23 Stefan Batzli, Polit-Kommunikator – Wie verändert man die öffentliche Meinung?

Shownotes

Host: Michael Elsener www.michaelelsener.ch/politkuchen Mehr Infos zum POLITKUCHEN & Live-Shows: www.michaelelsener.ch/politkuchen

Gast Folge 23: Stefan Batzli, Polit-Kommunikator – Wie verändert man die öffentliche Meinung?

https://cr-k.ch/ https://aeesuisse.ch/de/organisation/geschaeftsstelle/

Übrigens: Die Live-Show mit SP-Nationalrätin Jacqueline Badran gibt es auch als Video auf Youtube: https://youtu.be/Jk35FHdixqI

Auch die Live-Show mit Bundesrat Albert Rösti gibt es als Video auf Youtube: https://youtu.be/C6HB9AXufr8

www.youtube.com/michaelelsener

POLITKUCHEN Politik ist oft trocken, kompliziert – oder schlicht ungeniessbar. Kein Wunder also, dass in der Schweiz nur 45% abstimmen. Die anderen 55 %? Die überlassen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, lieber einer Minderheit. Michael Elsener – Comedian und Politikwissenschafter – will politische Teilhabe wieder schmackhaft machen. In seinem Podcast «POLITKUCHEN» serviert er politische und gesellschaftliche Themen so, dass wir sie endlich verstehen, gerne hören – und sogar Appetit auf mehr bekommen. Mit Humor, Neugier und einer Prise Puderzucker sorgt Michael für mehr Durchblick. Alle zwei Wochen lädt er Menschen ein, die in der Schweiz und der Welt mitmischen. Bei einem Stück selbst gebackenem Kuchen spricht er mit ihnen über Themen, die uns alle betreffen. Und wenn’s spannend wird, hakt er nach, bohrt tiefer, stellt überraschende Fragen – und will wissen: Was treibt diese Köpfe eigentlich an? Und wie sind sie so geworden, wie sie sind?

Transkript anzeigen

00:00:01: Wenn man potenzielle Bundesrote in einer Kandidatur begleiten darf und den Schluss noch mit dieser Kandidatur reisiert, dann ist es ein bisschen Champions League bei der Kommunikation.

00:00:11: Das ist so etwas höchstens, was man machen

00:00:13: kann.

00:00:14: Gewinnt nicht unbedingt die Person oder die Gruppierung, die eine bessere Antwort hat sondern vielleicht diese Gruppierung ausschafft, die Frage zu bestimmen?

00:00:24: Wir haben einen Wahlkampf designt, der zuerst sehr überraschend war.

00:00:28: Also wir kreierten den Wahlslautern und führten sogar zur Parteiausrichtung.

00:00:33: Wie hat er das?

00:00:34: Er hat Kusssecht und Vogelfrei.

00:00:37: Das ist der Politkuchen mit mir, Michael Elsner, Satiriker und Politikwissenschaftler unter Stefan Batzli – Politkommunikator und Unternehmer.

00:00:46: Dass es heute absolut normal ist, dass wir rauchfreie Restaurants haben oder dass heutzutage so viele Leute PV-Anlagen auf den Dächer haben.

00:00:55: Dass so grosse gesellschaftliche Veränderungen in der Schweiz möglich geworden sind.

00:00:59: Da war auch Stefan Batzli beteiliger.

00:01:02: Er hat im Hintergrund Strategien für Veränderung entwickelt, Allianzen aufgebaut und die richtigen Players miteinander vernetzt.

00:01:09: Ich möchte mit Stefan Batzil darüber reden Wie kann man die Meinung von Menschen, wie kann man öffentliche Debatten verändern?

00:01:16: Und wie macht man ein Bundesrat?

00:01:19: Stefan, willkommen im Politkuchen.

00:01:21: Merci und danke.

00:01:23: Ganz eine kleine einfache Frage zum Start.

00:01:27: Wie kann man die Meinung von Menschen verändern?

00:01:30: In diesem Moment ist es sehr gut zuzulassen was Menschen bewegt, was Menschen interessiert, wo vielleicht der Schuh drückt... ...und sich überlegt, mit wem hat man sie zu tun.

00:01:42: Welche Wortwahl ist die richtige Wortwolle?

00:01:46: und dann entsprechend versuchte Antworten zu entwickeln, um das Gespräch in die Dialog zu haben mit der Person, wo man quasi überzeugt.

00:01:57: Wenn du sagst, empathisch zulosen, wir hätten nicht mehr so eine Möglichkeit, also Umfragen zu machen, was ganz viele grosse Agenturen machen.

00:02:05: Wie los bist du dazu?

00:02:06: Wo gehst du her?

00:02:07: Zu uns herausgefinden!

00:02:08: Wenn man es jetzt professionell anschaut, ist das sicher ein Instrument zum Einsatz zu bringen.

00:02:13: Heute mit den sozialen Medien kann man natürlich noch wesentlich mehr Analyse vornehmen und die Stimmung etwas spüren können.

00:02:21: Das ist sicher der Medekonsum wichtig oder veröffentlichte Meinung, wo auch einen ersten Indikator dafür ist, was die Leute bewegt.

00:02:32: In den Nullerjahren war schon bei uns unglaublich vieles noch verraucht.

00:02:36: Wir erinnern uns, als ich Zürich studiert habe.

00:02:39: Da gibt es in einem großen Leuchthofen riesige Hallen, die viel mehr aufgehen.

00:02:45: Es war einfach alles voller Rauch, weil wir hier rauchen durften.

00:02:48: Du warst mitbeteiligt, dass es den Umschwung geben könnte?

00:02:51: Eine so riesige gesellschaftliche Veränderung.

00:02:55: Wie bringt man das zustande?

00:02:57: Vielleicht war es am Anfang wichtig ... Wir haben es dann mit einer Bundesamt für Gesundheit zu tun gegeben, wo eine direkte Karte und eine klare ... wie man quasi die rauchfreiere Gesellschaft in der Schweiz realisieren kann.

00:03:15: Wo gewusst hat, dass Kommunikation ein ziemlich zentrales Instrument ist und das Ziel zu erreichen könnte.

00:03:24: Und eine Kommunikion, die aber auch Rahmenbedingungen reflektiert und weiß, wie man darauf reagieren muss.

00:03:34: Wir hatten dann das Glück, dass wir als Jungjagentur zu Bern gerade erst gestartet sind und von dem Bundesamt zum Pitch eingeladen wurden.

00:03:43: Und zwar nicht so ein etablierter, sondern mit einer Wildcard-Kasse auf eine junge Jungjagtour.

00:03:49: Und wir dort einen strategischen Ansatz gewählten, haben gesagt, bis jetzt sei die Präventionskampagne immer aufs Individuum ausgerichtet gewesen.

00:03:58: Da waren wir vor Raucherinnen und Rauchern.

00:04:02: und wir haben gesagt, das ist nur die eine Medaille Seite.

00:04:06: Die andere ist viel wichtiger auch was in den Strukturen, wo eigentlich das Rauch ermöglicht oder eben nicht ermöglichen.

00:04:12: Und dort sind wir sehr stark natürlich dann im Rahmenbedingungen, in der Politik sprich ... Was kostet ein Pakelsigarette?

00:04:19: Wo kann man Zigaretten kaufen?

00:04:21: Wie kann man Werbung machen für dieses Produkt

00:04:23: etc.?

00:04:25: Mit dieser Strategie also Verhaltens- und Verhältnisprävention sind wir in den Pitsch gegangen Und haben von über zwanzig Leuten in die Beliebung gegeben, dass man mich jemals erinnert daran.

00:04:37: Wirken-Standing-Ovationen haben provoziert und die grossetablierten Agenturen auf Rang II verwiesen.

00:04:44: Dann haben wir den Auftrag bekommen.

00:04:45: Das war ein vierjähriger Auftrag, der nachher noch einmal am Vierjahr verlängert worden ist.

00:04:50: Und um zurück auf deine Frage ganz wichtig war ... Wir hatten Zeit.

00:04:55: Wir hatten Ressourcen, wir hatten einen klaren Plan.

00:04:59: wie man dort quasi einen Fortschritt machen kann in der Tabakprävention.

00:05:03: Und wir hatten dann direkt bei einem Bundesamt, wo heute ein Plan hundert Prozent geltet.

00:05:08: Wenn du sagst, Strukturen auch noch verändern?

00:05:11: Wenn ich davon ausgehe ... Im Parlament haben wir da wahrscheinlich die Mehrheitsmeine gehabt und haben ja auch nicht völlig okay.

00:05:17: Wie kann man denn Strukture verändern, wenn die im Parlament eigentlich das noch gar nicht schnalen könnte?

00:05:23: Also es waren zwei Elemente.

00:05:25: Das erste Element war, dass man gesagt hat Die Rauchprävention wurde bis jetzt immer am Raucher- und Datraucherin adressiert.

00:05:33: Das ist aber eine Minderheit, das war knapp ein Drittel damals in der Schweiz, die Dabach konsumiert hat.

00:05:39: Wir wussten aber, dass Passivrauchen genauso schädlich sind gerade im abgeschirmten Raum als auch bei Restaurants zum Beispiel oder Züge oder Flugzügen usw.

00:05:48: Und wir haben gesagt, wir müssen Kommunikationen wenn es um politische Mehrheiten geht auf die Mehrheit ausrichten.

00:05:54: also wir müssen all diese Stille Mehrheit auf dem Mobilisieren für das Thema, und das waren die Nichtraucher oder Nichtraucherinnen.

00:06:02: Das war der eine.

00:06:03: Die andere war, dass man gesagt hatte, vieles, aber zum Beispiel um die Ausspruchsfrage zurück zu haben an den Restaurant wird die Kanten auch geregelt.

00:06:13: Also probieren wir es doch einfach mal mit einem Kanton aus.

00:06:16: Probieren wir mal einen Kanton zu motivieren, damit er aufs Rauchen verzichtet in seinen Restaurants.

00:06:21: Und so haben wir quasi dann ja im Kanton nach dem anderen ... die Fortschritte zu erzielen können und zum Schluss hier in der Schweiz geführt, was sie heute ist.

00:06:31: Du sagst aber, man muss Geduld haben!

00:06:32: Ich mach noch mal heran, dass es schon einmal im Nationalen Parlament eine Stabstimmung war, ob wir gleich die ganze Schweiz rauchfrei machen sollen oder nicht funktionieren hätten.

00:06:40: Sie haben dann den Weg gewählt, haben jeden Kanton einzeln.

00:06:43: Es braucht unglaublich viel Schnupf.

00:06:45: Viele haben vielleicht auch gesagt, wenn's im nationalen Parlament nicht funktioniert, soll das einfach sein.

00:06:50: Ja, das ist ja die Chance des Föderalismus.

00:06:52: Wir haben viele Themen für den Föeralismus, weil es manchmal schwerfällig ist.

00:06:56: Aber die Kantone kann ich aber als Labor sehr gut funktionieren.

00:07:00: Dort kann man im Klinen mal testen, was im Größeren möglich sein könnte und es braucht Zeit.

00:07:06: Es braucht Organisationen, die dann wollen in die Politarbeite einsteigen.

00:07:11: Das ist nicht die Aufgabe der Agentur, gar nicht im Gegenteil ... Und das hatten wir natürlich.

00:07:16: Wir standen auf einer Struktur mit Krebs, Lungen und

00:07:20: etc.,

00:07:20: die sehr stark in der Kantone verwurzelt waren für die Netzung.

00:07:24: Die haben dann die politische Arbeit übernommen.

00:07:27: Du hast erzählt als junge Agentur ... Ich habe wieder ein Büroaufbau von Zierkommunikationen in Bern.

00:07:32: Vorher war diese Agentur vor allem in Zürich.

00:07:34: Dann fanden sie, wenn man will, in den Politikfußfassen.

00:07:37: Wir wollen in Bern!

00:07:39: Du hast aber schon ganz früh angefangen, so politisch aktiv zu kommunizieren.

00:07:44: Du bist im Bibelist aufgewachsen und du hast in Solothurn deinen ersten Einstieg geschafft.

00:07:52: Solothurne ist ein FDP-Stadt, du hast den Wahlkampf geleitet für die SP und Erdrucksiege eingefahren für die Partei.

00:08:00: Was hast du anders gemacht als die anderen?

00:08:03: Einfach zu den Leuten gegangen.

00:08:04: Das ist ein Vorteil, das ist der Vorteil von einer Kleinstadt.

00:08:06: Du sagst es so schön gemütlich mit einem Solotunnel?

00:08:08: Ja, aber das ist die Vorteil für eine Kleinstatt

00:08:11: über Schaubar und wir können sehr stark im Eins-zu-Eins ausduschen, sehr viel bewegen.

00:08:16: Wir sind ein Gruppen von jungen Leuten gesehen, die wahnsinnigen Spass daran haben, weil man gemerkt hat, dass wir etwas bewegen können.

00:08:27: Wir können etwas gestalten.

00:08:29: Weil das ist diese grosse ... der grossen Essen, die Demokratie hat.

00:08:34: Dass man wirklich mit den Bevölkerungen zusammen auf eine Veränderung anstoßen und ermöglichen kann.

00:08:40: Wir haben dann einfach einen Wahlkampf designt, das zuerst sehr überraschend war.

00:08:47: Mauslauben kreiert, die dann sogar zu Parteiaustritten geführt hat.

00:08:51: Wie hättet er

00:08:52: denn?

00:08:52: Er hat Kussrecht und Vogelfrei.

00:08:57: Und der hat dazu geführt, dass den Prominentie-Exponente wie zum Beispiel Peter Bixel aus der Stadtpartei austreten ist, weil er das nicht gut geteilt hat.

00:09:07: Wir sind auch von der Zentrale in Bern kontaktiert worden.

00:09:11: Wir haben das Logan aber festgehalten und haben nachher eingefahren mit einer sehr überraschenden, bevölkerungsnüche.

00:09:27: Wir haben einen Wahlkampf gemacht.

00:09:28: Du sagst, Kusssächte sind mit Lippenstift gut leutküsse?

00:09:31: Nein, nicht.

00:09:32: Kussssächte und Vogelfreie waren irgendwie in ihrer Rettelette.

00:09:36: Wie

00:09:37: viel Alkohol habt ihr getrunken?

00:09:39: Das

00:09:39: ist eine sehr lustige Retteltorte.

00:09:43: Dort hat man unter anderem sicher alle sein zu den anderen Biergetrunken gehabt.

00:09:46: Aus diesem Muss stand das Lager entstanden, wie es gefühlte.

00:09:50: Es beinhaltet die Frische, die Frechheit ... Das Echten, das Nöchen.

00:09:57: Und das ist das, was wir als Partei in euch vermitteln wollen.

00:10:00: Das Gefühl, dass es eine Bewegung etwas cooles ist hier, sich engagieren zu dürfen und statt so mittelbarem Umfeld, wo man drin lebt und sich bewegt, gestalten

00:10:11: zu können.

00:10:12: Wie hast du die Gefühle, also als junger Mensch das erste Mal zu machen?

00:10:15: Und geht einfach voll an den Raum?

00:10:18: Also es ist ein wahnsinniges Cools ... Das war das Gefühl, vor allem ist mir dann klar geworden, was ich im späteren Leben immer wieder erlebt habe.

00:10:26: Das ist schön an der politischen Kommunikation und man schafft immer auf einen Termin eine.

00:10:32: Es gibt irgendeine Stände Abrechtung.

00:10:35: Und das ist bei Abstimmungskampagnen bewahren.

00:10:38: Dort habe ich es erst mal verliebt und musste dort zusammenkommen.

00:10:41: Die ganze Partei kam, sie war sehr gespannt.

00:10:45: zum Teil konfliktuell mit in der Partei unterwegs.

00:10:48: Und dann ist es plötzlich eine grosse Einheit geworden und ein Riesenparty.

00:10:55: Wir haben kleine Party starten hier, mit Kuchen.

00:10:58: Ich habe Aprikosenkuchen für uns gebacken.

00:11:01: Vielen Dank!

00:11:02: Sieht wunderbar aus.

00:11:03: Wunderbar schon farblich, wunderbar.

00:11:05: Ist die Knallorange schon durch?

00:11:07: Kann jetzt quasi deine Erdrutsch-Siege nachfeiern.

00:11:12: Hm, fein, feinn... Ich möchte fast eine Hüche von mir sein.

00:11:16: Das magst du gerne?

00:11:18: Ich koche sehr gerne und bekochere sehr gerne Leute.

00:11:20: Und ich nehme für das recht viel Zeit.

00:11:24: Was magst Du denn vor allem?

00:11:26: Für mich ist die mediterranische Küche, die frische Küchen, die sessonale Küchen für mich wichtig.

00:11:32: Wir laden daheim immer wieder Freunde und Freundinnen ein mit meinen Partnern, der die perfekte Gastgeberin ist Leute glücklich zu machen, und dann gibt es immer die Halle übete.

00:11:48: Heute weniger Früchte mehr bis im Morgen diskutiert, debattiert und Ideen entwickelt.

00:11:54: Das finde ich etwas Schönes.

00:11:55: Italienisch kochen.

00:11:58: Vielleicht bei einem Glas Wein?

00:11:59: Ja.

00:12:00: Zwei, vielleicht ist der erzählst

00:12:01: du nicht.

00:12:02: Je nachdem wie gross das Problem sind, wo man diskutiert ... Wenn du sagst, was macht eine perfekte Gastgeberin aus?

00:12:11: Sie sorgt für die richtige Ambiente.

00:12:15: Das Foto vom Tisch, das ist bei der Begrüßung usw.

00:12:19: Und sie ist dann eigentlich so, weil ich in den Küchen jemandem wieder anwesend bin oder weil ich den Küchchen suche.

00:12:24: Hier auch für die Leute, dass die Leute ein gutes Gefühl haben und sich gute Stimmungen entwickeln können, dass sie sich wohlfühlen wollen – und das macht

00:12:38: sie hervorragend.

00:12:41: Dein Job süscht, nämlich wahr ist schon ... Tenenzer spielt sich hier im Hintergrund ab.

00:12:46: Also dann wird in einen Sieg eingefahren, vielleicht für Strom gesetzt und da gibt es ganz viele Leute, die den Siegen auch für sich reklamieren.

00:12:53: Und du mit deinem Team von der Agentur sind aber im Hintergründ zum Beispiel beteiligt gewesen, dass das überhaupt so wie gekommen ist?

00:13:00: Wie ist das für dich, wenn andere sagen, wir waren es und du weißt eigentlich, du hast ganz viel strategische Entscheidungen, ganz viel Arbeit, um auf eure Bühne zurückzuführen?

00:13:10: Das ist das Loss für die Agentur, finde ich.

00:13:14: Die Agentur hat berotende Räume im Hintergrund.

00:13:18: Sie muss dafür schauen, dass die Akteure, die vorne weg waren, alles schraubenden können.

00:13:24: Die, die dann schlussendlich alle verantworten.

00:13:26: Das ist unsere Kernauftrag und von dort her ist Befriedigung auf dem Ergebnis und auf den Schluss glücklich und zufriedenen Kunden, bei denen man zurückläuft, wenn wir etwas erreicht haben ... Da kommt und kommt ihn sich bewusst, dass das eine gemeinsame Arbeit ist, wo die Agentur einen wichtigen Teil dazu beiträgt hat.

00:13:49: Und das ist von dem her eigentlich unproblematisch.

00:13:55: Der Stromgesetz wurde im Jahr zwei vierundzwanzig drüber abgestimmt, ist angenommen worden.

00:14:00: Lange ist sowieso die ganze Sonnenenergie-PV Anlage.

00:14:05: Hat man so in der Öffentlichkeit ihr im links-grünen Ecken verordert?

00:14:10: Dann möchte man aber einen Vorlag mehrheitsfähig machen.

00:14:13: Wie haben Sie das hergebracht, dass es eine Umdenke gegeben hat in einer Mehrheitsgesellschaft?

00:14:17: Das ist ja ein längerer Prozess!

00:14:19: Ja, das ist typisch für

00:14:21: die Schweizer Politik.

00:14:22: Es ist absolut recht dafür verhetzen zu können, wenn man einen Moment entschieden hat.

00:14:26: Das sagen wir gerne.

00:14:27: Aber

00:14:27: musst

00:14:28: du dann gleich die Geduld aufbringen?

00:14:29: Du musst

00:14:30: Geduld auch aufbringen und du musst zwischen ihnen wieder mal rückschritten.

00:14:33: Wir können einstecken und dann einen Schritt zurück, um wieder zwei vorwärts zu gehen.

00:14:37: Aber ich sage es entscheidend ist sicher gesehen das Erreignis um Fokusschima.

00:14:45: und dann kann sich der Bundesratsentscheid, Frauenentscheide, mir hat sie auch den Frauen aus der Atom-Energie aussteigen bzw eigentlich

00:14:54: v.a.,

00:14:55: das war ja nur die eine Seite von der Medaille.

00:15:00: Die Idee war schon vor allem mit einer Energiefersorgung wo wir mehr selber direkt Einfluss nehmen können, die Abhängigkeiten von Fossil oder Nuklear durchbrechen können und auf Ressourcen zurückgreifen können, welche bei uns verfügbar sind.

00:15:15: Also eigentlich eine Demokratisierung der Energie?

00:15:16: Eine totale Demokratisierung dieser Energieversorgung haben sie dort eingelühtet.

00:15:21: Und mit dem ist das mehr und mehr so ein bisschen Mindstreaming geworden, dass wir wirklich in die Richtung gehen.

00:15:29: Wir haben dann die Energiestrategie abgestommen.

00:15:31: Hat das angenommen?

00:15:32: Wir hatten einen leichten Rückstück mit dem CO-Zweig, den wir verloren haben.

00:15:36: Aber ein Jahr später kam das Klima-Gesetz, der wieder gut und sehr gut gewonnen hat.

00:15:40: Und dann am Schluss hast du richtig Strom gesetzt.

00:15:45: Das Stromgesetz muss ich alle sagen.

00:15:46: Dort war es natürlich auch ein Glücksfall, dass wir mit Albert Rösti Bundesrat gehabt haben, wo eigentlich eine Partei im Rücken ging, die das Stromgesetz mehrheitlich bekämpft hat.

00:16:00: Das ist schon ein grosser Vorteil ... Wenn du ein Bundesrat aus dieser Partei auf deiner Seite hast, wo etwas bekämpft.

00:16:07: Und er hat sie auch geschafft, dass dann im Schluss die SVP eigentlich einen Drittausicher für den Stromgesetz eingestanden ist und zwei Dritte in der Gegend bleiben sein.

00:16:16: Es geht immer darum ... Bei der Kommunikation durfte ich mich so den Dürdungsrahmen ein bisschen verändern können.

00:16:22: Jetzt geht es so in diesen öffentlichen Debatten an das würdest du sagen.

00:16:25: Gewöhnt nicht unbedingt diese Person oder diese Gruppierung, die die bessere Antwort hat sondern vielleicht diese Gruppierung, die es schafft, die Frage zu bestimmen?

00:16:36: Ja, das ist ein guter Punkt.

00:16:40: Grundsätzlich ist es entscheidend, dass du in eine Abstimmung gehst und nicht bei den Allstarten, sondern eigentlich als Framing bereits oder aber deutlich vom Thema bereits so Design-Tests, dass es auf diesen Ergebnissen einspült.

00:16:58: Es ist ganz schwierig wenn du ... wenn du quasi hinter dem starten musst und dann in diesem Schlussspurt, was eine Abstimmungskampagne immer eigentlich ist, aufzuhalten oder zu überholen.

00:17:10: Darum war unsere Strategie in der Energiepolitik immer dies, dass wir langfristig das Framing für die Energiewende positiv gestalten, sodass die Leute motiviert sind.

00:17:24: Was war dort der Change?

00:17:26: Oder ein Schlüsselargument?

00:17:28: Die Fortschritte, die wir hatten bei den Technologien.

00:17:32: Als ich gestartet war, wollte ich ein nächster Produkt sehen.

00:17:36: Ich habe gesagt, das ist herzig und so.

00:17:38: Das hat unendlich viel gekostet und es war bar free, dass sie anwendig waren.

00:17:43: Und das ist noch nicht so lange her.

00:17:45: Das war vor, wie Sie sagen, fünfzehn Jahre.

00:17:47: Das sah vielleicht so aus.

00:17:49: Heute einmal zum Beispiel Solar, das sind siebzehnte Prozent des gesamten Energieverbrauchs.

00:17:56: Das ist wie ein Standardwort.

00:18:00: Es ist klar und glaube ich, heute ist es ein mehrliches Thema, das wir gerne problematisieren wollen, was so gut sich entwickelt hat.

00:18:08: Aber ich sage ... Wir haben auf der Technologie einen Fortschritt gemacht, wir haben eine Ökonomie-Fortschritte gemacht, es wurde günstiger.

00:18:17: Und wir haben im politischen Freiming grosse Fortschuhe gemacht, auch wenn man jetzt wieder in einer Phase war, die sehr etwas kippt.

00:18:24: Aber es ist das, was ich vorhin gesagt hatte.

00:18:26: Es ist nicht eine lineare Entwicklung der Fortschritte und es ist ja eine Entwicklung, die auf geht und dann wieder mal zwei Stufen zurück dafür wieder drei Stufen vorwärts.

00:18:36: Aber die Entwicklung ist klar.

00:18:38: Die dauert.

00:18:38: richtiger Neuepaar und Effizienz.

00:18:41: Wenn du dir Gedanken machst so ... Hey, was ist ein richtiger Framing?

00:18:44: Welche Argumente machen wir gross?

00:18:46: Machen wir vielleicht etwas kleiner?

00:18:48: Magst du mir mitnehmen?

00:18:49: Wie sieht dein Gedankeprozess aus?

00:18:52: Social Media Analysen, semantische Medianalysen und dann ist es so wie du sagst.

00:18:59: Es geht in den Raum, sperrt sich ein wenig, macht die Info, dass auch jemand auf dem Gleiche stammt mit Brainstorm.

00:19:08: Das kannst du heute ... Wir machen es nach wie vor häufig Füße an der Wandtafel und stehe mal auf.

00:19:15: Dann haben wir eine volle Idee an Gedanken.

00:19:19: Und das muss man später einfach anfangen.

00:19:22: konsolidieren.

00:19:23: Und am Schluss hast du irgendwann die Strategie, was für dich das der Weg, den man will gehen.

00:19:27: Im Strom ist es mir nie so ein Slogan aufgefallen, wo in richtig Kusssecht würde gehen?

00:19:32: Nein!

00:19:33: Das würde ich gerade heute nicht mehr machen.

00:19:36: Ich war damals im Biotop unterwegs.

00:19:39: Das hat Solotonegeist und das haben wir könnenen, weil man die Leute sehr gut gekannt hat und die Menschen dann auch besser interpretieren können.

00:19:46: In diesem Biotop, bei einem grossen Hetro-Gwenenbiotop in der Schweiz braucht man schon andere Argumente, die dann als Hauptbordschaft verheben können.

00:19:56: Ich wünsche mir, dass mehr Menschen gehen wählen und abstimmen, sich unserer Demokratie beteiligen.

00:20:02: Häufig kommen gesellschaftspolitische Levanteinformationen immer so ein bisschen trockener her.

00:20:07: Ich denke mit es geht auch leichter und vielleicht einfacher verdauerlich.

00:20:11: Darum mache ich den Politkuchen Podcast.

00:20:13: Wenn du den Politkuchen-Podcast unterstützen möchtest, sehr gerne über die Winde.

00:20:21: Was kleine Dank schicke ich dir das Kuchenrezept zum selben Morgen wachen!

00:20:26: Du bist ein Biberist aufgewachsen, Kantonsolatur, Pfarrerhaushalt mit sechs Kindern.

00:20:31: Stimmt mal vor, wenn man einen Pfarreraushalt aufwächst?

00:20:34: Dann ist mir gerade in diesem überschaubaren Biberisten unglaublicher sozialen Kontrollen ausgesetzt.

00:20:40: Was macht das mit einem, wenn wir so aufwachsen?

00:20:42: Das ist absolut wie du sagst.

00:20:44: Ich hatte einfach den Vorteil mit meinem jüngeren Bruder zusammen, dass wir die zwei Jüngsten sie gesehen haben und entsprechend die älteren Geschwistern, die alle recht vorgespürt haben und uns mehr Freiheiten geniessen können und Ansprüche nehmen, was die Ältere nicht gekannt haben.

00:21:04: Und unter diesem in der Gemeinde selber auch recht selbstbewusst und frech unterwegs war.

00:21:09: und dann hat es zwischen ihnen wieder ... Es wurde ein bisschen weiter gelesen, wenn man so schön sagt zu Hause.

00:21:16: Aber man muss hier nicht bremsen.

00:21:18: Du

00:21:18: willst eigentlich mal Profifußballer werden?

00:21:21: Ja!

00:21:21: Das ist richtig.

00:21:22: Wie fühlt es sich an, dass du jetzt nicht geworden bist?

00:21:25: Das war nach wie vor, als ich die Weltmeisterschaft angeschaut habe und gesehen hatte, welche heute Fussball gespielt wird oder auch letzte Woche eine Europameisterschaft selber.

00:21:35: Was denkst du auf Elsch?

00:21:36: Ah das wär schon ... Tant cool, aber es verlangt einem schon wahnsinnig viel ab.

00:21:43: Aber ich habe immer gesagt, dass es ein nächstes Leben gibt und im nächsten Leben ist das schon deponiert.

00:21:48: Dass dann die Weichen so gestellte werden, damit man sie doch noch nachholen kann.

00:21:53: Wenn es einen Fussball noch gibt?

00:21:55: Welches Fussballs werden?

00:21:56: Das hat er nicht funktioniert.

00:21:58: Du hast ursprünglich auch mal welchen Agronomie studieren wollen.

00:22:01: Hat er aber nicht funktioniert, weil es keine Allergien gescheitert hat.

00:22:06: Wenn hätte Stefan den ersten Mal das machen dürfen, was er wirklich wollte?

00:22:13: Als ich an der Uni bin, wusste ich nicht, dass ich studieren soll.

00:22:18: Ich durfte mein Traum agronomisch nicht werden darf und bin hier auf Bern.

00:22:23: Dann habe ich mich auf Wölter einander studiert von Journalismus über Staatsrecht, also Medienrechts-, Staatsrecht-, Philosophie-, Psychologie-, Geschichte-, Germanistik in etwa zwei bis drei Jahren.

00:22:36: sehr intensiv.

00:22:37: Und am Schluss hatte ich dann eigentlich das Setting beinahe, und das ist ein Dasein der für den ganzen weiterer Leben die Kombination von Politikwissenschaften und Kommunikation.

00:22:51: Das gab es als Diszipline.

00:22:52: Wir brachten uns das halbfach aus und wussten, wie es für eine Schweizer Geschichte war moderne, um zu wissen, wo wir kommen.

00:22:59: Es macht durchaus Sinn und diese Kombination war entscheidend.

00:23:03: Ich freue mich natürlich.

00:23:05: Ja, genau.

00:23:06: Willkommen!

00:23:09: Zurück auf die Phasen, wo du sagst, es ist wild durcheinander und umeinander studiert.

00:23:13: Was nimmst du aus dieser Phase mit?

00:23:16: Das hat eine sehr spannende Intensivzeit gehabt.

00:23:21: Wenn ich heute mit den Studierenden vergleichen möchte und bei uns anfühle, wie das Studium organisiert wurde oder die Türe organisierte, war nichts vergleichbar natürlich.

00:23:31: Da hatte man Zeit für ... Oben lange Diskussionen, sei es bei jemandem daheim oder in den Restaurants verraucht.

00:23:40: Alle noch verrauchten und wir haben selber auch ziemlich geraucht.

00:23:44: Das war hervorragend.

00:23:45: Das hat man so viele neue Inputs mitbekommen, eindrückt mitbekommt und Leute kennengelernt.

00:23:52: Das ist ... Ich möchte die nie missen.

00:23:56: Es war eine sehr gute Zeit.

00:23:57: Also deine Neugier?

00:23:59: Immer wieder frisches Ausprobieren, einfach mal reinzugehen.

00:24:03: Neues Wagen.

00:24:04: Du hast in deinem Leben die Agentur aufgebaut, ZR-Kommunikation, heute ZRK eine von den ganz grossen und bist aber auf der Seite auch immer wieder süß unternehmerisch aktiv gewesen.

00:24:18: Hast du als Unternehmer diese Idee verwirklicht?

00:24:21: Auch ausprobiert!

00:24:22: Es geht um, ihr habt ein Mal Safari in Afrika organisiert mit einem Zeppelin.

00:24:27: Wie gut hat das

00:24:28: funktioniert?!

00:24:29: Ja, das ist ein geschickter Zufall.

00:24:31: Wir hatten dieses Büro im Seefeld, das erste Büro in Zürich und haben jetzt so ein Büro gehabt mit einem Schalfenster.

00:24:39: Das war früher eine Waffersalon und wir standen da aus, dass es mir eine Kommunikationsagentur war.

00:24:45: Es ist ein ehemaliger Swissair-Pilot durchgelaufen und hat sich gerade die Abenteuer rein geholfen.

00:24:52: Er braucht irgendwie noch Kommunikation und Unterstützung.

00:24:54: Hat uns von dieser Idee verzahlt ... dass er eine Zeppelin-Gesellschaft wird, die Safarie anbietet.

00:25:00: Züdafrika braucht ihn einen Kommunikationspartner und hilft, das entsprechend aufzubleiben usw.

00:25:06: Wir sind dann für jede wilde Idee, was uns interessiert hat, eigentlich zu haken und sie gestiegen.

00:25:15: Und wir haben viel erreicht.

00:25:18: aber die Gesellschaft, das müsste jetzt mit Geschäftspartnern besser sein ... Die Gesellschaft ist aber nicht wirklich nachher so zum Fliegen kommen, wie man es gewünscht hätte.

00:25:27: Und das ist einfach eines der vielen Unternehmern.

00:25:30: Es bleibt eine Abenteuer, die wir auch nicht missen wollen.

00:25:33: Das war ein sehr schönes Erlebnis, was uns gezeigt hat, was man eigentlich unternehmen und unterwegs ist.

00:25:38: Man kann viel bewegen, aber man muss davon scheitern.

00:25:42: Welche Unternehmensidee findest du nach wie vor?

00:25:45: Du hast mega grossartig gemacht, dass wir das heute noch richtig anhalten.

00:25:49: Wir haben uns in unserem Bereich unter diesen Gründen im Kommunikationsumfeld, das heute noch gibt.

00:25:57: Die SIGSA-Werbagentur oder die SIGSAN-Agentur, die auf Life Science fokussiert ist – das ist gelungen!

00:26:03: Wir hatten auch eine wilde Idee, wo wir beide, Thomas und ich, einen Filmaffin sind, bei dem wir eine Filmproduktionsgesellschaft aufgebaut haben.

00:26:13: Wir konnten so weit treiben, dass wir wirklich einen Kinofilm mit Champions realisierten.

00:26:20: Das ist eine ISOK-Kommedia mit mehr HC Aarosa.

00:26:23: Da war ich mit der Filmproduktionssellschaft.

00:26:25: Ein Mehrjährungsprojekt, das sehr viel Energie beansprucht hat, aber auch finanzielle Ressourcen von Agenturen.

00:26:33: Aber wir hatten Spaß und haben eine Idee.

00:26:35: Und dann kommt man an den Punkt, wo man sagt, das können wir nicht mal brechen!

00:26:40: Man muss einfach durchziehen, aber wenn es noch so schwierig ist und viel abflangt ... Das ziehen wir einfach durch.

00:26:44: In diesem Film wollen wir im Kino schauen.

00:26:47: Und dieser Film ist auch ins Kino gekommen.

00:26:49: Wenn du mich fragst, was die schönste ist?

00:26:50: Das war sicher eines der emotionalsten Momente.

00:26:55: So eine grosse Kiste, um einen Spulfilm mit einer eigenen Gesellschaft oder einem eigenen Unternehmer an den Start zu bringen.

00:27:04: Wie gehen solche Unternehmenden damit um, wenn etwas nicht so fliegt wie ein Zeppelin-Gesellschaft in Afrika?

00:27:10: Das gehört einfach zum Unternehmertum, sagen wir.

00:27:15: Es ist natürlich nicht gut, wenn du zehn Ideen hast und noch neun Sand steckst, denn das ist irgendwie der Ruin von Russes.

00:27:22: Also Plambas quasi ... Hättest

00:27:23: du dieses Mal in ein Buch geschrieben?

00:27:24: Ja!

00:27:25: Du musst

00:27:26: schon zwischen einem Mann wieder reagieren, damit du das glaubst.

00:27:29: Aber ja es ist einfach, wenn man eine starke Gestaltung hat, wenn ihr Ideen habt... Wenn du etwas bewegen willst, und zwar von dir her, dann ist das perfekt.

00:27:42: Das würde ich allen empfehlen, die so den Drang haben ... Du bist ja alle die eigene Unternehmer, oder?

00:27:53: Ich finde es hervorragend.

00:27:55: Bevor wir über Buhntsröte reden, lass uns noch ein wenig Kuchen essen!

00:27:59: Ich kann fast nicht essen und reden, das ist schwierig.

00:28:02: Das ist völlig erlaubt beim Politkuchen, man darf auch schmatzen.

00:28:06: Darf man sogar schmatze?

00:28:09: Er wird immer besser!

00:28:12: Wie können wir zu guten Entscheidungen?

00:28:14: Nicht nur in der Politik sondern auch in der Gesellschaft.

00:28:17: Und vor allem bei allen eigenen Lebens.

00:28:20: Ich habe mich darum austauscht mit ganz vielen Menschen aus der Psychologie, aus den Hirnforschung.

00:28:23: Ich habe mit Menschen geredet, die keine Mufführen haben und mit vielen geredeten Politikern.

00:28:27: Und alles was ich herausgefunden habe, habe ich zusammenpackt mit ganz viel Stand-up zum Parodien.

00:28:32: Und daraus wurde mein neues Programm eine gute Entscheidung.

00:28:35: Ich bin unterwegs in der ganzen Schweiz.

00:28:37: Ich komme z.B.

00:28:38: auf Bären, so war es vom vierten bis am achten November.

00:28:41: Dann bin ich im Zürich von dem sechserzwanzigsten November bis am fünften Dezember und z.b.

00:28:46: auch in Luzern – am achtzehnten und neunzehnte Dezmber.

00:28:49: Alle anderen Tourdaten findest du auf www.michalelsener.ch.

00:28:52: Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn es so richtig Bundesratswahlen geht und sich die einzelnen Kandidaten ins Spiel bringen.

00:29:03: Wenn jemand früher schon sagt, ich werde werden, ist die Person schnell wieder abgesagt.

00:29:10: Ich weiss, dass du im Hintergrund dabei warst bei der Wahl von Beat Jans in den Bundesrat.

00:29:20: Welches ist die richtige Geschichte, was wir jetzt über Beat Jans erzählen

00:29:25: würden?

00:29:25: Ich will vielleicht vorne anfangen und sagen ...

00:29:28: Du hast es mal zugelostet.

00:29:29: Und ganz viel geraucht.

00:29:31: Nein, ich glaube nicht alleine mehr.

00:29:32: Ich habe vor vierzehn aufgekommen und traurig geschaffen.

00:29:34: Sie hat der Rüstung allgeschafft!

00:29:36: Nein, das ist natürlich für einen potenziellen Bundesrat in ihrer Kandidatur begleiten.

00:29:42: Und den Schluss sogar noch reissiert mit dieser Kandidaturt.

00:29:45: Das ist ein bisschen Champions League, sage ich, bei der Kommunikation.

00:29:48: Das sind so etwas Höchstes, was man machen kann.

00:29:50: Ich hatte das Privileg und Glück, dass ich es durfte machen, weil ich in der BIA schon gekannt habe.

00:29:55: Das ist Punkt eins, was ganz wichtig ist.

00:29:57: Ich glaube zurückblickend, dass du für einen Kandidat oder eine Kandidatin unterwegs bist, wo ein gewisser Beziehungstopp besteht.

00:30:07: Und wenn man nachher vorgeht bei diesem Ganze ist es eigentlich... Es gibt zwei Ebenen.

00:30:13: Man muss berücksichtigen sein dann ist ... Jetzt seid ihr in der Phase gedacht, sondern so von den Bereichen her sind es wirklich die Medienöffentlichkeit.

00:30:21: Die natürlich wahnsinnig viel Aufmerksamkeit bindet und ein Kandidat an seine Grenzen bringt, weil drei Ansprüche unendlich gross sind.

00:30:29: Und dann häufig eine liebste Drei-Landensprache.

00:30:32: Das ist sehr anspruchsvoll!

00:30:33: Da seint er, das hat direkt einen Impact darauf wie ein Kandidat nachher quasi präsentiert wird und sich positionieren kann im Gremium, wo er endlich wählt.

00:30:45: die zuhausevierzechsevierzig Parlamentarierinnen und Parlamentarien wählen wollen.

00:30:50: Das hat gegenseitige Beeinflussung, das permanent im Griff zupalten bedingt, dass man es klarst narrativ hat.

00:31:01: Wir haben dann von einer Marge geredet, von einem Brand bei Adyans gerede

00:31:05: ... B.J..

00:31:07: Genau!

00:31:07: Man muss wissen, das ist das Boot.

00:31:09: Wenn wir über alle Kanäle vermittelt bekommen, die wir ausdauschenken, im direkten Gespräch in den Hearings über die Medienarbeit, im Eis zu Eis.

00:31:17: Das ist Béat Janss, wenn man ihn präsentiert hat.

00:31:20: Was

00:31:21: war die Marke?

00:31:23: Es entstand aus ihrer Biografie.

00:31:25: Er hatte landwirtschaftliche Intergrund, das war nicht schlecht von ihm.

00:31:30: Es war nicht nur einfach gegenüber der Bauern-Parlamentin.

00:31:33: Das war

00:31:34: ein Bauernwahl.

00:31:35: Man muss Bauersitz auf

00:31:37: einem Bundesort.

00:31:37: Sie haben einen grossen Einfluss, das ist unbestritten aber ... Der Landwirtschafter, den er studiert hat, ist in der Parlamentserfahrung langjährig.

00:31:46: Er war eine Regierungserfahrerin und Exekutive-Erfahrung.

00:31:49: Er ist ein Familienmensch.

00:31:51: Er hatte Städte.

00:31:52: Er wurde zur urbanen Milie, die eher noch zu kurz vertreten war im Unterrot.

00:31:56: Er repräsentierte und unter sich verschiedene Puzzlesteine zusammengekommen.

00:32:01: Das war das Gesamtbild.

00:32:02: Das haben wir wirklich strategisch

00:32:05: kommunizieren können.

00:32:05: Was war das grösste Hindernis?

00:32:07: Ich

00:32:08: glaube, die schwierigste Phase im ganzen Wahlkampf war die Parteiinterne-Selektion.

00:32:15: Da waren es sechs Kandidaten und Kandidate... Sind

00:32:19: da die Hearings, bei denen du in die Schweiz gehst?

00:32:21: Die Hearings

00:32:22: sind nach oben.

00:32:23: Und das ist natürlich wirklich weniger, wie soll ich sagen ... biflusbar gewesen als bifulsbar oder weniger.

00:32:31: Man konnte jetzt weniger ... Absehe, was jetzt entsteht in dieser Dynamik, ihrer Parteiinterne-Dynamik als Nächstes später im Parlament, um zu wissen, wer dort gegenkandidat ist.

00:32:42: Dann haben wir plötzlich eine Mehrheit davon absehen und schauen, wie sie sich verhalten können.

00:32:50: Das war meine Meinung nach die erste Phase, die schwierigere Phase aus der zweiten Phase.

00:32:55: Wie geht man im Parlament vor?

00:32:56: Da muss man auch Werbung machen bei allen Parlamentarern.

00:33:00: der Kandidaten müssen wählen.

00:33:02: Wie machen wir das, dass sich die Leute nicht so bearbeitet vorkommen?

00:33:05: Du musst ein gutes Team an.

00:33:07: Nicht du alleine bist im Vordergrund und machst das Lobbying vor Ort auch mit meinen Partnern in der politischen Arbeit, mit Fabien zusammen.

00:33:18: Wir haben natürlich Gespräche geführt, logisch aber viel wichtig ist sie, dass man jeder Partei die eigenen Verbündeten hatte, die dann wiederum ... die Arbeit mitgebracht haben.

00:33:30: und dann gibt es Tierings, die sind jetzt vernachlässig.

00:33:33: Die ist sehr wichtig.

00:33:35: Sie haben den rechten Einfluss darauf, dass die Meinungsbildung nachher passieren kann.

00:33:39: Und wie gesagt, nie vergessen.

00:33:42: Medienarbeit.

00:33:43: Bei dem Bundesratswahlkampf für Beate Jans, was hast du dort spezifisch gelehrt über Macht in der Schweiz?

00:33:50: Ich habe mich immer mit Politik beschäftigt.

00:33:52: Ich weiss, wie das politische Prozess und diese Berner ... die Mechanik funktioniert.

00:33:59: Was sicher einst wieder richtig spürbar geworden ist, sind wirklich die Medien, die eher reduzierter unterwegs waren und ständig mit Abbaunachrichten kamen.

00:34:10: Aber dort hat man unendliche Medienvielfälle gespürt.

00:34:13: Es gab unendlich viele Journalisten, die von der Home-Story bis zum Fachartikel alles abverlangte von diesem Kandidat.

00:34:23: Das ist noch interessant, da haben wir gespielt.

00:34:25: Die Medien haben nach wie vor eine Wirkung in der Schweiz, die sogenannte Viertig-Walt.

00:34:31: Wie viele Punktes werden eigentlich von Kommunikationsagenturen mitgemacht?

00:34:36: Von Kommunikationagentoren kann ich sicher immer mehr, aber jede Kandidatur hat ein Team, weil es alleine nicht zu handeln ist.

00:34:48: Allein eine Kandidatur im Bundesrat mit all den Ansprüchen, mit allen Sachen müssen vorbereitet sein.

00:34:54: Das ist nicht zu Ende.

00:34:56: Jeden hat das Professionellsteam.

00:34:59: Vielleicht gibt es noch einzelne Kandidaten, die v.a.

00:35:01: Fründerskreis oder Engere Kreise um sich scharen.

00:35:04: Aber heute ist es wahnsinnig professionalisiert!

00:35:07: Wenn du so einen grossen Erfolg hast wie der Wahlkampf von Biat Jans zum Erfolg bringen, dass er Bundesrat wird ... T-Mütiger oder selbstbewusster?

00:35:24: Sehr schöne Frage.

00:35:25: Ich würde jetzt eher sagen, T-mütiger.

00:35:28: Ich habe vorhin gesagt, es sei das Privileg für mich zu machen dürfen und ich habe dort drei Monate alles gegeben, die ich hatte, Erfahrung, Wissen, Netzwerke, Energie.

00:35:40: Das war eine rechte Belastung, mental

00:35:43: v.a.,

00:35:43: wenn wir nicht abschalten können.

00:35:44: Es war eine Belastungen nicht nur für mich, sondern auch für mein ... die familiären Unfälle natürlich, weil ich wirklich in der Gedanke immer nur bei diesem Kandidaturbe war.

00:35:54: Aber es spürt den Dank auch von ihm und seiner Familie, vom ganzen Kanton Baselstadt.

00:36:01: Das ist ja noch ein Verrückter, wo die Baslerregierung und alle, die das nach fünfzehn Jahren endlich geschafft haben, schon sehr wertschätzend waren.

00:36:13: Wenn du so zurück schaust auf dieses Schaffen ... Welche Schlagzeilen würdest du gerne lese über dein Schaffen?

00:36:21: Du fragst meine Sachen.

00:36:23: Da muss ich eine Kommunikationsberater fragen, was man das machen möchte.

00:36:27: Aber ich weiss ein Abentur, das sicher kann!

00:36:30: Ich weiss, spontan kommen wir jetzt gerade wirklich ... Oh mein Gott... Nö, die sind vielleicht im Verlaufengespräch, aber ich komme nochmals zurück drauf.

00:36:38: Das wäre jetzt Ihre letzte Frage gewesen.

00:36:40: Ah!

00:36:41: Jetzt

00:36:42: um dich kommunikativ unter Druck zu setzen.

00:36:45: Ich verstehe dich, als auch ein Mensch, der lieber andere in das Schaufenster stellt.

00:36:51: Ist es natürlich eine anspruchsvolle Frage über sein eigenes Geschäft positiv zu sagen?

00:36:58: Ja, darum bin ich beraten worden.

00:37:01: Darum habe ich nie einen politischen Samt angestrebt.

00:37:05: Obwohl ich immer wieder mal gefragt wurde, könntest du kandidieren und so weiter ... Ich hatte gemerkt, dass ... die permanent im Schalfenster sind, die permanente Kontrolle, die natürlich auch damit zusammenhängt.

00:37:21: Das ist nicht Misting.

00:37:22: Misting ist mehr zu sehen, dass du eine Idee hast.

00:37:26: Dass du eine Strategie hast, wie diese Idee umgesetzt wird und das du zum Schluss des Ergernisses bekommst.

00:37:32: Und das ist total erfüllend!

00:37:35: Welchen Teil der Arbeit erfüllt ihr am meisten?

00:37:39: Zusammenarbeiten mit Leuten.

00:37:42: Das muss man schon alles sagen – das ist natürlich nie ... nie eine Einzuleistung.

00:37:47: Jeden liefert sein Beitrag, es ist keine Binsenwahrheit und wird viele sagen, das ist ein Team oder eine Familie

00:37:54: usw.,

00:37:54: aber die Kommunikation ist ein enorm kreativer Nackt.

00:38:01: Das schaffst du nur im Haustausch mit anderen zusammen.

00:38:05: Allein glaube ich nicht, dass so erfugriger sie

00:38:08: sind.".

00:38:09: Du kannst beim Politkuchen-Podcast auch live mit dabei sein und meine Gäste noch einmal von einer ganz anderen Seite kanalieren.

00:38:16: Ich mache einen Deep Talk mit dem Alain Berset, und zwar in Zürich im Kauf läuten am Montag an den neunzwanzigsten März.

00:38:22: Ich mach ein Deep talk mit dem Musiker Kuhnz, und es geht darum wie bringt der Gesellschaft über die Musik wieder zusammen?

00:38:35: Wenn du die Zukunft von der Schweizer Politkommunikation schaust, erlebe ich wieder einen Rush an Abstimmungsvorlagen aus den SVP-Seiten.

00:38:46: Die

00:38:47: kommunikativen extrem stark gross auffahren und sehr dominierend sind.

00:38:51: Wie würde es vielleicht auch die Zukunft blicken?

00:38:54: Was heisst das für unsere Demokratie?

00:38:57: Wo geht das durch?

00:38:57: eine Kommunikative, dass wir überhaupt noch wissen, welche Argumente zählen und wer hat einfach ... Er hat recht viel Macht über uns, reinkommunikativ.

00:39:06: Wenn wir heute den Mittagstisch miteinander sprechen, ist es ein bisschen busy.

00:39:10: Es ist wirklich, wenn man in den letzten zwanzig Jahren schaut und vor allem die letzte paar Jahre ... Es hat eine enorme Polarisierung auch in der Schweiz stattgefunden.

00:39:19: Das ist noch nicht die Härte im Diskurs drin, weil wir das aus dem Ausland kennen.

00:39:24: Aber die Tendenzen beim Ausland heim mit Autokraten, die immer mehr dominieren und demokratieren, die Rücklage kommen, das ist spürbar.

00:39:36: Es wird vorgelebt, dass man ohne Regeln aufeinander losgeht mittlerweile.

00:39:42: Das ist beängstigend, finde ich.

00:39:44: Und zahlend ist natürlich auch diese neuen Kommunikationsmöglichkeiten leichter als all.

00:39:50: Die sozialen Medien lösen es natürlich zu, dass wir aufeinandereich einschlägt und die Algorithmen steuern so aus, dass du nur noch das glissest und hörst ... Wenn du dich nur in dieser Welt bewegst und für die Demokratie, ist es eine Herausforderung.

00:40:07: Wie

00:40:08: optimistisch bist

00:40:12: du?

00:40:12: Ich bleibe ein Optimist.

00:40:14: Also ich glaube auch von der Schweiz sehe ich viele Chancenmöglichkeiten.

00:40:19: Die Schweiz muss einfach lernen.

00:40:21: Da bin ich überzeugt, dass sie nicht einfach für sich schauen können und meinen, wenn sie auf sich selber fokussiert, dann kommt alles gut.

00:40:32: Wenn die Welt rundherum in Bewegung ist und so durcheinander kommt, muss man schauen, dass sie gut vernetzt ist.

00:40:39: Es ist wie der Politik hier – wenn ich eine Abstimmungskampagne gewinne oder eine Abstimmung gewinnt, muss ich vernetzen, verbündete habe, dann muss ich Kompromisse eingehen oder Zusammenarbeit suchen.

00:40:53: Dann kommt der Sieg.

00:40:55: Aber im Alleingang ist das kein Weg, um die Schweiz zu gehen.

00:41:00: Stefan, es hat mir ein grosses Spass gemacht mit dir zu reden.

00:41:03: Danke vielmals!

00:41:04: Danke dir Michael für die Einladung.

00:41:06: Mir auch und der Kuch ist hervorragend.

00:41:08: Du darfst gerne den Rest auch nach Hause nehmen.

00:41:10: Für euch in nächster Einladungen.

00:41:11: Das war's vom Politkuchen mit mir, Michael Ellsender und Stefan Batzli, Politik-Kommunikator und Unternehmer.

00:41:19: Heute wieder ganz viel dürfen Neues erfahren, wie wir es schaffen, grüssere gesellschaftliche Veränderungen... in Gang zu bringen, dass es bei der rauchfreien Schweiz nicht einfach lange individuell ein bisschen Werbung machen will.

00:41:32: Aufhören zu rauchen, sondern man muss gleichzeitig die Strukturen verändern.

00:41:35: Dass man aber gleichzeitig das ganze Parlament ins Boot holen muss, aber das meistens national nicht funktioniert.

00:41:41: Das heisst, man muss kantonal anfangen und braucht unglaublich viel Schnuff auch wenn man eine grosse professionelle Kommunikationsagentur ist weil ich glaube mir Menschen doch schon eher in diesem Verhaft sind wo wir schon kennen Und manchmal, wenn man dann nach vielen Jahren Erfahrung alle seine Erfahrungen zusammenbringen kann, schafft man so quasi den Super-Kuh.

00:42:02: Bis Stefan Batzli mit seinem Team geschafft hat, nämlich einen Bundesglot erfolgen, die ich ins Amt hinzubringen.

00:42:09: Wenn du gerne noch mehr wirst eintauchen in das Thema Politikkommunikation, dann empfehle sehr die Folge Nummer fünf vom Politkuchen und zwar mit dem Sandro Brotz oder der Ator von der Arena.

00:42:19: Er hat mit mir ein paar von seinen Einsichten geteilt und auch, wie Leute aus der Politik miteinander umgehen, wenn die Kameras abgeschaltet sind.

00:42:26: Danke für immer fürs Zulassen und bis bald!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.