24 Jorina Kaminski, UNO Jugend-Delegierte – Wie können wir Junge in die Demokratie integrieren?
Shownotes
Host: Michael Elsener www.michaelelsener.ch/politkuchen Mehr Infos zum POLITKUCHEN & Live-Shows: www.michaelelsener.ch/politkuchen
Gast Folge 24: Jorina Kaminski, UNO Jugend-Delegierte – Wie können wir Junge in die Demokratie integrieren?
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Übrigens: Die Live-Show mit SP-Nationalrätin Jacqueline Badran gibt es auch als Video auf Youtube: https://youtu.be/Jk35FHdixqI
Auch die Live-Show mit Bundesrat Albert Rösti gibt es als Video auf Youtube: https://youtu.be/C6HB9AXufr8
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POLITKUCHEN Politik ist oft trocken, kompliziert – oder schlicht ungeniessbar. Kein Wunder also, dass in der Schweiz nur 45% abstimmen. Die anderen 55 %? Die überlassen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, lieber einer Minderheit. Michael Elsener – Comedian und Politikwissenschafter – will politische Teilhabe wieder schmackhaft machen. In seinem Podcast «POLITKUCHEN» serviert er politische und gesellschaftliche Themen so, dass wir sie endlich verstehen, gerne hören – und sogar Appetit auf mehr bekommen. Mit Humor, Neugier und einer Prise Puderzucker sorgt Michael für mehr Durchblick. Alle zwei Wochen lädt er Menschen ein, die in der Schweiz und der Welt mitmischen. Bei einem Stück selbst gebackenem Kuchen spricht er mit ihnen über Themen, die uns alle betreffen. Und wenn’s spannend wird, hakt er nach, bohrt tiefer, stellt überraschende Fragen – und will wissen: Was treibt diese Köpfe eigentlich an? Und wie sind sie so geworden, wie sie sind?
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00:00:01: Wenn man zum Beispiel in das Ausland schaut, nehme ich mir am liebsten Finnland als Beispiel.
00:00:05: Sie haben so ein ausgefeiltes System für Jugendpartizipationen auf so vielen Ebenen.
00:00:10: Also sie haben im Jugendgesetz vorgeschrieben, dass jede Gemeinde einen Jugendrat oder einen Jugendparlament hat.
00:00:16: Punkt!
00:00:18: Ich glaube, wie wird das Politikerinnen verstehen?
00:00:20: In dem Sinne, wenn wir jünglich ganz von Anfang an mitinbeziehen in diesen Prozess, dann werden die Entscheidungen auch so viel längerfristig heben.
00:00:28: Ich habe immer viel gemerkt, es muss doch irgendetwas machen.
00:00:31: Und wer will nicht dich?
00:00:33: Das ist der Politkuchen mit mir, Michael Ellsender, Satiriker und Politikwissenschaftler und Jorina Kaminski.
00:00:40: Schweizer Jugenddelegierte bei UNO und Studentin in internationalen Beziehungen im Gämpf.
00:00:46: Junge Menschen müssen mit unserer politischen Entscheidung von heute am längsten leben.
00:00:51: Nur in der Schweiz darf man erst ab acht Zähne abstimmen und wählen.
00:00:54: Und junge Menschen sitzen in den Zähnen an entscheidenden Schalthebeln aus einer Regierung, Verwaltung oder Parlament.
00:01:01: Wie können wir die Interessen von jungen Menschen trotzdem einbinden?
00:01:05: Klar als junger Mensch kann man gut demonstrieren aber wie könnten Stimmen und Anliegen von jenen Menschen wirklich offiziell von unserem System gehört werden?
00:01:13: Darüber rede ich mit Jorina Kaminski.
00:01:16: Sie ist zwanzig gesellschaftlich und politisch extrem engagiert Schweizer Jugendtelegierte bei der UNO und Mitglied vom Europäischen Jugendparlament.
00:01:24: Und noch ganz viele andere Orten dabei.
00:01:27: Jorina, willkommen in die Politkuchen!
00:01:29: Danke vielmals für mich sehr dafür da zu sein.
00:01:31: Ich weiss von dir, du hast vor kurzem anfangen Boxen.
00:01:35: Genau ja...
00:01:36: Weil es so frustriert ist, dass man als junge Person in der Schweiz zu wenig hört.
00:01:41: Ja, unter anderem.
00:01:43: Die Story geht eigentlich so... Ich bin mit der Schweizer Delegation als offizielles Mitglied auf New York gegangen an eine Konferenz at Commission for Social Development.
00:01:51: Sie findet statt im Headquarter in New York und dann habe ich gemerkt, dass es sehr viel Aspekt von meinem Leben mit Politik oder mit dem Glauben daran ist, wenn ich mir genug fest Mühe gebe, dass ich etwas Besseres verändern kann, damit das zusammenhängt.
00:02:07: Und dann habe In New York, in diesem multilateralen Space.
00:02:11: Es läuft doch so viel schief und man hat das Gefühl, dass wir gegen eine Wand rennen.
00:02:16: Ich muss ein bisschen anfangen meine Hobbys wieder zu diversifizieren.
00:02:19: Wieder anfangen Musik machen, wieder anfangen Sport machen... Und bei mir in Genf, gerade gegenüber von dem Haus, wo ich drinnen wohne, hat es einen Boxing-Club.
00:02:25: Und ich habe schon ganz am Anfang gesehen, ah!
00:02:27: Das ist eigentlich mega cool zum mich mal dort melden und ich bin froh, wenn jemand mitmachen kann.
00:02:32: Dann bin ich einfach einfach in den Klub und habe gefragt wie funktioniert das so?
00:02:36: sich anmelden, mitmachen und so weiter.
00:02:38: Und genau jetzt seit März bin ich am Boxen und es macht mega gut!
00:02:42: Es ist mega cool!
00:02:43: Ich will gerade noch mehr über die Udo-Räder wo du warst aber das magst du noch kurz beschreiben deine Erfahrungen beim Boxen?
00:02:48: Was löst bei dir aus emotional?
00:02:51: Es ist megacool weil Boxe eigentlich so ein vielseitiger Sport.
00:02:53: Ich habe früher immer gedacht ja man schlägt sich einfach irgendwie gegenseitig auf die Nase aber Boxes ist Koordination, es ist Konditionstraining, es isch Geschwindigkeit, es iis Kraft, es Iis soviel kombiniert.
00:03:05: Die Kombination von allem macht, dass ich mich hier voll abstelle und mich auf den Sport konzentrieren kann.
00:03:11: Das ist eigentlich schon eine coole Sache, die einem diesen Sport bringen kann.
00:03:15: Bist du ein Vorbild für mich?
00:03:16: Ich
00:03:17: möchte das seit fast drei Jahren gerne mal an der Boxen sein.
00:03:22: Mega
00:03:22: cool!
00:03:22: Ja, geht's!
00:03:23: Bei so einer Probe-Elektion war es krass.
00:03:26: Nur schon dort habe ich das Gefühl, bei diesem Sport sei man wirklich einfach auf sich allein gestellt.
00:03:33: Alle Schwächen, alle Ängste, was er immer trinkt einfach alles durch.
00:03:37: Ich hatte zum Beispiel das Ding, an dem ich am Anfang in einen Boxsack geschaut habe.
00:03:41: Immer so ein bisschen meinen Kopf wegdreht haben, weil ich mir das Gefühl hatte, dass ich irgendwie Kraft auch aus der Drei rausbekomme und dann hat man eine Boxlehrung gefunden.
00:03:48: Du kannst nicht einfach weglügen wenn du jemanden boxst.
00:03:51: Du musst deine Person in die Augen schauen.
00:03:53: Wenn ich immer so war ... Ah, nein!
00:03:54: Man muss einfach gerade in den Boxen und gerade innen schauen.
00:03:56: Das ist schon etwas ganz anderes, wenn du gegen jemanden halt ... und der Person hat auch nicht den Augen geguckt.
00:04:05: Es kommt so viel mehr noch mit, als nur den einen Schlag oder den einen Zug.
00:04:10: So neue Ideen können Tore boxen,
00:04:12: die vielleicht
00:04:13: auch junge Menschen unterstützen würden?
00:04:15: Du bist eine von sechs Jugendtelegierten aus der Schweiz, die zur UNO gehen und dort die Stimme der Jungen vertreten bei dieser Gremie der UNO.
00:04:24: Ja genau!
00:04:25: Also ich bin quasi ein bisschen Lobbyisten der Jugend.
00:04:28: Absolut, ja voll.
00:04:29: Was macht ihr dort konkret bei der UNO?
00:04:31: Wie bringen dir die Interessen von jungen Menschen überhaupt rein?
00:04:34: Also vielleicht ganz allgemein das Programms UNO-Jugendmandat ist aufgestellt worden von UNESA und es gibt schon ganz viele Jahre.
00:04:41: Mittlerweile sind sie über vierzeig Länder, wo das adaptiert hat und wirklich implementiert haben.
00:04:45: Und Schweiz ist ein davon.
00:04:46: Wir haben das seit Jahrzehnten also jetzt mittlerweile fünfzeig Jahre, sechszeig Jahren.
00:04:51: Und wir sind sechs Jugenddelegierte, die ein Mandat vor zwei Jahren haben immer im Wechsel.
00:04:57: Drei, die aufs Mal gefällt werden.
00:04:58: Dann haben wir drei Juniors und drei Seniors quasi.
00:05:01: Und unseres Mandat hat eigentlich zwei Hauptaufgaben.
00:05:04: Einmal haben wir die Aufgabe zum Schweizer Jugend auf der internationalen Bühne repräsentieren.
00:05:09: Das heisst, wir sind dann wirklich Teil von der Schweizer Delegation an Konferenzen in den UNO.
00:05:14: Und dort halten wir dann Statements, wir organisieren Side Events
00:05:17: usw.,
00:05:19: und probieren da eigentlich wieso ein bisschen ... Themen der Jugend, die die Jugend in der Schweiz bewegt und beschäftigt auf die Agenda zu bringen.
00:05:27: Und das ist eigentlich mega wichtig, weil man merkt, je mehr Leute oder mehr Stakeholders bei einer Entscheidung oder bei einer Meinungsfindung dabei sind, desto diversifizierter und lang anhaltender ist.
00:05:38: ein entscheidungslosendlich auch.
00:05:40: Ich merke es megafest in diesen Delegationen, ob das jetzt nur jemand da ist, der vom EDA dort sitzt und schon seit dreißig Jahren diplomat ist Das Recht findet in diesem Gremium oder ob noch Leute der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft.
00:05:54: Ob das noch junge Menschen sind, die dort mitreden und irgendwie mitgestalten?
00:05:58: Das verändert so ein bisschen die ganze Diskussion zu.
00:06:01: Aha stimmt!
00:06:02: Die Entscheidung, die hier getroffen wird hat ja auswirklichen auf ganz viele Menschen.
00:06:07: Und das ist eigentlich so ein bitziolioser Job international.
00:06:09: Und dann der andere Teil ist die Sensibilisierungsarbeit in der Schweiz.
00:06:12: Also wir machen dann wirklich Schulpsych und wir gehen in eine Gymnasie vor allem, aber auch im Primarscholen- und Sekundastufen und erzählen da ein bisschen über den UNO, über die SDGs, das sind Sustainable Development Goals – das wäre dann die ganze Agenda XXX.
00:06:25: Und so ein bisschen was wir machen, was eigentlich wir international machen und wie sich Jugendliche engagieren können auf der internationalen Ebene?
00:06:36: Offiziell einladen, junge Menschen kommen und erzählen wie sie in der Welt waren.
00:06:41: Wie fühlt es sich an, wenn man eingeladen wird?
00:06:46: Es ist krass auf den Ort.
00:06:48: Ganz oft habe ich noch das Impastor-Syndrom, die kleine Stimme kommt von mir und sagt ... Jorina, du bist gar nicht genug ausgebildet für das.
00:06:56: Du bist nicht nur qualifiziert für das!
00:06:58: Du solltest eigentlich gar nicht hier sitzen.
00:06:59: Eigentlich sollten da Leute sitzen, die ein Masterhand in internationalen Beziehungen haben und sich so viel auf das spezialisiert haben.
00:07:05: Aber... Du
00:07:06: lebst ja da?
00:07:07: Also du lebst schon oder hast schon mega viele Fälle?
00:07:10: Meine Qualifikation ist auch eigentlich, dass ich jung bin.
00:07:12: Und ich glaube, man muss sich immer ganz fest wieder in Erinnerung eröffnen.
00:07:15: Das ist eigentlich das was ich an den Tisch bringe.
00:07:18: Es geht nicht darum, Es geht darum, dass ich Perspektive von den Jungen treffe.
00:07:26: Das kann ich.
00:07:27: Ich würde sagen, es ist nicht deine einzige Qualität, dass du jung bist.
00:07:30: Du schaffst etwas aus deinem Blick als junge Person zu sehen und dann übersetzen.
00:07:36: Du machst die Übersetzungsleistung und siehst überhaupt über was man hier reden muss.
00:07:40: Und du schaffest das in eine Sprache zu bringen, damit es die anderen verstehen.
00:07:44: die eben nicht jung sind.
00:07:45: Ich finde, es ist eine riesige Übersetzungsleistung dahinter und überhaupt erkennt, um was das geht.
00:07:49: Voll!
00:07:49: Das ist ja immer so ein bisschen der Konflikt oder die Schwierigkeit, wenn eine Regierung versucht mit der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten, weil die Zivil- gesellschaft sieht Sachen aus einem ganz anderen Blickwinkel also das System von Baden Mapp oder quasi Informationen und Problems und die Aufmerksamkeit auf Dinge zu dirigieren, die nicht gesehen werden von der Regierung.
00:08:10: Das dann können sie übersetzen auf einen Ort, wo man dann schlussendlich politisch draus machen kann.
00:08:14: Es ist unglaublich schwierig, aber ich finde es auch mega spannend und schön.
00:08:18: Gibt es etwas Wut?
00:08:18: Den Eindruck hättest du schon ein bisschen bewirken können oder die Leute, die vor dir das gemacht haben auf ihn gesagt, dass sie bewirkt werden
00:08:25: können?
00:08:25: Absolut.
00:08:25: Ich habe einen Kollegen von mir, Aniska Berchtold, die zusammen mit ihrem Kollegen Alexis hat, der Klimajugnetelegierten war und jetzt den Jugendrat Agenda XXIII aufbeigestellt.
00:08:35: Und das ist eigentlich wie ein Beratungsgremium für den Bundesrat.
00:08:39: Die arbeiten dann direkt mit dem Bundesrat zusammen zum Bundesratberaten in der Umsetzung des Agendas XXIII.
00:08:45: Also vielleicht noch kurz als Kontext Agenda XXV, das sind ja die siebzehn Nachhaltigkeitsziele.
00:08:49: Das geht von Keihungen bis zu internationaler Zusammenarbeit und Frieden auf der Welt usw.
00:08:55: Und das Ziel dieser Jugendrat – das gibt es auch schon in anderen Ländern – ist eigentlich schlussendlich zum dann durch vierzehn junge Leute zwischen dem Alter von sechs zu sechsundzwanzig.
00:09:04: können der Bundesrat dabei informieren und zu begleiten, wie man am besten die Agenda umsetzen könnte.
00:09:09: Aus einer Jugendperspektive.
00:09:11: Der Jugendrat ist ganz neu.
00:09:13: Momentan sind Bewerbungen offen für den ersten Cohort, also für die erste Generationen.
00:09:16: Wenn man in der Schweiz wohnt und zwischen der Sechzehn- und Sechsentzwanzig ist, dann kann man sich bewerben, zum einen von diesen vierzehn Personen werden.
00:09:23: Und das ist eine unglaubliche Möglichkeit, eine unglaublichen Chance.
00:09:25: Ich empfehle vieles Wärmsten an alle Leute, die sich da draussen möchten irgendwie politisch engagieren und in diesem Alter sind.
00:09:32: Das ist wirklich ... Einer der wenigen Röte, die dann wirklich ganz spezifisch zählen hat, die Jugendperspektive mit in die Politik zu bringen.
00:09:41: Ich finde grossartig, dass das zu laufen kommt.
00:09:43: Mega!
00:09:44: Ja.
00:09:44: Wie gesagt, sonst ... In der Schweiz ist es eigentlich noch tricky als junge Person sich einzubringen.
00:09:50: Ich würde gerne heute noch etwas näher eintauchen, aber bevor wir das machen... Wir haben vor uns Aprikosenkuchen.
00:09:55: Wenn du Lust hast, wir können gerne etwas essen.
00:09:57: Mega
00:09:57: geil und danke vielmals.
00:09:59: Sieht mega fein aus.
00:09:59: Hast du einen Hüppachen?
00:10:03: Der ist gestern oben gebacken worden von mir.
00:10:05: Sehr, sehr
00:10:07: gut!
00:10:10: Ich liebe Kuchen, das ist sehr gut.
00:10:13: Das freut mich sehr.
00:10:14: Ich habe hier doch recht viel Zucker drin.
00:10:18: Das passt schon.
00:10:20: Jetzt gibt es ein Pionierprojekt der Jugendrat, die kommt bis jetzt in den Schweiz.
00:10:26: Ist der Fakt in den meisten Orten und den meisten Kantonen.
00:10:29: Klar, dass es ausgenommen ist, da dürfen wir ab den Sechzehn bestimmen.
00:10:33: Bei Gemeinsvorlagen und bei Kantonsvorlagen, was ist es so?
00:10:36: Ab achtzehn dürfen wir abstimmen und wählen.
00:10:39: Ich nehme dich wahr als Person schon, die mit fünfzehn sehr aktiv warst, wenn man sich in der Schüller-Innenorganisation engagiert.
00:10:46: Du hast zum Teil auch den Präsidenten vom Tourenverein auf Sachen heigwiesen, die nicht okay waren für dich.
00:10:53: Wie ist es aufzuwachsen in der Schweiz, wenn du extrem engagiert bist und eigentlich möchtest Dinge mitverändern?
00:11:00: und wir dürfen aber ... einfach nicht, bis man achtzehn Jahre
00:11:03: alt ist.
00:11:03: Ich glaube es gibt mega grossen Land-Stadtunterschied.
00:11:06: erstens und zweitens gibt's einen mega grosser Unterschied zwischen der Digitalisierung und nach der Digitalisierung weil die Visibilität von Möglichkeiten hat sich ganz stark verändert zwischen den, wo ich noch in der Primarschule und dann gerade ins Chemie gekommen bin und zwischen jetzt eigentlich alle das Handy haben und alle auf Instagram sind und alle eigentlich ein bisschen in diesen Möglichkeiten ausgesetzt sind.
00:11:26: also ich will behaupten mittlerweile ist relativ einfach wenn wir einfach googlen irgendwie Möglichkeiten zu finden, sich engagieren zu können.
00:11:34: Und ich muss sagen, wo ich das Führ in mir entdeckt habe zum etwas verändern oder was eigentlich alles mit den Klimabewegungen und der Erkenntnis des Verlusts von der Biodiversität angefangen hat, bin ich irgendwie nicht auf die Idee gekommen einfach zu googlen sondern mich haben immer versucht... Direkt den Umfeld eigentlich Sachen zu verändern.
00:11:53: Also ich habe einen Anfang an Plakate für meine Eltern, die ich ihnen erklärt haben, warum jetzt Orangut dann so viel steigt und dass der Amazonas abkostet wird?
00:12:01: Und ich kann anfangen in der Schule jede Präsentation machen, bei der wir uns ein Thema einer Masse auswählen können.
00:12:07: Das habe ich irgendwie zum klimarelevanten Thema gemacht.
00:12:10: Ein bisschen so.
00:12:12: in diesem Aspekt habe ich mich engagiert.
00:12:14: aber ich habe schon mega festgemerkt für mich das ... so ein bisschen zurückgehalten hat, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin.
00:12:20: Und dort habe ich sehr imitrierte Möglichkeiten.
00:12:22: Wir hatten weder einen Jugendparlament noch irgendeinen Jugendrat, sondern sonst irgendwelche Möglichkeiten für mich in der Dorf zu engagieren.
00:12:30: Also es gab auch den Tonverein, dann der Männerchor, dann den Männerverein und den Frauenverein Meidlerigen und Klavier- und Blockflötenunterricht ... vier von den sieben Sachen gemacht.
00:12:41: Also ich habe mich eigentlich alles ausgeschöpft, um sich irgendwie engagieren zu können.
00:12:46: Ich habe meintlich reingeleitet bei die beiden, also ich bin ein Untergruss und ich war im Turnverein.
00:12:50: Und dann habe ich laffiert gespielt und das ist eine Plexibomherkennemachung.
00:12:53: Es kommt mir gerade sehr bekannt vor so als Facher auf einem Dorf auf dem Land.
00:12:58: Ich bin in einer solchen Wölfe Fatima in der
00:13:00: Jugendorganisation.
00:13:02: Kurze Zwischenfrage, hast du je irgendeinen freien Nobby gehabt, Teenager?
00:13:07: Glaube es!
00:13:08: Ich habe mit zwölf und dreizehn angefangen.
00:13:10: Mein Stundplan sei sehr aktiv, festfühlen, besonders.
00:13:13: Und ab dann nicht mehr so vor der Schule.
00:13:16: Aber ich bin auch gerne einfach meine Freundinnen rausgegangen und habe mich damit abgemacht.
00:13:20: Irgendwann entdeckte ich das Bachen für mich.
00:13:22: Dann gab es immer viel Kuchen daheim.
00:13:24: Meine Eltern haben irgendwann gefunden, dass ich aufhören muss mit den Butter-Gremen, weil es irgendwie zu viel wurde.
00:13:31: Irgendeinmal machte ich mindestens zwei Hobbys am Tag.
00:13:35: Aber es war immer das, was mich am Laufenpalten hatte.
00:13:38: Ich prokastioniere sehr viel und habe das schon mega früh gemacht.
00:13:42: Und wenn ich meinen Stundenplan so fest vollgefühlt habe, dass ich keine Zeit mehr hatte, um zu lernen bis an Abend vorherzuheben, weil ich dann noch tunverein gehe oder sonst irgendeine Training oder klettern oder irgendetwas, dann hat das eigentlich gemacht, wie meine Sachen rechtzeitig gemacht haben.
00:13:57: Dann war es immer eine Gratwanderung zwischen so viel machen, dass sich super funktionieren und eine gute Leistung erbringen überall.
00:14:04: Aber auch schauen, dass es noch nicht zu viel wird.
00:14:07: Du hast einfach die Ort gesucht, in der du dich engagieren kannst auf dem Land, weil das keine offizielle Jugendparlament gab?
00:14:13: Ja.
00:14:14: In der Schweiz gibt's ja mittlerweile ein nationaler Jugendparlement auch.
00:14:18: Ein nationaler Jugendparliment hat sich getroffen und im Jahr e. B. entschieden hat, wir würden gerne eine Lenkungsabgabe auf fossile Energieträger wie Heizeul-und Erdgas.
00:14:28: Ist durchgekommen?
00:14:29: Im Nationalen Parlament, unserem offiziellen Parlament ist es im Jahr um acht Uhr.
00:14:33: Oder im Jugendparlament, im Zwei-Dreizehn, hat sich er mir für ausgesprochen.
00:14:37: Ehe für alle einführen.
00:14:38: Wir haben sie nie geführt im Zwoie-Zwenzig?
00:14:40: Ja!
00:14:40: Ich habe mich
00:14:41: noch gefragt, wenn man dann ein halber Junge ist und sieht, was so viele Peers in ihrem Parlament bestimmen.
00:14:46: Und eigentlich braucht man dann noch so zehn, fünfzehn Jahre Frustrationsdoleranz bis es wirklich kommt.
00:14:51: Was löst das aus?
00:14:53: Es ist schon krass, weil ich merke mega fest wie ... Also es ist ja letztlich auch eine Studiose gekommen, wo eigentlich zeigt, dass das Parlament in der Regel das Gefühl hat, dass ihre Wähler ihnen konservativer sind als dass sie tatsächlich sind.
00:15:04: Und ich finde es immer mega spannend, wie ... Ich meine das Parlament ist eine gute Qualität, dass wir auch direkte Demokratie haben und dass unsere Politik so langsam und vorsichtig ist.
00:15:13: Das ist mega wichtig zum Beispiel, um autokratische Tendenzen irgendwie zu bremsen.
00:15:17: aber auf der anderen Seite merken wir halt auch mega fest, wie wir uns selber so viel stehen im Werk durch diese Vorsicht, durch die das süferlich alles nochmal kontrollieren und als nochmal schauen, dass es wirklich für alle stimmt usw.
00:15:30: Klar, die Jugend ist immer ein Schritt voraus.
00:15:34: Es ist sehr anstrengend und es braucht so viel Energie, um das auszuhalten zu können, dass sich Sachen langsam bewegen.
00:15:41: Vielleicht noch ganz kurz diese nationale Jugendsessionen finden wir einmal im Jahr im November statt.
00:15:46: Aber der Unterschied zwischen einem nationalen Jugendparlament und einer Jugendsession ist eigentlich, dass die Jugendsessen eine reine Bildungsauftrag haben.
00:15:54: Die sind hier für politische Bildung, dass Jugendliche mal ausprobieren können.
00:15:59: Die Resolutionen, die geschrieben werden am Ende dieser Jungen Session, haben schliesslich auch gar keine richtige Kraft im richtigen nationalen Parlament.
00:16:07: Und ich habe letztendlich mit Anna Rosenwasser geredet und sie gesagt ja das ist nicht mehr in der Winter-Session.
00:16:11: Ganz am Ende, am letzten Tag wenn eigentlich alle schon halben abkreist sind nach der letzten Abstimmung wird diese Resolution noch schnell präsentiert und so aber die Resolution oder die Ideen, welche dort aufkommen, werden nicht wirklich aktiv mit einbezogen ins Politik machen, was passiert hier in unserem Land?
00:16:27: Der grösste Unterschied ist auch das größte Problem, dass wir zwar gewisse Gremien haben.
00:16:32: Aber die haben kein Recht auf Mitsprachen oder kein Recht darauf gehört zu werden und das ist zum Beispiel etwas mega cooles, was in Finnland passiert.
00:16:40: Die haben ein finnisch-nationales Jugendparlament und dort haben wirklich ein institutionelles Vorstoßrecht.
00:16:45: also diese dürfen Vorstöße einreichen, die dann von den Kommissionen geprüft werden und entweder direkt weitergegeben werden oder zurückgeschickt werden.
00:16:52: aber in ihrer Verfassung haben sie verankert, dass sie ein Recht darauf haben sich aktiv zu beteiligen
00:16:59: dürfen.
00:17:00: Ich wünschte mir, dass mehr Menschen gehen wählen und abstimmen können.
00:17:04: Sich unsere Demokratie beteiligt.
00:17:06: Häufig kommen gesellschaftspolitische Levanteinformationen nicht mehr so etwas trockener her.
00:17:10: Ich denke, es geht doch auch leichter und vielleicht einfacher verdauerlich.
00:17:14: Darum mache ich den Politkuchen Podcast.
00:17:17: Wenn du den Polit-Kuchen-Podcast unterstützen möchtest, sehr gerne über die Wind.
00:17:24: Als kleinen Dank schicke ich dir das Kuchenrezept zum selben Nogenbachen.
00:17:28: Wenn wir in den Ausland schauen, sehen wir ganz viele von diesen Beispielen...
00:17:32: Wenn man z.B.
00:17:32: ins Ausland schaut, nehmen wir am liebsten Finnland als Beispiel, weil die haben so ein ausgefeiltes System für Jugendpartizipation auf so vielen Ebenen.
00:17:41: Also sie haben in ihrem Jugendgesetz vorgeschrieben, dass jede Gemeinde eigentlich einen Jugendrat oder einen Jugendparlament hat.
00:17:48: Das ist einfach schon mal der Standort!
00:17:50: Und dann hat auch jedes Jugendparlament das Vorstoßrecht.
00:17:53: Die haben ein Recht darauf, gewisse Ideen oder Anliegen als Petition einzureichen bei ihren Gemeinderaten von den Regionen in Finnland und auf nationaler Ebene.
00:18:03: Und was sie auch haben ist recht darauf, zum Beispiel in Gemeinsitzungen, also Gemeindaradsitzungen einzusitzen.
00:18:09: Also dort wirklich drinnen zu sitzen und auch mitzureden.
00:18:12: Das ist so ein bisschen der Unterschied zwischen mir organisiert eine Sitzung pro Jahr für vier Tage, die etwa zweihundert Jugendliche glaube ich ... Zwischenvierzehnteinundzwanzig zusammenkommen und sich überlegen zu jenen Themen, was ihre Meinung ist.
00:18:26: Und dann wird die Resolution weitergeben als ganzes Paket?
00:18:29: Und ob das dann Politikerinnen anschauen oder nicht?
00:18:31: Ich weiss mir nicht genau!
00:18:34: Aber wirklich Jugendratzhaar, die ein Recht darauf haben in Gemeinderatssitzungen, Kantonsratssitzung und Nationale Sitzungen mitzusetzen und mitsreden.
00:18:43: Es gibt verschiedene Stufen von Jugendparticipationen.
00:18:46: Die erste wird mal konsultieren, die zweite ist mitreden und die dritte ist mitbestimmen.
00:18:51: Die vierte ist dann selbstbestimmt umsetzen.
00:18:53: Nichts wenn ich noch eine vergesse... Ah ja!
00:18:55: Stufe eins ist eigentlich informiert.
00:18:57: Das kommt schon einmal als erstes.
00:18:58: Und wir sind nicht mehr wirklich bei Stufe Eins weil es gibt.
00:19:01: zwar Es gibt Initiativen, v.a.
00:19:04: vom ETA zum Beispiel – jetzt gerade was die Bilaterale drüben anbelangt – mit Factsheets, wo dann eigentlich Jugendliche informieren sollen oder einfach verständlich sind.
00:19:13: Ein Easy-Vote ist eine Initiative, die mega cool ist und auch vom Dachverband der Schweizer Jugendparlamente gemacht wird.
00:19:20: Also nicht mal wirklich von der formellen institutionellen Politik selbst sondern von einer Jugendorganisation, die sich für politische Bildung einsetzt.
00:19:29: Und ich glaube, wir müssen uns ein bisschen bewusst sein.
00:19:33: Es gibt die für euch Stufen und Finland ist sehr gut bei Stufe drei, also mitreden.
00:19:39: Die Menschen, die nicht in den Kommissionen sitzen, haben kein Stimmrecht aber sie dürfen mitredern um mich gestalten und das ist schonmal mega wichtig zum Jugendthemen überhaupt auf der Gände zu bringen.
00:19:48: Aber bei uns mangeln es auch schon bei Stufen eins und zwei, also informieren und konsultieren.
00:19:53: Also es lohnt sich extrem.
00:19:54: den Blick ins Ausland
00:19:56: Absolut.
00:19:56: Du sagst, in Finnland ist es so am Laufen?
00:19:59: In Belgien und Flanden, also quasi die fleimische Regierung ... Die haben auch so Jugendröte, wo Junge mitreden können, wenn es junge Themen betrifft.
00:20:06: Ja genau.
00:20:07: Und die
00:20:07: Regierung hat dort einen Rechenschaftspflicht.
00:20:10: Sie muss erklären wie sie mit den Empfehlungen umgeht.
00:20:12: Ist ja noch nicht krass bindend überhaupt nicht.
00:20:14: aber zumindest so eine Rechtschaft ablecken.
00:20:17: Voll!
00:20:17: Und das wäre eigentlich schon mal ein megacooler Ansatz, weil es gibt in gewissen Kantonen und Städten z.B.
00:20:22: im Bülach oder in Thun oder in Winterthur einen Jugendvorstoß.
00:20:26: Das ist eigentlich ein mega cooles direktdemokratisches Instrument, wo Jugendliche bis zu achtzehn Jahren mit nur achtundzwanzig Unterschriften eine Vorstoße erreichen können.
00:20:34: Also eigentlich eine Petition, bei der sie sagen hey wir wollen gerne dass das und das verändert wird oder wir wollen gern eine Stellungsname zu dem.
00:20:39: Und dort hat er einen Shutout für Pflichtung um sich dazu äusseren.
00:20:43: Und das ist schonmal megacoul, denn es zeigt wie so ein bisschen Uns ist meinig wie nicht einfach egal.
00:20:48: Oder sie kann uns auch nicht egal sein, reinrechtlich?
00:20:50: Und also ja voll... Ich finde das eigentlich einer der wichtigsten ersten Röschere zum Jugendpartizipationen wirklich zu fördern auf allen Ebenen.
00:20:59: Das verstehe ich extrem!
00:21:01: Der Jugendvorstoß in Bülach gibt es glaube ich seit zweieinundzwanzig um das machen zu können.
00:21:05: Also eigentlich noch nie mehr lange.
00:21:07: Ich habe jetzt keine flächendeckende Recherche gemacht aber meines Wissens ist er bis jetzt noch nie gebraucht worden und ich mich frage wer weiss denn überhaupt dass man das machen
00:21:16: kann?
00:21:16: Genau, das ist ein bisschen das Ding.
00:21:17: Ich habe zum Beispiel an meinem Gimmie die Umweltorganisation zusammen mit einer Freundin wieder aufgeleist und dort haben wir uns am extrem mäßig getroffen mit einem Kantonsrat von Zürich mit dem grünen Grünen und den Kantonsrätin von Tjelsdorf.
00:21:30: Und sie haben uns eben auch auf der Jugendvorstoßerofe eingewiesen und ich sagte, wie kann es sein, dass wir am Gimmien in Bülach nicht wissen, dass es existiert?
00:21:38: Und dass es eigentlich ein Instrument ist, welches zur Verfügung steht, um unsere Meinung gehört werden zu lassen!
00:21:44: Und was ich momentan aber gerade am Probieren umzutreien bin, ist bei uns am Giming jetzt eine Woche.
00:21:49: Die heisst Ökobi, das sind die ökologischen und Wirtschaftswochen.
00:21:53: Und momentan ist es einfach eine Simulation von einem Land eigentlich, wo gewisse Leute in der Regierung sitzen, andere Medien simulieren, andere simuliert Haushalten und dann noch die Wirtschaft.
00:22:03: Ich habe eigentlich wirklich von der HES-Werdung mega cool, wenn man das künftig verknüpfen könnte mit dem Instrument, den die Politik in der echten Welt auch verändern kann.
00:22:11: Und jetzt versuche ich, dass geht so ein bisschen in diesen ... Ich leide, dass der Jugendvorschuss eines dieser Instrumenten aktiv benutzt wird in dieser Woche.
00:22:20: Am Ende dieser Woche können acht Jugendvorstöße auf den Matten stehen, die dann eingereicht werden könnten und mit den Achtundzwanzig-Unterschriften anstatt Bülach eingereikt werden, wo man tatsächlich sagt, wenn ich mich engagiere, passiert auch etwas.
00:22:35: Das ist das, was Engagement von Jugendlichen fördert, wenn man sieht, meine Stimme zählt oder meine Zeit Mein Spirit, das ich hier drinstecke, zählt.
00:22:45: Weil ganz oft, wenn ich mit meinen Freunden rede, sagen sie, dass ich nicht abstimmen gehe, weil die eine Stimme wird eh nichts verändern.
00:22:54: Es geht so viel schief oder in eine andere Richtung als ich möchte.
00:22:58: Es bringt gar nichts, wenn mich irgendwie engagieren würde.
00:23:01: Ich höre es auch häufig, wenn sich Menschen sprechen, die sich in Kantonalen ... im nationalen Jugendparlament, in Jugendsessionen engagieren.
00:23:09: Wir haben ewig lange debattiert und viel von meiner Freizeit ist draufgegangen.
00:23:12: Ich mache es sehr gerne!
00:23:13: Und dann passiert das, was du erzählt hast, was Danarosa-Wasser berichtet hat.
00:23:17: Am Schluss der eine Session wird man schnell abhandeln?
00:23:20: Ja genau!
00:23:21: Es muss unglaublich frustrierend sein.
00:23:23: Absolut und ich meine sie sind auch relativ respektlos gegenüber der Zeit dieser Jugendlichen, die dort ansitzen und sich so viel mit den Themen auseinandersetzen.
00:23:31: Und klar, das Ziel ist immer noch politische Bildung von dieser Nationalleugungssession.
00:23:34: Aber es wäre doch so ein kleiner Mehraufwand, um zu sagen okay weiss was wir nehmen diese Vorstösse und sie auseinander und wir nehmen tatsächlich die Kommissionen die man sich auch behandeln könnte.
00:23:44: Und nicht einfach am Schluss einer Winter-Session noch schnell in den Pläne und darauf aufmerksam machen, dass das auch noch existiert.
00:23:51: Die Schweiz ist eigentlich das Landtag der Vernehmlassungsverfahren, der Konsultationen, wo ganz viele verbände Institutionen angehört werden.
00:23:58: Wenn man ein neues Gesetz macht, dann darf er Inputs geben.
00:24:02: Wo seht ihr die Lobby der Jugend in der Schweiz?
00:24:07: Wie können sie organisieren?
00:24:09: Was wir haben, ist SAIF.
00:24:11: Das ist die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft von den Jugendverbänden und das ist eigentlich wie eine Tachorganisation von rund neun vierzehn Jugendverbände der Schweiz.
00:24:19: Fadi, Cefi, Jubla, Projuventute und ganz viele andere Jugendinstitutionen und Organisationen sind unter diesem Tachverband und sie machen so ein bisschen Lobbyarbeit für die Jugend aber ... Das Problem ist schon ganz oft wieder ein Interessourcen, die knapp sind.
00:24:36: Ich meine wenn man so ein bisschen anschaut ... Du hast erwähnt wir sind eigentlich eine sehr starke Lobby-Gesellschaft oder wir haben eine Politik, die sehr stark berechnet ist von Lobbying.
00:24:45: Ja aber nur vom Lobbing dieser Leute, die tatsächlich auch entweder de facto eine Referendumskraft haben also zum Beispiel Ekonomen Swiss, der so viele Mitglieder hat dass sie eigentlich eigenhändig einen Referentum aufbeistellen, falls sie nicht zufrieden sind mit einem Vorstoß oder einer Initiativen.
00:25:01: und dann hat es Lobys, die Geld haben.
00:25:03: Und Jugendliche haben wieder Geld.
00:25:05: nur diese unglaublich krasse Organisationen, die so durchgedacht sind, dass man so etwas auf die Beine stellen könnte.
00:25:12: Aber klar!
00:25:14: Das ist eigentlich einer dieser Bereiche, in denen sehr viel Luft nach oben gibt, um sich nicht verbessern zu können.
00:25:20: Man muss sich auch spannend finden.
00:25:21: Zum Beispiel Umweltorganisationen haben ja ganz oft aufgeweint.
00:25:24: oder auf Kantonebene Referendumskraft... Das steht quasi wie im Gesetz.
00:25:29: Die Organisation, z.B.
00:25:30: Birdlife, darf ein Referentum einreichen, wenn es um Klimaprojekte oder Klimathemen geht und ich habe das Gefühl so etwas wäre eigentlich mega cool, wenn man das auch machen könnte für SAIF oder einfach für Jugendorganisationen allgemein, dass er sagt, hey, wenn's um Jugendpolitik geht dann hat eigentlich SAIF ein Recht zum ein Referendum einreichen ohne Hunderttausende Unterschriften.
00:25:51: Ein Punkt auf Fundraising für Jugendliche.
00:25:53: Eigentlich denken wir immer so, die Eltern ... Ich finde, wenn man so ein Kind ist doch das Ein- und Alles.
00:25:58: Eigentlich müsste man doch Fundraising bei den Eltern machen.
00:26:03: Dass sie über die Jugendlichen Geld in einen Putren, wo wir dann eigentlich einsetzen können, dass wir referendumsfähig wären?
00:26:08: Wenn Sie mir auch mal überlegen, wer hat Interesse ja Jugendliche zu fördern mit Geld?
00:26:15: Ich glaube, es wäre eigentlich schlussendlich Politik.
00:26:18: Man muss sich immer ein bisschen bewusst sein haben, eine Entscheidung, die heute getroffen wird... Von wem wird die Träge schlussendlich?
00:26:23: Also wenn wir heute eine Strategie aufbeistellen, wer sind die Leute, die dann in zehn, zwanzig, dreißig und fünftig Jahre diese Strategie tragen und fördern und darauf aufmerksam machen und Kampagnen machen.
00:26:33: Und hinter dieser Stunde.
00:26:34: Wenn man sich das überlegt, muss man wie auch immer wieder einen Schritt zurückmachen um zu überlegen, okay, wer müsste denn in diesem Raum sitzen oder an den Tisch sitzen, wo die Entscheidungen getroffen werden und diese Strategien ausschüttelt werden.
00:26:46: Und dort kommt eben ein Jugendpartizipationenspiel.
00:26:49: Essentiell jedes Thema, das jetzt besprochen wird auch die AHV ist früher oder später ein Jugendthema.
00:26:55: Und belastet uns oder formt eigentlich unsere Zukunft auf die eine oder andere Art und ich glaube wir würden als Politikerinnen verstehen in dem Sinn dass wenn man Jugendliche ganz von Anfang an mit einbezieht in diesen Prozess dann werden diese Entscheidungen auch so viel längerfristig heben.
00:27:12: Dann wäre es schon ganz viel gemacht und ich denke dann wären auch die Ressourcen rum.
00:27:16: Die finnische Regierung erkennt das eben.
00:27:18: Darum unterstützt sich die Jugendorganisation, wo das Jugendparlament und all diese Jugendräte unterstützt oder organisiert.
00:27:26: Darum ist es so stark unterstützt und auch gefördert von der Regierung selbst.
00:27:29: Und ich glaube das wäre natürlich auch das Ziel in der Schweiz.
00:27:33: Aber ja, ob man das dann schliessendlich nicht anschafft, ist eine andere Frage.
00:27:38: Aber sehr cool!
00:27:39: Dass wir das bis jetzt in den Schweiz nicht geschafft haben... Wir kommen zu Aussagen im Sinne von gewissenen Leuten, die in der Politik sind, Michi, wenn du wieder so eine Nummer machst für Jugendstimmen oder Wahlrechte.
00:27:52: Das sagen sie mir so.
00:27:53: Aber weisst du die Jungen interessieren sich doch gar nicht von Politik?
00:27:56: Schau dich mal an bei den Umfragen nach der Abstimmung.
00:27:59: Es können vor allem die Eltern wählen und die Jungs gar nicht mitmachen.
00:28:02: Was sagst du zu sättigen Leuten, die das ins Feld führen?
00:28:06: Das stimmt eben mega nicht.
00:28:07: Also ich meine, was schon stimmt ist dass Jugendliche in der formellen Politik unterrepräsentiert sind.
00:28:12: also achtzeb bis fünfundzwanzigjährige gönnt viel viel weniger Urnen als fünfundsechzig bis achtzigjährigen.
00:28:17: das ist wahr.
00:28:18: aber es ist nicht so, dass Jugendlichen sich nicht für die Politik interessieren.
00:28:21: Ich meine wenn wir anschauen wer auf die Strasse Gago demonstrieren wer das Kampagne aufstellt wird und sich engagiert im Partei dann sind das ganz ganz viele Jugendliche wo jetzt soviel Herzblut und Energie und Freizeitere investieren dass solche Sachen ins Rollen kommen Und auch ich und meine fünf Mitsjugendelegierten, wir machen das alles in unserer Freizeit unbezahlt.
00:28:40: Das ist so ein unglaubliches Engagement, was mich noch leistet neben dem Studium, neben der Job oder sonst irgendwelche Sachen, die im Leben passiert.
00:28:48: Ich glaube, wir werden viel nicht vergessen haben.
00:28:50: nur weil wir in der formellen Politik an den Urnen unterrepräsentiert sind heisst es nicht dass wir nicht politisch interessiert sind.
00:28:57: Und dann die zweite Überlegung, was man sich machen muss.
00:29:00: Warum sind Jugendliche nicht interessiert?
00:29:02: Also von wo kommt denn die Argumentation und dort sehe ich ganz oft den Fall, dass Jugendliche das Gefühl haben sie gehören in der Politik oder erstens werden gar nicht gehört und zweitens gibt es keinen Platz für Sie in der Politik.
00:29:15: und Politik ist ein abstrakter ... Die abstrakte Struktur, die irgendwie kreiert wurde ist, dass ein paar ganz riechige, ganz gescheite Leute irgendwelche Entscheidungen treffen.
00:29:25: Jugendliche haben kein Platz und sind nicht willkommen.
00:29:28: Wir müssen uns fragen, wie wir das Jugendliche hören, sehen und willkommen heissenfühlen in der Politik?
00:29:35: Ich habe gerade so diese Bilder.
00:29:36: Wie ist die Politik bei uns organisiert?
00:29:38: Hier sehe ich eine Sitzungszimmer.
00:29:40: Ich sehe die langen, aufwärmigen Tischrunden.
00:29:44: Ich seh Leute an Laptops ... Fötterleif und Gemeindröte versammelt.
00:29:49: Da sind die Männer mit den Karo-Hämmern dort, wo sie in die Scheinshose nicht geschockt haben.
00:29:56: Genau!
00:29:56: Wenn die Politiker bis jetzt so organisiert werden, ist es reinformell, wie man sich trifft.
00:30:02: Wie würdest du das vorstellen?
00:30:03: Wie würden junge Menschen gerne um einen Aushandlungsprozess teilnehmen?
00:30:11: Wie fühlt man sich
00:30:12: wohl aus?
00:30:13: Ich glaube, es geht mega fest darum zum eigentlich Räum schaffen für Jugendliche zu erst mal treffen und sich einmalig bilden.
00:30:19: Zum sich organisieren und zusammenkommen und Verbündete finden.
00:30:23: Und dann können wir aus einem Sprachrohr reden.
00:30:24: Das ist mal Schritt eins.
00:30:26: Und Schritt zwei ist die Gremie, wo es schon gibt.
00:30:28: Da muss man einfach institutionell einbinden in die Entscheidungsmache der Politik.
00:30:34: Also es geht nicht mehr darum, dass wir den Schritt zwischen... Es gibt eine nationale Jugendsession.
00:30:39: Mega cool, Jugendliche haben Spaß für vier Tage zu sagen, was wir mit dem machen.
00:30:44: Du hast so viel Potenzial, wenn zwei Hundert Jugendliche zusammenkommen und sich Gedanken machen zu jensten höchst relevanten aktuellen politischen Themen.
00:30:53: Das ist so viel potenzial wo du daraus schöpfen kannst.
00:30:55: Und das sind Jugendliche die ihre Freizeit hier geben und zeigen, dass sie politisch engagiert sind und interessiert sind.
00:31:02: Wenn dann am Schluss die Antwort der ... aktuelle Politik von der Realpolitik ist, hey okay cool.
00:31:08: Danke vielmals für eure Resolution.
00:31:10: bis nächstes Jahr.
00:31:12: Klar geht irgendwo den Spirit dann auch verloren?
00:31:15: Also ich glaube eigentlich das ist mal Räumschaffen für Jugendliche zum sich treffen, um sich eine Meinung bilden zu können.
00:31:20: und Schritt zwei ist Analyse.
00:31:22: Und Analyses ist so essentiell, dass wir zeigen haben, euer Arbeit ist wertvoll und wir geben euch Wertschätzung und Anerkennung für das was wir machen.
00:31:31: Das ist eigentlich cool, dass ihr euch engagiert!
00:31:35: Wie würdest du dir im Idealfall einen Raum vorstellen?
00:31:38: Wie soll so ein Treffen, eine Sitzung in Anführungs- und Schlusszeichen aussehen.
00:31:42: Es gibt ja verschiedene Angebote
00:31:44: z.B.,
00:31:44: bei uns im Dorf gibt es auch Juga, das ist so ein Bus.
00:31:48: Und die haben jenste Spiel, jeneste Magazine, Skateboards usw.
00:31:52: Die kommen immer einmal in der Woche am dünnsten Abend für unser Dorf.
00:31:56: Dann können alle Kinder vom Dorf treffen sich beim Skaterplatz und tauschen sich raus.
00:32:01: Das ist eigentlich mal den ersten Schritt zum irgendwelchen ... Formen von informellem Austausch zu generieren oder zu kreieren.
00:32:10: Also andere Formen, ich bin zum Beispiel gerade vor zwei Wochen für als Repräsentantin vom Europäischen Jugendparlament am Roundtable der EU-Delegation gewesen, wo es darum ging wie man jugendliche Mobilisierungen für die Bilaterale III machen könnte Und das ist auch ein Raum, der sich dann die EU-Delegation eingenehm hat zum fünf verschiedene Jugendorganisationen einladen.
00:32:34: Die kommen zusammen und können diskutieren, meinen Austauschen, ihre Ideen ansetzen und was sie sich schon überlegt haben für Kampagnen austauschen.
00:32:43: Das sind einfach so bisschen diese Räume, wo uns ein eigenes Gefühl gegeben wurde, dass eure Arbeit eigentlich wichtig ist und wir wollen, dass ihr einen Platz habt, um euch engagieren zu können.
00:32:52: Und es ist wie so eine Frage, wer kann sich das leisten?
00:32:56: In meiner Meinung auch.
00:32:58: Das ist die institutionelle Politik, die eigentlich der Kapazität hätte, um diese Räume zu schaffen.
00:33:03: und dann gab es die andere Frage, wie können wir das so schalten, dass sie tatsächlich kommen?
00:33:08: Und einen Output generieren, der benötigbar sein kann für das, was man erreichen will.
00:33:14: Aber ja voll!
00:33:15: Ich glaube, es gibt Engagement in so vielen verschiedenen Formen und Farben stattzufinden.
00:33:20: Es gibt nicht nur eine Zauberform.
00:33:22: Ich glaube einfach überall ansetzen und sagen hey... Euer Meinung erzählt und wir lassen euch zu, das ist Schritt eins.
00:33:28: Also die institutionelle Politik könnte etwas machen?
00:33:31: Wenn der Gemeinspräsident würde sagen hey ich backe Kuchen und meine Kids sind im Fall auch hier und jetzt laden wir einfach mal alle Jungen aus der Gemeinde ein.
00:33:38: Genau!
00:33:39: Weil man sagt jeder erste Zeitstück in einem Monat ist Jugend trefft und wir wollen eigentlich hören was ihr meintet zu den Sachen, die wir aktuell diskutieren im Gemeindrat.
00:33:48: Das wäre... So einen Game-Changer in der Wahrnehmung von Jugendpartizipationen, die Jugendlichen von Möglichkeiten zu engagieren und so weiter.
00:33:58: Ich glaube das ist wie ein Einladen zum Heikon und Mitrede.
00:34:02: Das ist eigentlich ein bisschen das Wichtigste.
00:34:05: Willst du noch ein Stück Kuchen?
00:34:06: Sehr gerne!
00:34:10: Wie können wir zu guten Entscheidungen nicht nur in der Politik sondern auch in der Gesellschaft und vor allem bei allen eigenen Leben?
00:34:17: Ich habe mich darum austauscht mit ganz vielen Menschen aus der Psychologie, aus den Hirnforschung.
00:34:21: Ich habe mit Menschen geredet, die keine Mufführen haben und mit vielen geredeten Politikern.
00:34:25: Und alles was ich herausgefunden habe, habe ich zusammenpackt mit ganz viel Stand-up zum Parodien.
00:34:29: Und daraus wurde mein neues Programm eine gute Entscheidung.
00:34:33: Ich bin unterwegs in der ganzen Schweiz.
00:34:35: Ich komme z.B.
00:34:35: auf Bären, zwar vom vierten bis am achten November.
00:34:38: dann bin ich im Zürich vom sechserzwanzigsten November bis am fünften Dezember und z.b.
00:34:43: auch in Luzern – am achtzehnten und neunzehnte Dezmber.
00:34:46: Alle anderen Tourdaten findest du auf michkalelsener.ch.
00:34:49: Wie hast Du so Politikunterricht in der Schulwahl genommen?
00:34:55: Ist das etwas, was in der Schweiz Deiner Meinung noch mega-easy funktioniert in der heutigen Zeit oder sowas, wo ich fast gar nicht mitbekomme?
00:35:05: Hey!
00:35:06: Wo ich im GIMI war, also ich wollte immer noch ein bisschen unterscheiden zwischen GIMII und Prüfstuhl.
00:35:11: In der Prüfsstuhl gibt es ja eine Gemeinbildung Also Abruh allesfach haben wir im Gimii nichts finde ich eigentlich auch sehr essenziell und sehr wichtig.
00:35:17: Also, gerade Sachen wie wir eine stürigartige Ausbildung haben funktioniert, wie man in die dritte Säule nicht zahlt usw.
00:35:24: Das sind so Basics von denen, wo man eigentlich wissen sollte, um ein Leben zu starten als junge Person.
00:35:29: Aber gerade in Sachen politische Bildung... In der Schweiz gibt es unglaubliche Bildungszucke, was die Politik anbelangt.
00:35:36: Was auch zum Effekt hat das dann ganz viele Jugendliche gar nicht wissen, wie wertvoll unsere Demokratie ist.
00:35:42: Und dass es sich lohnt, unsere Demokraties zu schützen.
00:35:44: Es ist auch noch spannend, dass wir uns den Gegnern entschieden haben gegen Stimmen recht zu Alterssächze.
00:35:50: Also in Österreich zum Beispiel, die haben das eingeführt.
00:35:51: Dann stellen wir jetzt einfach vor... Wenn man als junger Mensch so eine Bildungsinstitution unterwegs ist und sagt, wir sind nachher vor der Schule, dann kann man zur Schule durchnehmen.
00:36:00: Was geht es in dieser Abstimmung?
00:36:01: Wir argumentieren.
00:36:01: Man kann zu einer Meinung kommen und dann abstimmen und sehen, ich konnte wirklich etwas bewirken, je nachdem mit meiner Stimme.
00:36:09: Ich sehe den praktischen Nutzen.
00:36:11: Und bei uns ist ab achtzehn Stimmen und Wählen Dann sind eigentlich die meisten aus der Schule draussen.
00:36:16: Absolut!
00:36:17: Es ist ja absurd...
00:36:18: Und ich meine, das was wir gemacht haben in GIMI an politischer Bildung war im Geschichtsunterricht.
00:36:23: Wir haben glaube ich für zwei Wahlen über Initiativen diskutiert und dann so Plakate gemacht.
00:36:29: Ich weiss auch dass es zu Pflegeinitiativen waren wo ich ein Plakat gemacht habe aber ich habe megafisch gemerkt, hey ok cool jetzt weiss ich zwar mega viel über diese Pflege-Initiative.
00:36:36: Ich habe alle Prunkunterargumenten auf dieses Plakaten geschrieben.
00:36:39: Aber okay cool.
00:36:41: und was kommt als nächstes?
00:36:42: Also Ich hatte kein Instrument vor meiner Nase, um das Wissen anzuwenden zu können.
00:36:48: Man muss sich überlegen.
00:36:49: Wir Jugendlichen in der Schweiz werden mit achtzehn im Gimmie fertig.
00:36:54: Dann habe ich zum ersten Mal Steuernzahlen.
00:36:56: Zum ersten Mal habe ich meinen Bankvertrag bekommen und mein Bankkonto modelliert, was in einer Sprache geschrieben ist, die ich nicht verstehe auf Deutsch.
00:37:05: auf Bankerdeutsch.
00:37:08: Dann kommt noch die Versicherung dazu, wo wir selber mal schauen.
00:37:11: Ganz oft noch irgendwie ein Handy anbauen.
00:37:12: Dann sieht man vielleicht noch aus.
00:37:13: und dann kommt Studium
00:37:15: usw.,
00:37:15: Studiengebühren.
00:37:16: Und dann sollte man auch noch abstimmen.
00:37:17: Das ist wie eine meiner letzten Prioritäten gewesen.
00:37:20: Zum Abstimmen gab es wirklich keine Konsequenzen, wenn ich das nicht gemacht habe.
00:37:25: Für mich persönlich ... Ich konnte erst einmal abstimmen und bin sehr gefreut.
00:37:31: Ich weiss, wie für mich persönlich das nicht so ein Problem war, weil ich mich sonst schon ... für die Politik interessiert haben.
00:37:36: Aber ganz viel anders ist es, dass wir so ... Hey!
00:37:39: Jetzt auch noch das Abstimmen.
00:37:40: Das kann jetzt auch noch warten.
00:37:41: Wir stimmen irgendwie viermal im Jahr ab und das ist nicht so tief.
00:37:44: Und dann mit den Sechzehnten merken wir irgendwann mal, wenn man in der Pension ist, ah, man hat relativ viel Zeit.
00:37:51: Man kann sich mit den Initiativen auseinandersetzen.
00:37:55: Von dort erkläre ich auch diese höhere Stimmbeteiligung von all den Menschen, weil sie tatsächlich mal Zeit haben zum Andersitzen sich mit diesen Sachen auseinanderzusetzen.
00:38:02: Halt mal Schalz im Briefkastel auf und das Gouverneur einschweißen.
00:38:05: Das stimmt, ich finde die pensionierte in der Regel auch unglaublich gut informiert über das Weltgeschehen.
00:38:12: Ich finde zum Teil auch gerade ältere Männer haben irgendwann, glaube ich, entschieden sie sich zu sagen News konsumieren ist jetzt das Wichtigste von meinem Leben.
00:38:19: Ja.
00:38:19: Die haben wahrscheinlich irgendwie so am Hinterkopf, irgendeine Leute, die wahrscheinlich so aus dem Ministerium in den Ahn und fragt sich hey du wir haben komplett... Übersicht verloren, was läuft hier mit den Kriegen im Iran nach Nosten?
00:38:30: Du schaust doch immer die News.
00:38:32: Kannst du uns sagen, was man möchte machen?
00:38:33: Und dann ist es über das gerige Hans aus dem Zürich hinter Land, wo wir gerade die Welt treten.
00:38:37: Klar!
00:38:38: So funktioniert's.
00:38:40: Ich meine, dass ich auch immer so ein bisschen frage, wie viele Kapazitäten Menschen haben, um sich informieren zu können.
00:38:46: Gerade bei jungen Menschen, die in weniger Kapazität haben, sich informiert und anseht zu können und einen Erfreutritt zu bringen, ist es aber auch so wichtig ... dass man sie anhand nimmt, um sich politisch zu engagieren.
00:38:59: Je nachdem wie wir aufwachsen sind, findet das vielleicht in der Familie nicht statt.
00:39:02: Wir haben meistens unterhalb von fünfzehn Prozent Stimmbeteiligung.
00:39:07: Wer soll überhaupt es weitergeben?
00:39:10: Die jungen Menschen, wie man abstimmt und wie man eine Meinung bildet.
00:39:14: Wie du sagst, wer geht in den Schulen im Bildungsweg?
00:39:18: Wäre eine gute Möglichkeit für die Leute hinzuführen?
00:39:21: Weil nicht gerade alle so drauf sind wie du, die sich dann so selber aufsaugen.
00:39:25: Magst du dich erinnern?
00:39:26: Was mit dir passiert ist, hast du das gefunden?
00:39:28: Hat es interessiert mich einfach unglaublich fest?
00:39:31: Ich möchte mehr und mehr wissen über den politischen Prozess.
00:39:34: Voll!
00:39:35: Ich glaube, dass es irgendwann mit so elf oder zwölf in der Zähnung war, wo ich herausgefunden habe, dass Klimawandel ein Ding ist Und wenn ich herausgefallen habe, meine Lieblingszieher unter anderem orangutern, sehr fest unter dem Klimawandel liegen... ...und ich dachte, hey, das kann doch nicht sein, dass einfach niemand etwas macht Und ich habe mir nicht mitbekommen, wo das schon ... Sachen gemacht werden.
00:39:53: Wo das schon Aktionen angerissen wird und was eigentlich schon im Gang ist.
00:39:57: Das war auch die Zeit der Klimastrecks von den Fridays for Future und so.
00:40:01: Ich habe es erst irgendwie drei, vier Jahre später mitbekomme, dass es überhaupt passiert ist.
00:40:05: Aber das wäre genau das gewesen, was ich gebrauchte zum Gespür.
00:40:09: Hey!
00:40:09: Es gibt andere Menschen, die sich irgendwie auch engagieren und auf die Strasse gehen und sind nicht zufrieden damit, wie die Welt momentan läuft.
00:40:18: Im ersten Augenblick fühlte ich mich allein und isolierte mich mit der Erkenntnis, die ich neu hatte.
00:40:25: Shit!
00:40:25: Die Welt ist gar nicht unter mir.
00:40:27: Es gibt Waldbrände in Australien, Kängurus, keine Heimat mehr usw.
00:40:32: Ich hatte niemanden, der meine erste Mal zugelassen hat.
00:40:36: Und zweitens sagte es mir, dass es schon gut kommt.
00:40:39: Es sind Leute, die sich engagieren.
00:40:41: Das war wie wieder in der Prima-Schule nach dem GIMI ein Thema.
00:40:45: Und ich habe das Glück, eine Masse politisch aktiv sind, also sie ist mit ab.
00:40:50: Ab und zu wenn ich sie daran erinnere.
00:40:52: Also sie setzen sich schon ein bisschen damit auseinander was in der Welt abgeht und so.
00:40:57: Das heisst ich habe mich dort auch ein bisschen in den Outlet gehabt aber ich habe immer viel gemerkt, es muss doch irgendetwas machen und wer wäre nicht dich?
00:41:05: Und dann habe ich einfach... Ich weiss gar nicht mehr was ich alles gemacht habe, aber ich hatte angefangen alles was ich gesehen habe für die Politik dringend standen ist habe ich gefunden ja seien wir ab und habe mich angemeldet.
00:41:15: Ich glaube, das erste, was ich gemacht habe war ein Klimaprojekt von GFGZ.
00:41:20: Die fördert eigentlich grenzüberschrittende Zusammenarbeit in der Schweiz, Österreich, Leichtenstein und Deutschland – so ein bisschen um Pudersee-Region herum.
00:41:27: Und dann sind wir zusammen auf Strasbourg gegangen.
00:41:29: Wir waren zwanzig Jugendliche zwischen die vierzehnundzwanzig oder so und haben drei Vorstöße aus Europäischen Parlamenten präsentiert haben dort ein bisschen erklärt, was unsere Anliegen sind und was Klimapolitik anbelangt.
00:41:43: Ich weiss noch nicht, ob ich einen Vortrag über Solarpenals halte.
00:41:46: Und so etwas darüber, wie man zum Beispiel Stausee mit Solarpanels bedecken könnte, die auf dem Wasser schweben können.
00:41:52: Das hat einerseits das Effekt, dass du Strom produzieren kannst am Ort wo du den Strom auch direkt speichern kannst.
00:41:59: Andererseits hast du kein allgemeines Stausi.
00:42:00: D.h.,
00:42:01: du musst nicht nur mich in die Kalle schmeißen, damit der Staus sehr erhalten bleibt usw.
00:42:06: Also eigentlich eine Win-Win Situation.
00:42:08: Ich weiss noch, wie viel Arbeit und Recherche da drinsteckt.
00:42:11: Und dann sind wir dort gesessen.
00:42:12: Einer der drei Politikerinnen, die uns zugelassen hat, war einfach aus dem Handy während unserer Präsentation.
00:42:18: Sie hat irgendwie WhatsApp-Nachrichten beantwortet.
00:42:20: Eine gute Freundin von mir sagte ihm, sie könne sich bitte ihr Handy werken für diese zwanzig Minuten.
00:42:27: Wir haben uns so viel Schmür gegeben und sind extra auf Straßburg angekommen, um vier Länder zu Ihnen die Vorstösse vorstellen und sie lassen nicht mal zu.
00:42:36: Und er hatte sogar noch seine Privatfotografen dabei, die noch viertelig von uns gemacht hat.
00:42:40: Wenn er sich irgendwie mit Jugendlichen abgibt und so weiter.
00:42:43: Und das ist halt einfach schon ein bisschen ... Da hatte ich auch einen Moment, in dem ich dachte, warum mache ich das eigentlich überhaupt?
00:42:50: Warum soll ich mir das eigentlich geben?
00:42:51: Das ist eine Zeitverschwendung, wenn man es durch niemanden zulässt.
00:42:58: Die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen von diesen vier Ländern hat mich so viel Kraft gegeben, weil ich gemerkt habe, andere Jugendliche interessieren sich auch für das.
00:43:05: und möchte sich auch für das engagieren, dass ich dann nicht aufgehe.
00:43:09: Ich bin einfach mit meinen Freunden an den Klima-Streich gegangen und dann ist mir wieder gutgegangen.
00:43:12: Ich
00:43:13: finde es stark, dass du da bliebe bist.
00:43:14: Wenn man gerade vorstellt, ich fühle mich so ja unglaublich benutzt in diesem Moment wenn du sagst wie unterkommt noch der Foto-Termin und die Person kann medial dann gut dastehen.
00:43:23: Und das weiss niemand was in diesen Sitzungen passiert ist.
00:43:26: Starkt, dass diese Person auch gefunden hat!
00:43:28: Ich nehme meine Mutter zusammen und sage jemanden, wie ich es wahrnehme.
00:43:33: Und ich bewundere Paula.
00:43:34: Meine Kollegin wissen nur, dass sie das gemacht haben.
00:43:36: In den Fünfzehn habe ich einfach dort angestanden und dem fünfzigjährigen Politiker gesagt hat sie, wüssten Sie was?
00:43:41: Jetzt ist im Fall der Moment zum Zulassen und das Handy weglegen, weil wir uns nicht extra da heran kommen, um die Vorstöße zu präsentieren.
00:43:47: Das sind gute Vorstösse.
00:43:48: Jetzt lassen Sie doch bitte mal zu.
00:43:51: Es braucht unglaublich viel Mut!
00:43:53: Stellt euch vor, wenn es ihr eigener Kind wäre, würden Sie auch am Handy sein?
00:43:56: Ja voll!
00:43:57: Und das ist schon krass, wie so ein bisschen der Respekt einfach nicht vorhanden ist.
00:44:01: Teilweise jüngeren Leute gegenüber, weil wir noch in so einer paternalistischen Gesellschaft leben, wo irgendwie das Bild entstanden ist, hey je älter man ist desto weiser man und je ältere man ist, desto mehr Respekt verdient man?
00:44:14: Ich habe eigentlich immer die Attitude, dass ich mit allen Menschen mit gleich viel Respekt begegnen möchte.
00:44:19: Egal ob es jetzt jemand ist, der AfD-Welt oder jemand ist über die Achtzehnzehnte Weil es gibt immer einen Grund für ein Verhalten von jemandem.
00:44:27: Es gibt immer irgendeinen Auslöser schlussendlich und wenn man einfach mal fragt und zulässt, dann findet man eigentlich meistens aus was passiert und warum sich gewisse Leute so verhalten wie sie sich verhalten.
00:44:37: Aber ganz oft eben in unserer Gesellschaft ist halt diese Einstellung nicht um, dass man halt allen Menschen gleich viel Respekt bringt oder zeigt aufgrund deiner Alter.
00:44:46: Das ist schon spannend.
00:44:47: Kleine Kinder bekommen die ganze Aufmerksamkeit Sie können kurz einmachen und alle rennen.
00:44:52: Irgendwie nimmt es ab der Respekt gegenüber Jugendlichen, wo man weniger zulässt.
00:44:57: Und bei älteren Menschen passiert es mir auch wieder ähnlich.
00:45:00: Es gibt so eine Zeit, in der wir den älternen Menschen zulassen.
00:45:04: In irgendeinem Schloss fielen wir dann nicht mehr zu.
00:45:07: Unglaublich war unsere Gesellschaft abgeholt.
00:45:10: Ja ja ist schon gut!
00:45:11: So ein bisschen.
00:45:11: die Einhaltung ist ganz auf das, was ich auch erfahre – also jetzt auch im Jugendland an.
00:45:17: Ich habe mit allen Delegationen geblieben, die ich als Teil sein wollte.
00:45:21: Ich fühlte mich immer sehr wertgeschätzt als Person in der Mitgliedschaft und in ihren Mitwirken usw.
00:45:25: Aber ich habe schon immer gemerkt, dass ich zuerst beweisen muss, dass sich etwas kann und dass ich meinen Platz verdient habe.
00:45:31: Und erst dann ist es irgendwie so ... Ah ja, krass!
00:45:34: Es ist schon spannend was du sagst.
00:45:36: Aber hätte ich diese gewisse Aufreizkompetenz oder meine Public Speaking Skills nicht zum Zersten mehr diesen Respekt verdienen, würde meine Message nicht ankommen?
00:45:48: Unglaublich spannend, dir zuzulassen, Jorina.
00:45:50: Ich freue mich noch zum Schluss, wenn du sonst so eine Gremie schaust, die in unserer Gesellschaft existiert.
00:45:55: Es gibt keine Mungsunternehmen, die tendenziell auch von Chefinnen geführt werden und schon länger dabei sind.
00:46:03: Sie haben aber alle auch Lernende angestellt.
00:46:05: Es gab Vereine, es gab Sushi-Institutionen ... Was würde ich als Inspiration mitverwecken?
00:46:12: Wie können wir die Gremien in der Wirtschaft öffnen für die Stimmen der Jungen?
00:46:18: Ich glaube, meine Hauptmessage für mich auf den Weg ist das Lösungen.
00:46:23: Wenn mehr Leute am Tisch sitzen sind die Lösungen langlebiger und nachhaltiger und resistenter.
00:46:29: Das hat eigentlich das Ziel.
00:46:30: Gerade in der Wirtschaft ist es unglaublich von einem Mehrwert wenn mehr Leute an einem Tisch sitzen und mitdiskutieren.
00:46:38: Also wenn Lösungen von mir Menschen mitdenken werden dann werden sie schon länger gehalten werden können Und das ist auch ein ökonomisches Profitabler.
00:46:45: Das ist effizienter, es ist resilienter und es macht unsere Gesellschaft eigentlich als Ganzes sehr viel effektiver.
00:46:52: Also es bindet uns zusammen weil wir nehmen Leute an die sich sonst nicht so gehört fühlen.
00:46:58: Das heisst auch dass wir schon endlich Leute haben wo in der Gesellschaft auch Sachen mittragen weil sie merken hey ich kann an dem können mit arbeiten, ich kann hier meine Input geben.
00:47:06: Das heisst, ich möchte jetzt die Lösung unterstützen, wo ich daran mitgewirkt habe.
00:47:09: Und das passiert in Organisationen und Unternehmern, Institutionen oder Regierungen eigentlich auf allen Levels, bei denen man zusammenarbeitet oder irgendwie eine Organisation von Menschen und Ressourcen hat – ist es eigentlich so ein bisschen diese essentielle Erkenntnis, die schon endlich macht, dass man bessere Lösungen hat?
00:47:27: Mehr Leute mitten an den Tisch nehmen!
00:47:30: Es gibt einen Spezialschau vom Politkuchen und zwar mit der Altbundesrätin Doris Leuthardt.
00:47:35: Ich rede mit Ihnen darüber Wie macht einem als Mensch verändert?
00:47:40: Du kannst live mit dabei sein und zwar am Dienstag, vierten Mai im Theater mit unglaublich viel Charme und zwar im Hauptquartier von Zirkus Monti in Wohlen.
00:47:48: Tickets gibt es über michallelsner.ch.
00:47:51: Da tauchst du immer wieder ganz, ganz tief in all die politischen Prozesse.
00:47:56: Erst einmal erzählt man das ab und zu durch Boxen, um ein bisschen der Frust loszuwerden.
00:48:00: Manchmal geht's aber auch so in die Vogelperspektive.
00:48:03: Du hast Gleitschirmflügen...
00:48:05: Ja genau!
00:48:06: Wie fühlt sich das an, wenn man da oben ist?
00:48:08: Unglaublich befreiend.
00:48:10: Es ist mein Lieblingshobby mit Abstand und es ist eigentlich der Ort, wo ich mich am Wohlsten fühle und am meisten die Heimat fühle.
00:48:18: Das ist mega cool weil Gleitschernflüge auch so ein Sport ist, in dem wir sehr konzentriert sind und sehr bei den Sachen sein wollen.
00:48:25: Denn es ist schlussendlich ein Sport, in welcher Risiko behaftet er ist.
00:48:28: Ich sage mir jetzt gut joggen!
00:48:30: Ja voll, aber ich habe mit... Als ich klein war, wollte ich anfangen mit den Gletschernflügen.
00:48:34: Wenn wir in der Berge waren, mussten wir stundenlang warten bis alle Gletscher mal gestartet sind und erst weiterlaufen können.
00:48:43: Dann fing ich dann mit fünfzehn in die Gletschan-Kurse an mit meinem Papa zusammen.
00:48:47: Das war eigentlich schon immer mein Traum.
00:48:48: Und das ist auch einer der Orte, wo mich wirklich fasziniert und ich sehr wohlfühle.
00:48:54: Aber als ich das Gefühl bekam, dass ich hier einen Gast bin Anders in der Luft zu sein.
00:49:04: Das ist eigentlich nicht unseres Element als Menschen, aber es ist trotzdem so unglaublich schön davon, sich in diesem Element zu verliegen und dann die Erde mal von oben zu sehen.
00:49:12: Voll schönen Ausdruck das Gast zu sein
00:49:15: auf
00:49:15: dieser Welt.
00:49:15: Und jetzt lassen wir uns mit den Antiskutieren wie man diese Welt ein bisschen dafür gestalten, dass sie für möglichst viele Menschen, für die Natur, für alle Kreaturen stimmt.
00:49:26: Und da sind ... Danke vielmals, dass du dabei warst im Politkuchen!
00:49:29: Danke vielmals, ich habe mich sehr gefreut.
00:49:31: Das war der Politkuchen mit mir, Michael Ellsender und Jorina Kaminski.
00:49:36: Schweizer Jugenddelegierte wie der UNO und Studentin internationalen Beziehungen in Gämpf.
00:49:41: Ich habe heute wieder einmal sehr, sehr einen Fröschen gefunden.
00:49:44: Ganz viele neue Sichtweisen dürfen aufschnappen.
00:49:48: Und auch wenn wir mal so wahrgenommen haben.
00:49:50: manchmal lohnt es sich einfach das zu sagen was man gerade denkt und fühlt.
00:49:54: also dann darf man auch einfach sagen hey bitte nehmt ein Handy aus den Finger und lasse diesen Menschen zu, die sonst nicht so eine krasse Lobby haben.
00:50:01: Der jungen Mensch und was es für unglaubliche Brainpower ist, wo zusammenkommt, wenn sich junge Menschen in einem Parlament, in einem Gremium immer treffen, dann schon zwei, ein Personen sich einbringen und Gedanken machen zu unserer Gesellschaft, dass man eigentlich dankbar sein kann für den Perspektivenwechsel.
00:50:17: Wenn wir auch häufig, wie andere Gespräche mit rausbekommen in der Politik, sucht man sich dann irgendwelche Beratungsunternehmen, die einem sagen, hey look so und so, setz doch laufen.
00:50:26: Und da gibt es Jugendliche, die macht das in der Freizeit gratis für unsere Gesellschaft.
00:50:31: Mega Respekt!
00:50:32: Dass das von ganz vielen gemacht wird, die hängen alle Links zu den Institutionen und Gremien, wo Diorino erwähnt hat.
00:50:38: In die Show notes ihnen sehr gerne Bewerben für einen Jugendrat ... wo man dann den Bundesrat beraten kann, stellen wir ein schönes Bild vor.
00:50:47: Wenn man so Gruppenjugendliche zusammen bei den Giparmalen abhängt und im Seid hat, müsste der Bundespräsident, schauen wir mal, so könnte es eigentlich auch noch laufen.
00:50:55: Wenn gerne noch weitere junge Stimmen gehören, empfiehl' ich sehr die Folge mit Nadja Brandli.
00:51:00: Sie ist eine von den jüngsten Gemeinschreibern in der Schweiz.
00:51:04: Zwar schafft sie einen Lichtersteig, einer der innovativsten Gemeinden der Schweiz!
00:51:08: Danke vielmals für das Devisi beim Politkuchen und bis bald!
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