeschreibung oder die Beschreibung von anderen?

00:02:54: Beides.

00:02:55: Beides Michi, beides.

00:02:57: Es gibt alle Leute, die mich umbestätigen.

00:02:59: Gibt es eine Menge, wo du sagst, wenn jetzt Leute auf Besuch kommen?

00:03:02: Das würde ich kochen.

00:03:03: Mein Humus ist nicht schlecht!

00:03:05: Ich kann Humus machen.

00:03:06: Manchmal mache ich Humus.

00:03:07: Hast du schon etwas gefunden und möchtest dich gerne verändern, dass du besser kochen

00:03:11: kannst?

00:03:11: Ja, ich nehme es manchmal vor...

00:03:13: Wie lange habt ihr es, Ami?

00:03:15: Gar nicht.

00:03:15: Es fängt gar nicht an.

00:03:17: Also du nimmst sie vor?

00:03:18: Ich nehme es noch vor und dann denke ich auch, ich habe Hunger Mh, eine Dose Kichererbs mit Salatshausen.

00:03:24: Ich finde es humus, was willst du mehr?

00:03:26: Hey,

00:03:26: voll!

00:03:29: Ich find's spannend, heute mit dir über Veränderungen im Privaten zu reden.

00:03:32: Aber natürlich ein grosses auch.

00:03:34: Du bist schon eine gewählte Politikerin.

00:03:36: Wie wohl fühlst du dich im Nationalrat?

00:03:39: Kann man sagen auf einer Skala vielleicht von eins bis zehn?

00:03:41: Ich sage mir zehn wäre so ... Du bist in der Kaffee mit deinen Freundinnen am Tee trinken und eines ist so... Du musst ein Wochenende Pferi mit dem Andreas Glarner.

00:03:53: Ich glaube, Andreas Glarner und ich würden es schaffen um ein okayes Wochenende zu haben.

00:03:56: Aber das Anstrengende ist, dass es variiert.

00:04:00: Weil ich muss alles da drin navigieren.

00:04:02: Manchmal finde ich es sehr schön, um etwas Neues kennenzulernen oder was Neues lernen zu können.

00:04:07: Und manchmal werde ich überwältigt davon, wie viel ich noch nicht weiss.

00:04:11: Ich habe sehr viele verschiedene Gefühle von eins bis zehn, wenn ich im Bundeshaus bin... Im Gegensatz zu den meisten Leuten, die dort sind ... Ich hatte kein Amt, sicher nicht Kantonsrätin.

00:04:24: Aber ich war halt auch in der Parteierlandschaft zu Hause.

00:04:29: Zuerst musste ich noch zwei bis drei Bläser kaufen, bevor ich ins Bundeshaus gesteppt bin.

00:04:33: Viele Gefühle!

00:04:34: Und gleichzeitig habe ich nicht viel zu verlieren.

00:04:38: Ich habe ja nicht mehr gesagt, dass ich Nationalrätinnen werde, weil der Platz, wo ich war, aussichtlos war.

00:04:43: Stativistisch gesehen.

00:04:44: Ich wurde einfach.

00:04:44: Das heisst ... Ich habe vielleicht weniger als andere Leute drin.

00:04:48: Angst, dass ich wieder gehen muss.

00:04:50: Weil ich habe einen Plan zum Detten sein kann und das ist auch schön.

00:04:52: es gibt eine gewisse Freiheit um so Politik zu machen oder Änderung bewirken wie man sich das vorstellt.

00:04:58: Wenn ich ab und zu in der Wandelhalle bin irgendwie zum Recherchieren war ich dich manchmal auch und ich finde es an mich schon einfach crazy wie eng getaktet das alles ist.

00:05:10: Die Leute sind voraus am Gespräch.

00:05:13: Dann kommt der Alarm auf den Page oder das Handy, musst du abstimmen und dann rennen alle rein.

00:05:18: Das gibt schon schöne Videos wie all diese Leute in einem Bastia Giro, die sehr gross ist.

00:05:23: Der Bastia-Giro hat mich so verraten.

00:05:25: Er war gegenüber von mir.

00:05:26: Ich schaue immer wegen dem Abstimen ... Wenn es Handys sagt, abstimme, dann hast du meistens zehn Minuten Zeit.

00:05:33: Easy!

00:05:33: Ich schreibe nacherst das Kapitel fertig.

00:05:35: Gegenüber von mir erhockt der Bastia a Giro der weiss, wie der Haar es läuft oder eben nicht läuft und sitzen bleibt.

00:05:41: Und dann plötzlich schreit jemand in die offenbar leere Wandelhalle so, ah, wahrscheinlich!

00:05:47: Ich bin noch nie so schnell im Leben gerannt weil ich leider den Fehler gemacht habe am Bastion zu vertrauen und wir sind beide wirklich um eine Sekunde knapp genug rechtzeitig an unsere Plätze.

00:05:58: kurzum abstimmen.

00:05:59: Machen wir nie mehr ihm vertrauen.

00:06:00: aber das heißt auch nicht mehr dich.

00:06:01: Ja genau, wer ist er?

00:06:02: Wo

00:06:05: er nicht mehr im Nationalrat ist, kann ich ihm vielleicht erzählen, dass er einer der ersten Politikerin war, die ich überhaupt gewohnt habe.

00:06:12: Und zwar, als ich ein Teenie war, hat er für irgendeine Kampagne irgendwie ...

00:06:17: Ich weiss, wie du das meinst!

00:06:19: Er hatte nämlich uuuh wenig an.

00:06:22: Ja, ich glaube etwas vom ersten Mal, wenn ich von Politik mitbekommen bin in einem Bastien-Shiro.

00:06:25: seine Apps waren in den Nullerjahrs.

00:06:28: Was ich dort faszinierend finde, es läuft so viel in den Wandelhallen.

00:06:31: Es sind irgendwelche Lobbyistinnen und Lobbyisten, die einem zutexten oder informieren wollen.

00:06:37: Ich habe mich gefragt wie man zu sich selber schauen kann in einer Session?

00:06:45: Es

00:06:45: gibt ja nicht wirklich Pausen!

00:06:47: Die Frage stelle ich mir die ganze Zeit an... In meiner ersten Session war ich so gestresst, dass man wirklich den Schlaf und der Appetit abgestellt hat.

00:06:56: Mein Körper hat wirklich mehr gemälde Rosenwasser, das machen wir im Fall nicht weiter.

00:06:59: Und dann habe ich mir die Frage sehr ernsthaft gestellt.

00:07:02: Das Krasse ist auch, wie die Arbeitsmoral dort drin hat überhaupt nichts mit Moral zu tun, sondern es macht niemand pausen.

00:07:10: Du machst Pausen, zumindest jemandem beim Café darüber zu reden, wie man das jetzt mit dieser Kita-Initiative machen will ... Und wenn ich mit anderen Politikerinnen einfach mal bläutere, dann merkst du, ah nein, nicht bläuter.

00:07:24: Ich habe mich selber schauen müssen wie ich Pausen mache, weil es niemand sonst macht.

00:07:29: Ich kann niemandem abgucken, wie ich pausen möchte, wenn man in das Haus geht.

00:07:32: Ich hab auch erfahren, dass im dritten Stock im einen Flügel des Bundeshauses Ruheräume gibt – aber die benutzen sie niemals und sind immer leer!

00:07:41: Was sehr viel aussagt finde ich.

00:07:43: Und da kann ich mich hängen alleine?

00:07:47: Das ist mega schön.

00:07:48: Dann mache ich ja nichts!

00:07:50: Und dann kommt wieder der SMS-Salon von Abstimmungen, da muss wieder ein Bastian Giraud hinterherlaufen.

00:07:55: Ich stelle mir also vor, wer hat einerseits den Konkurrenzkampf mit anderen aus dem eigenen Partei?

00:08:01: Wer kann vielleicht was reden und was vertreten?

00:08:03: Und andererseits natürlich auch noch den Kampf gegen die anderen Parteien und ihre Vorhaben.

00:08:09: Was ist anstrengender?

00:08:10: Also ich bin sicher dass diese Zeit kommt wo ich es streng finde gegen Leute in der anderen Partei müssen... mich beweisen und mehr Raum einnehmen.

00:08:19: Aber jetzt ist für mich noch anstrengender, um zu aushalten wie viel Raum das Gegnerseite nimmt.

00:08:28: Weil schon auch Themen aufkommen, dann habe ich mir das Privileg falsch genutzt und mich entzogen.

00:08:37: Namentlich wirklich, wie rassistisch die Woten dort sind ... zeigt mir wieder, warum ich das Thema als Yül so verdrängt habe.

00:08:44: Das ist unglaublich!

00:08:45: Im Moment habe ich mehr Mühe mit den gegnerischen Seiten, aber die Zeit wird schon... Wir sind ja alle einzelne Politiker drinnen drin und die Zeit kommt, wo ich auch innerhalb der eigenen Partei darüber süffze müssen, dass man durch die Ellbögen etwas ausfahren muss wahrscheinlich.

00:09:00: Ich bin auch nicht in der Ellbogenphase.

00:09:02: Wer

00:09:02: ist dein Lieblings-Bundesrat?

00:09:08: Ich habe noch nicht so ein Lieblungsgefühl gegenüber Bundesräern.

00:09:11: Ich stehe jetzt gerade so Stoff-Tierchen vor für den Bundesrat, um solche Sachen zu heinzunehmen und dann bei sich ins Bett hineinlegen.

00:09:20: Das

00:09:20: ist wirklich etwas Gegenteils meiner Gefühle gegen das Bundesrat!

00:09:26: Nein, noch nicht so Stofdia-Gefühl.

00:09:27: Wäre es dein

00:09:28: Lieblingsbundesrat?

00:09:30: Ich kann mir sagen, zum Parodieren habe ich Alain Bersey Granaten gefunden.

00:09:34: Ja, ja, das verstehe ich.

00:09:35: Jetzt gibt es Parmalen... Unverhofft?

00:09:38: Erein paroditechnisch gibt er sehr viel her, weil er politisch praktisch nichts macht.

00:09:42: Das ist zum Beispiel was du sagst!

00:09:43: Weil unverhoffer ist mein Hauptgefühl im Geib Barmela gegenüber, weil ich bemerke mich nicht, dass er da oben ist und ich bin mir auch noch nicht gewohnt zu meinem gleichen Raum wie ein Bundesrat.

00:09:52: Und immer wenn der Geib barmela oben ist, bin ich plötzlich so... Ah das ist der Geit Barmala!

00:09:57: Ich meine

00:10:01: niemals sagen jemandem seinen Onkel.

00:10:03: Er macht genau den Eindruck, dass

00:10:05: andere Leute ihn für einen Onkel halten.

00:10:06: Ja oder einfach, glaube ich... Dass er selber gar nicht weiss, dass er Bundesrat ist?

00:10:12: Er wirkt damit so!

00:10:14: Also eigentlich niedlich.

00:10:15: Vielleicht

00:10:15: gibt es jetzt von ihm ein Stoff-Tierling an.

00:10:18: Anstatt... Genau, er könnte entscheiden.

00:10:20: Anstand, dass du im Bundesrat wärst, machen wir einfach ein Stof-Tiereling aus dir.

00:10:25: Also die paar Mal haben wir abgehandelt.

00:10:28: Ich weiss, dass du so Sachen darfst sagen.

00:10:29: Aber ich bin gar nicht sicher, ob ich solche Sachen sage.

00:10:33: Also warum darf ich zu mir sagen?

00:10:35: Weil du wie lustig bist von Beruf unter anderem!

00:10:37: Ja... Ich bin ja Politikerin von Beruf neuerdings.

00:10:42: Aber du bist ein kreativ denkender Mensch.

00:10:44: Es schreibt doch nicht mehr vor, dass man im Nationalrat nicht lustig sein darf.

00:10:47: Das sagen vielleicht alle... Man muss das Nationalratshochdeutschen reden?

00:10:49: Gibt es so eine Einführung?

00:10:50: Ich weiss noch über das auch.

00:10:52: Die Politikerinnen im Nationalrad haben immer detektus.

00:10:55: Ja!

00:10:55: Es ist aber unansteckend im Falle.

00:10:57: Ich habe ihn immer zugelassen und dachte so würde ich nie reden.

00:11:00: Und dann so sehr geehrte Damen und Herren, geehrterer Bundesrat, geschätzte Anwesenden ... Ich weiß nicht, es kommt automatisch überein, sobald mein Nationalratssaal in ein Stept im Fall.

00:11:10: ...kontrollieren.

00:11:11: So eine

00:11:11: höchere Macht, wenn man noch über das Phänomen Albert Rösti redet?

00:11:14: Was

00:11:14: meinst du mit dem Phänomene-Algater-Rösti?

00:11:16: Ich finde, Albert Rüsti hat etwas... Man kann sagen, er bewirkt recht viel, was ich nicht unterschreiben würde und auch findet, es ist jetzt nicht unbedingt das Beste wie mich, jetzt wird unsere Gesellschaft gesehen.

00:11:30: Jetzt

00:11:30: bist Du sehr diplomatisch!

00:11:32: Ja.

00:11:32: Also ich muss sagen, der macht mega viele, die mir gegen den Strich gehen.

00:11:36: Aber trotzdem, wenn ich ihn triffe, find' ich wow Ich rede eigentlich gerne mit dem Mensch.

00:11:42: Es ist gemein, dass ich mich in das gefragt habe, weil er weiss, dass es mir genau auch so geht... ...mit Albert Rösti.

00:11:48: Das ist etwas, was mir noch jemandem im Bundeshaus passiert und allgemein in meinem Leben, wo ich immer drinnen noch nicht kann vereinbaren.

00:11:53: Es gibt Leute, die ich genau weiss.

00:11:54: Die stehen für eine Politik ein, bei der Menschenleben und Planeten zerstört und dafür sorgt, dass beides schneller passiert und sich aktiv jeden Tag für das einsetzen.

00:12:04: Und dann mag ich sie trotzdem einfach!

00:12:06: Wenn Albert Rösti redet, bin ich plötzlich so dankbar, dass du mich vertrittst im Mundersrat.

00:12:10: Dann haben wir die wöchentliche Stoffdiale von ihm!

00:12:11: Es ist so... Ich verstehe das nicht!

00:12:16: Also und ich weiss, ob ich den ESP oder Leute gerne habe und so, aber ein paar Leute hätte ich gern nicht gerne.

00:12:22: Aber der Albert-Rösti?

00:12:24: Den hab' ich einfach gerne.

00:12:25: Wenn Albert Rüstin nachher kennengelernt, er ist am siebten April auf dem Stuhl, wo jetzt Anna dort vorwärme.

00:12:31: Kannst du mir fragen, wer mich auch gerne

00:12:34: hat?!

00:12:41: Fragen bitte nicht.

00:12:49: Du bist nicht nur im Parlament am Sachenveränderung, du warst schon die ganze Zeit am Sachen Veränderung.

00:12:53: Ich kann mir vorstellen es kann anstrengend sein im Parlament wenn du etwas vor hast oder eine Emotion am Laufen ist von deiner Partei und ein Gesetz kommt nicht so durch wie du willst.

00:13:04: Nehmen wir jetzt einfach mal an das Parlaments gibt's nicht.

00:13:10: Anna ist Königin.

00:13:11: Königing?

00:13:12: Von der ganzen Schweiz?

00:13:13: Okay

00:13:14: Was würdest also erst zu einführen.

00:13:18: Ich würde als Erstes einführen, dass jeder Mensch in der Schweiz lebt kann mitbestimmen.

00:13:23: Manche haben vorhin von den Leuten gar kein Stimm- und Wahlrecht.

00:13:26: Einfach weil es unglaublich schwer gemacht wird zum Schweizer Pass bekommen.

00:13:30: Und ich finde es so krass wenn du in die Schweiz lebst bist du automatisch betroffen von politischen Entscheidungen hier und ein Viertel der Leute kann nicht darüber bestimmen!

00:13:38: Und ich möchte ja auch nicht, Das wäre das Erste, was ich verändern würde.

00:13:51: Dass alle Leute mitbestimmen für wenn ich nicht mehr Königin bin.

00:13:55: Das

00:13:56: ist super undemokratisch!

00:14:00: Es fällt mir viel mehr auf, ich bin in dem Bundeshaus.

00:14:03: Ich kann ja nur dort sein, weil ich können gewählt werden und nicht gewählt werde, weil mich der Schweiz einfach verpasst hat.

00:14:09: Weil ich geboren bin und meine Eltern auch einen Schweizer Bass

00:14:12: haben.

00:14:12: Das finde ich mega.

00:14:13: eine wichtige Gedanke, dass möglichst viele Menschen abstimmen und wählen können.

00:14:17: Du sagst, alle Menschen, die in der Schweiz leben, sollen abwählen können?

00:14:21: Also würdest du sagen Stimme-Rechtsalter Null?

00:14:26: Zuerst fand ich, nein!

00:14:30: Aber dann habe ich gedacht, jedes Alter kann nicht viel überlegen und stimmen und wählen.

00:14:36: Es ist jung und alt, aber relativ.

00:14:38: endlich wieder?

00:14:39: Ja!

00:14:40: Ich meine, indem wir Abstimmungsunterlagen bekommen, haben wir das Recht zu einem völligen Blödsinn zusammenwählen und ein völliger Blödesinn zusammenstimmen.

00:14:47: Machen wir manchmal auch.

00:14:49: Und mit kompletter Anichtslosigkeit einen Seich machen... ...und ich finde alle Leute, die das Recht hat so mit komplett anigslosigkeiten einen Seif machen.

00:14:57: Ja, ich finde das auch noch niedlich.

00:14:58: Wenn man so ein kleines Kind, vielleicht ein zweijähriges hat und kann sagen, hier ist dein Stofftier von Guy Parmalen und jetzt kannst du während dem eigentlich noch abstimmen.

00:15:08: Das würdest du einführen?

00:15:09: Gibt es etwas, was sofort abschaffen

00:15:12: wird?

00:15:13: Sobald wir abschauen ... Also einen Haufen... Der Umstand, dass wir in der Schweiz immer noch Mann oder Frau sein können und dass ein Leben lang offiziell bleiben müssen, entspricht einfach Nicht der Realität.

00:15:30: Ich würde nicht den Geschlechter-Eintrag abschaffen, weil es geschlechter gibt's.

00:15:33: Ich empfinde mich als Frau, also bin ich eine.

00:15:36: Aber diese Binarität würde ich abschaffe.

00:15:40: Das ist ein transfeindlicher Blödsinn und entspricht einfach der Realitäten nicht.

00:15:46: Es geht ja nicht darum zum alle Schubladen abzuschaffen mit Menschen, die denken, wir empfinden die Schublade und das macht sie an gewisser Masse reale.

00:15:53: Also, ich meine, Wochenende sind auch erfunden.

00:15:55: wegen dem gibt sich trotzdem so... Ich will gerne einen Wochen-Tag abschaffen, nur weil sie erfunden sind.

00:15:59: Das wäre noch eine lustige Initiative!

00:16:02: Lass uns die Mäntig abgeschaffen also...

00:16:04: Ich bin mir nicht sicher ob das wie ich im Parlament angemht, wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt das würde.

00:16:10: Aber Sie sagen ja schon die ganze Zeit, ihr geht es nur um Sterne und alles, dann kannst du sagen, komm mal mit der Mänte.

00:16:19: Also ich möchte gar nicht, dass wir keine Schublade mehr haben.

00:16:21: Ich will nur, dass die Komode erweitern.

00:16:24: Das du jetzt voransprichst mit dem Geschlechts-Eintrag in einer Studie rauskommt?

00:16:29: In der Schweiz sind sich am meisten Menschen im Vergleich mit anderen Ländern als trans, non-binär oder genderfluid bezeichnet.

00:16:35: Er hat eine Studie gemacht in die Riesgeländer und herausgefunden, dass in der Schweiz noch meistens was das bezeichnete.

00:16:40: Und gleichzeitig hat der Bundesrat um den Jahr im Jahr hierher gesagt für die gesellschaftlichen Voraussetzungen einer dritten Geschlechtzeit trage sie nicht erfüllt.

00:16:47: Gleichzeitig hat die Ethikkommission vom Bund gesagt es wäre ethisch... von Beruf zu sagen, was ethisch ist.

00:16:55: Es wäre ethisch, um in der Geschlechtzeit zu tragen.

00:16:58: Wo du das gelesen hast die Stellungnahme vom Bundesrat?

00:17:01: Was hat es bei dir ausgelöst?

00:17:02: Etwas, was ich wirklich politisch so vom Prinzip her schwierig finde, ist wenn argumentiert man die ganze Bevölkerung muss für etwas bereit sein und wenn muss man halt einfach schauen, ob es um Menschenrecht geht.

00:17:15: Und wo ist dort Grenzen?

00:17:17: Ich finde, wenn es um die Existenz von Leuten geht und dass man die Existenz des Menschen kann... Anerkennen?

00:17:23: Dann musst du dich nicht argumentieren, ob jeder hinter den letzten Reden an der Führung ist.

00:17:28: Hat man daran gelautet oder nicht?

00:17:30: Also die Existenz von Ellenbogen oder Sonnenuntergang oder Zugetti ist auch nicht vorabhängig.

00:17:35: Hätten wir es daran gelaufen oder nicht... Die schaffen wir eben nicht ab und diskriminieren sie jeden Tag.

00:17:43: Und nonbinäre Menschen gibt es halt einfach, egal ob du und ich trage laubend oder nützig sind.

00:17:48: Ich spürte es auch bei dir so... Aber es gibt eine andere Emotionalität bei der Annahe.

00:17:54: Es ist wie ein Wut, das entsteht.

00:17:57: Wenn man in einer Gesellschaft hat gewisse Sachen laufen, dann gibt's ja einen Wut.

00:18:04: Wie fühlt sich eine gute Wut an?

00:18:06: Dass man Kraft noch etwas verändern

00:18:08: kann.

00:18:08: Ja, die Frage stelle ich mir auch sehr viel.

00:18:11: Mein Verhältnis zu Wut ist sehr komplex.

00:18:14: Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich verlerne, wie hässig es überhaupt geht.

00:18:19: Als Kind bin ich immer ausgelacht worden, wenn ich hässiger bin und andere nicht ernst genommen haben.

00:18:23: Ich habe gelernt, dass wir hässige sind, aber ein Beispiel von dem ... der offiziellen Stellungnahme vom Bundesrat im Dezember-Zweiz, wenn es zu nonbinären Menschen bzw.

00:18:35: dem dritten Geschlechtsintrag, wo ich auch intergeschlechtliche Menschen einschliessen kann.

00:18:40: Das ist ein guter Beispiel, was mich mit meiner Wut gerne anstelle und zwar habe sie mich mitgenommen an die Demo.

00:18:48: Es hat eine sehr grosse Demo gegeben – historische eigentlich – in Zürich.

00:18:53: In der Öffentlichkeit wurde sie aber nicht so wahrgenommen Dass so viele Leute auf die Strasse gegangen sind, um zu sagen, das kann doch nicht sein.

00:19:02: Das hat die Existenz von Menschen nicht anerkennend.

00:19:04: Ich finde mir ein gutes Beispiel davon, was man mit Wut anstellen kann.

00:19:07: Man kann sie fühlen, weil es dazu ist zum zeigen, dass eine Grenze überschritten worden ist und die Grenzen vom Gefühl zu fairen.

00:19:13: Und dann tut man sich quasi kollektivieren.

00:19:16: Man macht eine Gruppe draus, man will etwas verändern und man zeigt, wir nehmen das noch einfach hin.

00:19:21: Da finde ich mir eine gute Art von Wut.

00:19:24: Ich finde es wichtig, dass sich mehr Menschen an unserer Demokratie beteiligen.

00:19:27: Sie können wählen und gut abstimmen!

00:19:30: Darum mache ich den Politkuchen-Podcast, in dem ich mit meinen Gästen auf leichte Art über relevante Themen aus unserer Gesellschaft reden kann.

00:19:37: Damit es der Politkuche weiterhin gibt, kannst du dazu beitragen mit einem Beitrag wie eine Pointe auf Null seventy acht zwei siebenen zwanzig fünfefünfzig zweienzwanzig.

00:19:46: Als kleinen Dank schicke ich dir das aktuelle Kuchenrezept mit anderen Bachteips zum selber noch einbachen.

00:19:51: Wie der Politkuchen sonst noch unterstützt, alles auf michalleisender.ch-Politkuchen.

00:19:58: Wir haben im Jahr zwanzigundzwanzig über den Antidiskriminierungsartikel abgestimmt.

00:20:03: Das hat man auch ausgewittert auf die sexuelle Orientierung.

00:20:07: Der Artikel kann man nicht anwenden, wenn man diskriminiert wird wegen seiner Geschlechtsidentität.

00:20:11: Ich hatte einen Schlüsselmoment.

00:20:12: Weiss nicht, ein oder zwei Jahre vorher, als der Ständerat darüber diskutiert hat, war ich zum ersten Mal im Bundeshaus.

00:20:21: Ich war auf den Zuschauertribünen und habe einen zugelost.

00:20:24: Und zwar haben sie diskutiert, ob wir das Thema Geschlechtsidentität in Kategorie auch drin haben?

00:20:30: Oder nur sexuelle Orientierung?

00:20:32: Sollte Trance und non-binäre Menschen und Agendermenschen auch geschützt werden oder nicht?

00:20:38: Und die, die diskutiert haben ... Sie hatten so wenig Ahnung von was sie reden.

00:20:45: Sie haben so... Du hast nicht zugelostet und sie haben keine Ahnung, von was sie redete.

00:20:48: Ich war zu diesem Zeitpunkt Geschäftsführung der Lesb-Organisation Schweiz.

00:20:52: Und ich bin darum in dieser Rolle tätig gewesen.

00:20:55: Ich hatte einen Zugloss, also ich konnte nicht mitreden.

00:20:57: Ein Zuglass!

00:20:59: Das ist für mich so wichtig, um zu warnen wie wenig sie wissen über das, was sie entscheiden, dass man weiß, was.

00:21:07: Wenn das Niveau ist ... Das kann ich ihm verlaufen.

00:21:10: Dann habe ich die Tiere kandidiert.

00:21:15: Es ist krass, das zu hören.

00:21:16: Dass wir im Parlament über Sachen entscheiden, die man gar nicht in Expertise eingehalten hat und ich denke es war auch in den Jahren der Falle des Jahrhunderts.

00:21:24: Es ist wirklich noch nicht lang herum.

00:21:27: Wir haben einen Zugang zu allem Wissen.

00:21:29: Und wir Ratsmitglieder haben viel mehr Zugang zum Wissen!

00:21:33: Wir haben Leute, die für uns arbeiten können, wir haben im Bundeshaus selber Leute, welche einfach nur dazu angestehen.

00:21:39: Stellt mir ein Dossier zusammen mit Zeitungsbericht aus den letzten drei Monaten zu diesem Thema, in den letzten zwei Jahren oder die letzten drei Jahrzehnte.

00:21:44: Das kannst du alles machen!

00:21:45: Wir haben so einen krassen Privileg, dass Leute alles wissen, was wir wollen an uns angetragen und in schönen kleinen Häppchen uns geben, wenn man will.

00:21:56: Und sie machen es halt einfach nur bei Themen, die ihnen wichtig sind... ...und entscheiden dann trotzdem über Themen, wo wenig Ahnung davon hat?

00:22:05: Oder nur Gefühl und keine

00:22:07: Ahnung?!

00:22:08: Ein Thema, das medial immer wieder aufkommt ist Hate Crimes in der Schweiz zum Steigen.

00:22:15: Gibt es ein Rezept von Anna-Rosenwasser?

00:22:18: Wie kann man das stoppen?

00:22:20: Kein Hassverbrechenbeginn.

00:22:21: Das ist eine mega komplexe Frage.

00:22:26: Die Antwort wird komplex und ich glaube, dass kein Hass verbrechen begangen werden, z.B.

00:22:32: wegen Queer.

00:22:33: Identität bedingt wie die Leute ... Ein Grundwissen.

00:22:38: Es wird für uns ein Grundwiss überkommen, was queere Identitäten sind.

00:22:42: Es bedingt aber auch das Gesetzeslager.

00:22:44: besser ist also.

00:22:45: im Moment gibt es halt keine anständige offizielle Statistik in der Allermeistenkantone.

00:22:50: Über die Hassverbrechen kann man wie auch kein... Man hat wirklich kein Instrument, man hat nichts wo man den Gegner entwickeln kann wenn man keine offiziellen Zahlen hat und es braucht wie ... Das Wissen dass Leute wie ihre Meinung und ihre Haltung ändern muss halt von überall her kommen.

00:23:07: Die Medienlandschaft muss differenziert über Queeridentität und queere Menschen berichten.

00:23:12: Unsere ganze Unterhaltungsindustrie muss eigentlich wertefrei bis positiv repräsentieren, wie viele Menschen das queer sind – also nicht in schlechter Traditionen entsprechen.

00:23:26: Und ein Bildungswesen müsste auch einen besseren Job machen!

00:23:30: Ich weiss nicht, hast du gelernt, dass es zum Beispiel ein asexuelles Spektrum gibt?

00:23:36: Menschen, die nonbinär sind?

00:23:37: oder dass so viele intergeschlechtliche Leute gibt wie rothaarige.

00:23:41: Ich habe das alles in den letzten paar Jahren gelernt und ich hätte es gerne früher gelernt.

00:23:45: Ich

00:23:45: hab vieles durch dich gelehrt.

00:23:47: Ja wirklich?

00:23:48: Ja!

00:23:48: Ich finde schon in deinen Texten, du redest sehr vielen Menschen aus dem Herz.

00:23:53: Und wenn du Text verfassst, sitzt sie in deinen Büchern oder auf Instagram.

00:23:57: Du redest immer wieder über komplexe Themen wie diese.

00:24:00: Komplexe Ideen aber du schaffst so einen Spruch zu haben, der sehr verspielt, sehr geschmeidig ist sehr direkt und unmittelbar überkommt.

00:24:08: Es ist so eine Sprache, in der ich einfach leise bin und ich fühle mich mega geborgen.

00:24:13: Und ich habe mich wirklich schon gefragt wie hast du gelernt dich so eloquent auszudrücken?

00:24:18: Okay

00:24:24: cool!

00:24:28: Also... Ich bin Ausbilder der Journalistin also ich schreibe von Berufs-i-Dweitausig acht.

00:24:32: das hilft.

00:24:36: Aber es gibt ja mega viele Journalisten und es gibt wenig, die einen solchen Sprach zu entwickeln.

00:24:41: Danke vielmals!

00:24:42: Also dass ich etwas lese?

00:24:42: Und ich weiss auch, das ist Rosenwasser...

00:24:47: Ich habe selber überhaupt nicht gerne zu mich dumm fühlen.

00:24:51: Und ich habe überhaupt nicht gefühlt, dass man sowieso keinen Zugang hat zu einem Wissen.

00:24:57: Super, dass im Bundeshaus bei Bravo aber... ...und ich versuche diese Inhalte so übermitteln, wie ich es früher noch gebraucht hätte.

00:25:08: Einer, der mir nicht das Gefühl gibt, dass ich etwas falsch mache oder ich kaputte für das.

00:25:12: Das ist nicht Check.

00:25:14: und auch jemand, der ... Mir geht's halt darum, dass das Thema super schön ist!

00:25:24: Wie cool ist es?

00:25:24: Es gibt sehr viele unterschiedliche Arten zu Menschen.

00:25:28: Anzogen fühlen.

00:25:29: Es gibt viele unterschiedliche Arten, um das eigene Geschlecht und die eigene Identität zu empfinden.

00:25:34: Und dem dann vielleicht sogar Wörter geben.

00:25:37: Das ist doch mega geil und interessant!

00:25:39: Die Körper sind so unterschiedlich – und Masi und Frau sind so anders.

00:25:42: Es wäre doch sehr schade, wenn wir nicht über das reden und uns darüber freuen.

00:25:47: Ich glaube es ist eines der grössten Missverständnisse.

00:25:50: Und ich glaube, dass sich diese Begeisterung Hand für das hilft auch... Ich will halt auch die ganze Zeit darüber reden.

00:26:00: Also weisst du, ich denke nicht ... Leute sagen zu einem, findest du ihn so streng und hast einen solchen Contentplan?

00:26:06: Nein!

00:26:07: Ich habe einfach nichts Lustes.

00:26:08: Und dann mache ich es.

00:26:10: Ich musste mich noch nie vornehmen über etwas zu schreiben oder zu sprechen.

00:26:14: Ich hatte einfach eine Böcke.

00:26:17: Das hilft.

00:26:18: Das helft.

00:26:20: Ist vorher noch ein Gerät wertvoll, wenn die Medien in der Realität ... vielleicht geschickter abbilden.

00:26:26: Du als Medienexperten, was ist das?

00:26:29: Kannst du ein Fazit sagen über die Schweizer Medienlandschaft?

00:26:32: wie stimmig berichtet sie über queery oder auch feministische Themen in dir?

00:26:39: eine grosse Frage?

00:26:40: Ja, das ist eine große Frage!

00:26:41: Etwas, was mir wahnsinnig auffällt ist, wie sich die Brichterstattung über Transidentität geändert hat.

00:26:48: Es ist schon sehr lang so, dass die Brrichterstattungen über Trans-Identität sehr voyeuristisch sind – also eine respektlose Form von Neugierden, wo es immer mehr Operationen geht und super intime Sachen, die sonst nie über Leute erfahren oder fragen wirst du.

00:27:03: Und jetzt läuft es nicht langsam seit ein paar Jahren in eine mega schlimme Richtung, die sehr wissenschaftsfern ist erstens Und auch mit mega viel falschen Informationen und so Angstmacherei.

00:27:16: Das stellt mir fest, dass die Medienmediale Berichterstattung transfeindlicher wird.

00:27:21: Das ist richtig hapig!

00:27:24: Natürlich sehe ich, dass queere Menschen und queere Identitäten präsenter werden in der Medien – das haben wir vor allem in den letzten zehn Jahren gesehen.

00:27:32: Aber ich finde es ist meistens immer die Schrift, es ist immer raus.

00:27:35: Oder?

00:27:35: Es wird ja nicht

00:27:37: mehr so auf dem Barbie-Welt.

00:27:39: Wenn es um queere Themen geht.

00:27:41: Ich weiss nicht

00:27:42: von

00:27:42: woher das kommt, ich finde auch so eine schöne Farbe.

00:27:46: Wir machen es selten bei anderen Themen?

00:27:48: Ja und etwas, was man halt auch noch fehlt ist nicht nur in der Medienlandschaft, sondern auch in allen Geschichten, die uns erzählt werden.

00:27:54: Es geht ja nicht immer nur darum, dass dieser Mensch mega-mega-gei ist, sondern er kann ja etwas komplett anders sein.

00:28:00: Und er ist im Übrigen gay!

00:28:02: Also, dass nicht immer der Fokus und auch Problematisierung muss drauf sein... Das ist ein Lesben.

00:28:07: Und jetzt stirbt sie in dieser Geschichte.

00:28:09: Was mega häufig passiert, haben sich darauf achten.

00:28:11: Lesbe sterben mega häufig, mega früher in Serien.

00:28:14: Sondern ... Sie ist halt das und das und dass und das.

00:28:17: Ah, und das ist ihre Partnerin!

00:28:19: Ähm... Das wünschte ich mir mehr.

00:28:21: Weil auch wir Queers sind ja nicht so gay-gay-gays

00:28:25: z.B.,

00:28:25: wie ich von Beruf.

00:28:26: Und dann gibt es solche, die finden, hey look, diese zehn Sachen finde ich megawichtig und schön an mir.

00:28:32: Ah und im Übrigen bin ich gay, das ist auch schön aber es ist wie nicht der wichtigste Aspekt an mir.

00:28:37: Diese Vielfalt wird nicht abgebildet.

00:28:41: Und wenn du mit dem Journalisten zu tun hast, sagst du nicht das ins Gesicht?

00:28:46: Ja, natürlich.

00:28:47: Ich rede auch über dieses Phänomen mit Ihnen.

00:28:49: Letztens muss ich ein Artikel gegenlesen, der ursprünglich entwurfiert hat und gefühlt etwa zwölf Mal drin gehört wie bisexuell ich bin.

00:28:56: Ich habe den Artikel selber... Also als ich den Entwurf gelesen hatte, dachte ich, die Rosenwasser hätte für mich zu checken.

00:29:00: langsam.

00:29:01: Es wurde nicht so druckt aber ... Du bist extrem bis so ex-well.

00:29:06: Ich bin

00:29:06: wirklich sehbar bis ex- well!

00:29:08: Ich finde

00:29:09: wir enorm, ich

00:29:12: find wie du ausgespürt bist... Fass uns mal auf wenn ich dich treffe, denk' ich, oh krass, schon extremen.

00:29:15: Krasser, oder?

00:29:15: Ja.

00:29:15: Ja.

00:29:16: Ich denke es haben wir gesehen.

00:29:20: Wisst ihr das Gange wo du, du bist Co-Präsidentin von der Lesbischen Organisation Los

00:29:24: und Geschäftsführerin.

00:29:25: Ja, Geschäftsfeuererin genau.

00:29:26: Und dann bist du eigentlich in der Öffentlichkeit gelesen als lesbische Frau aber bist eigentlich bisexuell.

00:29:32: Wie fühlt sich

00:29:33: das an?

00:29:34: Ja, das passiert ja eh mega viel.

00:29:35: Leute glauben eigentlich nicht an Bisexuellen.

00:29:37: Leute glaube, dass bisexuelle Frauen heteros sind und bisbisexuelle Männer schwul sind.

00:29:44: Das heisst, man meint alle, sie stößen auf Männern.

00:29:46: Das finde ich etwas verdächtig!

00:29:51: Man glaubt eh nicht an mich so oder uns.

00:29:55: Obwohl bissexuelle innerhalb von allen queeren Identitäten die grösste Zahl ausmachen, es ist die häufigste Art ... nicht der Geschlechter-Tradition entsprechen, sich zu mehreren Geschlechtern Heizungen fühlen können.

00:30:11: Ich kann mich unter anderem bei den Lesbagensationen als Geschäftsführerin beworben weil mir die Sichtbarkeit von Frauen, die sich zu mir als Ein-Geschlechtchen-Heizungen gefällt haben.

00:30:22: Aber das haben auch viele geredet und das haben schon ein paar Leute mühsam gefunden.

00:30:27: aber ich finde es gar nicht so schlecht für eine Lesbe gehalten werden.

00:30:31: Also ich bin sehr gern dabei.

00:30:33: Wenn ich lesbisch wäre, wäre er auch schön.

00:30:38: Wir haben vorhin noch die Farberosa angesprochen.

00:30:40: Gibt es einen Live-Hack von Anna?

00:30:42: Wie können sich heterosexuelle Männer ihre Angst vor der Farberoso abtrainieren?

00:30:48: Ja, Expositionstherapie!

00:30:51: So viel Rosa wie möglich... Ich glaube, diese Angst vor den Farberosen kommt ganz fest vor der Sorge, dass man gerade nicht genug männlich ist.

00:31:03: so ein festgefahrenes Konzept von, was das männlich ist.

00:31:06: Ich denke an mich ... Ich denke auf eine sehr spezifische Situation.

00:31:09: Wenn Väter mit ihren Tüchtern unterwegs sind und sie den Tücher ihre Taschen oder Rucksäcke haben müssen.

00:31:15: Darf ich es sogar anlegen?

00:31:16: Dann hat sich plötzlich so ultra-roserote Sachen an sich.

00:31:18: Und ich versuche das Tochter ausblende und stelle mir vor, es wäre einfach sein Style!

00:31:25: Das ist die einzige Situation, in der Männer sich ... Rosaruz, Asichhen, wo er mit cute ist.

00:31:32: Das finde ich mega schön!

00:31:33: Wenn die Bundesröte ihnen so würden in Zitze gelaufen... Dann können sie aber auch besser unterdenken?

00:31:41: Es wäre mega cute, aber die

00:31:42: Fahrstelle würde jetzt seine Halbierungsinitiative rausziehen.

00:31:46: Aber dass wir diese Vorstellung lustig finden, liegt auch daran, dass man Männer, die etwas Asichhens haben, das für uns als Feminine gilt Also etwas lächerliches empfinden.

00:31:57: Es geht mir auch so, dass sich nicht einfach so abgetragen wird bei dem Mal kurz Feministin.

00:32:01: Und das ist mit ganz vielen Sachen so und ich glaube da kommt Angst vor rote Sachen her.

00:32:06: Bei Männern sind es ja keine Angst, sondern ein Abwertung.

00:32:09: Das ist eigentlich die Abwertungen vom vermeintlich weiblichen.

00:32:13: Was sagt das über unser Verhältnis aus zu Frauen- und Weiblichkeit?

00:32:17: Wenn wir Männer, die etwas weibliches an sich haben, irgendwie ein bisschen lächerlicher finden... Und ich glaube, wenn sich Männer über das Gedanken machen würden, dann hätte es nicht mehr so Angst vor der Farbe Rosa.

00:32:28: Sondern würde sich auch mal fragen, was habe ich eigentlich für ein Verhältnis zur Weiblichkeit?

00:32:32: Was hat das für einen Einfluss auf mein Verhältnisses zu Frauen?

00:32:36: geschweigen denn die Leute, die nicht Frauen sind?

00:32:38: Etwas haben wir schon darüber gesprochen und es geht in die ähnliche richtige queerfeindliche Inhaltung, wo wir irgendwie unbewusst übernahmten, also damit aufgewachsen sind.

00:32:49: Magst

00:32:49: du erzählen von etwas, was du bei dir vielleicht selber entdeckt hast?

00:32:53: Oder bin ich eine gute Freundin?

00:32:54: Wo findest du, wow.

00:32:55: Krass!

00:32:56: Bin ich einer guten

00:32:57: Freundin?!

00:32:58: Also die gute Freundinnen von mir hat.

00:33:01: zum Beispiel früher jedes Mal wenn sie so extrem feminine, also wirklich taussige Männer kennengelernt haben ist diese gute Freundinn plötzlich total erstaunt gewesen wenn die Männer ein mega solide komplexe politische Haltung hatten und sich total schlaue Sachen gesagt haben und sich so engagiert haben.

00:33:17: Und dann hat die gute Freundin gemerkt Als weiblicher Lise an diesem Mann habe ich automatisch verbunden mit einer Opelflächlichkeit und einer fehlenden Mehrdimensionalität.

00:33:29: Warum habe ich das Verhältnis zur Weiblichkeit?

00:33:36: Die gute Freundin von mir hatte auch ein wenig lang recht Mühe gehabt, zum Wieso gegen Aussen völlig vorbehaltslos dazu stehen zu können, dass die Frauen, die ihr gefällt ... nicht der traditionellen Namen von Frauen entsprechen, sondern auf die Tradition schiessen und sich selber sind.

00:33:57: Aber das wird halt abgewertet!

00:33:59: Also das was wir in der Gesellschaft... also den Berührungspunkt wo wir in unserer Gesellschaft oft haben mit Lesben ist eine Pornokategorie, die so weit weg ist wie es noch geht.

00:34:10: Und eine fetischisierte Version von wie ein Frau ausgesehen hat, wo Frauen stehen.

00:34:18: Nämlich so dass sie einen heterosexuellen Mann gefällt was wirklich nicht das Bedürfnis ist von Lesben.

00:34:24: Ja voll und das hätte die gute Freundin von mir auch zuerst müssen lernen und checken aber jetzt kann es sein und hat sehr eine gute Zeit.

00:34:32: Ich bin voll schön.

00:34:32: dank fürs Teilen dieser Gedanken in einer guten Freundin.

00:34:37: Gibt's noch ein zweiter Lifehack der Anna?

00:34:39: Wir sind als Frau in irgendeiner Situation und es gibt einen Mann in diesem Raum in dieser Sitzung, die relativ viel Raum nimmt.

00:34:48: Was gibt es für Möglichkeiten, um darauf zu reagieren, dass sich vielleicht dort etwas ändert?

00:34:52: Wenn mich eine Gesprächssituation überfordert, dann gehe ich gerne auf die Meta eben nicht.

00:34:58: Das bedeutet, ich beschreibe was gerade passiert.

00:35:00: So gebe ich auch den anderen Anwesenden die Möglichkeit zum Beobachten, das gerade passiert und vielleicht sogar einordnen.

00:35:06: Wenn einem z.B.

00:35:07: jemand die ganze Zeit unterbricht oder schon wahnsinnig viele Redezeit gehabt hat, kann man das weit benennen.

00:35:14: Ich merke, sie haben mich schon viermal unterbrochen in den letzten drei Minuten.

00:35:20: Ich würde gerne meinen Punkt fertig machen oder beschreiben was gerade am Gang ist.

00:35:25: Aber etwas, das häufig verdäufelt wird und ich finde es auch noch relativ praktisch ist wenn man sich so häufig wehrt dass Männer finden bei denen darf man gar nichts mehr sagen.

00:35:33: Ich denke ja, weisst du was?

00:35:36: Vielleicht!

00:35:38: Weil diese Männer, die mir dafür gar nicht mehr sagen dürfen dann so mittelfiel Bestenfalls Und das ist immer noch genug.

00:35:48: Letztens im Bundeshaus bin ich in den Lift gestiegen und hinter mir kommt halt so ein SVP-Ler aus dem gleichen Kanton, wie ich.

00:35:58: Er war so dort und hat gesagt, er darf überhaupt nicht mit ihren Liften steigen!

00:36:02: Ich dachte ja also ... Wenn dich das fragen muss?

00:36:05: Nein!

00:36:05: Ist auch gut dass du ... Ist echt gut, dass du denkst, ah mit der Rosenwasser darf man gehen und dann

00:36:09: weißt du was?

00:36:10: Nimm die Stäge!

00:36:13: Ich finde es so unangenehm, sich so häufig zu wehren und so viel Widerstand leisten, dass die unangnehmsten Leute, die finden, das darf man behaupten.

00:36:19: Das führt dazu, dass sie manchmal das Gefühl haben, sie dürfen nicht mehr.

00:36:22: Und das ist mich

00:36:23: sehr angenehm.

00:36:25: Well done!

00:36:28: Ich würde mit dir gerne noch über Sonja Mieti reden.

00:36:31: Oh ja...

00:36:32: Wie können wir zu guten Entscheidungen?

00:36:34: Nicht nur in der Politik sondern auch in der Gesellschaft und vor allem bei uns einen eigenen Leben?

00:36:40: Ich habe mich darum austauscht mit ganz vielen Menschen aus der Psychologie, aus den Hirnforschung.

00:36:44: Mit Menschen, die keinen Mufführen haben und mit vielen geredet in der Politik.

00:36:47: Und alles, was ich herausgefunden habe, habe ich zusammenpackt mit ganz viel Stand-up zum Parodien.

00:36:52: Und daraus wurde mein neues Programm eine gute Entscheidung.

00:36:56: Ich bin unterwegs in der ganzen Schweiz.

00:36:57: Ich komme z.B.

00:36:58: auf Bären, zuvor vom vierten bis am achten November.

00:37:01: Dann bin ich im Zürich vom sechserzwanzigsten November bis am fünften Dezember und z.b.

00:37:06: auch in Luzern – am achtzehnten und neunzehnte Dezmber.

00:37:09: Alle anderen Tourdaten findest du auf www.michalelsener.ch.

00:37:13: Ich würde mit dir gerne noch über Zania Amiti reden.

00:37:18: Sie hat etwas posten, sie hat dann gesagt es war ein Fehler und hat sich dafür entschuldigt.

00:37:24: Und dann ist es eigentlich schon richtig losgegangen.

00:37:27: wo ich wahrgenommen habe da wird die Person medial fertig gemacht.

00:37:33: Und nicht nur medial also... Rechte Gruppen haben sich wirklich gegen sie verschworen, haben sie bedroht bis sie und ihre ganze Familie Polizeischutz gebraucht haben.

00:37:41: Und die Medien haben wie mitgemacht und hat sich so in die rechte Argumentation völlig eingeführt und haben sie komplett zerstört.

00:37:48: Hast du eine Erklärung?

00:37:49: Warum ist das passiert?

00:37:53: Ich mache jetzt Politik im Saal zusammen mit Männern, der einen verurteilt wegen Rassendiskriminierung und schon mehrfach wiedergewählt wurde.

00:38:01: Einer hat ... seiner Partnerin schon mega schlimme Gewalt an und hat in den Medien das nicht einmal bestritten, sondern einfach nur gesagt, dass sie die Privatsache auch schon mehrfach wiedergewählt wurde.

00:38:10: Ich habe das Gefühl – nein ich habe nicht nur das Gefühl, ich kenne auch Theorien, die besagen, dass wir Frauen wahnsinnig gern Scheitere sehen.

00:38:19: Also ich glaube die Öffentlichkeit hat es einfach sehr geil gefunden.

00:38:23: zum Zulogen wie ... Eine junge Frau, die unbequem ist.

00:38:27: Weil sie viel Raum ernehmt und sich getraut zum Kontroversi.

00:38:31: Ich sage das während Sanja und ich bei vielen Sachen nicht gleiche Meinung sind.

00:38:35: Und weil sie nicht das ist, was man von ihr erwartet hat ... Sie ist eine migrantische Frau.

00:38:38: Sie ist jung und hat in kurzer Zeit easy viel Macht.

00:38:41: Das Leute haben auch ein bisschen darauf gewartet, dass wir sich fertig machen können und mit diesem Spektakel so gerne zugeloght haben, dass es sich in Klickzahlen gezeigt hat.

00:38:52: Soviel übertrieben Unverhältnismäßig viele Konsequenzen bis hin zu Lebensgefahr.

00:39:00: Man sieht bei Männern nicht einmal, wenn sie den grössten Scheiss überhaupt machen.

00:39:04: Also man sieht es ja auch nicht mal, wenn Sie verurteilt sind für Rassendiskriminierung und nie Verantwortung übernehmen und sich keine Güssertänke schweigen, dann entschuldigt haben für Ihren Handeln.

00:39:16: Sianne macht einen riesen Scheiss.

00:39:18: Entschuldigt sich sofort seit ich weiss nicht warum ich das gemacht habe, tut mir mega leid.

00:39:24: Nimmt's Sie hat es so schnell wie möglich weggenommen.

00:39:27: Was machen die Medien?

00:39:28: Sie reproduzieren den Inhalt tausendfach, einfach nur um sie zu scheitern.

00:39:36: Ich glaube nicht, dass wir das Trend anschauen können davon, dass sie eben nicht der Dominanzgesellschaft angehört.

00:39:42: Ich glaub und vielleicht wollen wir uns nicht eingestehen, weil man meint, wir sagen da die Ausnahme.

00:39:46: aber ich glaube, es hat ganz viel mit verinnerlichtem Sexismus und Rassismus zu tun.

00:39:51: Ganz, ganz fest!

00:39:54: Ich wünsche es niemandem zum Munderpolizei-Schutz.

00:39:57: Was ich mir wünsche, ist eine Fehlerkultur und ein Diskussionskultur, in dem jeder Mensch darum gegeben wird zur Verantwortung übernehmen.

00:40:05: Also die Zeit haben wir zu lernen, dass ihm Leute zulassen und genug Ernst nehmen, um zu sagen, das tut mir leid.

00:40:12: Das war ein Scheiss aus diesen Gründen.

00:40:15: Aber dass man dann auch überlegt, hat es lange nicht.

00:40:19: Und ich glaube im Falle von zwei, einer halben Insta-Stories ... sollte das langen, aber es reicht halt nie, wenn du eine junge, emigrantische Frau bist.

00:40:28: Also ich habe jetzt sehr Stimmung gefunden wie du diese Lage zusammenfassst.

00:40:32: Hochachtung Anna und ich finde es einfach beängstigend dass so etwas im Jahr zwei tausendundvierundzwanzig passiert.

00:40:39: in einem Land wo sich lobt als direkte Demokratie und Volksrecht und wir verteidigen die Menschenrechte unter dem eigenen Land passiert so was krasses Wenn du so etwas siehst.

00:40:50: ich denke es passiert wahrscheinlich auch dass man dann findet Was bedeutet das für dein Leben?

00:40:55: Du beschäftigst dich die ganze Zeit mit Themen, die aufgeladen sind.

00:41:00: Mit all deinen Posts bist du immer sehr kurz möglicherweise vor einem Shitstorm gecancelt werden.

00:41:06: Warum

00:41:06: machst

00:41:07: du es trotzdem weiter?

00:41:10: Es ist gut, dass du es in dem Maul nimmst.

00:41:14: Das wird ja eigentlich von den Feministen vorgeworfen.

00:41:18: die jungen, linke Feministinnen.

00:41:23: Dass diese Leute mega unfair von der Bildfläche verschwinden lassen.

00:41:28: Was nicht stimmt?

00:41:28: Die meisten Männer, die sich so viel Kritik anlosen müssen, haben erstens sehr schlimme Sachen gemacht und können zweitens problemlos ihre ganze Karriere fortsetzen.

00:41:37: Und bei jungen Frauen ist es viel schneller so, dass sie völlig zerstört werden.

00:41:43: Mir ist das sehr bewusst... was mir hilft ... Erstens weiss ich, für wen ich es mache.

00:41:53: Ich weiss, warum ich es mach und muss mich das kein Tag lang fragen.

00:41:56: Das ist sehr gut!

00:41:59: Und... ...ich weiss aber auch die Leute, die mich ernst nehmen und diese, die ich als meine Kompliz inne- und verbündete darf wahrnehmen.

00:42:11: Die hätten auch Vollverständnis wenn ich sage Leute mir wird's zu gefährlich.

00:42:15: Ich ziehe mich aus der Öffentlichkeit zurück vorübergehend oder ganz.

00:42:18: Weil das sind diese Menschen die Erkenntnis erarbeitet haben, dass das Sicherheitsgefühl einer Person sehr wichtig ist.

00:42:27: Und ich folge meinem Sicherheits-Gefühl.

00:42:29: Ich habe nicht das Gefühl, ich müsse für den Rest des Lebens öffentliche Personen sein.

00:42:32: Ich mache das so lange, wenn ich nicht am Leben bedroht bin und jede Form von Hass oder gefährlicher Form ungerecht... Irgendwas... Ich kann es ja genau in Strategien geben, wenn man damit umgeht.

00:42:47: Und jeder beinhaltet, dass ich damit nicht alleine bleibe.

00:42:51: Das ist ja das, was heutige Normen mit uns machen.

00:42:54: Sie vereinzelt uns und geben ein Gefühl, dass du alles schaffst, aber du bist auch allem selbst schuld.

00:43:00: Und ich glaube dem Schicksal nicht!

00:43:01: Ich kann nicht alleine alles schaffen... Also, es sind zwei neunzeigtausende Leute, die mich gewählt haben.

00:43:05: Natürlich schaffe ich das allein nicht.

00:43:07: Aber ich bin auch nicht allem selber geschuldet.

00:43:10: Wenn mir Ungerechtigkeit widerfährt, dann ist es auch keine einzige Einzelaufgabe für mich zu klarkommen.

00:43:15: Sondern ich schalte ganz viele Menschen ein, die mir dafür sagen können, dass ich in Sicherheit

00:43:19: bin.".

00:43:21: Und mit dem muss ich auch nicht weitermachen.

00:43:24: Was ist dein Lieblings-Safe Space?

00:43:27: Sozialdemokratie, ähm...

00:43:30: SP Delegiertenversammlung!

00:43:35: Ich habe es vor kurzem nicht gewusst was ein Delegierteversammling ist.

00:43:37: Ähm...

00:43:37: Ich glaube die meisten, die gegangen sind wahrscheinlich auch nicht.

00:43:44: Ich glaube Leute verstehen damit Safe Space etwas falsch.

00:43:47: Es heisst nicht dass man ... So, sich komplett kann sicher sein.

00:43:51: Das haben wir nicht durch die Fahrt, sondern dass man in einem Umfeld ist, wo man weiss, da wird Fer mit mir umgegangen auch wenn ich einen Scheiß mache.

00:43:56: Auch als Gegenteil von dem was der Sania passiert ist und das habe ich mega viel!

00:44:00: Ich weiss genau diese Leute, die mich zulassen und mich ernst nehmen.

00:44:03: Die würden auf ein Fähreinag mehr Chancen geben zum Verantwortung übernehmen wenn ich ein Scheiß mach aber sie würde mir auch den Rücken zukehren wenn ich es nicht heibringen würde zum Anständigverantwortung übernehmen.

00:44:14: Ich finde so sollte Macht funktionieren Und nur schon das zu wissen ist für mich viel safer.

00:44:20: Ich rede auch nicht gerne von Safespace, sondern ich kann ein Safer-Space sehen und mir schauen, dass man einen Umfeld oder eine Gesellschaft schaffen kann, in der man das tun kann.

00:44:29: Und das habe ich sehr fest mit so vielen Leuten, die es zu tun haben.

00:44:33: Also jede Person, die wir irgendwie ... heute hat diese, die ich natürlich nicht mit selber gekocht hatte, sondern habe mir den Luxus geleistet!

00:44:40: Zu einem zu essen und über anderen

00:44:42: zu bereiten.

00:44:43: Ich habe nicht für deine Follower gearbeitet.

00:44:45: Nein, sie hat es geschafft im Service und dann kam zum Schluss zu mir und sagte so, was ihre Wortwahl war, seit du gewählt bist, kann ich endlich relatern.

00:44:59: Und ich meine, zu wissen, dass sie das so empfindet.

00:45:04: Und zu wissen ... dass ich etwas wie für sie mache, gibt mir ein sehr safes Gefühl.

00:45:12: Das ist eigentlich alle Sicherheit, die ich brauche.

00:45:16: Du holst manchmal auch ein bisschen Safe Space ins Bundeshaus.

00:45:19: Auf deiner Instagram-Seite kann man sich bewerben, wenn man eine Bundeshausführung bekommt mit Anna Rosenwasser.

00:45:26: Und das sind dann alles Leute, die einfach ... Die sind dir sehr wohlgesinnt!

00:45:31: Ich stelle mir einfach so vor, dass Anna mit einer Trube von zwanzig Menschen geht und alle finden, hey, Anna, du bist toll.

00:45:39: ...durch die Wandelhalle durch, wo die SVP und FDP-Politiker wie heif sind.

00:45:45: Und dann

00:45:46: sind diese blauheurigen, pierzten Queers... Wie

00:45:51: fühlt sich das an mich?

00:45:53: Man kann sich nicht bewerben und ich bestimme, wer darf oder wer nicht.

00:45:56: Ich habe entweder ein Telegram- oder WhatsApp-Kanal, was man will.

00:46:00: Da sage ich so, Anmeldungen sind offener, da können sich Leute anmelden.

00:46:03: Es geht leider an mich

00:46:04: nur...

00:46:05: wenige Minuten, dann ist es ausgebucht.

00:46:06: Ich würde am liebsten viel mehr von diesen Führungen machen.

00:46:08: Wie

00:46:09: viele dürfen wir pro Tag machen?

00:46:11: Wie viele Leute darf man so ins Bundeshaus hineinschleusen?

00:46:14: Es gibt die Möglichkeit das Bundeshaus jetzt übernehmen zu fluten.

00:46:19: Ah!

00:46:19: Du bringst

00:46:19: ... Mh!

00:46:22: So ein Flashmob oder einfach in der Wandel Halle tanzt.

00:46:27: Das wäre krass... Gibt du sonst auch Lobby-Einsteinen, die reinkommen?

00:46:32: Lobbyismus für mehr Toleranz, für mehr Liebe.

00:46:36: Obwohl ich persönlich den Begriff Tolerance nicht so gerne tolerieren will und das würde mir etwas erdulden, was mich unangenehm ist.

00:46:42: So würde sich meidige Äpfel tolerieren oder ein bisschen rücken bei

00:46:46: uns.

00:46:46: Ja aber es sind all diese Wörter wie jetzt auch

00:46:48: die

00:46:48: Tolerant-Homophob.

00:46:50: Es ist ja

00:46:51: auch nicht Angst, es ist eine Abneigung für ihn.

00:46:54: Und vorbeige tun dann wie so ... Also wer ist quasi vom Arzt?

00:46:57: Ja, Entschuldigung!

00:46:57: Sie haben das halt.

00:46:58: Geil?!

00:46:58: Das bringen sie nicht mehr weg.

00:46:59: Hey

00:47:00: also als Mensch mit Diagnostizierten... Sie würden halt

00:47:02: darauf verzichten.

00:47:03: Ja,

00:47:03: als Menschen mit Diagonistizierten vorbei finde ich sonst eine Beleidigung, Kollege.

00:47:07: Ja auf jeden Fall...

00:47:08: Was merkt ein besseres Wort, dass Liebe und Gerechtigkeit

00:47:12: akzeptant

00:47:13: sind?

00:47:13: Ich will das Leute akzeptieren, dass sich existiert.

00:47:15: Wir müssen nicht lieben, wir müssen einfach akzeptiere, dass es mich gibt um mich nicht in meiner würde ich in Existenz bedrohen.

00:47:20: The bar is fucking low!

00:47:22: Auf jeden Fall sind das ... Ich mache immer von euch für die Leute nicht mehr, weil ich mit allen reden möchte.

00:47:26: Weil ich finde auch so... Schaut mal, ich bringe uns ins Bundeshaus, weil ihr gehört auch dahin, es hat noch Platz.

00:47:31: Kommt.

00:47:33: Ja und dann ... Und dann mach ich Ihnen diese Sachen erklären, aber ich sage auch immer, wenn Sie mehr wissen, sagen sie auch.

00:47:40: Erklären wir was ein Minderheitenantrag ist?

00:47:42: Ich check's immer noch nicht ganz.

00:47:44: Ja, voll?

00:47:45: Und dann kommen die.

00:47:46: Und sie sind ja kritische Menschen, da sind ja auch Leute.

00:47:49: Ich meine,

00:47:50: viele Leute, die

00:47:51: mir zulassen sind auch Leute, wo das Parlamentsystem vielleicht gar nicht so ideal findet.

00:47:56: Zu diesen Leuten höre ich ein bisschen auch aber das darf jetzt natürlich nicht mehr sein...

00:47:59: Was würdest du denn eher so?

00:48:00: Oder was wäre es in deiner idealen Form?

00:48:01: Ich glaube, der erste Schritt wäre eben schon mal das, was ich gesagt habe, dass alle mitbestimmen könnten.

00:48:06: Aber es müsste ja eigentlich auch alle... Es müsste auch alle die Ressourcen haben, um mitzustimmen können.

00:48:13: Wenn du dir drei Jobs schanglierst, damit knapp deine Familie durchbringst Oder wenn die Abstimmungsunterlagen nie in einer Verständlichkeit oder in einer Sprache kommen, wo du verstehst.

00:48:25: Wie soll es denn da Böcke haben zum dich überhaupt?

00:48:27: Also nur schon repräsentiert fühlen der Politik.

00:48:31: Ich bin mir noch nicht sicher.

00:48:32: Ich sollte das Politikerin nichts mehr zugeben, wenn ich mir noch gar nicht sicher bin.

00:48:35: aber ich bin mir auch noch

00:48:36: nicht ganz sicher.

00:48:38: Wenn sie denn wieder fragen müssen!

00:48:41: Fragst du mir einen Ja, Mann?

00:48:42: Aber in einem Jahr finde ich dann vielleicht plötzlich Parlamentarismus ist ein perfektes System.

00:48:47: Der ist schon nicht einfach das Beste, wie der Churchill gesagt hat.

00:48:51: Halt in ihrem Mann zitieren aber das B beste von denen die wir bis jetzt ausprobiert haben, dann Demokratie?

00:48:54: Ja nein, ich sage keine demokratischen gute Idee!

00:48:57: Ich bin einfach nicht sicher wenn diese Partei mit dem meisten Geld den meisten Parteiverben kümmern kann und am meisten Angst verbreiten Wenn diese Parteien dann so präsentisch im Bundeshaus sind Wie demokratisch ist es denn?

00:49:09: Die haben einfach am allermeisten Geld bekommen von Interessensorganisationen.

00:49:15: und halt Unternehmen und riesigen Lobis.

00:49:17: Und dann können unendlich viele Plakate und Flyer-Drucken, die aufstehen.

00:49:20: Zehn Millionen Schweiz ist mega schlimm.

00:49:22: Pass auf vor den Ausländern!

00:49:23: Aber nur denen, die nicht christlich und weiss sind... Wie demokratisch ist es?

00:49:27: Ich glaube nicht mega demokratisch.

00:49:29: Dann reden wir doch noch über die Portee- und das Thema Migration.

00:49:33: Viel, sehr viel häusliche Gewalt geht von Schweizer Männer

00:49:36: aus.

00:49:37: Aufwischt, ja.

00:49:38: Gleichzeitig gibt's aber ganz viele Menschen, die in konservativen religiösen Ländern aufwachsen, nachher in die Schweiz kommen.

00:49:47: Für viele von diesen Menschen existieren recht für queere Menschen und auch für weiblich gelassene Personen nicht.

00:49:53: Wie soll man mit solchen Menschen umgehen?

00:49:59: Ich glaube, das ist ein komplexes Themagebiet, in dem die Lösung nicht darüber reden kann oder nur darüber reden, wenn man rechts ist.

00:50:11: Darum möchte

00:50:12: ich heute darüber reden.

00:50:16: In die Schweiz flüchtet, muss man eine Möglichkeit haben um hier in Würde ein Leben aufzubauen und im Würde dazu zu lernen.

00:50:27: Und Integration verlangen können wir nur dann, wenn wir auch einen Haufen Ressourcen einstecken wollen, dass Menschen voll und ganz Teil von unserer Gesellschaft sind.

00:50:39: Dann kann man auch die Werte verändern und erweitern der Leute, die da sind.

00:50:45: Das heisst Überbildung?

00:50:48: Ja!

00:50:49: Aber ich meine, sehr viele Leute, die hier flüchten, kommen die allermeisten alle, weil sie aus Irmlichen für uns unvorstellbar schlimmen Situationen kommen.

00:51:01: Die haben wirklich mehrfach Traumente und komplexe, posttraumatische Belastungsstörungen, die einen der häufigsten Gründe sind, warum ein Mensch gewalttätig wird.

00:51:10: Wir müssen Ressourcen investieren, um das zu terapieren können.

00:51:13: Also Menschen, die schon immer da waren und Leute in die Schweiz kommen.

00:51:16: Alle mit Zugang zur Therapie.

00:51:18: Persönliche psychischen Probleme sind ein sehr häufiger Grund, warum jemand übergriffen oder geballt tätig wird.

00:51:25: Das ist eines der Beispiele und klar auch Bildung natürlich.

00:51:29: Das machen wir mir viel zu wenig!

00:51:31: Ich treffe den Bundespräsidenten in Parmalay zum eine ausführlichen Gespräch.

00:51:35: ich möchte ihn fragen was über zehn Jahre Bundesrat mit ihm gemacht haben?

00:51:39: Und

00:51:40: wie er es findet wenn sich die Inazio Gassis kaputtlacht an meiner Parmalanparodie.

00:51:45: Du kannst live mit dabei sein im Casino Theater Winterthur am Sonntag, den fünften November.

00:51:50: Die Tickets gibt es über michalelsener.ch.

00:51:54: Wenn nimmst du Diskussionen über das Thema Migration in der SPW?

00:51:59: Ja also es ist mein einziger Halt innerhalb dieser rassistischen Asyl-Diskussionen die wir haben.

00:52:05: Es ist auch ein Thema wo ich mich noch mega muss einfinden weil natürlich kann ich jetzt darüber reden wie dass mir Leute da eingefrüchten sind oder migrantische Menschen behandelt aber Ich verstehe es auch.

00:52:16: Ein System ist Nannig!

00:52:17: Das braucht noch ein, zwei Legislaturen bis ich da besser daraus komme.

00:52:22: Ist ja Nanning mein Fokusthema?

00:52:23: Ich bin die Kommission für Kultur und Bildung und Forschung.

00:52:28: Darum bin ich mir mehr am Zulassen an den Beurteilen.

00:52:31: Du nimmst die Diskussion wahr in der SP.

00:52:33: Das Thema ist sehr stark besetzt von dieser anderen Partei,

00:52:35: wo wir

00:52:36: den Namen nicht aussprechen.

00:52:39: Wie fühlen sich solche Debatten an?

00:52:41: Sie sind sehr versprägte davon, dass wir im Moment eine linke Partei in einem rechten Parlament sind.

00:52:46: Man versucht wie verhindern, dass es schlimmer wird.

00:52:49: Wir können noch nicht mit Utopien arbeiten.

00:52:52: Was ich jetzt so beschrieben habe, müssen die Leute besser aufgenommen werden – in Gesellschaftsbrüche oder Bildung.

00:52:58: Es ist völlig utopisch!

00:52:59: Es ist so weit weg von mir, dass man Menschen behandelt, die frische Schweiz aus den schlimmsten Gründen kamen und die Diskussionen der SP sind vielmehr so... Okay, fuck fuck fuck!

00:53:12: Wie machen wir das?

00:53:13: Dass es nicht tausendmal schlimmer wird.

00:53:16: Und dann hat man schon... Das entwickelt eine Strategie.

00:53:18: Aber es geht halt nie darum was wollen wir eigentlich.

00:53:21: Es geht im Moment darum wie verhindern wir dass irgendeine Leute verboten werden, dass sie ihre Familie wiedersehen können, der Familiennachzug regeln zum Beispiel.

00:53:33: Wenn ich jetzt so höre, also mit unglaublich viel Frust verbunden habe Wenn du so viel Frust erlebst, wie gehst du mit dem um?

00:53:41: Wie lässt das raus?

00:53:42: Du gehst nach Boxen.

00:53:45: Ist das ein Rezept?

00:53:46: Ja,

00:53:46: wenn ich gerade heute Morgen wieder war ... Ich habe mir vor einem halben Jahr aus völlig unbekannten Gründen Lust bekommen zum Boxen zu machen.

00:53:53: Ich habe

00:53:53: gehört Karin Keller Souter boxen können auch.

00:53:56: Ich boxe im Fall nicht!

00:53:58: So weit bin ich mit dem Zugang zu meiner Wut Nanik.

00:54:00: Ich Boxe Nanik gegen die Menschen und erst gegen den Bucksack.

00:54:03: Und ich stelle mir dabei auch nicht Menschen vor.

00:54:06: Aggressionsgedanken gegen Leute.

00:54:09: Ich bin einfach hässig auf sie und mache mir Wirtung für was sie stehen, aber ich denke nie, ich habe nie so eine Fantasie.

00:54:14: Ich habe es wirklich so ... Ich habe so einen Kollegen drin jetzt im Ernst.

00:54:17: Ich kann also die Kollegen nicht sagen Ja, manchmal stelle ich mich einfach vor das!

00:54:20: Und dann haben sie so Aggressionfantasien, wo sie mit mir teilen und sagen Wow, da hab' ich nichts noch nicht.

00:54:26: Wo spürst du denn du wenn du hässiger bist?

00:54:28: Ich spüre mein hässiges Kind wirklich nicht mehr gut.

00:54:30: Die Boxen hilft auch tatsächlich um ein hässisches Kind zu finden.

00:54:34: Und ein nicht so gesunden Umgang ist, ich muss mich schauen, dass ich sich nicht zu fest anfangen lestern über die Leute anstatt über die Inhalte.

00:54:40: So?

00:54:42: Der Mensch, der im Nationalratsaal neben mir sitzt ... Er ist sehr empfänglich dafür, dass er sich über Leute

00:54:49: schimpfe.

00:54:49: Gehen alle Menschen durch und über was redest du denn?

00:54:52: Ja!

00:54:53: Ich

00:54:53: bin dann wie so, ja, ich fange nach Sophies werden, das mag ich gar nicht.

00:54:56: Es gibt genug inhaltliche Gründe.

00:54:59: Machst

00:55:00: schon so Bodyschämie.

00:55:00: Und

00:55:00: ich tue mich dann so ... Nein, schon nicht!

00:55:03: Nein, oh Gott, aber so ein bisschen ... Oh, da sieht sich der Mühe aus und ... Das ist schade.

00:55:10: Ja?

00:55:11: Diese Person neben mir nennen wir sie ... Mabian Folina.

00:55:18: Der hat natürlich Freude, wenn ich solche Sachen sage.

00:55:20: Ich muss immer schauen, aufpassen.

00:55:22: Aber es klingt recht fand, neben dir zu sitzen.

00:55:23: Ich

00:55:24: bin auch die ganze Zeit am Snacken.

00:55:25: Man darf gar keinen Nationalrat zahlen, aber nein... Es ist eh mega fest wie eine Schulzimmer, es ist so fest wie Schule.

00:55:32: Das Bundeshaus ist wirklich ein bisschen wie Hogwarts inklusive der Transfeindlichkeit.

00:55:36: Wenn die Session anfängt, dann sehen sich alle wieder so ... Wenn es geht, ist auch so eine Aufbruchstimmung Summaferien.

00:55:50: Es ist mega um Praktionsausflütschen zur Schulreise.

00:55:53: Hast du einen Pharma-Stängel?

00:55:55: Nein, ich habe Pumpern!

00:55:55: Es ist wirklich ... es ist mega, es ist sehr anders.

00:55:58: Aber ich glaube also der Nationalratsaal ist sicher nicht den Ort, wo meine Wut ungefiltert irgendwie zu erzählen.

00:56:04: Mabian sondern... Ich brauche dann wie andere Orte, die ich einfach machen kann, das Unfiltern zu Hause sein und wie weiss okay, es gibt wieder andere andere Gefäße, wo ich wieder schaue.

00:56:15: was ist fair und sinnvoll.

00:56:16: Und jetzt bin ich mal unfair und unsinnvoll.

00:56:19: Aber auch Sport, aber auch mega viel hängen und einfach Sachen machen, die wir Freude machen.

00:56:23: Also eben nicht einfach nur... Ich finde es ein wenig heikel zum sagen ja und wie entspahne ich mich?

00:56:28: Wie erhole ich mich von der Wut so mit Sport?

00:56:31: Weil das entspricht zu unserer Leistungsgesellschaft in meiner Freizeit.

00:56:34: Du wirst mich optimieren!

00:56:35: Ja genau,

00:56:36: dann mache ich den Marathon.

00:56:37: Ich

00:56:38: hänge's also ich ziehe es auf dem Sofa und gebe mir eine wahnsinnige Triviales Spiel.

00:56:44: Oder du mein Büssi-Bürsten oder irgendwie mein Stickeralbum Neue Arten, oder so... Ich habe ein Sticker-Album!

00:56:54: Das ist das Beste hast du!

00:56:55: Kein Sticker Album!

00:56:58: Was für Stickers siehst du da drin?

00:56:59: Ich kann verschiedene Kategorien.

00:57:01: Also ich habe zwei Seiten mit dem Thema Disney-Prinzessin und dann gibt es einen Unterseite mit einem Thema mehr als Disney-Prince.

00:57:11: Aber da kommen auch so mehrere Sachen allgemein hin.

00:57:13: Und dann habe ich eine Seite nur mit verschiedenen Herzlichsticker und dann habe Ich nur Sticker, die etwas draufstabt.

00:57:19: Es ist gar nicht... also wie man halt ein Stickeralbum?

00:57:23: Ich habe noch nie ein Stickeralbum gemacht.

00:57:24: Du

00:57:25: hast Spaß!

00:57:26: Ja, ich habe wirklich noch nie eins gemacht.

00:57:30: Okay

00:57:31: So kommt mir raus wenn wir nie einen Sticker haben.

00:57:34: Das erklärt ja.

00:57:35: Also es erklärt einiges, ich weiss aber ich muss sagen, dass ich sehr, sehr toll fand mit dir heute zu reden

00:57:42: über

00:57:42: Alle Themen.

00:57:43: Ich möchte mich herzlich bedanken für deine Offenheit, bis hier zu den Stickeralben und ich möchte dir herzlich danken.

00:57:49: einen großen Applaus für die Anna-Rosenwasser!

00:57:50: Danke vielbewerb!

00:57:57: Das war es von Politkuchen mit mir Michael Ellsender Satiriker und Politikwissenschaftler unter Autorin und SB Nationalen in der Anna-rosen Wasser.

00:58:07: Nach dem Gespräch mit Anna habe ich eine grosse Bewunderung für ihre Art und Wissenschaft.

00:58:14: extrem komplexe Themen mit einfachen und klaren Gedanken darzustellen.

00:58:18: Sehr reflektiert, extrem empathisch und immer auch darauf bedacht möglichst alle Perspektiven in ihre Argumentation mit aufzunehmen.

00:58:26: Und gleichzeitig schafft es uns aber einmal wieder so ins Lustigen und ins Verspilten hinein zu gehen.

00:58:31: Ich habe mich sehr amisiert im Gespräch mit ihr und habe eines mir wieder meine Gedanke schärfen können – danke für das!

00:58:38: Dann und ich haben ein paar Mal darüber geredet.

00:58:40: Ich empfehle darum, sehr reinzulosen mit Folge Nr.

00:58:43: sechs bei der Bundesrat Albert Röschen.

00:58:46: Danke fürs Zulassen und bis bald!

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