17 Karin Wenger, Journalistin – Wie sehen wir die Welt?

Shownotes

Wie das Leben herauskommt, hängt von zwei Dingen ab: Von Glück und guten Entscheidungen. Glück haben wir, weil wir in der Schweiz leben dürfen. Doch wie kommen wir zu guten Entscheidungen? Ich habe ein paar überraschende und humorvolle Inputs in meiner neuen Live-Comedy-Show «GUTE ENTSCHEIDUNG!». Bern – 4.11. - 8.11.26 Zürich – 25.11 - 5.12.26 Luzern – 18.12.-19.12.26 Weitere Daten, mehr Infos & Tickets findest du hier: michaelelsener.ch

Nächste Live-Shows vom POLITKUCHEN: Michael Elsener im Deep-Talk mit Musiker Kunz. Donnerstag, 25. März 2027, Theater Duo Fischbach, Küssnacht am Rigi Tickets findest du hier: michaelelsener.ch

«POLITKUCHEN»: Alle zwei Wochen, immer freitagmorgens. Der Podcast ist werbefrei. Möchtest du dafür sorgen, dass es den «POLITKUCHEN» weiterhin gibt? Gerne unterstützen via TWINT auf 078 227 55 22. Als Dank gibt’s das Kuchenrezept zum Nachbacken. Bitte in die Message schreiben für welchen Kuchen du dich interessierst.

Host: Michael Elsener www.michaelelsener.ch/politkuchen Mehr Infos zum POLITKUCHEN & Live-Shows: www.michaelelsener.ch/politkuchen

Gast Folge 17: Karin Wenger, Journalistin – Wie sehen wir die Welt?

Übrigens: Die Live-Show mit SP-Nationalrätin Jacqueline Badran gibt es auch als Video auf Youtube: https://youtu.be/Jk35FHdixqI

Auch die Live-Show mit Bundesrat Albert Rösti gibt es als Video auf Youtube: https://youtu.be/C6HB9AXufr8

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POLITKUCHEN Politik ist oft trocken, kompliziert – oder schlicht ungeniessbar. Kein Wunder also, dass in der Schweiz nur 45% abstimmen. Die anderen 55 %? Die überlassen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, lieber einer Minderheit. Michael Elsener – Comedian und Politikwissenschafter – will politische Teilhabe wieder schmackhaft machen. In seinem Podcast «POLITKUCHEN» serviert er politische und gesellschaftliche Themen so, dass wir sie endlich verstehen, gerne hören – und sogar Appetit auf mehr bekommen. Mit Humor, Neugier und einer Prise Puderzucker sorgt Michael für mehr Durchblick. Alle zwei Wochen lädt er Menschen ein, die in der Schweiz und der Welt mitmischen. Bei einem Stück selbst gebackenem Kuchen spricht er mit ihnen über Themen, die uns alle betreffen. Und wenn’s spannend wird, hakt er nach, bohrt tiefer, stellt überraschende Fragen – und will wissen: Was treibt diese Köpfe eigentlich an? Und wie sind sie so geworden, wie sie sind?

Transkript anzeigen

00:00:01: Also in Nepal, wo das Riesen-Airbeben war ... Eigentlich hat man von der Eli bis nach Nepal ein Stund im Flugzeug.

00:00:08: Ich hatte nur noch vierzehn Stunden.

00:00:10: Wir mussten zweimal anfliegen und kreisten auf der Landebahn.

00:00:14: In Kathmandu konnte ich nicht landen, weil die Landepiste auch vom Airbeben betroffen waren.

00:00:21: Was machte so Situationen, wenn du fangst?

00:00:23: Da ich in diesem Gebiet war, war die Hauptdelikatesse ... Es war eine dicke, erscheinende Ameise.

00:00:34: Ormingas Goulones.

00:00:36: Und dann wusste ich natürlich, wie mich die mitbringen kann!

00:00:41: Als ich wieder mit dem Ratschabagsserit am Bischand gesessen habe, führte ich ein Radiointerview und das Problem war am Schluss, wir haben super serviert bekommen.

00:00:51: Der hat so geschlürft, dass man einfach nichts von diesen Aufnahmen bräuchten konnte, weil es immer die Schlürfe grösst darauf ging...

00:00:58: Das ist der Politkuchen?

00:00:59: Mit

00:00:59: mir?!

00:01:00: Michael Ellsener, Satiriker und Politikerwissenschaftler.

00:01:03: Und Karin Wenger, Journalistin und Buchautorin.

00:01:07: Durch welche Brille sehen wir unsere Welt?

00:01:11: Wie berichtet unsere Schweizer Medien über das, was in anderen Ländern passiert?

00:01:15: Wer bestimmt darüber, was wir mitbekommen oder was nicht?

00:01:19: Das alles prägt ja irgendwie unser Bild der Politik von anderen Ländern und des Beeinflussens.

00:01:24: So eigentlich hat die Entscheidung der Schweizer Politik.

00:01:28: möchte ich heute mit Karin Wenger reden.

00:01:30: Sie berichtet seit ganz vielen Jahren als Journalistin aus dem Ausland, sie richtet aus Afghanistan, Syrien, Myanmar und im Nahen Osten aus Indien, aus vielen Ländern in Südostasie.

00:01:43: Sie macht das für Medien wie SRF, NCZ, Reportagermagazin – ganz viel mehr.

00:01:49: Momentan berichtet sie v.a.

00:01:50: für ihren Podcast aus der Karibik.

00:01:52: Karin, schön bist du da!

00:01:54: Danke.

00:01:55: Für mich bist du viel mehr als eine erfahrene Auslang-Korrespondente.

00:01:58: Ich würde beschreiben, dass Menschen, die mir und uns den Horizont erweitert, einem auf Reisen mitnimmt, mich mit anderen Menschen und der Welt verbindet.

00:02:09: Karin ist eine ganze neue Freundin von mir und es gibt mega viele, die ich mit dir gerne besprechen würde.

00:02:15: Zum Beispiel auch würde ich gerne reden über deine aktuellen Vorhaben oder eine Pazifik zu sagen.

00:02:20: Aber heute einfach mal so.

00:02:22: zum Anfang gehen wir Dem Thema noch, wie es schafft eine Auslang-Korrespondente.

00:02:28: Die absolut längste Einführung für einen Gast, den ich je gemacht habe.

00:02:33: Du bist gerade für so ein kurzer Besuch zurück in der Schweiz.

00:02:37: Bist du in den letzten Jahren ganz viel im Ausland am Leben gewesen?

00:02:41: Kannst du mir beschreiben, wenn du in die Schweiz an mich ankommst und zuerst mal so richtig die Luft einstehen kannst?

00:02:47: Da habe

00:02:48: ich schon gemerkt, dass ich nicht so eine sympathische Person geworden bin.

00:02:54: Ich schätze es überhaupt mal.

00:02:55: Wenn man aufwächst, ist das einfach das Normale und man schätzt es meistens auch nicht.

00:03:02: Aber ich muss sagen, ich habe wie weniger Toleranz für die Kleinigkeiten und zum Teil auch für kleine Diskussionen.

00:03:10: Ich erinnere mich, ich war in Ramallah.

00:03:12: Das habe ich doch schon zwanzig Jahre her gewohnt und dort studiert.

00:03:17: Und dann gab es bei uns eine Diskussion über Froschrettung.

00:03:22: Also, dass die Straßen mit Hägeln und so gesehen wurden.

00:03:26: Das war irgendwie ein Mega-Politikum.

00:03:28: Ich habe das dort auch meinen Freunden erzählt in Ramallah.

00:03:32: Die haben gemeint, ich mache einen Witz.

00:03:35: Das ist einfach unmöglich!

00:03:37: Und da habe ich wirklich gedacht... Es ist irgendwie mega absurd und gleichzeitig ... Wunderschön, dass wir so Probleme haben können.

00:03:45: Wir könnten uns das Problem leisten auf einer Detail-Ebene, die sich andere gar nicht kümmern könnte.

00:03:52: Und wahrscheinlich ist es einfach nicht genug bewusst, wie privilegiert wir sind in unseren Problemen, den wir haben auch in der Demokratie.

00:04:01: Statt man vorhin bei diesem Froschhaag ausgegeben hat, hat eine Korrespondente von SRF darüber berichtet?

00:04:11: Ich finde, es sind noch Spar- und Esser für ein Korrespondentinnetz in der Schweiz.

00:04:16: Der wird quasi jede Region in der Schweizer Region abgedeckt mit Leuten.

00:04:21: Da gibt es aber auch die Auslandkorrespondentinnen.

00:04:23: Einer von denen war du über viele Jahre.

00:04:26: Du bist einfach so eine Korrespondente über Südaasien.

00:04:30: Also irgendwie so einen Raum mit anderthalb Milliarden Menschen.

00:04:33: Gigantisch

00:04:34: ja!

00:04:35: Unmöglich.

00:04:36: Stellt euch mal an, da gibt es einen Zentralschitzkorrespondentin, der auch ein paar Themen sucht, die man darüber berichten könnte.

00:04:41: Wenn du so viele Länder hast und so viele Leute leben, wie suchst du aus?

00:04:48: Über was willst oder musst du sprichten?

00:04:52: Im ersten Jahr war ich einfach ultimativ gestresst permanent.

00:04:56: Dann habe ich gefunden, ob ich etwas mache, sonst halte ich das nicht durch sechs Jahre.

00:05:00: Ich beginnte Meditieren und Jungen zu machen.

00:05:02: Das hat schon mal etwas geholfen.

00:05:04: Das war eine neue Idee?

00:05:05: Ja, es war eine neuen Idee.

00:05:06: Und ... Also eben, das Leben war einfach wahnsinnig anstrengend.

00:05:10: Denn die Sache hat nie funktioniert.

00:05:13: Das Internet ist wieder abgelegen.

00:05:15: Dann war der Wassertank umgestürzt und so weiter.

00:05:18: Also das Leben ist einfach anstreggend gewesen.

00:05:21: Also

00:05:21: nur schon basic, um überhaupt in unsere Recherchierungen

00:05:24: zu kommen?

00:05:24: Genau.

00:05:24: Also ich hatte das Gefühl, dass ich am Südkäfchen diese Röschenschereisen zu mir geholt habe.

00:05:27: Weil ich nicht einfach einmal ins Hotelzimmer ging.

00:05:30: Das Wasser hat funktioniert und es ist einfach ein Zeug.

00:05:37: Ich habe mich vorgenommen im ersten Jahr, als ich dort Länder hatte wie Afghanistan, Pakistan, Indien, Bangladesch, Nepal, Sri Lanka um mal in die Eifel.

00:05:48: Und ich habe

00:05:50: ihn einfach vorgenommen.

00:05:51: Dann sind schon ganz viele Länder, die recht viel Stress produzieren und darüber brechen können.

00:05:55: Einmal in diesen Verlug.

00:05:58: Eines im Jahr macht ein Tourier die Briefe.

00:06:00: Leider hat es einen Putsch gegeben.

00:06:02: Ich habe ihn dann einfach vorgenommen.

00:06:06: Ich muss herausfinden, wie diese Länder schmecken oder was essen sie?

00:06:13: Was haben sie für Probleme?

00:06:14: Und für das muss ich hier reisen.

00:06:16: Im ersten Jahr, glaube ich, bin ich die Hälfte der Zeit gereist und habe mir vorgenommen, jedes Land zu reisen und dann natürlich immer diverse Geschichten vorbereitet.

00:06:28: Hier habe ich mich vorher einfach informiert über lokale Medien.

00:06:30: Was wird da berichtet?

00:06:32: Was könnte das für eine Geschichte sein?

00:06:33: Ich habe meistens mit lokalen Journalisten zusammengearbeitet, die wir auch geholfen haben oder übersetzt haben, die grosse Notizbücher mit vielen Adressen hatten.

00:06:42: Ich hatte sehr viel Freiheit, gerade weil Südaasien so weit weg ist von der Schweiz.

00:06:48: In der Reaktion hatte niemand in Südasien eine Ahnung und das hat mir eine unglaubliche Freiheit gegeben um die Themen zu bestimmen.

00:06:56: Das war im ersten Jahr noch ein bisschen mehr nach Zufassprinzip oder ich konnte mich herausfinden und erarbeiten.

00:07:03: Und dann gab es schon so Themen über.

00:07:04: die habe ich gebraucht.

00:07:06: Also wie Sie in der Schweiz gesagt haben?

00:07:09: Nein!

00:07:11: Natürlich Wahlen.

00:07:13: Der Krieg in Afghanistan war einfach ein Mast.

00:07:17: Dann gab es in Pakistan eine riesige Überschwemmung, da musste ich auch hin.

00:07:22: Neepal gigantisches Erdbeben.

00:07:24: Es sind dann Fabrik zusammen Sturz und Ranaplasa im Bangladesch, wo fast zweitausend Leute umgekommen sind.

00:07:32: Da kann man nicht mehr sagen, ah nein, das bricht jetzt nicht rüber.

00:07:37: Nein, hier geht es einfach hin, so schnell wie möglich!

00:07:40: Es tut mir krass von der Vorstellung, wenn so ein Fabrik zusammengekratzt, das Riesen-Airbeben ist.

00:07:46: Stellt man vorhin alle Korrespondentinnen von allen Medien, gönnten die Herren?

00:07:51: Das ist wahrscheinlich ein Dorf, das noch einmal entsteht um einen solchen Reignissummen.

00:07:57: Ja, gerade bei diesen Krisenfällen ... In Nepal war das Riesenerbbeben ... Eigentlich hat man von der E-Lei eine Stunde bis nach Nepal im Flugzeug.

00:08:07: Ich hatte auf etwa vierzehn Stunden und musste zweimal anfliegen, sind kreist über den Landebahn in Kathmandu nicht landen können, weil die Landepiste auch vom Airbus betroffen war und wieder zurückflogen.

00:08:20: Wieder hier und irgendwann konnten wir dann landen.

00:08:22: Dann gab es natürlich auch viele Hilfsorganisationen, die vor Ort waren.

00:08:28: Viele Hote waren beschädigt.

00:08:29: Ich habe eines gefunden, das hat zwar auch ... Ich hatte einen riesigen Risiko durchs ganze Hotel, auch durch das Zimmer.

00:08:36: Aber dort war mindestens noch die hundenstaffelnde Stoffe.

00:08:39: Und ich dachte mir gut, zumindest hat es da eine Hunde, in der mich ... Das genieße wenn's kündelt, könnte ich

00:08:43: rausgehen

00:08:46: lassen?

00:08:46: Da war ich mit einer Kollegin unterwegs vom Spiegel.

00:08:49: Es ist dann unglaublich wichtig in diesen Situationen einfach auch für... Die psychische, die psychisch-eigene psychische Gesundheit.

00:08:58: Ich war zwei Wochen in der AirBPG bei.

00:09:01: Es gab permanent NachbPG.

00:09:03: Alles war zerstört und die Leute waren traumatisiert.

00:09:06: Sie hatten nichts mehr.

00:09:08: Das macht etwas mit einem.

00:09:10: Wenn man jemanden hat, der mitten dabei ist, kann man mindestens darüber reden.

00:09:15: Man kann darüber lachen oder überhühlen.

00:09:18: Und das ist unwichtig!

00:09:20: Hier entsteht ein Dorf.

00:09:22: Aber alles sind wahnsinnig busy ... Allmündchen sofort berichten.

00:09:25: Es ist mir gerade aufgefallen, wenn du Sachen erzählst... Wir können immer gleich sieben Fragen in den Sinn, die wir noch wundern zu mehr erfahren.

00:09:33: Noch kurz bei dem Bild des Dorfes.

00:09:35: Du sagst, man muss dorthin und drüber berichten?

00:09:38: Wenn dann alle dort berichtet ... Ist es nicht auch so, dass alle vielleicht eine ähnliche Geschichte machen?

00:09:45: Dass man sich irgendwann vielleicht sogar fragt, warum bin ich jetzt auch hier?

00:09:48: Die Leute erfahren das ja eh.

00:09:49: Wäre es nicht der Moment, auch wieder andere Menschen in den Fokus zu bringen, die schlimmst erleben.

00:09:58: Aber nicht der Fokus von dieser Aktualität

00:10:02: haben.

00:10:02: Es wäre etwas schräg, wenn ich jetzt bei dem RBB-Nepal auf die Malerie vergeist würde und ein Klimageschicht gemacht hätte.

00:10:10: Das denke aber mich mit mehr Ansprechen auf diese Zyklen.

00:10:14: Dann ist das Thema gerade gross, groß, gross, gross und wird lang bearbeitet von verschiedenen Medien.

00:10:21: Das nimmt sich den Grund aber auch Platz weg von anderen Geschichten,

00:10:26: oder?

00:10:26: Ja.

00:10:27: Was mir viel mehr aufgefallen ist und was mich immer mehr gestört hat, ist ... Man fliegt ein.

00:10:33: Gerade bei diesem Zusammenbruch vor Anablas dieser Kleiderfabrik in Bangladesch sind alle eingeflogen, haben darüber berichtet und sind noch nicht wieder abzugen.

00:10:43: Nach einem Monat war das Thema einfach weg.

00:10:45: Denn dann war der Tornado irgendwo und die Welt trüllt weiter.

00:10:51: Die News-Welt rüllt auch weiter.

00:10:53: Ich merkte dann, dass es für mich nicht mehr gestummt hat und dank dieser Freiheit, die ich hatte, auch von SRF Sachen in meinem Stil zu machen ... Ich ging sehr regelmässig zurück zu den Leuten.

00:11:06: Das finde ich sehr geschickt?

00:11:07: Ja.

00:11:08: Also das sind drei Bücher daraus entstanden.

00:11:12: Weil ich wirklich bei mehreren Menschen, die mich getroffen haben, beirre Schärfe und gemerkt habe, hey!

00:11:20: Die Geschichte ist zwar jetzt vorbei, aber die Leute leben ja dann weiter.

00:11:23: Also dort habe ich eine Frau getroffen, Drosina.

00:11:26: Sie war als Ernährung in dieser Fabrik.

00:11:30: Die Fabrik war zusammengekommen und sie ist runtergelegt.

00:11:33: Ihre Schöster ist gestorben und zieht überlebt.

00:11:37: Bei ihr gab es einen Loch am Fussendein.

00:11:39: Man hat sie gesehen und lebt noch.

00:11:41: Sie konnten nicht rausziehen weil ein Betonpfiller auf ihrem Arm gelegen ist.

00:11:46: Und am Schluss legte sie drei Tage in.

00:11:49: Sie wollte mich niemanden ausheben.

00:11:51: Am Ende gab es eine Sage, die sich der eigenen Arm absagen musste, damit sie ihn rausziehen können.

00:11:57: Wow!

00:11:58: Ich habe diese Frau besucht.

00:12:01: Die zwei kleine Kinder.

00:12:03: Der Mann ist noch abgehauen mit dem ganzen Hilfsgeld, das er bekommen hat.

00:12:07: Da dachte ich wirklich, wie kann man so weiterleben?

00:12:12: Man wird noch ... Es war noch ein Pschiss von ihrem eigenem Mann.

00:12:15: Also es war eine arme Frau, sie hat alles verloren.

00:12:20: Und dort habe ich angefangen einfach zurückzugehen und immer wieder zu schauen, wie gehts dieser Frau?

00:12:25: Was macht ihr jetzt?

00:12:26: Wie überlebt ihr?

00:12:27: Ich habe aber auch gemerkt, dass sich meine Sicht auf diese Leute extrem verändert hat.

00:12:34: Also wenn ich vorne mehr so, ich glaube mit einer Schweizer-Sicht gekommen bin im Sinne von ... Ah, uns geht's ja so gut!

00:12:41: Wir haben wirtschaftliche Stabilität und alle Versicherungen, die man haben könnte.

00:12:46: Und diese armen Leute dort.

00:12:47: Irgendwann ist das auch eine recht ... Es ist von oben her ab, oder?

00:12:53: Alles geht gut und die armen Menschen dort.

00:12:55: Man kann ja eigentlich nichts machen.

00:12:57: Je länger ich sie traf an und auch die anderen, desto mehr habe ich gemerkt, wow!

00:13:03: Die Frau hat eine unglaubliche Resilienz, Stärke in sich gefunden ums Leben wie neu zu töten.

00:13:11: Sie hatte den ganzen Fokus auf die Kinder.

00:13:14: Der Mann kam dann wieder zurück auch ein Mann, wie er noch eine Bedeutung gibt in dieser Beziehung.

00:13:21: Und wenn ich immer mehr gemerkt habe, je mehr ich zurückgegangen, je länger ich eine Geschichte verfolgt, je teuer ich komme mit diesen Beziehungen, desto mehr komme ich in einen Ebenen und denke, ihr seid echt meine Lehrerinnen und Lehrern, weil ich von euch lernen kann, wie man das Leben leben kann und wie man mit Schicksalsschlägen umgehen kann und mit schwierigen Situationen.

00:13:43: Das

00:13:45: finde ich unglaublich berührend.

00:13:46: Wie du das erzählst?

00:13:50: Das kommt in deinem Buch vor dem Gemeinden, das du geschrieben hast.

00:13:53: Du publizierst schon im Jahr- und Zwei-Zwenzig drei Bücher.

00:13:57: Dass

00:13:57: es ein Eis wäre und dann ist sie immer mehr geworden.

00:14:00: Ich

00:14:00: tue gerne darauf hinweiss und wenn ihr den Titel findet, findet alle Infos in der Show Notes.

00:14:06: Momentan könnt nur noch fortyfünf Prozent von uns gut abstimmen.

00:14:10: Ich schätze sehr, dass ich in einer direkten Demokratie leben darf.

00:14:14: Das könnten wieder ein paar Leute mehr werden, die gut abstimmen gehen.

00:14:17: Darum mache ich den Podcast Politkuchen und rede mit Leuten, die mich spannend finden über gesellschaftliche und politisch relevante Themen.

00:14:24: Du kannst dazu beitragen, dass es der Politikkuchen-Podcast weiterhin gibt z.B.

00:14:28: mit einem Beitrag via TWINNED auf Null-Achde-Siebutzg, Zwei-Siebenen-Zwenzig, Wüfe-Fünfzig, Zwoie-Zwerzig.

00:14:34: Danke vielmals!

00:14:36: Also du vorhin gesagt hast, wieso es wegkommt vielleicht auch von diesen kurzen Berichten, die man überhaupt machen kann für das Radio Heizu zu längeren, grösseren Geschichten eben auch zu Büchern und diesen Menschen mehr Raum zu geben.

00:14:51: Wenn ich mir so vorstelle die Berichte, die du gemacht hast für mich oder Zeit oder ganz viele andere Medienprodukte, die ich so lese ... Wir reden so von der journalistischen Objektivität.

00:15:00: Wenn man solche Sachen erlebt wie es du erlebt hast, dann ist das überhaupt möglich?

00:15:05: Oder überhaupt sinnvoll an dieser Art Objektivity-Festhalter, den ich jetzt mal aufstellen würde, die es eigentlich nicht wirklich gibt!

00:15:14: Ja, also ich bin ... Es ist natürlich so ein Begriff, das immer diskutiert wird oder was man lernt.

00:15:20: Das habe ich auch gelernt an der Uni und je länger ich in dem Beruf bin, desto mehr muss ich sagen.

00:15:25: es ist absolut unmöglich weil wir alle mit unseren Geschichten kommen.

00:15:29: Ich bin in der Schweiz aufgewachsen, ich bin beregt von der Schweiz.

00:15:32: Ich bin im christlichen Land aufgewachsen auch wenn nicht religiös aber trotzdem sind alles Sachen die mich beregen haben Mit einer gewissen finanziellen Stabilität.

00:15:43: Das prägt unseren Blick auf die Welt.

00:15:46: Und ich glaube, das Einzige, was wir machen können ist uns sich mit sich selbst beschäftigen und mit unserem Blick auf der Welt.

00:15:54: Wie interpretiere ich die Welt?

00:15:57: Wie schaue ich auf die Leute, wie schaucke ich auf Geschichten, Religionen, finanzielle Situationen oder Polizistöme?

00:16:05: Und wie ist sie präg?

00:16:07: durch meinen speziellen Blick?

00:16:09: Ich arbeite je mehr ich auf dem Beruf ... bin ich eigentlich eine viel grössere Befürworterin von Transparenz.

00:16:19: Und zwar, ich meine Transparens auch.

00:16:22: wo stehe ich an?

00:16:24: Wo komme ich nicht weiter?

00:16:25: Was macht das mit mir?

00:16:26: Jetzt habe ich gerade grosse Reportage gemacht über den israelischen Soldaten und ich habe gemerkt dann... Ich habe lange in Gaza gelebt und auch in der Westbank.

00:16:34: Das macht etwas mit mir.

00:16:37: Also ist es nicht ehrlicher wenn ich das thematisieren damit auch die Leserinnen und Leser jetzt im Fall wissen mit wem sie es da zu tun hat, wie ich prägt bin.

00:16:48: Ich glaube, es ist ehrlicher als sagen die haben das gemacht und die haben den anderen anzustellen.

00:16:55: Sondern mehr in diese Reflexionsebene gehen.

00:16:57: Das hat sich schon wahnsinnig verändert in unserer Generation jetzt, weil früher war er Korrespondent und meistens waren so wirklich Männern in Städten, wo er im Welt erklärt hat.

00:17:09: Und das ist nicht mehr so!

00:17:11: Ich glaube, heute ist vielmehr auch Raum da, dass man sagen kann, wenn man gefragt wird.

00:17:17: Also ich meine die Gespräche, die wir haben oder wie wir kommen können und wie immer noch laufen zu.

00:17:23: Und was ich sehr oft gemacht habe ... Die Gesprächen werden auch vorbereitet.

00:17:26: Man spricht darüber, dass sie möglichst informativ sind.

00:17:29: Aber ja... Ich finde, es gehört mir mega, als es mega vorbereitet ist.

00:17:32: Es ist sehr vorbereitet und spontan.

00:17:33: Genau!

00:17:36: Und das hier auch rumhint, um zu sagen hey, ich weiss es nicht.

00:17:39: Oder ich habe es nicht herausgefunden?

00:17:41: Oder das waren jetzt ganz viele Schwierigkeiten in den Recherchen.

00:17:45: Das sind meine Schwierigkeiten gewesen, also mir auch in dieses Making-offen gehen, damit einfach die Leute viel mehr auf dem Weg der Recherche mitgenommen werden.

00:17:54: Und für mich ist es viel wichtiger als irgendeiner Objektivität festhalten, was so nicht gibt.

00:18:00: Ich meine, Israel-Palestino-Konflikt ist das Paradenbeispiel dafür.

00:18:03: Es gibt's nicht so und der Konflikt war nicht fair und er ist nicht ausgezogen.

00:18:07: Also wie genau sollte man jetzt da genau objektiv darüber trinken?

00:18:12: Ich würde gerne auch Transparenz herstellen.

00:18:15: Das war von uns in einer Zeit ein Stück Kuchen.

00:18:19: Ich warte schon lange darauf, dass ich es nicht

00:18:21: erbissen kann.

00:18:21: Ich habe wegen des Blickes gesehen, aber ich war gerade fasziniert am Zuhören.

00:18:25: Und ehrlich gesagt habe ich den Kuchen etwas vergessen.

00:18:28: Aber ich habe die Kakekuchen gebacken?

00:18:30: Nein,

00:18:32: ich hatte noch nie.

00:18:32: Ihr kennt das

00:18:33: nicht!

00:18:34: Es

00:18:34: ist mega fein.

00:18:38: Man muss dazu sagen, mich ist einfach eine super Koch.

00:18:42: Ich bin dankbar, dass du diese Studie gemacht hast und nicht

00:18:47: ich.

00:18:47: Ich lebe einfach immer an den Kacken vorbei.

00:18:50: Und ich isse sie sehr gerne.

00:18:52: Einfach so... Es muss doch irgendwie möglich sein, damit wir die noch weiterverarbeiten können?

00:18:57: Das ist ja eine eigene Aktion!

00:18:59: Ich habe ganz viel... Du hast einfach

00:19:01: den Kaken schon drei Blicken genommen.

00:19:02: Nein, nein, nein.

00:19:03: Wir probieren Gedanken zu machen was könnte mit dem Kaket gut harmonieren.

00:19:09: Das ist super.

00:19:13: Es hat so Kake-Scheiben, die oben drauf liegen.

00:19:15: Ich muss vielleicht sagen es ist ein gestürztes Kakekuchen.

00:19:21: In Frankreich macht man das häufig, dass man quasi die Äpfel auf einem...

00:19:25: Genau,

00:19:25: genau.

00:19:25: Also ich habe einen ganz vielen Zucker und Orangen und Butter in einer Pfanne aufgewärmt zu einem Sirup.

00:19:33: Und dann das ziehst du auf der Küche, den Boden geklärt und dann die Kake schiebe darauf und dann der Teig fabriziert.

00:19:39: So klassische Teige aber ich hatte Tite im Teig.

00:19:43: Es gibt auch noch die Kackkiste, die ganz weich sind und wo sie kaufen

00:19:46: können.

00:19:47: Ich habe ihn in den Teig gemacht, damit es noch kackiger wird.

00:19:51: Herr Vorragend!

00:19:57: Essen ist schon etwas, was mich immer mega fasziniert und innezieht.

00:20:04: Ich erinnere mich, als ich mit dir auf eine Portage reise durfte.

00:20:10: Ich fand etwas am schönsten mit dir zusammen.

00:20:12: durch die Night-Markets, durchzugehen und einfach alles probieren, was irgendwie dort verkauft wird.

00:20:20: Sei es kleine Schnecke oder Spinnen?

00:20:23: Oder grosse

00:20:23: Schnecke!

00:20:24: Grosse

00:20:24: Schnecken oder Heugübber oder so.

00:20:28: Ja man kann das eben auch nicht mit allen.

00:20:31: Ich habe das mit dir und ich bin auch mega dankbar, dass du mir das könntest.

00:20:35: Dann habe ich endlich mal jemanden, der alle Sachen mit mir probiert.

00:20:39: Ich war in der Ande im Sommer und da ich in diesem Gebiet war, ist die Hauptdelikates sind dick-ärschige Ameisen.

00:20:51: Arminas Gulonas.

00:20:53: Und dann wusste ich natürlich, wie mich das mitbringen kann!

00:20:57: Ich habe es für den tollsten Geburtstag geschenkt gefunden, als ich diese dick- ärschigen Ameise überkomme.

00:21:03: Wirklich megacrunchig, sind mega fein.

00:21:05: Ich finde es auch super!

00:21:06: Man muss einfach mal die Blokate im Kopf überwinden.

00:21:09: Ja und ich habe immer so ein bisschen... Ehrlich gesagt, der Hang, weil sie so fein sind würde ich es eigentlich gerne irgendwo in einem Essen machen, wo jemand koessen kann oder das halt nicht so gerne hat wenn er es weiss.

00:21:20: aber wenn man es nicht weiss ist es einfach unglaublich eine Geschmacksexplosion.

00:21:25: Das ist so einen Geschmacks, den nicht vergleichbar ist mit... Also man kann's nicht vergleicht mit nichts oder?

00:21:31: Es ist irgendwie so ehrig Wenn man die Ameise kocht, verändert sich den Geschmack total.

00:21:36: Man muss sie röstenen.

00:21:40: Mit jeder Minute, wenn sie länger geröstet werden, hat es einen anderen Geschmacksfall.

00:21:46: Es ist total faszinierend, weil sich diese Ameisen-Geschmack verändern.

00:21:51: Stimmt!

00:21:51: Ich musste eigentlich eine Ameiseskuchen machen für dich?

00:21:55: Nein, Kacke ist alles

00:21:59: gut.

00:21:59: Du bist so viele mehr Länder ... schon war, als ich je wahrscheinlich in meinem Leben wird.

00:22:05: Wenn man so viele Kulturen unterschiedliche Menschen bräuchte und alles, was sie aufsaugten und auch probierte, nicht reinzutauchen, um darüber berichten zu können, weisst du, dass es ging?

00:22:16: Ist das nicht auch irgendwie ein kompletter Overload gewesen?

00:22:21: Also als Korrespondentin zum Teil schon, weil ... Ich bin ja auf die Röschenschereien gegangen und habe gewusst, ich muss liefern.

00:22:30: Und zwar nicht knapp!

00:22:34: Das heisst, wenn ich zwei Wochen unterwegs bin, habe ich immer drei oder vier Geschichten vorbereitet.

00:22:39: Ich habe genug Zeit gelassen, um Geschichte zu installieren und meine Tage waren einfach voll.

00:22:45: Also wirklich von morgen bis am Abend, Interviews, Treffen ... Sachen, die wir mal besuchen.

00:22:53: Und dann merkt man, es ist doch eine Geschichte!

00:22:57: Und das hat wirklich als Korrespondentin eine wirkliche Phase gegeben.

00:23:00: Ich bin immer aufgewacht und wusste nirgendwo nicht, welchen Land ich bin.

00:23:05: Aber wenn ich mich dann auch angemeldet habe, ist das nicht mehr so gesund als weg vom Gas.

00:23:12: Das ist jetzt anders.

00:23:13: Es ist ein ultimativer Schlendertempo in diesem Sinn, wo Geschichten einfach entstehen können.

00:23:22: Ja,

00:23:23: da kann man sehr gerne darüber reden ... Ich möchte dazu beitragen, dass wir zu guten Entscheidungen kommen.

00:23:28: Im Leben beim Führen von Leuten und der Unternehmen aber auch in der Politik.

00:23:32: Weil Liebesleben rauskommt, es hangt eigentlich von zwei Sachen ab – von Glück um gute Entscheidungen!

00:23:37: Ich habe darum ganz viele Leute offen aus der Psychologie, aus den Hirnforschung, die mich mit Menschen aus der Politik unterhalten und packen all meine Erkenntnisse zusammen mit Parodien und ganz viel Stand-up Comedy im neuen Show Gute Entscheidungen.

00:23:49: Ich tue durch die ganze Schweiz.

00:23:51: Du kannst live mit dabei sein zum Beispiel in Bern vom vierten bis am achten November In der Stadt Zürich, vom sechserzwanzigste November bis auf den fünften Dezember oder in Luzern zum Beispiel am achtzehnten und neunzehnte Dezmber.

00:24:02: Alle anderen Tour-Daten findest du auf michkalaelsener.ca.

00:24:06: Durchs Am Anfang von unserem Gespräch hat es so ein bisschen salopp gesagt ja... Du triffst einen Journalist innerhalb dieser Länder, fragt sich aus die Hentitiken und teilt Bücher, die helfen dir.

00:24:17: Das ist eine grosse Aufgabe wirklich an Quellen zu kommen An Menschen zu kommen, die haben erzählt die relevanten Geschichten vielleicht auch auf Neues aufmerksam machen.

00:24:29: Wie bist du hier vorgegangen, überhaupt in Kontakt zu Menschen kommen?

00:24:33: Das erste Jahr von so einem Korrespondent.

00:24:35: der Job ist eigentlich primär Aufbauarbeit.

00:24:40: Ich habe wirklich extrem viel gelesen und aus den Artikeln von anderen Kolleginnen und Kollegen ... Einerseits das Thema rauszugen, aber auch immer die Leute nehmen und denken, sie könnten interessant sein.

00:24:55: Das war dann immer so ein Einstiegspunkt.

00:24:57: Sobald ich vor Ort war, bin ich zum Beispiel in Kambodscha entnommen und treffe mich jemanden oder treffe ich jemanden.

00:25:04: Und diese Person kennt ja noch mal fünf interessante Personen.

00:25:09: Und so wächst einfach das Netzwerk.

00:25:12: Und das Netzwerkmann war wirklich auch von mir an.

00:25:15: Also von jeder Journalistin, jedem Journalist Und ich glaube, das kann man lernen zu einem gewissen Grad.

00:25:23: Das muss auch etwas gehesi.

00:25:26: Ich mache das wahnsinnig gerne.

00:25:28: Ganz allgemein habe ich mich überfordert, weil es einfach viele Leute trifft oder auch in der Schweiz.

00:25:34: Aber ich packe dann immer wahnsinnige viel innen, wie es mich wirklich interessiert und wie ich die Menschen treffen will.

00:25:40: Es ist so, dass man diese Quelle ... Die Leute, die Verbindungen und die Freundschaften zum Teil.

00:25:46: Und die Netzwerke aufbauen in Zeiten, wo noch mehr weniger ruhig ist.

00:25:51: Weil ... When shit hits the fan, dann musst du wirklich ein stabiles Kontakt nicht haben.

00:25:57: Ich habe das z.B.

00:25:58: gesehen mit Ammar aus dem der Armee geputscht hat.

00:26:03: Dort musste ich innerhalb von wenigen Stunden herausfinden was genau passiert.

00:26:11: Und das geht nur in so einem Fall, wenn man Leute hat vor Ort, die man anrufen kann.

00:26:16: Die vertrauen einen.

00:26:17: In diesem Fall war es enorm wichtig, dass sie wussten, wer ich bin?

00:26:21: Bin ich jetzt irgendein Spitzel verratlich sein oder nicht?

00:26:25: über welche Kanäle kommunizieren?

00:26:27: Das muss man vorgängig aufbauen.

00:26:30: Also das ist ... ja, ein Anzug, glaube ich.

00:26:33: Wenn du Sprache nicht redest von diesen Menschen, wer hilft dir dabei?

00:26:37: Das sind meistens lokale ... Journalistinnen und Journalisten, die dann übersetzen.

00:26:45: Jetzt zum Beispiel im Fall von Myanmar waren das Leute, die – also dort habe ich sofort natürlich – man nennt sich Stringer oder Fixer, also eben lokale Leute, welche zentral wichtig in den Rollen spielen.

00:26:57: Also ohne diese gibt es fast keine Auslandberichterstattung.

00:27:00: Oder es gibt halt nur eine Ausland- berichterstatternde mit Diplomaten, mit Politikern, mit Leuten, die Englisch sprechen, Französisch reden, die sprachen mir gerade selber an!

00:27:09: Das wäre natürlich eine sehr dünne Schicht der Gesellschaft abbilden.

00:27:15: Aber im Fall von Myanmar habe ich sofort meinen Stringer angeläutet vor Ort und gesagt, hey, kannst du für mich rausgehen und schauen was genau auf der Straße passiert?

00:27:25: Und kannst du mir darüber berichten?

00:27:27: Oder kannst du auch schauen, kannst mit dieser Shopbesitzerin an diesem Ecken reden und schauen, was dort passiert?

00:27:34: Aber was sind denn wirklich die Augen und Tore von einem, wenn man nicht vor Ort

00:27:40: ist?

00:27:41: Mit dir dürfen wir mitreisen in Kambodscha.

00:27:43: Ich fand es unglaublich faszinierend, wie man so Menschen trifft.

00:27:47: Zum Beispiel hast du einen Rapper-Interviewer, der in Knast gekommen ist, weil er so wenig den Eindruck ein Song gemacht hat, das angeblich regierungskritisch war.

00:28:00: In meinem Eindruck war es so.

00:28:02: Das ist so ein Rapper wie vielleicht ein Greys in der Schweiz ... Und dann macht ein Song, aber in der Schweiz ist es okay.

00:28:10: In Kambodscha ist es aber strafbar und da kommt mehrere Jahre eigentlich in die Kiste.

00:28:13: Du hast ihn dann so weit gebracht, dass er sogar nach dem, was er rauskann, einen Interview gegeben hat und wieder riskiert, um zurück in die Küste zu kommen.

00:28:24: Aber das war ihm vielmehr wert, seine Geschichte zu teilen und den Menschen Mut zu machen zum Aufstatt gegen das Regime.

00:28:32: Was geht denn durch den Kopf, wenn du so Leute triffst?

00:28:35: Wie hat das Leben riskiert?

00:28:38: Schon natürlich, wie privilegiert wir da sind und wie mutlos wir oft sind.

00:28:49: Was ich schon gemerkt habe für mich als ausländische Berichterstatterin ... Ich hatte mehr Spiele herum als die Lokale.

00:28:58: Das, was ich machen konnte ... Da wurde ich rausgeschossen aus Länder, also aus Vietnam.

00:29:03: Ich flog zum Beispiel heraus, weil ich eine Recherche gemacht habe,

00:29:07: Stimmt,

00:29:09: ja.

00:29:09: Es ging um einen riesigen Umweltskandal und ich wusste, die lokalen Journalisten können das nicht machen.

00:29:16: Die kommen ins Gefängnis, wenn sie das machen.

00:29:18: Und ich konnte es machen.

00:29:20: Ich hatte auch die Unterstützung der Lokale mit Hilfe von einem Bischof, den mich in seinen Priester geschickt hat an diese Urkunde mit diesen Leuten zu sprechen.

00:29:31: So Sister-Hack-Style, also quasi die Einschliessung.

00:29:35: Ich habe wirklich auch eine Nacht in dem Kloster übernachtet und am nächsten Tag bin ich dann auf Hanoi geflogen und da haben sie mich geordnet.

00:29:43: Dann haben wir darüber ... Sie gaten mir aus.

00:29:45: Wir haben gesagt, dass wir direkt nach Bangkok fliegen.

00:29:48: Aber das ist schon ein

00:29:49: kritische Situation?

00:29:50: Die könnten dich einfach einlachen?

00:29:52: Ja,

00:29:53: aber ehrlich gesagt, diese Situation muss ich wirklich erzählen.

00:30:00: Die Situation ist eben... Also ich habe gemerkt, in Filmen hat es auch ganz viel Absurdität drin.

00:30:05: Und egal wo man ist, man begegnet immer Menschen.

00:30:10: Ich hatte dann dort die zwei Heimlin-Instagende oder was auch immer das Fürogennte gewesen war, die wir am Gepäckband abpassten haben und gesagt haben, ok sofort musst du jetzt aus dem Land raus.

00:30:22: Dann sagst du ja, ist nicht so nett?

00:30:24: Oder ich bin doch eigentlich Gast da und schüsse dich mich raus.

00:30:28: Ja, du musst jetzt den Flug buchen!

00:30:29: Ich sagte, das könnte ich jetzt nicht machen.

00:30:32: Wenn dann finde ich, ihr müsst Tickets zahlen.

00:30:35: Dann haben wir hin und her verhandelt.

00:30:37: Dann hat sie auf einmal gesagt ... Okay!

00:30:40: We make fifty-fifty!

00:30:43: Und dann habe ich gesagt, ja gut, dann machen wir auch das Hotel in Hanoi und mein Guide in HANOI und so was.

00:30:47: Dann macht man auch Fifty-Fifty, denn da kann ich alles nicht mehr brauchen.

00:30:52: Am Schluss haben sie gesagt, also gut, wir übernehmen es.

00:30:58: Dann brachte man das Gocchi und ein Hamburger.

00:31:00: Ich habe gemerkt, bei aller Seriosität – und sie waren wirklich nicht von der Seite gewichen bis ich im Flugzeug war – hat es immer auch menschliche Komponenten.

00:31:11: Und wenn man diese sieht und die auch spielen kann, dann wirds Leben einfacher und auch Arbeit einfacher.

00:31:20: Es braucht schon eine gewisse Artnäckigkeit.

00:31:23: Auch unsere Lange wollte es mir ausgehen nachdem wir ... Pressekonferenz mit der Regierung zwei kritische Fragen gestellt haben.

00:31:31: Dort kam man dann wirklich in die internationale Pressegemeinschaft zu Hilfe, also das waren dann internationalen Journalisten, die darüber berichtet haben.

00:31:38: und am Schluss habe ich dann ein Mittagessen gehabt mit dem Präsident.

00:31:43: Und er hat dann aber auch gemerkt, dass es gerade nach dem Krieg war, das ist im Jahr zwanzigzehn, gerade nach einem Ende des Krieges in Sri Lanka.

00:31:52: Dass ich ausländrig war, ob sie mich ausschüsse und dass ich Frau bin.

00:31:58: Das ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird wie das als Frau ist.

00:32:02: Als ich es gefühlt habe, habe ich so viel mehr Spielraum und Freiheit.

00:32:07: Ich habe mit Raja Baxi am Tischendungssessen ein Radiointerview geführt ...

00:32:14: Ja, dann habe ich noch einen getroffen!

00:32:16: ... zu einem Tal.

00:32:18: Er

00:32:19: hat dann ganz viele Berater, die immer eingegreift haben und wir haben das Intro gemacht und ich habe dort wirklich auch all kritische Fragen gestellt.

00:32:28: Und es ging aber bei Bedi.

00:32:30: Er versucht mich irgendwie zu scharmiere und ich wusste, ja, ich habe jetzt auch den Spielraum, ich nutze das aus.

00:32:38: Das Problem war am Schluss... Wir haben die Suppe serviert, und sie hat so geschlürft, dass wir einfach nichts von diesen Aufnahmen brauchen können.

00:32:46: Weil es immer diese Schlürfgeräusche darauf gab!

00:32:50: Aber ja...

00:32:52: Das hat dich mega gerne gehört.

00:32:55: Es wäre eine grossartige Eichhobitrag gewesen.

00:32:57: Irgendwo im Archiv.

00:32:58: Ich habe natürlich etwas gemacht aber...

00:33:00: Das wacke ich in den Wangen an.

00:33:02: Das ist dringend lang.

00:33:05: Also auch unsere Langkommen?

00:33:07: Die Leute werden umgebracht, Journalistinnen und Journalisten oder sie kommen ins Gefängnis.

00:33:12: Und als ausländische Journalistin werde ich im höchsten Mass wahrscheinlich einfach aussen geschmissen.

00:33:17: Natürlich gibt es auch Risiken.

00:33:19: In Afghanistan war das anders.

00:33:20: Dort ist wirklich ... Da war auch ein Risiko.

00:33:23: Ein Leben weg von Empführungen und Bombenanschlägen.

00:33:27: Das kann man zu einem grossen Teil nicht beeinflussen.

00:33:31: Es muss man zum Teil auch einfach eingehen.

00:33:34: Was machst du in solchen Situationen, wenn du Angst hast?

00:33:39: Sie aushalten.

00:33:40: Ich glaube wirklich, sie aushalten.

00:33:44: Und gerade in Afghanistan, ich bin sehr gerne auf Afghanistan, weil das gastfreundlichste Land überhaupt ist auf dieser Welt.

00:33:53: Also ich war immer sehr aufgekommen und hatte Leute, die sich um mich kümmern haben, auch Familien, wo ich Geborgenheit hatte, welche mir cool fanden im Film.

00:34:04: Aber es war natürlich auch ein gefährliches Land.

00:34:07: Dort habe ich immer versucht möglichst ... dass es ein Low-Profile geht.

00:34:10: Also nicht mit den Panzer und einem gesicherten Vorstellner Hotel, sondern in den kleinen Gästenhäusern bei längerer Reise mit der Burg.

00:34:22: Damit sie mich wirklich auch bewegen können an unterschiedlichen Orten.

00:34:27: Aber ja, dort gab es schon mal viele, die ich Angst hatte.

00:34:31: Ich weiss noch eine Nacht ... Das war meine Kollegin von der NCZ.

00:34:35: Wir haben eine Gästehaus übernachten, wir haben beide fast nicht geschlafen.

00:34:38: Am Morgen ... Wir sind beim Zmorgensessen angeschaut und sagten, wir hätten keine Fluchtmöglichkeit.

00:34:44: Wenn das Gäste ausgestürmt wird – es hatten mehrere Gästinnen, die Tali-Bahn gestürmt haben – wir konnten nicht flüchten.

00:34:54: Dann haben wir private Unterkunft gesucht, damit wir einfach etwas sicherer

00:34:57: sind.

00:34:59: Vor Ort muss man dann auch funktionieren,

00:35:02: d.h.,

00:35:03: der Angst darf auch nicht überhand nehmen, also dass man nichts funktionieren kann.

00:35:08: Aber ich habe es schon gemerkt, dass ich damals zurückgekommen bin auf Neudele.

00:35:11: Ich brauchte zwei Wochen, um wieder erholen zu sein.

00:35:16: Es war eine grosse Anspannung, die ist dann abgefallen.

00:35:21: Das war ein grosser Stress und ich muss mich ausgeliehen.

00:35:26: Gibt es hier psychologische Betreuung, welche einem von einem Medienhaus zur Verfügung gestellt wird?

00:35:33: Ja, das ist etwas stiefmütterlich behandelt.

00:35:39: Ich habe das einmal eingefordert, wo ich zu viele Kriege in der Nacht gemacht habe.

00:35:43: Ich hatte Rohinja-Krisen und Rohinjas, die vertreibern sind aus Myanmar, direkt weiter in den Drogenkrieg in Philippinen und direkt vom Drogenkreik in die besetzte Stadt Marawi, die vom Islamischen Staat besetzt wurde.

00:35:56: Dort merkte ich noch etwas.

00:35:57: Ich habe nicht geschlafen oder gegessen.

00:36:00: Ich war komplett neben mir.

00:36:03: Dann sagte ich, jetzt brauche ich Hilfe!

00:36:06: Und bei den dort auch zu einem Psychiater, der gesagt hat ... PTSD.

00:36:09: Da müssen wir jetzt mal schauen!

00:36:13: Ja und das wurde natürlich schon übernommen.

00:36:15: Aber man muss schon lernen, man ist als Korrespondentin.

00:36:18: Doch er hat wahnsinnig viel Freiheiten.

00:36:21: aber man muss auch sehr selbstverantwortlich sein und es bedeutet halt auch dass man sich spürt.

00:36:29: Also genug früh merken, hey, jetzt gibt's viel.

00:36:34: Ich habe nachher auch wirklich mehr Pausen gemacht.

00:36:38: Nicht gerade drei hintereinander, schwierige Konflikte.

00:36:41: Das

00:36:41: ist der mögliche ... Einfach absolut crazy vor!

00:36:45: Es gibt bei uns eine ganze Menge, die an mir gesagt haben, ich kann News nicht mehr konsumieren, weil es mir einfach zu viel schlimm so passiert und dann bist du wirklich da.

00:36:57: Ja, das ist zum Teil überfordert, denn ich glaube, dass diese grosse Herausforderung dass man sich nicht abstumpft, sich nicht zurückzieht und sich nicht verschleust.

00:37:11: Ich glaube am Ende eine gute Berichterstattung, die nicht einfach nur analysend ist sondern wo man spürt um was es geht bedingt das man selber als Berichterstatterin auch gespürt und in Beziehungen mit den Leuten.

00:37:29: Und wenn das so schwere Schicksale sind dann berührt einem und das macht etwas mit einem Und ich glaube, das ist per se nicht schlecht.

00:37:38: Also ich habe mehr als einmal gehühlt am Abend wie im Hotelzimmer, weil ich einfach gemerkt habe ... Das ist unglaublich!

00:37:45: Das Schicksal, was jetzt den Menschen streiten.

00:37:48: Aber dann lernen wir, damit umgehen und genug Pausen zu legen.

00:37:52: Also sich auch immer wieder zentrieren, heilen, ganz werden und dann wieder gehen können.

00:38:01: Nur wenn man gesund ist, kann man auch einen Job über längere Zeit machen.

00:38:05: Für uns ist umzüchisch gesund.

00:38:08: Und das müssen wir lernen, glaube ich.

00:38:10: Was ich auch gemerkt habe, als ich meine von diesen Röschenschereisen, da kommt ja am Ende nur einen kleinen Teil in den Brich.

00:38:18: Beziehungsweise habe ich eine fünfstunde Interview-Material und dann gibt es ein Dreieinhalb oder, was ich noch für das Radio geschafft hatte, dann gibt's ein dreieinhaltsminütiger Rendezvous der ECHO-Brichte.

00:38:29: Das fand ich zum Teil etwas frustrierend.

00:38:32: Gleichzeitig merkte ich je länger ich mehr... dass vielleicht meine Aufgabe nicht nur ist, hier in die Schweiz zu berichten.

00:38:40: Sondern auch dort zu sein und zu bear witness.

00:38:44: Also wirklich um diese Geschichte zu sehen.

00:38:47: Auch den Leuten, die da sind, eine Möglichkeit gibt es sich auszudrucken.

00:38:53: Und ich habe gemerkt, in der allermeisten Fall, die Leute wollen reden.

00:38:58: Sie wollen ihre Geschichten erzählen.

00:39:00: Sie werden irgendwie gehört.

00:39:03: Und ich glaube, heute ist eigentlich genau so ein wichtiger Teil des Berufs wie das, was nachher über den Sender läuft oder noch nicht in der Zeitung ist.

00:39:14: Viele Leute, die diese Berichte konsumieren, sagen ja häufig momentan also ... Ich habe keinen Vertrauen mehr in journalistische Arbeit.

00:39:22: Ich berichte auch immer, was ich finde.

00:39:25: Wenn ich jetzt dir so zuzulassen, wenn es mir unvorstellbar war, dass wir irgendwie nichts vertrauen können.

00:39:31: Also ich habe wissens Wenn Karin einen Bericht macht, macht das mit ganzem Herz.

00:39:37: Sie will es so überbringen, dass es möglichst das Bild dieser Warte, was du dort wahrnimmst, transportiert im besten Wissen und Gewisse.

00:39:48: Ich frage mich immer wieder mal so wie könnte man es schaffen?

00:39:53: Wie eine Vertrauen herstellen können in den Journalismus?

00:39:56: Was müsste in der Mediaszene passieren?

00:39:59: Dass es wieder möglich ist, dass man vertraut, weil ich nachher vorfinde ... Journalismus, die funktioniert ist eine wichtige Stütze von der Demokratie.

00:40:10: Ich glaube... Eine

00:40:12: grosse Frage?

00:40:13: Ja ich glaube wirklich... Die Frage ist vielleicht auch was verhindertes.

00:40:18: Dass man genug in Tiefen geht, dass man genug Abklärungen machen kann und was das verhinderte ist zu wenig Zeit, zu wenig Geld.

00:40:27: Zu wenig.

00:40:29: Ja einfach zu wenig!

00:40:30: Wenn wir dann jeden Tag einen Bericht liefern müssen.

00:40:34: Ich konnte nichts gleichsorgfältig arbeiten.

00:40:38: Wer hat mich vertraut?

00:40:41: Ich mache es nach bestem Wissen und Gewissen, ich investiere genug Zeit um mich zu machen.

00:40:49: Aber die Tendenz – das sehe ich jetzt als Frisionalistin – ist so abnehmend, was die Ressourcen anbelangt.

00:40:57: Es gibt immer weniger Geld, immer weniger Zeit ... Ich meine, man muss für jede Speise verhandeln.

00:41:05: Und dann gibt es vielleicht eine Pfranke.

00:41:10: Es ist wirklich auch eine Ressourcfrag und eine Geldfrage.

00:41:14: Man muss sich das leisten können, sorgfältig zu berichten, sorgefertigt zu recherchieren ... Ein grosser Teil ist die Recherche, jemandem rauszuschicken.

00:41:26: Wir machen das Sorgen.

00:41:29: Weil ich sehe das jetzt selber als frei.

00:41:32: Ich sehe es einfach, wenn ich die Medienlandschaft ansehe.

00:41:35: Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in der Welt.

00:41:37: Ich sehe Polarisierung in den USA.

00:41:41: Also polarisierte Medien für eine nutz- und polarisierter Gesellschaft.

00:41:45: Und natürlich Weissaversa, oder?

00:41:49: Das ist keine gute gesunde Entwicklung für eine ausgewogene gut informierte Gesellschaft.

00:41:57: Die grosse Frage wäre berinnte Kohle, dass man wieder Zeit hat für fundierte Journalismus.

00:42:02: Vielleicht

00:42:04: ein Aufruf für alle Menschen, die vielleicht los sind.

00:42:08: Ich würde gerne einen Moni kaufen, aber ich könnte vielleicht auch investieren in eine Plattform, die Journalismus ermöglicht.

00:42:16: Ja, wäre ich absolut der Führer!

00:42:24: Karin, ich finde es unglaublich toll und spannend mit dir zu reden.

00:42:27: Ich könnte noch ganz lange weiterreden.

00:42:30: Man

00:42:30: muss schon in den Schluss kurven?

00:42:32: Ja, wir könnten gerne mal etwas Kuchen essen ... Und ich habe etwas, was ich dich im Fall nie gefragt habe.

00:42:40: Ich bin schon nicht ganz sicher, wie du es vorhin erzählt hast mit ... Du warst bei uns ein Länderproblem.

00:42:47: Bist du viele Hausen geschmissen worden?

00:42:48: Wo wir zusammen in Kambodscha unterwegs waren, hast du mich mitgenommen in das riesig grosse Regierungsgelände, wo wir den Chefsprecher vom damaligen Prämiuminister getroffen haben.

00:43:02: Also du hattest getroffen!

00:43:04: und mit ihm ein Interview gemacht.

00:43:06: Und, wo das Interview mit dem durch war.

00:43:08: Ich habe es recht als schwieriges Gespräch in Erinnerung.

00:43:12: Es

00:43:12: war ziemlich aggressiv?

00:43:13: Ja,

00:43:13: sehr aggressiver Mensch!

00:43:14: Also ich hatte mir etwas Angst um dich.

00:43:19: Du stellst jetzt wieder eine Frage, dann wird immer hessiger und wird es etwas rot und so... einfach spürt sich, wenn alle tiefen Zwingungen da oben sind.

00:43:28: Und am Schluss des Gesprächs hast du Demio gesagt Da ist Michael von meinem Social Media Team.

00:43:37: Er macht jetzt noch ein Interview für Social Media mit ihnen, und dann hast du auch von Filmen.

00:43:42: Und ich habe ihn aus dem Stegreifen heraus von Fragen stellen.

00:43:49: Haben wir das abgesprochen?

00:43:50: Ich weiss nicht mehr, weil ich den jemanden nötig habe.

00:43:53: Ich habe ihn einfach gefragt, was ich gefunden habe, um die Stimmung aufzuwerten.

00:43:58: Dann habe ich ihm gesagt, dass er sehr fein schmöcke.

00:44:01: Was ist denn für ein Sparfilm?

00:44:03: Ich habe im Büro noch einen Sparfilmen anliegen.

00:44:06: Er war so etwas irritiert und hat erzählt, was er sich anstreicht.

00:44:10: Und gegen das Schluss habe ich immer andere Fragen gestärkt.

00:44:13: Zum Beispiel die eine Frage, in der ich letztes Mal ein Video angeschaut habe.

00:44:17: Es war, wäre er attraktiver Fendi?

00:44:20: Der kambushanische oder thailändische Prinz?

00:44:22: Dort wurde er dann noch etwas verwirtert und hatte das Interview abgebrochen.

00:44:27: Wie habe ich ihn immer noch gefragt?

00:44:30: Aus dem Gebäude?

00:44:30: hatte das irgendwann noch Konsequenzen für dich?

00:44:33: Nein.

00:44:33: Ich glaube, das war sogar meine allerletzte Kombotscharise.

00:44:37: Also ich habe die hier noch nie mehr gesehen.

00:44:41: Ja und meistens was in meiner Erbarung ist schon Sachen versuchten auch.

00:44:46: Man muss sich ein wenig eingehen und dann ist ... Wir haben jetzt eine andere Geschichte in den Sinn gekommen mit der Hauptsprecherin Philippine von Präsidenteten wo auch total ausgearbeitet ist und ich dann wirklich auch relativ fleuchtartig an mein Land verlassen habe, als ich so bedroht wurde auf Social Media.

00:45:04: Ja, und dann zwei Minuten später war das Versuch, den wir wieder eingereist.

00:45:08: Also, aus Paar Schacht muss man auch ein wenig aussitzen!

00:45:13: Ich bewundere Dein Mut, weil Du immer wieder frisch drinnen gehst, auch wieder zurück auf die Nahmreise bist... Was ist die letzte Erfahrung in Vietnam?

00:45:24: Die letzte Erfahrung in Vietnam war mit dir.

00:45:26: Ah, okay!

00:45:26: Ich weiss nicht ob ich wieder reinkomme?

00:45:36: Ja, ich komme sehr gerne wieder mit.

00:45:38: Fast du irgendwie ... Du hast eine Recherche-Reise vor, die ich auch immer.

00:45:44: Du darfst dich gerne um Kacke hochgewitmen.

00:45:48: Ich möchte zum Schluss sagen, wenn jemand mich erfährt und über das Leben der Karin Wenger ... Diverse Möglichkeiten, wenn er darüber geredet ist im Zwei-Zwoie-Zwänzig drei Bücher rausgebracht.

00:45:59: Alle wirklich wärmstens zu empfehlen.

00:46:02: Sein Tätertitel «Verbotene Lieder» – eine afghanische Sängerin verliert ihre Heimat.

00:46:07: Dann das zweite Buch «Ja gehabt der Gefangene», eine Reise durch das indische Justizsystem und das dritte Buch «Bis zum nächsten Monsun».

00:46:16: Menschen in Extremsituationen.

00:46:18: Wenn ihr die Titeln noch mal hören wollt und auch schauen ohne sich bestellen, dann schaut ihr den Shownotes nach.

00:46:24: Und du bist aktuell gar nicht darüber geredet.

00:46:27: mit dem Sägelboot.

00:46:29: Mit der Mabu unterwegs, das Ziel von dir und deinem Partner ist, über eine Pazifik zu sägeln?

00:46:34: Schon länger!

00:46:35: Ich

00:46:37: glaube da müssen wir eine eigene Folge dazu machen.

00:46:39: Können wir gerne mal machen, wenn ihr mir wollen wissen wie es auf diesem Sägle-Boot zwischen Paradies und Albtraum ist.

00:46:47: Grosse Empfehlung lassen den Podcast, den Boatcast von Karin Wenger, Infos dazu gibt's auch in der Show Notes.

00:46:54: Das war es vom Politkuchen mit Michael Ellsner und Karin Wenger.

00:46:59: Schön, dass du hier bist, Karin!

00:47:01: Ich

00:47:03: versuche mal den Kakekuchen zu schlürfen wie der Sri Lankische Präsident.

00:47:09: Wenn du dazu beitragst, dass es dem Politkuchepodcast weiterhin gibt, dann schicke ich dir das heutige Kuchenrezept mit anderen Details und Bachteips zum Selberen wachen.

00:47:17: Gute Zeit bis bald.

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