19 Viktor Rossi, Bundeskanzler – Wie sagt man dem Bundesrat die Meinung?

Shownotes

«POLITKUCHEN»: Alle zwei Wochen, immer freitagmorgens. Der Podcast ist werbefrei. Möchtest du dafür sorgen, dass es den «POLITKUCHEN» weiterhin gibt? Gerne unterstützen via TWINT auf 078 227 55 22. Als Dank gibt’s das Kuchenrezept zum Nachbacken. Bitte in die Message schreiben für welchen Kuchen du dich interessierst.

Host: Michael Elsener www.michaelelsener.ch/politkuchen Mehr Infos zum POLITKUCHEN & Live-Shows: www.michaelelsener.ch/politkuchen

Gast Folge 19: Viktor Rossi, Bundeskanzler – Wie sagt man dem Bundesrat die Meinung?

Übrigens: Die Live-Show mit SP-Nationalrätin Jacqueline Badran gibt es auch als Video auf Youtube: https://youtu.be/Jk35FHdixqI

Auch die Live-Show mit Bundesrat Albert Rösti gibt es als Video auf Youtube: https://youtu.be/C6HB9AXufr8

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POLITKUCHEN Politik ist oft trocken, kompliziert – oder schlicht ungeniessbar. Kein Wunder also, dass in der Schweiz nur 45% abstimmen. Die anderen 55 %? Die überlassen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, lieber einer Minderheit. Michael Elsener – Comedian und Politikwissenschafter – will politische Teilhabe wieder schmackhaft machen. In seinem Podcast «POLITKUCHEN» serviert er politische und gesellschaftliche Themen so, dass wir sie endlich verstehen, gerne hören – und sogar Appetit auf mehr bekommen. Mit Humor, Neugier und einer Prise Puderzucker sorgt Michael für mehr Durchblick. Alle zwei Wochen lädt er Menschen ein, die in der Schweiz und der Welt mitmischen. Bei einem Stück selbst gebackenem Kuchen spricht er mit ihnen über Themen, die uns alle betreffen. Und wenn’s spannend wird, hakt er nach, bohrt tiefer, stellt überraschende Fragen – und will wissen: Was treibt diese Köpfe eigentlich an? Und wie sind sie so geworden, wie sie sind?

Transkript anzeigen

00:00:02: Es gibt Bundesratssitzungen, in denen wir über zwei Hundert Geschäfte gehandelt haben.

00:00:06: Der erste Mai-Zwenz-Gnünze, an dem ich zum ersten Mal in das Sitzungszimmer begann, dann auch als Vizekanzler.

00:00:13: Das war zufällig ein Mittwoch im ersten Arbeitstag und der Bundesratssetzung.

00:00:18: Da konnte man nicht vor und schnappern.

00:00:21: Wir gehen miteinander auf die Bundesratsreise.

00:00:22: Wir lernen sich in ganz anderen Kontexten kennen.

00:00:25: Was hat es mit dir gemacht?

00:00:26: Wie du macht mächtige Menschen wahrnimmst?

00:00:29: Ich

00:00:30: würde gerne wieder sagen, dass wir aus Menschen hier aus einem bestimmten Grund zwei Ohren und nur ein Mal.

00:00:38: Das hängt für mich damit zusammen, dass man wahrscheinlich doppelt soviel sollte lassen wie selber reden.

00:00:44: Das ist der Politkuchen mit mir, Michael Ellsener, Satiriker und Politikrösserschafter und dem Bundeskanzler Viktor Rossi.

00:00:52: Victor Rossi hat eines von den wichtigsten Ämter in der Schweizer Politik aber irgendwie dunkle zu meinen.

00:00:59: Nur wenige Leute kennen ihn.

00:01:01: Und wenige wissen, was er als Bundeskanzler wirklich macht?

00:01:05: Ich möchte Ihnen fragen – Was macht der Bundeskantler denn genau?

00:01:09: Im speziellen Fall von Viktor Rossi?

00:01:11: nicht mehr wundert mich wie wir vom Koch zum Kanzler kochen werden.

00:01:15: Wie laufen die Bundesratssitzungen ab und wie könnte man unsere Demokratie so verändern, dass sie wieder bessere Bedürfnisse unserer Wählenden abbilden und so richtig in den ersten Jahren passen?

00:01:26: Ich sitze heute hier im Bundeshaus West, im Büro des Bundeskanzlers an seinem riesigen langen Sitzungs-Tisch und mir gegenüber sitzt Fiktor Rossi.

00:01:36: Danke, dass wir uns bei dir treffen

00:01:37: können!

00:01:38: Ja Michael, ganz herzlich willkommen bei mir hier in dem Büro und im Bundeshause West, einem wichtigsten Bundeshaus in Bern.

00:01:47: Wir haben uns schon ein paar Mal getroffen.

00:01:50: Du hast schon Vorstellungen von mir besucht und wir haben nach den Vorstelligen meistens noch lange debattiert.

00:01:57: Findest du schön, dass du dich darauf einlöscht auf das Gespräch?

00:01:59: Ja, ich habe mich sehr gefreut auf dieses Gespräch!

00:02:01: Du hast es richtig gesagt.

00:02:02: Ich darf für deine Vorstellung sein.

00:02:04: Das war auch meine Gelegenheit, mich darauf vorzubereiten auf der Samt aus Bundeskanzler.

00:02:09: Du bist ja dort, glaube ich, die Richtung wenn man will sehen und hören wie Bundesräte wirklich funktionieren, wie sie reden wollen ... Gästige, dass sie das machen und in diesem Sinn ja hoffe ich, dass ich etwas zurückgeben kann.

00:02:21: Ich bin natürlich sehr gespannt auch wie viele Insights du mir geben dürftest.

00:02:27: Was sonst so in den Bundeshaus alles abgeht?

00:02:30: Als ich in dein Büro gekommen bin es hat einfach wenn man am Fenster steht unglaublich schöne Aussicht auf die Berge und auf die Ahren.

00:02:38: Warum steht kein Sessel am Fenstern?

00:02:41: Ja das ist eine gute Frage.

00:02:42: Die Frage habe ich mir noch nie gestellt also... Ich darf dir aber für sicher, dass das Fenster sehr häufig ist.

00:02:47: Das Fenster ist sehr häufig offen und ich finde es eine riesige Privileg der Standorte von meinem Büro.

00:02:52: Und wie du richtig gesagt hast, der Ausblick ist gigantisch und ich genieße den sehr jeden Tag.

00:02:58: Also Bundeskanzler hat mir einen Job, in dem man den Überblick haben muss.

00:03:01: Einmal kann ich einen Schritt zurückmachen wenn du am Fenster stehen kannst.

00:03:06: Gibt es bestimmte Gedanken, die dann bei dir ins Laufen kommen?

00:03:11: Es passiert nicht gegen das Gleiche, wenn ich im Fenster stehe.

00:03:15: Das hängt natürlich vor aktueller Situation ab.

00:03:17: Da passiert viel Privatswende durch den Kopf, aber in allen Regeln sind es Dossierungen, die beschäftigen.

00:03:25: Das kann der Bundesrat als Gremium sein, was da betroffen ist, aber es können auch andere Sachen sein.

00:03:30: Für uns Kanzlei hat er sehr breite Paletten, Aufgaben, die wir wahrnehmen, die man nicht wahrnehmen darf und darum ist es jeden Tag etwas anderes.

00:03:39: wenn du am Fenster stehst.

00:03:41: Ich merke immer so, ich komme dann auch ein bisschen ins Träumen rein.

00:03:46: Von was träumt Fiktor?

00:03:50: Ja jetzt muss er sehr intimer werden, wenn ich von meinen Träume erzähle.

00:03:54: Aber natürlich hast du es vorgeschildert auf den Alpenköttin oder eben auf das Marzilli und die Ahren.

00:04:01: Da träumst du mir nicht selten vom Ahrenschwung.

00:04:03: Ach

00:04:03: schön!

00:04:04: Das ist wie ein Ritual.

00:04:05: Nach einem strengen Tag gehen wir nach der Ahre.

00:04:09: Das ist so, das ist etwas, was mir enorm wichtig ist und was ich regelmässig mache.

00:04:13: Ich weiss jetzt, dass es auf Social Media irgendwo etestrundig gemacht hat, dass man in Bern die Ahren nimmt um zur Arbeit zu schwimmen oder Heitschwimmen herunterführen.

00:04:23: Und das habe ich schon seit Jahren bereitgezogen.

00:04:26: Das ist genau das, was ich mache, wenn ich an der Schwimme am Abend heine

00:04:30: kann.

00:04:30: Machst du mich alleine?

00:04:31: Oder nimmst alle Gespenste aus dem Bundesrat mit?

00:04:33: Ich hatte leider noch nie die Gelegenheit, mit einem Mitglied aus dem Bundesrat in Taren zu schwimmen.

00:04:40: Ich hatte schon mal abgemacht, aber es kam näher aus verschiedenen Gründen nicht so weit.

00:04:45: Aber ich bin so versichert, dass das der Sommer der Fall wird sein.

00:04:48: Das

00:04:48: wäre eine sehr schöne Tradition.

00:04:51: Dass man in Frühlingen startet gemeinsam ein zweites Bundesratsreischen

00:04:57: kann?

00:04:57: Ja, soweit habe ich das noch gar nicht überlegt.

00:05:06: Ich könnte mir vorstellen ...

00:05:13: Du wirst ja sehr gut kennen.

00:05:15: Ich würde gerne später noch etwas über Bundesratssitzungen reden, weil das ein grosser Teil von deiner Aufgabe ist, die Bundesrats-Sitzungen vorbereiten.

00:05:25: Die Leute sind zum Teil überrascht, aber es gibt noch einen Bundeskanzler in der Schweiz.

00:05:30: Wir kennen das vor allem von Deutschland, wo die Person auch ganz eine andere Funktion hat und Chef-Chefin ist von der Regierung.

00:05:36: Wenn hast du das allererste Mal gehört, dass es so einem Bundeskantel gibt?

00:05:43: Ich kann dir jetzt nichts mehr mit Sicherheit sagen, wenn das das war.

00:05:47: Was ich dir mit Sicherheit zu sagen habe, ist, dass er eigentlich spät war im ersten Fall.

00:05:52: Also, als ich die Schuhe begann ... Ich habe wirklich gewusst, dass es in der Schweiz glaube ich über den Bundesrat geht.

00:05:58: Dann können wir wahrscheinlich die Dynamo noch nicht aufzählen.

00:06:01: Irgendwann habe ich auch realisiert, dass auf dem Bundesrat mehr als sieben Personen sind und das war auch der Moment, an dem ich realisierte hat eine andere Funktion.

00:06:11: Aber wie gesagt, das ist schon ziemlich lange her aber nicht etwas, was ich bereits in meiner Schulzeit gewusst hätte.

00:06:17: Das ist natürlich meine Erfahrung im Alltag.

00:06:21: Es gibt viele Interessierte und manche Staunen, wie viele wissen doch, dass die Schweiz nicht noch einmal Bundeskanzler hat oder sogar wissen was er macht.

00:06:29: Aber ich stelle natürlich immer fest, dass das für viele völlig unbekannt ist.

00:06:34: Wenn du an einem Fest bist und die Leute fragen, ob der Bundeskantler ... Gibt es so ein-zwei Sätze, wo du mich sagst, die möglichst klar beschreiben, was du eigentlich machst?

00:06:45: Die Frage, die wir jetzt stellen, wird mir sehr häufig gestellt Hängt damit zusammen, dass es gar nicht so einfach ist, in zwei, drei Sätze zu sagen.

00:06:54: Und das ist mit der Grund, warum wahrscheinlich viele nicht wissen, dass ein Bundeskanzler

00:06:58: es gibt.

00:06:59: Ja aber ich versuche natürlich gleich zu starten.

00:07:02: Ich fahre in der Regel an und sage ja, der Bundeskantel ist der Stabchef unserer Regierung.

00:07:10: Das klingt schon mal gut, oder?

00:07:12: Und er ist schon zufrieden damit!

00:07:16: Aber ein Stab-Chef, das wir natürlich schon zum Ausdruck bringen, ist hier, um die Regierung zu unterstützen in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe.

00:07:24: Und der Kernvoraufgabe von unserem Bundesrat ist es ja eigentlich eine Woche hier im Bundeshaus fest zusammenzukommen und nicht kleine Traktantenlisten zu bearbeiten mit wichtigen und teilweise weniger wichtigen Geschäften.

00:07:40: Eine meiner ganz zentralen Aufgaben ist es eigentlich dafür zu sorgen, dass diese Sitzung so vorbereitet ist, dass sich der Bundesrat darauf verlassen kann, dass er alle Informationen und Fakten hat, was für einen Entscheid braucht.

00:07:54: Dass er weiss, wo noch die Veränderungen gibt, die wir überhaupt diskutieren müssen.

00:07:58: Und dass es auch darauf verlangen kann, wenn er entschieden hat, dass dieser Beschluss vor allem klar ist, verschriftlich zu sein oder ungehend zu kommunizieren.

00:08:09: und weisst vielleicht die Medienmitteilungen aus den Bundesratssitzungen, die gehen laufend während der Sitzung bereit raus.

00:08:15: Also das ist eigentlich so das Gesamtkern von der Aufgabe, wo alle Aufgaben rundum eigentlich darauf einzahlen, darauf heran zu gehen?

00:08:24: Ich würde hier gerne gerade ein bisschen eintauchen.

00:08:27: Du sagst in Bundesrats-Sitzung vorbereiten.

00:08:29: Wenn wir jetzt an einem Land regieren stellen, dann haben wir vor, da hat man so viele Sachen zu entscheiden.

00:08:33: Das kann man ja nicht gestalten, sondern Sitzungen wie wir es im Büro machen.

00:08:39: Wie entscheidet ein Bundesrat in der Sitzung?

00:08:42: Ja, ich glaube es ist wichtig, dass man sich täglich verabschiedet von den Bürositzungen oder aus einem Verein oder aus anderen Gremien, wo man drinnen hat.

00:08:54: Und das ist insofern natürlich schon einmal ein Riesenunterschied.

00:08:59: mit dem Frage, wie fährt eine solche Sitzungen an und dass die Bundesratsgeschäfte tatsächlicher Sitzungsdraht handiert wird.

00:09:06: Das Geburt von diesem Geschäft, das ist hier regelwochenen Monat, teilweise Jahr bevor es überhaupt aktantiert wird.

00:09:14: Es passiert sehr viel irgendwo im Bundesamt, wo dieses Geschäft geboren wird, bevor es nahe überhaupt irgendein ist bis zum Departementchef und Departament geht.

00:09:26: Und erst dann geht's näher auf einer Stufe, in der sich die anderen Departements mit dafür auseinandersetzen.

00:09:34: Eine Ämterkonsultation nennen wir das.

00:09:36: Und erst, wenn das eine ganze Riesenmaschinerie gelaufen hat, erscheint es am Schluss auf einer Trachtandeliste von einem Bundesratssitz.

00:09:45: Also eigentlich auf dem Tisch?

00:09:47: Auf dem Tisch, schon vor Bundeskanzlei und auch der Generasekretariat in den Departementen.

00:09:53: Das stört, was die ganz heisse Phase eigentlich startet.

00:09:58: Wir sagen dann zu Mitberichtserfahren.

00:10:00: Es stört wirklich die einzelnen ... Bundesräteinnen sich davon mit dem Geschäft auseinandersetzen.

00:10:07: Und das Ganze passiert ein paar wenige Tage vor der eigentlichen Bundesratssitzung, in dieser Phase geht es darum noch definitiv herauszufinden, welche Geschäfte wir jetzt noch differenzieren müssen und welchen Geschäften wir relativ rasch behandeln und verabschieden

00:10:26: können.

00:10:26: Wie bringt man die Geschäft möglichst schnell auf den Tisch?

00:10:29: Ich denke, das wird wohl nicht so ein Gerangel sein.

00:10:31: Weil jede Person, die etwas lang vorbereitet hat, dann finde ich lieber heute als morgen besprechen?

00:10:38: Ja, das ist eigentlich nicht so einen kritischen Punkt.

00:10:41: Also die Frage wie bringen wir das möglichst rausschaufen ist und da gibt es auch nicht einen Gedrängen, weil wir haben nicht eine höchste Zahl von Traktanten, der an euren Sitzungen behandelt werden muss.

00:10:50: Und um das vielleicht ein bisschen einzurden, vor allem Dimensionen reden wir hier.

00:10:56: Es gibt uns Ratssitzungen, bei denen wir über zwei Hunden Geschäftsdraht handiert haben Und du siehst, da muss man an Settungsvolumen abzuarbeiten.

00:11:05: Das geht natürlich nur in dem, wie ich es vorgeschildert habe im Vorfeld.

00:11:09: Sehr viel bereits passiert und uns erlaubt unsere Sitzung auf die paar wenigen zu fokussieren, was wir überhaupt diskutieren

00:11:17: müssen.

00:11:17: Also das heisst im Voraus der Sitzungen ist relativ klar, dass es durchkommt.

00:11:21: Und dann an der Sitzung ist es mehr so ein bisschen pro Form, als wenn man sagt, hey traktandem, hundertzwanzig bis unterzebend achtzig alle verstanden?

00:11:28: Und wenn alle die Schnur haben, geht es weiter.

00:11:32: Ja, in einem gewissen Sinn ist das so.

00:11:33: Wir machen das, indem wir an der Liste unterschiedliche Farben strukturieren.

00:11:41: Die Geschäfte, die du gesagt hast, dass sie alle einverstanden sind, gehen die einen auf uns stören und sind bei unseren orangen Geschäften genau diejenigen, die wir im Vorfeld feststellen.

00:11:50: Da gibt's keine Differenzen mehr.

00:11:52: Sie sind auch nicht von gröster politischer Bedeutung.

00:11:56: Und aus diesem Grund werden die praktischen E-Muffüschen, wie du es geschildert hast, Geschäfte eins bis fünfundzwanzig eigentlich in Global Air durch den Bundesrat beschlossen.

00:12:07: Welche

00:12:07: Farbe haben?

00:12:07: Geschäftsummerweis?

00:12:08: Da könnte man sich vielleicht noch Köpfe schlagen.

00:12:11: Ja das sind die Geschäften auf der sogenannten Weissiliste.

00:12:14: Dass man

00:12:16: das Blut noch schön sieht wenn sie mich

00:12:19: verhört.

00:12:19: Interessante Gedanken aber ... Ich bin seit dem ersten Mai im Bundesratssitzungszimmer, bis Ende den Ähnlichsten.

00:12:30: Und ich habe da also versichert.

00:12:32: Blut ist noch nie geflossen.

00:12:34: Aber ja es sind die weisse Liste.

00:12:37: Das ist die Liste, der Geschäft von grosser politischen Bedeutung darauf geht oder wo auch ein Differenz ist, das man schon im Vorfeld weiss.

00:12:45: Da müssen wir einen Moment Zeit über die Differenzen diskutieren.

00:12:49: Ich

00:12:49: stelle mir vor, dass so viel Zeit ist und nicht.

00:12:52: zehn Minuten Zeit vielleicht über eine Neutralitätsfrage noch mal zu debattieren.

00:12:58: Der Bundesrat nimmt sich die Zeit, für ein Geschäft gebraucht.

00:13:02: Da gibt es niemanden, der mit einer Stoppuhr nebenan steht oder den Bundeskanzler nicht.

00:13:07: Denn das kann man uns nicht leisten, eine Situation zu schaffen, in der man einen herrungen Zeitdruck entscheiden muss.

00:13:13: Das ist auch eine Aufgabe, die ich als Bundeskantel natürlich habe und im Generelle die ganze Planung der Bundesratsgeschäfte habe.

00:13:21: so versuchen zu koordinieren, dass der Bundesrat nicht in eine Situation gebracht wird, wo er dann hergekommen gestochen in den nächsten fünf Minuten entscheiden muss.

00:13:29: Ich kann nicht komplett ausschliessen, dass es so etwas gibt.

00:13:32: Es geht auch darum, wenn ich an die Corona-Zeitenken denke, bei dem der Bundesrate außerhalb von der ordentlichen Struktur auch Schüsse zusammen ist gekommen und teilweise Rasche entschieden haben müssen, gefällt werden.

00:13:43: Das gibt's natürlich auch.

00:13:45: Aber dort geht es darum, dass wir dann auch nicht einen Stoppuhrer gehangen haben, sondern man muss sich die Zeit nehmen, was braucht.

00:13:52: Das tut man halt nicht, um zwölfe zu Mittag essen.

00:13:54: Dann gibt es auch gar kein Mittagessen.

00:13:57: Da tut man auch zur Unzeit zusammenkommen und gewisse Geschäfte diskutieren.

00:14:02: Also da geht ganz klar das Geschäft über alles andere.

00:14:06: Im Merkstdusch habe ich Besitzungen dabei, bei manchmal gibt's eigene Dynamiken, dass man sich plötzlich vielleicht in einem Kreis dreht, nicht mehr rauskommt.

00:14:14: So müssen wir vorstellen ... Der Bundespräsident leitet die Sitzung.

00:14:18: Du bist wie ... Ich nehme jetzt mal an, beratend an der Seite.

00:14:21: Was haben für die Tools entwickelt?

00:14:23: Dass man sich nicht einfach im Kreis dreht und irgendjemand sagt, dass wir von draussen schauen können.

00:14:27: Können wir das noch anders anschauen?

00:14:30: Ja, da gibt es verschiedene Möglichkeiten aus erdigen Situationen.

00:14:33: Da geht's tatsächlich.

00:14:34: Man muss einfach sagen, ja, jetzt haben wir glaube ich zwei-, drei Mal die Runde gemacht.

00:14:39: Und wir merken immer noch in dem Punkt, wo man irgendwo entscheiden kann oder immer noch zu viele Fragen im Raum stehen.

00:14:46: Ich denke, das, was nachher liegend ist und jemand die einmal gemacht wird, ist der Bundespräsident.

00:14:50: Er sagt jetzt machen wir mal fünf Minuten Pause, die etwas lüften und treffen unsere fünf oder zehn Minuten wieder.

00:14:58: Es gibt auch ein paar Raum in diesen Pausen, dass man mit Mentor Drangere nochmals ans Gespräch suchen kann.

00:15:03: im Rüst an vielleicht noch nicht gut verstanden wäre das allenfalls eine Möglichkeit für eine Formulierung des Bundesratsbeschlusses, den wir uns finden könnten Bevor man wieder zusammenkommt in diesem Kreis.

00:15:17: Und das andere Wost abfindet, ist, dass wir zum Schluss kommen müssen, dass heute eine erste Diskussion geführt haben.

00:15:25: Wir nehmen unsere Zeit und über die Woche weiterdiskutieren.

00:15:29: Das, was ich vorruatend habe, der Idealfall ist auch, dass die Planung von den Geschäften so machen, dass der Bundesrat immer die Möglichkeit hat zu sagen, wir nehmen uns noch mal eine Wochenzeit.

00:15:41: Ich bin noch heimelig!

00:15:43: Bei vielen Dingen.

00:15:44: Wir sind nicht einig, also komm!

00:15:46: Nächste Woche ist auch noch einen Tag und dann vielleicht vergönte Wochen und vergöntem Monat?

00:15:51: Ist es nicht so, dass man heisse Eisen vor sich her schiebt?

00:15:55: Ja ich sehe auf was aus den Bosch.

00:15:56: So weit habe ich das vorher nicht einmal gedacht, wo ich das gesagt habe.

00:15:59: Also wirklich ernst gemeint im Sinne von ... Und da haltet man sich eigentlich auch daran.

00:16:04: Wir merken, wir sind noch nicht am Punkt.

00:16:06: Wir kommen hier eine Woche wieder aber so weit haben wir noch gar nicht überlegt.

00:16:09: Du hast gerade gedacht zum Beispiel Die Bilaterale trüben, wir warten mal.

00:16:13: Vielleicht merkt niemand, dass der Bundesrat nicht entscheidet und es verläuft näher im Sand?

00:16:19: Also beim Insta, beim Rahmenabkommen hatte ich so ein bisschen den Eindruck, aber ich dachte, oh!

00:16:24: Ich glaube das Traktantum wird von Sitzung zu Sitzing weiter gereicht.

00:16:28: Und irgendwann kommt dann der Knopf.

00:16:30: Ja

00:16:31: auf der anderen Seite hat er relativ früh gesagt, das Ziel ist eigentlich bis Ende März ... die Botschaft zu verabschieden, zur Hand des Parlaments.

00:16:42: Das hat stattgefunden und in diesem Sinne ... Ja?

00:16:44: Hat der Bord gehalten?

00:16:45: Was soll das sagen?

00:16:46: Ich würde sagen bei den Bilaterale läuft es grösser als beim Rahmenabkommen vor ein paar Jahren.

00:16:51: Wenn du davor sagst, wenn's nicht weitergeht und sich im Kreis dreht, Pausen machen, kann ich für uns einen Kuchen pachen und lasse es doch etwas reinbeissen!

00:17:00: Da freue ich mich schon lange darauf.

00:17:02: Danke vielmals.

00:17:02: Michael, da ist jetzt die ganze Formier gestanden Sehr, sehr fein.

00:17:11: Michael, herzlichen Dank!

00:17:12: Du hast es auch wirklich selber gemacht?

00:17:14: Ich liebe es zu pachen.

00:17:16: Mit dem italienischen Hintergrund habe ich gefunden... Zumindest am Tessin oder an Ort Italie orientieren und habe dort die Castagne gemacht.

00:17:26: Das ist ein Phänomenal.

00:17:29: Ich liebe Maroni Kuchen trotz oder gerade weil meine Frau ... Er hat sehr regelmässig gemacht.

00:17:38: Er ist mir nicht verleitet im Gegenteil und ich muss dir sagen, bravo!

00:17:42: Er ist mindestens so gut wie der von meiner Frau.

00:17:45: Ich getroh mich jetzt das so zu sagen in der Hoffnung, dass er ihn auch noch haben darf.

00:17:51: Wir können einen Bädel machen.

00:17:52: Deine Frau und ich.

00:17:54: Immer wieder eine Moroni-Kuchenbacher und du seist dann so... Wie wir es noch optimieren

00:17:59: könnten?

00:18:00: Das ist wirklich sehr schön.

00:18:03: Ja, ich bin schon ein bisschen nervös für dich.

00:18:06: Weil ich weiss, du bist ein exquisiter Koch.

00:18:08: Du hast

00:18:09: selber mal Koch gelehrt ursprünglich.

00:18:11: Bist auch jemand, der bacht?

00:18:13: Politik

00:18:14: knusprig und süss ist der Politkuchen!

00:18:17: Ich möchte dazu beitragen, dass mehr von uns wie unsere Demokratie mitmachen.

00:18:22: Wenn du möchtest mithelfen, damit es den Politkuchern weiterhin gibt – Danke für deinen Beitrag via Twint auf Null-Achden-Seventsk, Zwei-Siebenenz-Zwänzg, Fifa-Fünfzig, Zwoie-Zzwanzig.

00:18:31: Was danke für einen Support.

00:18:32: schicke ich dir das aktuelle Kuchenrezept zum Selber noch ein Backen?

00:18:37: Bist du auch überwobacht?

00:18:39: Ich habe sehr gerne gebacken, ob ich ehrlich sein muss.

00:18:45: Bereits als Vizekanzler bin ich nicht so viel dazu gekommen, wie ich das vorher gemacht habe und seit gut zwei Jahren ist die Zeit noch knapper geworden.

00:18:57: Ich musste jetzt ganz gut studieren, wenn ich das letzte Mal wirklich backete.

00:19:02: Zu Hause ist für mich immer noch eine grosse Passion, ein Bach.

00:19:05: Aber es ist besonders gut zu kochen, das ist so.

00:19:08: Deine Eltern sind in den Fünfzigerjahren zum Recht als Saisonier aus Italien eingewandert.

00:19:15: Hast du Erinnerungen daran?

00:19:16: Weisst du mit welchen Hoffnungen sie in die Schweiz gekommen sind?

00:19:20: Meine Eltern waren wieder richtig.

00:19:23: Sie kamen aus Saisoniere, mein Vater aus Süditalien, meine Mutter aus Österreich und Südkärten ... Ich erinnere mich sehr gut daran, mit welchen Hoffnungen sie gekommen sind.

00:19:35: Das war bei uns ein grosses Thema aus verschiedensten Gründen und die Hoffnung war natürlich diese, weil es in ihren Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg sehr schwierige wirtschaftliche Verhältnisse hatte für ihre Familie eine Zukunft zu finden.

00:19:51: In den ersten Momenten kam sie in die Schweiz mit der Idee, dass ich irgendeine Zeit zurück in ihre Heimat bin.

00:19:56: Aber sie realisierte die Frasche, dass sie zukünftig hier in der Schweiz war.

00:20:01: Wie kam es für dich an?

00:20:03: In dieser Zeit gab es sehr viele Vorurteile und Rassismus gegenüber Leute aus Italien.

00:20:08: Wie war das für dich?

00:20:09: Ich

00:20:10: habe eine Schwester, die noch zehn Jahre älter ist als ich.

00:20:15: Sie hat es, wenn ich mit ihr reden kann oder geredet habe ... hat sich das noch viel stärker wahrgenommen als ich.

00:20:22: Dass dann natürlich ein Starsklimo noch da war, nach einer ersten Phase, wo man für all die Saisoniers freu ist.

00:20:29: In der Schweiz ist es wirtschaftlich relativ gut gegangen einen Moment lang.

00:20:32: Man war angewiesen auf den Gastarbeiter und hatte natürlich einen Modus mit diesen Saisonier ... die man hätte sagen können.

00:20:40: Und er geht ja immer wieder rötig und braucht mich nicht mehr, dann kommen wir da auch nicht mehr.

00:20:46: Als ob bis Rossi es nicht der Fall war.

00:20:47: Die haben gefunden, dass sie überbleiben.

00:20:49: Also ich

00:20:50: bin froh ... Ja, egal!

00:20:51: Ich bin sehr froh, dass meine Eltern entschieden haben hier in Schweizer Welt zu bleiben.

00:20:55: Aber es gab natürlich politisch näher schwierige Momente.

00:20:59: Das ist die Schwarzenbach-Initiativen, die noch viele Leute kennen.

00:21:03: Es ist erstaunlich, ich weiss nicht wie es dir geht.

00:21:05: Aber das ist eine von diesen Initiativen historisch gesehen, die wenn man auf der Strasse die Leute fragt noch viele wissen was es ging.

00:21:13: Und das war natürlich etwas, das bei uns in ihrer Familie zur Diskussion nicht alles gab.

00:21:19: Ich bin dann noch klein und habe mit Trotzdämter angefangen.

00:21:23: Das ist etwas von den ersten Sachen, an denen ich mich politisch einmal erinnere, dass bei uns große Ängste in dieser Familie ausgelöst haben.

00:21:29: Die konnten heissen wir müssen alle zurück nach Italien.

00:21:33: Das war der Moment, in dem meine Eltern entschieden haben, die Schweizer Bürgerrechte für die Familie zu beantragen.

00:21:40: Und wir mussten dann auch in den Seventies geben, dass sie das Schweizer Bürgerecht bekommen.

00:21:43: Oh wow!

00:21:44: Also Erleichterung in der Familie Rossi.

00:21:48: Wie war es mit Italienisch?

00:21:50: Welche Sprache hast du lieber geredet?

00:21:51: Italienische oder Deutsch?

00:21:54: Mein Vater ist aus Süditalie gekommen.

00:21:57: Meine Mutter kam aus Südenkern.

00:21:59: Ihre Muttersprache war slovenisch.

00:22:02: Und es ist zwar schon mehr bis heute ein Rätsel zu bleiben, weil meine Eltern sich jetzt bären eigentlich kennengelernt haben und verständigt haben in der Familie.

00:22:13: Das klingt nicht wahnsinnig romantisch aber bei uns daheim haben wir vor allem Deutsch geredet.

00:22:19: Weil meine Eltern – wie erwähnt – relativ rasch für unsere Familien, die hier in Schweiz bleiben.

00:22:27: Und da hat sie dazu gehört, wir müssen uns anpassen, sprachlich.

00:22:31: Wir wollen unseren Kind von Anfang an bestmögliche Grundlagen geben und hätten den Heimen Deutsch geredet.

00:22:38: Wir sind aber wie sich das natürlich auch gehört hat für solche Familien.

00:22:41: Einig im Jahr, im Sommer war es der Fall, dass wir vier Wochen nach Italien waren.

00:22:46: Darum haben wir jetzt italianisch relativ rasch gelernt.

00:22:50: Oder sind du auf Süditalie nicht zufrieden in diesem Fall?

00:22:53: Auf Süd-Italien zufriedene ... Das ist in der Region Napoli, wo ich heute noch eine Familie hausehe.

00:22:59: Voll schön!

00:23:01: Gibt es so ein Mönig?

00:23:02: Was findest du, erinnert dich voll daran?

00:23:04: Ist vielleicht das Geburtstagsmönig, was du immer gefreut hast?

00:23:09: Meine Mutter war schon eine hervorragende Köchinin und sie hat einenseits mit einem Knödel gemacht.

00:23:16: Aber sie hat auch sehr gut italienisch gekocht.

00:23:20: Spaghetti alio epebroncino ... Meisterhaft gemacht hat und noch vieles anderes.

00:23:27: Italienisch ist das Lasagne, ja wir kommen ganz viele Sachen in.

00:23:32: Die Italianita?

00:23:34: Warum hast du ausgerechnet noch über ihre Karriere ausgesucht?

00:23:37: Hey jetzt geht es in die Bundesverwaltung!

00:23:41: Ja jetzt wollen wir von Essen geredet haben.

00:23:43: nochmal ein bisschen Beis

00:23:44: auf dem Ding hervorragend.

00:23:46: Ich bin los

00:23:47: zwei Stück nachher hier.

00:23:50: Du hast gesagt ich habe einen Kochlehr gemacht Während der Kochlehrer irgendein ist entschieden, wahrscheinlich möchte ich doch auch schulisch noch ein anderer Weg gehen.

00:24:03: Der Entscheid-Kochler zu machen, war nicht so wahnsinnig romantisch, wie das vielleicht auf den ersten Moment enthöhnen könnte.

00:24:09: Wir haben ihn auf dem zweiten Bildungsweg in Nasium gemacht und haben er Rune Berner Betriebswirtschaft studiert als Lehrerpadent für Wirtschaft Urecht erworben.

00:24:18: So bin ich eigentlich Auslehrerin auf Biochore, Kaufmännischen Brustfachschuhe ... Du

00:24:22: bist schon sehr bald ein Rektor geworden, also eigentlich einen steilen Aufstieg in kurzer Zeit.

00:24:27: Ja, ich bin dann mit dreißig bereits ein Rector geworden und das hat sich irgendwie durchgezogen.

00:24:34: Wenn ich mir den Ort hergegangen bin, habe ich gesagt, ich sei nur eine Neugierung.

00:24:39: Ich habe noch ganz vieles nicht, aber wenn einer braucht und sucht, was neugierig ist oder bereit ist etwas zu bewegen, könnte jemand sein, der für euch passt.

00:24:50: Es musste sehr viel passen im Bild, dass ich mit den Dreißigeneirekten geworden bin.

00:24:55: Eine Schuhrate, die mir das Vertrauen gegeben hat.

00:24:58: Ein Kollege damals, der das Gefühl hatte, wir geben dem jungen Mann das Vertrohen und dürfen, wie gesagt, mit den dreißigereirekten aus Rektor eine Brustfachschuhe übernehmen.

00:25:11: Daraus wurde schon eine höhere Fachschuhr verwirtschaftet, in der ich rund vierzehn Jahre alt war.

00:25:17: Jetzt habe ich etwas dürfen bewegen.

00:25:20: Meine Neugier ist so gross, ich möchte in eine andere Richtung machen.

00:25:27: Dann kam das Thema Digitalisierung und digitale Transformation auf.

00:25:31: In der Bundeskanzlei haben sie jemanden gesucht, der in diesem Feld versucht, Bewegung ins Sach zu bringen.

00:25:41: Darum habe ich mich beworben.

00:25:42: Ich hatte keine Ahnung von Digitalisierung oder digitaler Transformation.

00:25:46: Aber auch da habe ich gesagt, ich bin Neugierig.

00:25:49: Du möchtest etwas bewegen und das war der Grund, warum ich Bundesverwaltung bekam.

00:25:53: Wie sind die Leute noch auf dich noch mal aufmerksam geworden in den Bundeskanzleien?

00:25:57: Ich finde doch, Rossi könnte eigentlich noch mehr als einfach Digitalisierung-Manager, dann könnte sogar ein Vizekanzler werden.

00:26:05: Also im Jahr zweitausendundfünfzehn ist ja mein Vorgänger Walter Thornherr Bundeskantler geworden.

00:26:13: Damals hatte man in der Bundeskanzwehr ein grosses Programm, Genova hat das geistet.

00:26:18: Die Einführung von elektronischer Geschäftsverwaltung und der ganze Bundesverwaltung für alle vierzehntausende Mitarbeiter.

00:26:24: Walter Thurnherr hatte dort Auftraggeberrollen.

00:26:27: Ich habe ihn vertreten in dieser Auftrag-Geberrolle.

00:26:33: Dort kenne ich mich während ein paar Jahre sehr gut kennen und habe ihm gezeigt, was ich habe.

00:26:43: Und als Herr Zwenz-Gnünze die Stelle aufs Vizekanzler freies wurde, hat er das Gefühl gehabt mit dem, was ich mitbringe.

00:26:50: Mit dieser Neugier und der Wille etwas zu bewegen im Verwaltungsbereich könnte das eine interessante Person sein.

00:26:58: Ich konnte so viel überzeugen, dass er mich in den Bundesrat vorschlagen hatte aus Vizenkanzlern.

00:27:03: Das klingt nach einem schönen Weg!

00:27:05: Jetzt bist du der erste Doppelbürger des Bundeskanzlers?

00:27:10: Die erste Person von der GLP als Bundeskanzler.

00:27:13: Wo bist du noch die erste?

00:27:16: Ich habe diese Frage noch gar nicht gestellt.

00:27:18: Ich weiss gar nicht, ob jemand mit so viel oder wenig Haare wie ich als Bundes-Kanzler war.

00:27:25: Ich habe die Frage wirklich noch gar nie gestellt.

00:27:30: Koch bin ich wahrscheinlich auch der erste und ziemlich sicher.

00:27:33: Ich

00:27:35: weiß nicht ob er mit einem Berufslehrer eingestiegen ist auf einen Berufsweg.

00:27:41: Ja, da muss man das wirklich mal überlegen.

00:27:44: Vielleicht kommen noch zehn oder andere in den Sinn.

00:27:47: Aber was wir jetzt durch einen Kopf gehen, ich habe natürlich schon viel früher angefangen mit der Mitte auseinandersetzen, wie das dürfte sein, wenn ich mit dem Bundesrat zusammen arbeite.

00:27:57: Ich war nämlich schon während meiner Kochlehrung im zweiten Lehrjahr für die damalige Bundesrätin Elisabeth Kopp.

00:28:07: Die Lehre im Bern gemacht, in einem Restaurant auf eurer Bundesräte auch noch regelmäßig.

00:28:11: Sie ging zum Mittagessen und sie hat dann im Landsitzlohn in Kersatz in der Zürcher Regierungsrate eingeladen.

00:28:18: Und das war natürlich für mich ein unglaublicher Moment bei den Sechzehnten.

00:28:24: Für eine Bundesrätin dürfen kochen.

00:28:29: Leider gab es noch kein Mobile-Telefon.

00:28:31: Ich hatte ja auch keine dabei.

00:28:36: Wir müssen jetzt einfach glauben,

00:28:38: oder?

00:28:38: Ja, wir müssen das jetzt glauben!

00:28:40: Aber es war für mich natürlich ein unglaublicher Moment und das ist etwas, was ich heute schon noch erzähle an den anderen Mitgliedern im Bundesrat.

00:28:48: Für die allermeisten Menschen ist eine Begegnung mit einem Bundesrat verschwiegen, wie der Gesamtbundesrat herkommt, wie einer Bundesratsreise oder eine Extramurossetzung.

00:28:57: Das ist für die allermeisten Menschen ein einmaliges Erlebnis im Leben.

00:29:00: Und das muss man sich irgendwo gegen mich vor Augen führen.

00:29:03: Du hast es eigentlich verschiedene Tage, oder?

00:29:05: Ja, das ist so.

00:29:06: Es ist mittlerweile natürlich nicht mehr der gleiche Wow-Effekt jeden Morgen ... Wenn ich hier vor meiner Büro-Tür bin, dann sehst du bei uns in Beate Janss, wo das Büro direkt auf mir hat.

00:29:17: Sie sind in der Sitzung ja per Sie.

00:29:20: Ausserdem denke ich jetzt wahrscheinlich mit allen Perdue, wenn wir miteinander auf die Bundesrat reisen.

00:29:24: Wir lernen sich in ganz anderen Kontexten kennen.

00:29:26: Was hat das mit dir gemacht?

00:29:28: Wie du machtmächtige Menschen wahrnimmst?

00:29:32: Es hat mich insofern etwas bestätigt, was ich auch vor der Eindruck hatte, es war so, aber ich würde es wirklich unterschreiben.

00:29:42: Ich muss mich einfach bewusst sein und ein Mitglied aus dem Bundesrat, den Bundesrat oder den Bundesrätin ... Sie sind einfach Menschen mit allem, was dazugehört.

00:29:50: Also manchmal schmeckt es sich ein bisschen auf dem Bundesratsreis.

00:29:54: Wir schwitzen oder?

00:29:56: Ja natürlich!

00:29:57: Es gibt keinen Grund, also es gibt kein exklusives Deodorant um einen Verbundesrät, wo Besuchters wirkt... Aber ich habe es nicht einmal so etwas gedacht.

00:30:05: aber... ...das man in Wunder

00:30:08: ablässt.

00:30:09: Das menschelt in allen... Bezüge, wie wir es halt alle kennen.

00:30:15: Das fährt vor einer Bundesratssitzung an.

00:30:18: Wir kommen ja nicht am Mittwochmorgen, wo normalerweise die Bundesratssetzung stattfindet.

00:30:22: Am Nuenen kommt man auch nicht in den Bundeshaus, weisst du?

00:30:25: Hockt sofort an das Pültel im Bundesrats-Ratssitzungszimmer und es geht los mit dem ersten Orangengeschäft.

00:30:32: Sondern man trifft sich im Zimmer vor daran zum Kaffee.

00:30:37: Zum Tee, zum Gipfel und dort treten wir wie im Büro oder wo auch immer über das Oemke bewegt.

00:30:43: Und es kann ein politisches Thema sein aber es kann der IB Basu-Match vom Wochenende sein.

00:30:50: Dort hat alles Platz also es fährt bereit dort an.

00:30:53: Stimmt man's?

00:30:53: Eine noch witzige Frau!

00:30:54: Also dann geht man durch die Tür in dieses Zimmer rein, das wir alle kennen mit diesen massiven Pülteln und den Sitz.

00:31:01: Dann geht man richtig gut regieren.

00:31:05: Ja könnte man so sagen Ich hatte es vorher erwähnt.

00:31:10: Der erste Mai, den ich zum ersten Mal in das Sitzungszimmer begann.

00:31:14: Dann auch aufs Vizekanzler.

00:31:16: Das war zufällig ein Mittwoch.

00:31:19: Mein erstes Arbeitstag und der Bundesratssitzung.

00:31:22: Da kann man ja nicht davor schnuppern!

00:31:25: Hier hat man gewisse Vorstellungen und lässt sich Sachen erzählen.

00:31:30: Und ich muss sagen ... Der allererste Moment, an dem ich dort drin bin gekockt und festgestellt habe.

00:31:36: Da hockt jetzt tatsächlich unsere Regierung und ihr entscheidet nicht.

00:31:41: Und da geht es wirklich um entscheidende Sachen für unser Land.

00:31:45: Das ist etwas, was mir schon Gänsehut gemacht hat.

00:31:49: Ich muss dir noch sagen heute habe ich nicht mehr Gänseehut, aber ... Noch heute ist mir sehr bewusst, weil es viertum ab neun ist.

00:31:59: Nach dem Kaffee und Gipfel.

00:32:01: Wenn's losgeht oder zugeht, ist mir noch immer sehr bewusst.

00:32:05: Da drin passiert nicht einfach etwas alltägliches, sondern da wird jetzt regiert.

00:32:11: Wird beim Regieren gelacht?

00:32:14: Es hat Platz und regelmässig Platz.

00:32:17: Zum Glück haben wir auch ... Egal wie manch intensiv die Diskussion stattfindet... haben alle so Humor und Schalk, dass zwischen noch einmal ein Spruch gemacht wird um einen kurzen Lacht.

00:32:33: Ich finde das sehr schön.

00:32:34: Du hast die Erfahrung als Lehrer früher.

00:32:36: Gibt es jemanden, der quasi wie ein Klassekalb ist?

00:32:44: Nein, diesen Eindruck kann ich nicht.

00:32:45: Dass wir heute jetzt jemandem im Collegium hätten, wenn sie sagen würden, du bist Klassenkalb!

00:32:50: Aber es sind alle Humor ... Es hat Platz, einen Spruch zu machen.

00:32:54: Ich habe nie den Eindruck, dass es bei jemandem eine Falschhalslehrung ging.

00:32:58: im Gegenteil, ich glaube genau das braucht es aber

00:33:01: noch.

00:33:01: Du hast in einem Interview gesagt, ich kann direkt zu den Bundesratsgeschäften Stellung nehmen meine Eindrücke schildern und den Bundesrat auf blinde Flecken aufmerksam machen.

00:33:12: Es gehört auch zu meinen Aufgaben etwas unbequem zu sein und den Elefanten im Raum anzusprechen.

00:33:18: was würdest du sagen?

00:33:19: Was ist so der letzte Blindfleck gewesen?

00:33:21: Bundesrat aufmerksam gemacht hast du drauf.

00:33:26: Ja, jetzt sind wir in einem Hekelfeld, wenn ich hier sehr konkret würde werden.

00:33:30: Darum haben wir wieder die Schmunzeln formuliert und darf mal schauen ob er darauf einsteigt?

00:33:34: Ja ja, hat er das angesehen.

00:33:37: Deshalb möchte man sicher auch verzeihen, dass ich dir nicht in dieses ganz konkrete Beispiel bringen werde.

00:33:43: Aber auf die Aussage, als ich dort gemacht habe zurückzukommen.

00:33:46: Das ist in der Tat so und ich glaube das ist schon eine von den wichtigen Aufgaben, die ich aus Bundeskanzler hatte.

00:33:52: Wir hatten es gesehen, diese in schwieriger Geschäfte, wenn man viel lang irgendwie sich damit auseinandersetzt probiert auf eine Entscheidfindung herzuwirken kann manchmal ein bisschen Risiko bestehen am Schluss dass man das Gefühl hat jetzt haben wir nicht genug darüber geredet jetzt schließen wir einfach ab und genau dann.

00:34:12: Manchmal ist die Gefahr hier, dass gewisse Beschlüsse nicht klar sind und vermutlich nur, wenn man sich gefunden hat.

00:34:20: Und dort gehört es zu meiner Rolle.

00:34:23: noch einmal der andere schwierige Punkt, wo wir jetzt nichts mehr thematisieren wollen, einfach nochmals thematisiere.

00:34:28: Und in der Regel mache ich das, indem wir sagen, ich halte noch mal fest, wie nie ich das jetzt verstanden habe.

00:34:36: Wir wären wichtig, noch einmal klar zu verstehen vom Kollegen, ob das jetzt ... Wir sind noch geistisch von diesem Beschluss und fassen das näher nochmal zusammen in meiner Worte.

00:34:47: Und so tut man Mentodranger einen Ort halt normal auf einem Punkt herweisen, der mir irgendwie nichts mehr direkt anspricht.

00:34:54: Stimmt man vor, dass es nicht alles Alphatiere gibt, die hier sitzen?

00:34:57: Wie reagieren Sie darauf, wenn jemand zum zweiten oder dritten Mal kommt und sagt, hey, können wir's noch klarer haben?

00:35:06: Im Normalfall habe ich den Eindruck, sie alle froh.

00:35:09: Dass jetzt da jemand mit einer gewissen Oße sich probiert... Und jetzt genau, wo die vielleicht immer noch ein paar Strittungen oder unklare Punkte haben.

00:35:17: Halt noch eine so zusammenzufassen und wenn das nicht alle so toll sind, dann sind wir eben bei diesem Teil, den du vor Rot zitiert hast gehört dazu vielleicht unbequem zu sein und es muss man aushalten

00:35:31: können.

00:35:32: Ich nehme dich als Mensch wahr, der die Ruhe in Person ist.

00:35:37: Wenn wird Rossi mal richtig verrückt?

00:35:41: Wie können möglichst viele von uns das Leben leben, was sie wirklich wollen?

00:35:45: Um das geht es in meiner neuen Comedy-Show gute Entscheidungen.

00:35:49: Ein Obig mit vielen Parodien und Standups und vielleicht ein paar Inputs, die dein Leben bereichern können.

00:35:56: Ich tue durch die ganze Schweiz.

00:35:57: Du kannst live dabei sein z.B.

00:35:59: in Bern vom vierten bis am achten November, in der Stadt Zürich vom sechserzwanzigsten November bis zum fünften Dezember oder in Luzern, z. B. am achtzehnten um den neunzehnte Dezmber.

00:36:09: All die anderen Tour-Daten findest du auf michalleisner.ch.

00:36:14: Wenn wird der Rossi mal so richtig verrückt?

00:36:18: Ja, Michael ... Das sagen wir relativ viele Leute, aber ich kann es mir glauben, erinnerlich ist das nicht immer so.

00:36:25: Aber ich bin gesagt nicht offenbar damit, dass das Gagoss nicht immer direkt sichtbar wird.

00:36:33: Nein also, da gibt's schon Sachen, wo man mehr natürlich ... wo meine innere Ruhe an Grenzen kommt.

00:36:41: Aber ich glaube, es klingt mir, dass das nicht irgendwie zum Ausbruch kommt am Moment, als das nicht angezeigt ist.

00:36:47: Ich bin froh, dass sie in der Bundeskanzlei natürlich einen Anturage haben, den ich näher habe, wenn ich die Büro-Tür zu tun habe oder den anderen einmal rauslassen kann – einfach für meine Psychohygiene.

00:37:00: Da gehören z.B.

00:37:02: die beiden Vizekanzlerinnen dazu, Drachele Salzmann und Nicolamo, die ja auch den Bundesratssitzungen teilnehmen.

00:37:09: Da gehörten meine Stabschäfte dazu.

00:37:12: Aber da gehören natürlich auch meine Familie dazu, der stört, was ich näher um sagen kann.

00:37:16: Jetzt muss ich mal ein bisschen abladen.

00:37:18: Und

00:37:19: ... Ich glaube, das hilft mir auch wieder, eine Balance zu finden.

00:37:25: Die Plassenheit, die mir wichtig ist wenn du mir so charakterisierst.

00:37:31: Ich glaube, du hast mich noch nie gesehen in anderer Form oder?

00:37:35: Ich habe dich noch nie nicht ruhig gesehen, nein.

00:37:37: Ich denke mir wie... Manchmal gibt es die ultimative Stresssituationen von allen Wänden etwas und das ist erst eine Stressung mit der Bundesratssitzung und dann vielleicht noch irgendein Leak oder irgendetwas oder einen Vorwurf an dich, da ist ja eine ganze Unterschrift, ein Skandal bei den Initiativen und so.

00:37:52: Wenn ich dachte okay aber unter Rossi, wenn er dort tut, dann denke ich mir so, dass nichts passiert.

00:37:58: Aber in mich, also innerlich verjagt es einem doch.

00:38:01: Das ist so... Also, du hast jetzt zum Beispiel die Dunkelschriften-Thematik aufgesprochen.

00:38:07: Du hast vorhin gesagt, dass ich noch Elefante im Raum anspreche?

00:38:10: Ja ja, das darf schon ansprechen und das ist für mich auch kein Elefant.

00:38:14: Also, das ist mir ein ganz wichtiges Thema aus demokratiepolitischer Sicht, ein wichtiges thema können wir gerne darüber reden wie man möchte.

00:38:23: Und dort innerlich bewegt mich das nicht Nur im zweiten Rang will andere das Thema aufgreifen, weil ich selber an uns der Anspruch habe, dass wir unsere Arbeit gut machen.

00:38:42: Ich hatte das Gefühl dort haben wir vieles eigentlich gut gemacht aber nicht alles und das ist etwas, was mich innerlich auch bewegt.

00:38:49: Und das andere, was ich jetzt nicht ablenken darf, schnell gerne wieder auf das zurückkomme.

00:38:52: Ich habe natürlich vor, als ich sagte, die Ruhe behalten und dann auch Büro zu tun machen und da hinten in der Zentra sagen, dass es jetzt vor allem den beruflichen Kontext ist.

00:39:01: Aber es gibt natürlich auch noch eine fichte rosse Ausserheit vom Bundeshaus Westen, wo wenn ihr Zeit findet, beispielsweise ins Wanktorsstadion Geitz sehr regelmässig dort einbespielen schaut ... Wir sind eine Frau mit meinen Töchtern, wir sind Herzblut-Eine-Fans.

00:39:18: Und da kann ich versichern, wenn man dort mal nicht mehr schockt, dann wird es noch ein anderer Riktorossi kennenlässt.

00:39:24: Sehren Lute Rossi!

00:39:26: Das ist so.

00:39:27: Ich finde es schon spannend, über auch Initiativen zu reden.

00:39:32: Von mir aus kommen der Unterschriftenskandal weg, weil das schon sehr häufig und lange diskutiert wurde.

00:39:38: Ich fände es spannender.

00:39:40: aber eigentlich noch über unsere demokratische Institutionen ... Du hast bei den Bundesratssitzungen eine grosse Rolle.

00:39:49: Das haben wir schon ein bisschen besprochen, aber du bist auch noch der Leader von der Bundeskanzlei und für mich ist das organisch zuständig, dass unsere Abstimmungen, unsere Wahlen funktionieren.

00:40:05: Wenn ich so aufeinander schaue, erstellen wir fest, gerade am achten März haben wir wieder einmal über die Hälfte ... Ich hatte also fifty-fifty Prozent, die mitgemacht haben.

00:40:13: Aber der langjährige Schnitt ist schon forty-fifty Prozent für den Menschen, die gehen abstimmen und wählen.

00:40:17: Also weniger als die Hälfte, die damit machen.

00:40:20: Weil ich mich schon gefragt habe ... Was siechtest du bei der Bundeskanzlei für ein Hebel zum Politikspannender zu machen?

00:40:27: Für die Leute, das will ich wieder mehr mitmachen.

00:40:29: Das

00:40:31: ist richtig gesagt!

00:40:32: Die Bundeskanslei ist... was die politische Recht angeht, ähnliche Hüter in dieser politischen Reste in zweierlei Hesicht sind, dass sie sichergestellt sein politischer Recht angenommen werden können.

00:40:46: Darum hat auch das Thema von den Referenden und Initiativen der Jungschriftensammlung natürlich mehr Bundeskanzlei bewegt.

00:40:55: Und Zander ist natürlich

00:40:56: auch

00:40:57: mitzuhelfen, Grundlagen zu schaffen, wenn der Politische Wille da ist, die politischen Rechte weiterzuentwickeln.

00:41:05: Ich gebe der Absult recht, man kann gar nicht genug tun ... um endlich dafür zu sorgen, dass die Leute interessiert sind.

00:41:12: Wir haben in der Schweiz das politische Recht angeht im weltweiten Vergleich einen unglaublich paradiesischen Zustand.

00:41:22: Es ist für uns so normal, dass wir drei-, viermal im Jahr über nationale Vorlagen abstimmen können.

00:41:29: Für uns ist es so normal ... einfach allen heimgeschickt wird.

00:41:36: Du musst nicht sehr registrieren und sagen, ich möchte dir gerne Stimmmaterial haben und irgendwelche Hürden sind da damit du überhaupt keine Beteiligung hast.

00:41:45: Das ist eigentlich alles unglaubliche Voraussetzungen bei uns in unserem Land und darum ist es wichtig, dass wir alles dafür tun, möglichst alle Stimmen berechtigt, sich zu beteiligen im politischen Diskurs.

00:41:59: Gibt's bei euch in der Bundeskanzlei ... Ideen, die er aktuell so um einen Anspielen hat.

00:42:03: Wie wir auch könnte ein System, das wir haben mehr in der heutigen Zeit anpassen.

00:42:09: Weil ein grosses Teil unserer Institutionen sind eigentlich so geschaffen worden im neunzehnten Jahrhundert und also wir kennen es aus den Privatwirtschaften.

00:42:16: Jetzt hat jemand ein KMUK heute im neunehnzehnte Jahrhunderte und das nicht wirklich angepasst an die heutige Zeit.

00:42:20: Dann ist man eigentlich weg!

00:42:22: Und bei der Demokratie oder bei unseren demokratischen Institutionern tun es mich ... Wir nehmen all diese Sachen immer so mit aber eine grössere Veränderung Passiert Ihnen eigentlich nicht wirklich?

00:42:34: Hattest du eine Lieblingsreform, die du umsetzen würdest?

00:42:40: Ich weiss nicht, ob unser Anspruch da müsste sein oder dass wir jetzt eine wahnsinnige revolutionäre Reformschritte machen würden.

00:42:49: Was die politische Recht angeht.

00:42:50: Ich glaube es lebt davon und so schlecht sind wir gar nicht gefahren über den letzten Jahrzehnt in dem man diese eben immer kontinuierlich weiterentwickelt hat neue Elemente zu sich kommen dass wir uns auch Zeit haben, diese irgendwo super zu testen und zu schauen, ob man wirklich eine politische Abstetzung ist.

00:43:09: Ist das der Wille von den Stimmberechtigten?

00:43:13: Dass man dort weitergehen will.

00:43:15: Ich nehme nicht aus, z.B.

00:43:15: ins Frauenstimmrecht.

00:43:18: Das würde ich jetzt nicht aus.

00:43:19: Ein wahnsinniger revolutionärer Schritt,

00:43:22: das ist

00:43:23: bezeichnet.

00:43:24: Das

00:43:24: verschwiegt mir lieber in der Schweiz?

00:43:28: Ja,

00:43:29: ganz genau!

00:43:30: Aber wenn wir die berufliche Stimme abnehmen ... Ich weiss jetzt nicht unbedingt, was du aus revolutionär angeschaut hast, aber ich würde es auch nicht unterschätzen.

00:43:39: Und das ist etwas, was in den Nünzigerjahren her ... Er ist entstanden.

00:43:44: Doch

00:43:44: ein paar Jahrzehnte nach der Erfindung des Posts?

00:43:47: Ja, ein paar Jahre vor dem Post und nichtsdestotrotz.

00:43:51: Also heute von über zwei Hundert Länder auf dieser Welt gibt es genau, glaube ich, elf.

00:43:56: Ich hoffe, es gibt nichts falsches.

00:43:58: Elf oder dreizehn bin ich etwas unsicherer.

00:44:00: Länder, wo du überall prieflich abstimmen kannst – nicht selbstverständlich!

00:44:05: Und wir sind digital

00:44:06: ...

00:44:07: Und seit dem Jahr ist es im Versuchsbetrieb, dass die elektronische Stimme abgeben gibt.

00:44:14: Das ist das E-Voting, wo wir in Basustadt einen Vorfall hatten, der ein wenig in aller Munde kam und gezeigt hat, wie wichtig solche Versuchsbetriebe sind.

00:44:30: abgrenzten Raum in einen Versuch zu machen, wo man erkennen kann, wo vielleicht noch schwachsteuer sind und nachher noch besser müssen.

00:44:38: Es gibt der grosspolitische Wille jetzt so die Unterschriften sammeln für Volksinitiative, für Referenden auf einem elektronischen Weg zu ermöglichen also Versuchsbetrieben zu machen sogenannte E-Collecting.

00:44:51: Ja, dort dürfen in der Frühlingssaison im Stande-Rat sein aus zwei Draten, wo jetzt auch die Versuchsnorm von E-Collecting grossmehrheitlich unterstützt wird.

00:45:01: Also du siehst es ist schon etwas im Gang.

00:45:03: und auf deine Frage zurück ich sehe mehr und ich sehe Bundeskanzlei eigentlich nicht aus diesem Ort, aus dem Labor, das wir jetzt sagen müssen kreativ sein.

00:45:13: was könnte man für weitere demokratische Mitwirkungsrechte entwickeln?

00:45:17: Ich sehe unsere Rolle, wenn dort der politische Wille hier ist.

00:45:21: Wenn Ideen kommen, dass wir dort mithelfen, mitzudenken wie können wir die verwirklichen?

00:45:28: Wenn man das möchte... Es wurde jetzt eine Motion vor nicht allzu langer Zeit eingereicht für eine Volksmotion, relativ verbreiten.

00:45:40: Politischen Willen über verschiedene Fraktionen im Weg da ist Neben der Petition, die man hört, kann einreichen.

00:45:47: Ziemlich formlos, aber in Rego hat ja nicht wahnsinnige Implikationen politisch.

00:45:53: Der nächste Schritt nach einer Petition ist schon auf Volksinitiativen.

00:45:57: Dort ist jetzt eine politische Idee im Raum, eine Volksmotion zu lancieren, was etwas zwischen ihnen sein soll.

00:46:04: Es gibt Ideen, wie du sicher weisst für den Bürgerrat ... wo bis jetzt aufs Stufenbund in dieser Form noch nicht das war.

00:46:13: Es gibt verschiedene Ideen, wenn man unsere politischen Rechte und demokratische Mitwirkung sagt kann weiterentwickeln aber es ist nicht bundeskanzlos eine Idee die mit diesen Ideen sollte kommen, dass sie eigentlich aus der politischen Welt kommen, aus der Zivilgesellschaft.

00:46:28: und wenn er politisch will hier sind wir diejenigen, die mithelfen zu schauen.

00:46:33: wie können wir das etablieren?

00:46:35: Wie können wir Versuchsbetriebe starten und anderes mehr?

00:46:38: Ist das irgendwo festgeschrieben, dass es nicht von der Bundeskanzlei kommen

00:46:44: darf?

00:46:46: Ich hatte bis jetzt glücklich, dass wir nichts gefragt haben und keine Antwort darauf haben.

00:46:50: Und ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich weiss nie, ob mir gestützt auf unser gesetzliches Spielraum möglich ist, dort weiterzugehen.

00:47:01: Ich erinnere mich immer an meine Wage, dass unter meinen Vorvorgängern die politischen Rechte etwas weiterzuentwickeln.

00:47:10: Ich erinnere mich auch noch so an, dass das politisch gar nicht kutiert wurde.

00:47:15: Dass dort aus der Verwaltung jetzt eine solche Initiative kommt.

00:47:21: Aber ich würde es nicht komplett ausschließen, aber ich müsste das genauer

00:47:26: anschauen.

00:47:27: Wenn ich sonst den Politikbetrieb angucke, stelle ich fest, aus dem Bundesverwaltungsbereich kommen wir wieder aus jensten Bereichen.

00:47:33: Immer wieder neue Sachen werden so langsam aus dieser Verwaltung gekommen und irgendwann sucht man die politischen Mehrheiten.

00:47:40: Und gerade wenn es darum geht, wie wir unsere demokratische Institutionen weiterentwickeln können, war ich in der Politik, also die Politikerinnen, die sie eigentlich hauptsächlich beschäftigt, gerade zum Mittagesgeschäft und vielleicht noch ein paar grössere Themen.

00:47:53: Aber wer denn sonst?

00:47:54: Wenn nicht Bundeskanzlerin wäre doch eine ideale Horde zu sagen, hey, haben Sie schon mal an das gedacht?

00:48:02: In meinem Fall noch etwas vorbereitet.

00:48:03: Wollen wir es einmal ausprobieren?

00:48:07: Meine Wahrnehmung ist nicht, dass die Politikerinnen und Politiker oder Bundesparlamentarier sich mit anderen Sachen beschäftigen.

00:48:15: Die politischen Rechte interessieren sie nicht.

00:48:18: Ich erlebe das ganz anders.

00:48:20: Und ich bin überzeugt, es ist besser und der richtige Weg, dass dies eigentlich über Politik kommt, solche Initiativen und nicht aus der Verwaltung.

00:48:31: Wir reden nicht von ... irgendwelche Informatikprojekte, die aus der Verwaltung und Ideen hier sind.

00:48:38: Wie können wir noch etwas weiterentwickeln?

00:48:39: Man findet dann irgendwo Politikerinnen oder Politikern, welche Ideen vielleicht mithelfen tragen und über Vorstöße irgendetwas realisiert werden.

00:48:49: Oder einen Antrag von einem Bundesrat direkt in den Bundesrat geben.

00:48:53: Ich glaube bei den politischen Rechtes geht es wirklich um den Kern, das funktioniert auch von unserem Staatswesen.

00:49:00: Ich bin wirklich überzeugt, dass ich nicht aus der Verwaltung rauskomme.

00:49:02: Auch wenn ein Bundeskanzler eine ganz spezielle Teil des Verwaltungs ist, muss es anders drehen werden.

00:49:11: Wir sind immer wieder stolz auf unser Milizparlament und wir finden toll, dass die Menschen alle noch neben den Chips haben.

00:49:18: Wenn man genauer schaut, sieht man direkt dazu geführt, dass vor allem bestimmte Prüfe im Parlament vertreten sind, wo man überhaupt einen paar Tage oder ... Drei Wochen für die Session Blau machen und nicht arbeiten müssen.

00:49:30: Es führte dazu, dass z.B.

00:49:32: Leute in der juristischen Reihe arbeiten.

00:49:35: In der Bevölkerung gibt es bei den Menschen, die als Anwälte in Anwält tätig sind im Parlament, mehr als ein Hundertfünfundzwanzigmal mehr, also ein Achtzehnkommassiebenprozent.

00:49:45: Wenn wir uns das Parlament anschauen von dem Prüf her vom Hintergrund, wie stark bildet das wirklich unsere Gesellschaft ab?

00:49:56: Wäre es nicht auch ein Punkt oder Aufgabe der Bundeskanzlei muss sagen, hey Leute, können wir da genauer schauen?

00:50:02: Was können wir für Mechanismen installieren, dass die Bevölkerung sich mehr widerspiegelt im Parlament.

00:50:10: Also du sprichst also das Milizsystem an und ich glaube, du siehst zu Recht hier... Da müssen wir schon aufpassen, dass wir nicht zu romantische Brüllen haben, wenn wir schauen was Politik heute bedeutet Das Vergleich mit den vor fünfzehn Jahren stellt man fest, die Komplexität ist bei heute eine ganz andere Anspruchsvolle.

00:50:35: Das Tempo und das Menge – das ist definitiv nicht mehr unbedingt vergleichbar mit noch vor fünftig Jahren unter Mitverbunden und die Anforderung als ganze Militsystem gestiegen.

00:50:48: Und da gibt es ja Überlegungen auch hier politische ... Ich kann mir das Milizsystem modernisieren, der heutige Zeit anpassen.

00:50:57: Dass es möglich wird für andere Berufsgruppen oder andere Lebensmodelle überhaupt ihr Lager zu sein, so ein Mandat wahrzunehmen.

00:51:06: Und hier muss ich sagen, Michael, habe ich nicht das Gefühl, dass es eine Rolle ist vor Bundeskanzlerin, dort irgendwie zeigen wie sich das Parlament organisiert müsste?

00:51:15: Ich glaube, das ist wirklich wichtig ... Vom souverän herkommt, wenn ich das so generell sagen darf.

00:51:21: Aus dem Volkhaus der Stimmbürgerinnen und Stimmbürgen haben wir die politischen Kanäle, aber auch viele Akteure, die mit interessanten Ideen immer wieder probieren, richtig Parlament aktiv zu werden, aufzuzeigen wie man das weiterentwickeln könnte.

00:51:39: Das muss der Weg sein und nicht ein Behörden wie eine Bundeskanzlei durch den Parlament ... Legislativen aufzeigen, überlegen sich mal wieder.

00:51:51: Du musst aufstellen damit dir etwas repräsentatives

00:51:53: ersitzt.

00:51:54: Mit duktes geht das so?

00:51:55: Du sagst etwas, was ich in der Politik häufig höre.

00:51:58: Nein wir sind nicht zuständig, die anderen sollten doch und gleichzeitig kommt bei mir eine Gedanke auf.

00:52:03: Aber wenn man ein so einem Gremium ist wie in einem Parlament, dann wird man mit der Zeit blind für gewisse Abläufe.

00:52:10: Was aber an mich bewegt würde gut tun.

00:52:12: Wenn jemand von aussen wieder kommt und sagt, jetzt machen wir einen grossen Wurf.

00:52:17: Es gibt auch die politikwissenschaftlichen Studien, die zeigen, dass der Ständerat immer ähnlicher sich entscheidet wie den Nationalrat.

00:52:24: Und man kann es irgendwann fragen, warum gibt's denn der Standerat überhaupt noch?

00:52:29: Also wir haben wirklich quasi dem ausbalancieren Gremium gerecht, wo man könnte ja das hier bringen, was du vorgenannt hast, die Bürgerinnen-Röte, die man Leute aus der Bevölkerung per Los aussucht und dann breitere Vertretungen hat und quasi den Ständeraten mit so einem Rat widersetzen würde... Gleichzeitig noch den Nationalrat hat, wenn man so etwas vorhat.

00:52:49: Wie müssen wir das angehen?

00:52:52: Michael, du hast jetzt vorher etwas gesagt, was bei mir ... Du hast vielleicht die Eindrücke immer noch ruhig, aber innerlich hat mich das jetzt ein bisschen triggert.

00:53:00: Du hast gesagt, ich höre es immer wieder.

00:53:01: Ich bin für das nicht zuständig!

00:53:03: Du hast schon etwas, das ich gar nicht gerne höre.

00:53:06: Das freut mich.

00:53:07: Weil ich auch für mich selber Ansprüche nehme und durch das in der Bundeskanzlei täglich predigen, weil sie nicht wollen hören.

00:53:16: Wir sind nicht zuständig.

00:53:19: Ich wollte es mir helfen, Lösungen zu finden.

00:53:23: D.h.,

00:53:23: wir sind im Umkehrschloss für alles zuständig und ... einfach nur zu meiner Ruhe, die ich da gegen Wohlssofenbar immer ausstrahlen will.

00:53:35: Doch bin ich sehr, sehr überzeugt und dezidiert der Meinung Es ist institutionell nicht richtig, wenn die Bundeskanzlerin und der Bundeskantler vom Parlament gewählt sind.

00:53:47: Wie hat das mitgelieht hier im Bundesrat?

00:53:49: Wenn ich in meinem Rollen im Parlament würde, sage ich, schau dir doch mal endlich überlegen, braucht es überhaupt noch den Ständerat?

00:53:55: Und ganz generell überlege dich mal wieder, dass du aufstellen musst, damit dir vielleicht auch eine erhäutige Zeitgabe funktioniert.

00:54:02: Der

00:54:03: Ständerot wird selbst auch nicht kommen, nehme ich an!

00:54:04: Ich

00:54:05: glaube, es gibt nach wie vor sehr gute Gründe, warum wir mit unserem Zweikamersystem eigentlich sehr gut gefahren sind.

00:54:16: Aber was natürlich stattfindet ist nicht das, worum jetzt eine Formelle auf der Institutionelle ist stattfindend, sondern man ist natürlich und ich bin im engen Austausch mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern.

00:54:32: Man trifft sich auch hier bei mir in Büro ... über die unter vier Augen zum einen Kaffee.

00:54:38: Ein Parlamentarin hat gesagt, hier eine Idee oder ja das und jenes gehört.

00:54:42: Was denkst du davon?

00:54:44: Macht es Sinn, wenn wir das weiterverfolgen?

00:54:46: Dort sehe ich mich natürlich schon aus Barringpartnern und gebe der Ente oder der andere Gedanken mit.

00:54:53: aber ich sehe mich bei diesen Fragen, die du jetzt gestellt hast nicht aus dem Bundeskanzlei, sondern aus Institutionen, nicht aus denjenigen, die dort mit einer Fahne vor Anmüsten gehen.

00:55:04: Wenn du vorhin gesagt hast, das hätte dich etwas triggert.

00:55:08: Du hast gesagt, ab und zu gehst du noch nie beimatscht.

00:55:12: Was machst du sonst in deinem Job zum Obenabkommen?

00:55:16: Im ganzen Anfang habe ich von meinem Fenster Gerät und der Aussicht.

00:55:20: Also wenn sie jeden Tag mehrfach machen, mache ich generell die Fenster auf und um ein paar Minuten wieder zur Ruhe zu kommen.

00:55:30: Ich tue mich sehr ... stark und intensiv mit der Philosophie von den Stoiken auseinandersetzen.

00:55:38: Das ist etwas, was mir wieder die Erden gegenwiedern und vieles irgendwo mehr in der Häufigkeit richtig leicht durchdrücken.

00:55:45: Und ja, wenn man diese Klasse gibt, die ich brauche um die Aufgabe wahrzunehmen können

00:55:50: ... Also in die Philosophien einteilen.

00:55:53: Wenn du eben sagst, dass du auch andere auf blinde Flecken aufmerksam machst, dann holst du dir noch neue Perspektive, damit du selber bei dir keine blinden Flecken hast?

00:56:05: Ja, da gibt es verschiedene Orte von Inspiration.

00:56:09: Also ganz generell probiere ich eigentlich immer auch in meinem Grundsatz nachher zu gehen, wenn ich mir stark vor Augen habe.

00:56:17: Da würde ich sagen, wir aus Mönche, wir hier aus einem bestimmten Grund zwei Ohren und nur ein Moe.

00:56:25: Das hängt für mich damit zusammen, dass man wahrscheinlich die doppelten Zoffen lassen sollte wie selber reden.

00:56:31: Ich versuche mir, Inspiration zu holen und mit Akteuren und Leuten zu probieren.

00:56:40: Die können ich weiterbringen in verschiedener Hesicht.

00:56:43: Das kann beruflich im fachlichen Thema sein oder menschlich sein.

00:56:47: Ich versuch, mit solchen Leuten regelmäßig zusammenzukommen.

00:56:53: Es hat direkt dazu zu fragen.

00:56:55: Wenn es ein fachlicher Thema ist, dann erzählen wir mal wie du mit diesem Thema umgehen würdest?

00:56:59: Das kann das fachliche politische Thema sein.

00:57:02: Ich lege auch sehr regelmässig über uns, wenn Leute sagen, dass es jetzt super war oder ich hoffe nach dem Podcast, dass viele kommen und sagen, das war interessant und toll, was du da erzählt hast... Das freut mich natürlich, weil das doch alle Freude, wenn wir Kompliment bekommen.

00:57:24: Wir probieren dagegen wieder zu sagen und danken für das Komplimente.

00:57:27: Aber was mir noch viel mehr hilft ist, wie du mir sagst ... Oder was kann ich nächstes Mal noch besser machen?

00:57:35: Das ist etwas, an dem ich im Alltag stark leben will.

00:57:41: Ich habe immer noch eine sehr grosse bekannte Krise.

00:57:46: Ich sage jetzt mal außerhalb von der Bundesbank Politikbabel, die ich pflege und freue daran habe, dass ich nachher vor meinen Jas-Kollegen regelmäßig treffen kann.

00:57:58: Die sind alle drüben nicht parlamentarisch, sondern auch in anderen Bereichen.

00:58:02: Das sind Sachen, die erdenen, das sind Dinge, die helfen, nicht abzuhaben.

00:58:06: Das ist eine Sache, die sie erlauben, diesen Ort zu zeigen.

00:58:10: – hilfe mir mal ein erstes Gefühl!

00:58:12: Was könnte ich anders machen?

00:58:14: Besser einfach den blinden Fleck durchwärmen.

00:58:18: Wenn du dazu beitragst, dass es den Politkuchen-Podcast weiterhin gibt z.B.

00:58:22: mit einem Beitrag wie die Wind auf Null-Achde-Siebenten, Zwei-Siebenen-Zwänzige, Küffe-Fünf-Zwei-Zwenzig, dann schicke ich dir mein heutiger Kuchenrezept mit allen Details und Bachteils zum Selber noch ein Wachen.

00:58:33: Du willst noch paar Jahre aktiv sein als Bundeskanzler?

00:58:36: Wie würdest du gerne in Erinnerung bleiben?

00:58:39: Ja ... Ich weiss nicht ob jetzt einen druckfertigen Satz sagen kann.

00:58:44: Aber ich würde gern in Erinnere geblieben aus einer, der... unterstützt hat und mitgeholfen hat, dass unsere Regierung Fakten basierte vernünftige Weiseentscheiden getroffen hat.

00:59:01: Eine, die der Mut hatte, unbequem zu sein.

00:59:06: Wenn das manchmal schwierig ist und man häufig Verlockung hat, sage ich lieber nichts.

00:59:13: Und dann ist es mittag ruhiger als Kollegen oder als Chef ... Er hatte ein offenes Ohr.

00:59:24: Mit den zwei Jahren und dem Maul.

00:59:26: Und jemanden, der zugänglich war... ...und sich für mich interessiert hat.

00:59:35: Wenn man mal erzählt hat, wo ich die Ferien geholt habe, hat er mir drei Wochen später auch gefragt und wie sie die Ferie waren.

00:59:41: Das war kein Druckreifensatz.

00:59:43: Es ging sehr spontan durch den Kopf.

00:59:47: Hatte man trotzdem noch das schönste Bild von dir?

00:59:51: Ich finde vor allem... Der Satz ist sehr schön.

00:59:53: Wir haben zwei Jahre und einmal, gerade im Politbetrieb oder auch sonst eigentlich auf der Welt.

01:00:00: Ich nehme den Satz sehr gerne mit.

01:00:03: Und ich bin noch gefragt bei dem Job, das ja wenig Luft lässt.

01:00:06: Denke ich jetzt mal für eine sonstige Aktivität noch ringsum.

01:00:10: Was müsste es in deinem Leben verändern, damit du noch mehr Freude hast als dir selbst?

01:00:17: Nichts!

01:00:19: Im Moment nichts.

01:00:21: Ich setze mich ... Sehr regelmässig mit solchen Fragen auseinander.

01:00:25: Ich füge einen täglichen Tagebuch, ich mache mir alle drei Monate mit meinem Weg zum wesentlichen Auseinandersetzen.

01:00:35: Das ist etwas, was mir ganz wichtig ist.

01:00:37: und gestürzt auf das, was ich vorhin gesagt habe mit meinen philosophischen Vertäufungen, die ich machen, Auseindersetzungen, aber es ist ganz wichtig ... Für mich ist es ganz wichtig, dass ich mir regelmässig die Mittel auseinandersetze.

01:00:52: Es ist eigentlich wesentlich im Leben.

01:00:54: Da gehört das berufliche Umfeld dazu, da gehört das private Umfeld dazugehen und man sich selbst aus Personen dazuziehen.

01:01:02: Und dass man sich regelmäßig fragst, mache ich das jeden Tag, was mehr auf dem Weg zum wesentlichen Weiterbring oder nicht?

01:01:10: Und wenn nicht, dann ist es an mir, jeden Tag zu korrigieren.

01:01:14: Das versuche ich jetzt machen!

01:01:17: klingt mir eigentlich darum, auf deine Frage nachher.

01:01:20: Nichts!

01:01:21: Das ist voll schön zu hören und es deckt sich für mich relativ stark mit all diesen Menschen, die ich sonst so ein wenig im Voraus schon geredet habe.

01:01:29: Die haben gesagt, oh wow du triffst Rossi, mega toll.

01:01:35: Ich bin sehr gefreut heute mit dir zu plaudern an deinem langen, langen Sitzungsdisch und sogar eine oder zwei Mal zu spüren ... wie du innerlich ein bisschen triggert oder ungehalten bist.

01:01:50: Wenn ich sage, was würde mich noch glücklich machen?

01:01:52: Ich würde gerne mal mit Rossi zusammen an einen E-Bee-Match gehen und sehen, wie der Rossi richtig laut wird.

01:02:02: Michael, also das machen wir mit dem E-Beamatch unbedingt!

01:02:07: Das hat ja nicht nur zur Folge, dass du siehst, was es bedeutet, dass Rossi mal laut wird... Hat ja der positive Effekt, dass du mal siehst, was sehr gut auf den Fussball bedeutet.

01:02:19: Ich weiss es ist der falsche Moment wenn ich auf die Saison schaue.

01:02:22: Aber

01:02:24: jetzt sagst du noch nichts?

01:02:25: Ich habe gewonnen, ich möchte das nicht nochmals triggern!

01:02:28: Nein, nein... aber wir werden das machen zusammen und ich möchte dir erst sagen, dass er sehr geschätzt diesen offenen Tag mit dir hat und ich will ihn noch eins gratulieren zu deinem Maroni Kuchen.

01:02:41: Das ist jetzt nicht irgendein Kompliment.

01:02:46: Du hast mit ein paar Leuten gesprochen, wie es schon gehört hat, dass ich sehr ehrlich bin und nichts losgehe, wenn etwas weniger gut ist.

01:02:57: Bravo zu deinem Moroni-Kuchen!

01:02:59: Dank dir vielmals!

01:03:00: Grazie mille!

01:03:02: Der Rest des Kuchens kommt aber deine Frau über, ist gut.

01:03:06: Sehr gerne, die Freude an.

01:03:09: Das war's vom Politkuchen bei mir ... Michael Ellsner und Victor Rossi.

01:03:15: Und jetzt wirklich das ganze Mulfolheit mit Varoni Ruchen.

01:03:20: Danke fürs Zulassen, bis bald!

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