15 Ignazio Cassis, Bundesrat – Was ist speziell an Emmanuel Macron?

Shownotes

Ich habe Bundesrat Ignazio Cassis gefragt, wie es sich anfühlt, wenn er Donald Trump die Hand schüttelt. Welche Witze die Staats-Chefs übereinander machen. Was speziell ist im Umgang mit Emmanuel Macron. Wie Cassis als ehemaliger Arzt ausländische Staatsoberhäupter analysiert. Und wie besorgniserregend er für die Beziehungen zur EU das Verhalten von gewissen Menschen aus der SVP findet. – Wir haben diesen Deeptalk im April 2026 geführt.

Wie das Leben herauskommt, hängt von zwei Dingen ab: Von Glück und guten Entscheidungen. Glück haben wir, weil wir in der Schweiz leben dürfen. Doch wie kommen wir zu guten Entscheidungen? Ich habe ein paar überraschende und humorvolle Inputs in meiner neuen Live-Comedy-Show «GUTE ENTSCHEIDUNG!». Bern – 4.11. - 8.11.26 Zürich – 25.11 - 5.12.26 Luzern – 18.12.-19.12.26 Weitere Daten, mehr Infos & Tickets findest du hier: michaelelsener.ch

Nächste Live-Shows vom POLITKUCHEN: Michael Elsener talkt mit Kunz, Musiker Donnerstag, 25. März 2027, Theater Duo Fischbach, Küssnacht am Rigi

Tickets findest du hier: michaelelsener.ch

«POLITKUCHEN»: Alle zwei Wochen, immer freitagmorgens. Der Podcast ist werbefrei. Möchtest du dafür sorgen, dass es den «POLITKUCHEN» weiterhin gibt? Gerne unterstützen via TWINT auf 078 227 55 22. Als Dank gibt’s das Kuchenrezept zum Nachbacken. Bitte in die Message schreiben für welchen Kuchen du dich interessierst.

Host: Michael Elsener www.michaelelsener.ch/politkuchen Mehr Infos zum POLITKUCHEN & Live-Shows: www.michaelelsener.ch/politkuchen

Gast Folge 15: Ignazio Cassis, Bundesrat – Was ist speziell an Emmanuel Macron?

Übrigens: Die Live-Show mit SP-Nationalrätin Jacqueline Badran gibt es auch als Video auf Youtube: https://youtu.be/Jk35FHdixqI

Auch die Live-Show mit Bundesrat Albert Rösti gibt es als Video auf Youtube: https://youtu.be/C6HB9AXufr8

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POLITKUCHEN Politik ist oft trocken, kompliziert – oder schlicht ungeniessbar. Kein Wunder also, dass in der Schweiz nur 45% abstimmen. Die anderen 55 %? Die überlassen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, lieber einer Minderheit. Michael Elsener – Comedian und Politikwissenschafter – will politische Teilhabe wieder schmackhaft machen. In seinem Podcast «POLITKUCHEN» serviert er politische und gesellschaftliche Themen so, dass wir sie endlich verstehen, gerne hören – und sogar Appetit auf mehr bekommen. Mit Humor, Neugier und einer Prise Puderzucker sorgt Michael für mehr Durchblick. Alle zwei Wochen lädt er Menschen ein, die in der Schweiz und der Welt mitmischen. Bei einem Stück selbst gebackenem Kuchen spricht er mit ihnen über Themen, die uns alle betreffen. Und wenn’s spannend wird, hakt er nach, bohrt tiefer, stellt überraschende Fragen – und will wissen: Was treibt diese Köpfe eigentlich an? Und wie sind sie so geworden, wie sie sind?

Transkript anzeigen

00:00:02: Die Hände sind beim Macron nicht wichtig, die Augen sind wichtig.

00:00:05: Er hat ganz große blaue Augen und dann fühlen sie sich so geschaut wie Harry Potter.

00:00:12: Was

00:00:12: fühlen Sie wenn Sie Donald Trump die Hand schütteln?

00:00:16: Also ich muss ehrlich sagen nach neun Jahren nach so vielen Treffen man gewohnt sich wirklich an alles oder

00:00:26: fast egal was sie machen.

00:00:28: die Medien sagen immer so das ist nicht gut.

00:00:31: Und ich habe mich gefragt, wie gehen Sie damit um?

00:00:34: Also im Bundesbären zu leben in der Verwaltung ist eine sehr humorvolle Angeregelung.

00:00:40: Sonst überleben

00:00:40: sie nicht.

00:00:43: Macht ihr untereinander auch Witze über die anderen Staatschefs?

00:00:46: Ja total immer!

00:00:50: Und dann liest man überall jetzt ist das Ende des Schweiz.

00:00:53: wir müssen das ganze europäische Recht übernehmen.

00:00:56: Da fragt man sich... Können wir noch denken?

00:00:59: Wollen wir noch ehrlich sein oder können wir heute ungeniert einfach lügen, weil es der Realität mir nicht

00:01:09: passt.

00:01:25: Mein heutiger Gast hat genau das Dossier unter sich und zwar seit bald zehn Jahren.

00:01:30: Ich will mit dem Bundesrat in Niazio-Gassis darüber reden, wie man Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU entkrampfen kann?

00:01:37: Und wie geht er damit um wenn alle kritisieren?

00:01:41: Wir führen dieses Gespräch auf Hochdeutsch, damit ihr es einwandfrei versteht falls ich ihn heute kritisiere.

00:01:46: Das ist heute ein Spezialausgabe von Politkuchen Mit Publikum.

00:01:50: Willkommen im Politkuche!

00:01:52: Bundesrat Innazio

00:01:53: Gassis.

00:01:59: Schön, dass Sie hier sind Herr Gassis.

00:02:01: Danke schön für die Einladung.

00:02:03: Ich habe mich übrigens geladen.

00:02:04: warum haben sie mich eingeladen?

00:02:08: Weil ich es extrem spannend finde.

00:02:10: bei Ihnen höre ich häufig immer nur so kurze Ausschnitte aus der Tagesschau irgendwo im Echor der Zeit.

00:02:15: das ist mir alles zusammengekürzt und ich finde auch ehrlich gesagt das fast egal was Sie machen.

00:02:21: die Medien sagen immer so ah das ist nicht gut.

00:02:24: Und ich habe mich gefragt, wie gehen Sie damit um?

00:02:27: Wissen sie warum ich Sie gefragt habe und warum Sie mich eingeladen

00:02:29: haben.

00:02:30: Das würde mich interessieren!

00:02:31: Weil

00:02:31: wir können Sie einen Tessiner einladen für eine humorvolle Sendung für Deutsch-Schweizer.

00:02:38: Das passt doch nicht miteinander.

00:02:41: Ich war Student hier in dieser Stadt und als der Professor für organische Chemie in der Vorlesung – das war ein Zürcher auch Deutsch aber die Witze hat ja in Zürich-Dütsch erzählt.

00:02:52: Ich habe nichts verstanden, nicht gelacht... Irgendwann habe ich verstanden und trotzdem nicht gelacht.

00:02:57: Dort habe ich gesehen, Humor ist

00:02:58: kulturspezifisch.".

00:03:06: In Punkt der Humor das erste Mal als ich sie getroffen habe war in Interlaken, es waren Konferenz der Kantonsregierungen.

00:03:14: Sie sassen vorne am Ehrentisch Und ich hab dann auf der Bühne irgendwann Gipamela parodiert.

00:03:22: Da kann ich mich noch erinnern wie einfach sie haben so laut rausgelacht Dass ich auf der Bühne, ich habe komplett die Fassung verloren.

00:03:30: Weil ich nicht gedacht habe dass sie so reagieren würden und die anderen Leute im Saal waren auch überrascht haben ihr lachen er kann konnten sich ja auch nicht mehr halten vor Lachen.

00:03:39: Und meine Erinnerung ist einfach ich habe mich zwei Minuten durchgelacht und keiner musste mehr.

00:03:44: weshalb?

00:03:46: Danke für diesen Moment.

00:03:47: Ich

00:03:47: war mir plötzlich unsicher wie der wahre Gipar Malava.

00:03:52: Was bringt sie sonst noch zum lachen?

00:03:53: Nebengie-Pamela?

00:03:54: Ja, ganz viele Sachen.

00:03:56: Also im Bundesbären zu leben in der Verwaltung ist eine sehr humorvolle Angelegenheit.

00:04:01: Sonst überleben Sie nicht!

00:04:05: Wie schaffen Sie das dazu?

00:04:06: überleben als Tessiner?

00:04:07: Eben

00:04:08: mit Humor und dann muss man sich eben... wie gesagt es ist nicht ganz einfach.

00:04:15: Humor ist der höchste Ausdruck einer Kultur, es gibt so viel nicht gesagt und das Lachen lässt.

00:04:23: Und das Nichtgesagte versteht man wenn wir sehr gleich gesinnt sind, wenn wir wirklich die gleiche Sprachekultur Erfahrung haben.

00:04:33: Für mich und für meinen Staff ist es immer eine lustige Angelegenheit zusammen zu sein neben sehr seriöse Diskussionen, selbstverständlich.

00:04:44: Aber weil es immer irgendwo eine Pointe kommt wo ich spüre da haben die Roman gar nichts verstanden oder... Im Bundeswehr muss man diese Triangularisierung der drei mindestens drei Amtssprachen da immer aufpassen damit man sicher ist das sind wir jetzt alliniert.

00:05:02: wisst meinen wir wirklich das gleiche.

00:05:05: Sie mögen sich vielleicht an Jean Pascal de la Myra Bundesrat meiner Partei vor einiger Jahren, der immer gesagt hat... Es hat so vieles in diesem Satz.

00:05:20: Also er hatte das entdeckt was ich auch entdecken durfte durch diese Jahre im Bundesbären dass so wahr ist.

00:05:26: und sie können sich nicht liebe.

00:05:29: Liebe Gäste, heute Abend wahrscheinlich die meisten Deutschweizer oder aus Zürich.

00:05:33: Sie können sich nicht vorstellen wie dieses Land läuft.

00:05:36: Es ist ein Wunder jedes Jahr jeden Tag damit man sich überhaupt versteht Warum es

00:05:41: geht?

00:05:42: Da sind ja sehr viel unterwegs.

00:05:43: als Außenminister Treffen mächtige Menschen.

00:05:46: Ich frage mich immer so bei diesen Staatsempfängen Man sieht da immer so dann irgendwie die Bilder wieder Kassis läuft an irgendeiner Ehrengarde vorbei.

00:05:54: Was geht Ihnen da so durch den Kopf wenn Sie wieder ein paar Soldaten vorbeimassieren müssen.

00:06:00: Ja gut, die Vielfalt der Schweiz, wovon ich so eben gesprochen habe ist noch viel grösser weltweit und deshalb bis Bundeswehr eine sehr gute Übungsanlage.

00:06:09: da kann man sich gut vorbereiten für solche Besuche.

00:06:14: Was geht mir durch das Kopp?

00:06:15: Ganz viel!

00:06:16: Zuerst einmal der Stolz meines Landes, stolz Schweizer Regierungsvertreter zu sein, stolzt dass wir eine gute Beziehung haben mit diesem Land, sonst wäre ich wahrscheinlich nicht dort bei einem Staatsbesucher der so.

00:06:32: und stolz dass ich nicht der erste bin sondern dass in der Tradition von Menschen von Schweizerinnen und Schweizer die genau dafür gesorgt haben das wir ruhig nachts schlafen können, weil wir in Frieden mit diesem Land leben.

00:06:46: Und das klingt total banal.

00:06:48: aber ich glaube in den heutigen Tagen wo die Welt etwas upside down ist also was verrückt geworden ist versteht man dass es nicht gottgegeben ist

00:06:57: wenn sie sagen die welt ist upside-down.

00:07:00: Wenn Sie so mächtige Menschen treffen Was fühlen Sie wenn Sie Donald Trump die Hand schütteln?

00:07:06: Also Ich muss ehrlich sagen nach neun Jahren nach so viele Treffen Man gewohnt sich wirklich an alles.

00:07:24: Wie fühlt es sich sein Händedruck an?

00:07:27: Bei jeder persönlichen Beziehung ist eine Entdeckungsreise, ich bin ja Arzt von Beruf und natürlich kommt immer der klinische Blick.

00:07:36: oder wie ist die Haut, wie ist Stimme, wie hüftemessig drücken... Und gleichzeitig auch die psychische Lage, oder was ist das heute für einen Tag?

00:07:49: Grau, Sonne, Dunkel.

00:07:54: Und das geht relativ schnell, weil ich auch so geschult wurde wie es dir an der Uni Zürich und dann in Beru.

00:07:59: Dann kommt man im Kontakt mit diesem Mensch.

00:08:02: Wenn man sich kennt ist es meistens eine sehr einfache Angelegenheit.

00:08:06: Beim ersten Treffen ist es immer so wie zwei Säugetiere die sich schauen und sich testen oder dass natürlich diplomatisch, protokollarisch alles korrekt aber es ist schon ein Entdeckung wie weit kann ich gehen?

00:08:22: was er trägt der andere, worauf muss ich aufpassen?

00:08:27: Das habe ich vergessen Ihnen zu sagen.

00:08:28: Es ist auch eine große Vorbereitung für solche Treffen.

00:08:31: Es wird nicht improvisiert.

00:08:33: Schauen Sie auch die Röntgenbilder an im Voraus.

00:08:35: Absolut!

00:08:36: Im bildlichen Sprache nach den Röentgenbilden.

00:08:39: Wie weit können sie da gehen?

00:08:41: also wenn jetzt die Medien mal nicht zuschauen haben sie schon so einem Staatsmann dann auch Gesundheitstipps gegeben?

00:08:47: Also durchaus man hat Es sind Menschen oder auch der Papst ist ein Mensch.

00:08:54: Wir sind alle Menschen grundsätzlich mit den gleichen Bedürfnisse, mit der gleichen Ängsten und mit dem gleichen Stärken Und hinter der Institution steht immer ein Mensch.

00:09:05: Die Kunst besteht darin eben in dieser Entdeckungsreise die Barriere, die Hürde der Institution durchzubrechen und den Mensch abzuholen irgendwo.

00:09:15: Und das ist die Kunst der Beziehung, der politischen, der außenpolitischen Beziehungen.

00:09:21: Weil – und das vergisst man also leicht – ja, die zwischenstaatlichen Beziehungs-, die multilaterale ... Also in der politische Sprache spricht man immer über Institutionen.

00:09:33: Institutionen haben keine Stimme, keine Augen, keine Nase, kein Mund.

00:09:37: Das sind nur Menschen die zusammensprechen und die vertreten Institution.

00:09:42: Also es ist ein sehr komplexes Spiel der zwischen menschlichen Angelegenheiten und wenn sie gut üben über Jahre dann wird das wirklich... Haben Sie auch Freude daran?

00:09:52: Oder ich habe eine Medizin studiert, ich habe freudende Menschen gehabt und die gleiche Freude hab' ich heute an die Politiker.

00:09:58: Wie stellen Sie das an, wenn sie Vertrauen aufbauen möchten?

00:10:28: ob die Person geheiratet, einen Partner in Kinder und Großeltern.

00:10:34: Und wenn man so diskrete persönliche Frage, da kommt man natürlich relativ rasch näher.

00:10:39: Dann sieht man bei einer ersten sehr vorsichtigen Frage, ob sie richtig reagiert oder ob die Person versucht, Distanz zu bleiben.

00:10:52: Und je nachdem suchen Sie einen anderen Weg.

00:10:54: Aber das ist die übliche Art und Weise von mir aber auch von den andern.

00:10:59: Die Leute fragen mich

00:11:00: z.B.,

00:11:01: welche Sprache sprechen Sie, wenn sie in Bern sind?

00:11:06: In Europa, wo das bekannt ist im Hausland natürlich, in Asien und Afrika, dass solche Dinge werden nicht thematisiert.

00:11:12: Aber mehr familiären Angelegenheit sind immer ein guter Einstieg.

00:11:16: Es ist immer ein gutes Bonding hier aber es geht ja da immer dann schlussendlich auch... Ja, irgendeine dann um Machtpolitik auch.

00:11:22: Irgendjemand will etwas und die andere Person nicht... Wie spüren Sie wenn sie jemand über den Tisch ziehen will?

00:11:27: Das ist nicht wenn!

00:11:29: Das ist immer der Fall.

00:11:32: Außenpolitik ist Interessenpolitik Es ist alles ein Machtspiel was ich tue jeden Tag.

00:11:39: Es gibt nichts mit Macht zu tun hat.

00:11:44: Ich stelle mir vor, da sind Sie in diesem Umfeld mit den Kameras.

00:11:47: Diese ganze Aufmerksamkeit medial und dann wenn sie irgendwie zurückgehen nach Montagnola oder Sie treffen Ihre alten Freunde aus der Teenagerzeit haben Sie das so einen Schalter, den Sie umkippen können?

00:11:58: Vielleicht zuerst einmal die Kameras, die bleiben nur eine Weile weil von Sie alles im Fernsehen sehen, das sind nur die ersten fünf Sieben Minuten, damit sie etwas sehen können.

00:12:07: Dann werden sie freundlicherweise eingeladen vom Protokoll das Zimmer zu verlassen und dann wird die Sache ernst.

00:12:13: Dort wird etwas Theater gespielt wie heute Abend oder wir sind da und sagen die Begrüßung such a pleasure to be here again and so diese ...

00:12:28: Sie können mit mir auch ehrlich sein jetzt?

00:12:31: Nein, aber in diesem Moment spricht man für das was man in den Medien hören will.

00:12:38: Und das ist von beiden Seiten oder das braucht man gar nicht um zu sagen es gehört zum Protokoll und sobald das Off ausgeschaltet ist dann beginnt die wahre Diskussion und meistens bis heute bleibt es einiger Masse.

00:12:55: Wie soll ich sagen, höflich?

00:12:56: Manchmal wird man schon etwas... Aber der Kragen wirklich platzend zu lassen ist sehr selten.

00:13:02: Wie sehen Sie aus wenn sie sich richtig nerven?

00:13:05: Rot

00:13:05: werden und dann ja also sie beginnen auch eine andere Stimme zu haben und einen anderen Blick und etwas Legitität.

00:13:13: Also das ist so.

00:13:15: Das ist Anatomie oder der endet nicht der Papst, oder Trump.

00:13:23: Wir sind noch einmal alle Menschen.

00:13:24: Zurück zu Ihrer Frage – das ist aber der Job!

00:13:27: Dann nimmt man die Jacke aus und man isst im Garten zu Hause und man markt etwas im Gartnern so Und da findet man sich selber als ganz gewöhnlicher Mensch wie man es immer gewesen ist.

00:13:42: Ja, auch bei der Wahl meiner Frau versprochen.

00:13:44: Ich bleibe was ich bin und so bin ich auch geblieben.

00:13:47: Was mich interessieren würde?

00:13:48: Was machen Sie da im Garten?

00:13:52: Ich helfe meine Frau!

00:13:53: Weil sie ist die Chefin dort.

00:13:56: Dann haben Sie so gebetet oder?

00:13:57: Je älter sie werden, desto mehr braucht man für gewisse Dinge, die einfach mehr Muskel brauchen.

00:14:02: Wir sind heute in Politkuchen.

00:14:04: Ich habe deshalb Kuchen gebacken Wenn wir schon in diesem familiären Umfeld sind, wenn wir über Ihre Frau reden.

00:14:13: Sie dürfen gerne, falls sie schon Hunger haben.

00:14:16: Haben Sie heute schon gegessen?

00:14:18: Ich habe ein kleines Appel mit meinen Mitarbeiter im Zug von Bern nach Zürich gegessen und einen Gipfel ich heute Morgen.

00:14:26: Da hat

00:14:28: es noch Platz!

00:14:33: Sehr gut.

00:14:35: Selber gekocht.

00:14:40: Das freut mich.

00:14:43: Kochen Sie auch gerne?

00:14:46: Eigentlich schon, aber ich komme nicht mehr dazu wegen Time Management.

00:14:51: Was machen Sie denn im Leben, dass sie so keine Zeit

00:14:53: haben?

00:14:57: Es ist ein komischer Job, das niemand in der Welt versteht.

00:15:00: und Bundesrat.

00:15:01: Dann fragt man sich, wenn beraten Sie eigentlich?

00:15:04: Und sagt das Parlament!

00:15:06: Ja, aber da sind alle Räte-Nationalräten und Stände-Räte.

00:15:10: Wenn beraten sie und sagen zu Veran, haben Sie einen

00:15:13: König?!

00:15:14: Nein, das ist das Volk.

00:15:15: Das ist die kurze Staatskunde, die ich im Ausland jedes Mal wiederholen muss, damit sie verstehen wie dieses Land tickt und es tickt total anders als er.

00:15:24: Meistens die Eifersüchtige sagen also ihr seid immer tickt anders und wir wollen alle anders sein?

00:15:32: Nein!

00:15:32: Wir sind anders.

00:15:34: Also so viele Berater hat es nie gemacht in der Welt oder Politik.

00:15:38: Bundesräte beraten, die Nationalräten beraten.

00:15:41: Die Regierungsräter beraten und die Ständeräte berateten.

00:15:44: Dann hat sie den Berater angestellt?

00:15:45: Genau!

00:15:46: Und dann hat sich der Berater der Beratter am Ende der Bürger, der muss entscheiden treffen ganz alleine...

00:15:51: Ich bin relativ ratlos.

00:15:53: Deshalb braucht man Humor.

00:16:01: Momentan könnte nur noch forty-fünf Prozent von uns gut abstimmen.

00:16:05: Ich schätze es sehr, dass ich in einer direkten Demokratie leben darf.

00:16:09: Das könnten eigentlich wieder ein

00:16:10: paar Leute

00:16:11: mehr werden, die gut abstimmen können.

00:16:13: Darum mache ich den Podcast Politkuchen und rede mit Leuten, die mich spannend finden über gesellschaftliche und politisch relevante Themen.

00:16:19: Du kannst dazu beitragen, dass es der Politkuchepodcast weiterhin gibt z.B.

00:16:24: mit einem Beitrag via Twint auf Null-Achden-Siebutzg, Zwei-Siebenenzwanzig, Füfe-Fünfzig, Zwoie-Zwenzig.

00:16:29: Danke vielmals!

00:16:30: Sie brauchen ja viel Humor.

00:16:32: Ich würde gerne noch über die Beziehungen Schweiz, EU reden.

00:16:36: Ich stemme das so ziemlich als frustrierendes Erlebnis vor diese Verhandlungen aufzugleisen mit der EU.

00:16:44: Also ich zähl gar nicht mehr mit wie viele EU-Chefunterhändlerinnen wir schon verbraten haben.

00:16:49: Können sie mir sagen?

00:16:50: Warum haben sie nie das Departement gewechselt?

00:16:53: Weil es mir gefällt!

00:16:55: Im U-Wag könnten Sie doch irgendwie so Straßen eröffnen und Brücken, alle würden ablaufen.

00:16:59: Man würde

00:16:59: so populär im Inland sein oder das ist das unpopulärste Departement für die Inland.

00:17:05: Genau.

00:17:06: Und man kann nicht einmal wirklich viel außen sein weil jede Woche immer eine Bundesratssitzung ist.

00:17:11: Das ist der Nachteil in der Schweiz!

00:17:15: Meine Kollegen reisen herum die ganze Zeit.

00:17:17: Ich muss

00:17:18: jeden Lied da sein, das ist verrückt... Kann nur zwischen Mittwochabend und Dienstagmittag, weil da muss man sich vorbereiten für die nächste Sitzung.

00:17:27: Seriere?

00:17:27: Ja also das Land ist kein... Die Schweiz ist kein gutes Land wie raus in Politik, so strukturell betrachtet.

00:17:35: Wo wären Sie gerne Außenminister?

00:17:37: von welchem Land?

00:17:39: Ich glaube ganz viele, vor allem mit einer großen Frankreich zum Beispiel.

00:17:44: Frankreich haben sie noch hundert.

00:17:50: Die

00:17:51: Politik

00:17:51: gibt es auch sehr, eine Privilege der Roi.

00:17:56: Schauen Sie überall.

00:17:58: Es ist Präsidial-Sache aus der Politik.

00:18:00: Das ist Macron, Starrer, Meloni, Merz, Bundeskang ... Gibt es in Deutschland noch ein Außenminister?

00:18:09: Ja, natürlich.

00:18:09: Aber außen Politik hören Sie nur von Bundeskanzler.

00:18:12: Stimmt!

00:18:12: Kannst du mir noch sagen wie fühlt sich der Händedruck vom Makro an?

00:18:15: Die Hände sind beim Makro nicht wichtig die Augen sind wichtig.

00:18:19: er hat ganz große blaue Augen und dann fühlen sie sich so geschaut wie Harry Potter.

00:18:26: Er studiert mich jetzt immer mehr Und er kommt immer etwas zu nahe.

00:18:30: Das habe ich auch schon gedacht bei den Himmels, das finde ich total unangenehm.

00:18:35: Er ist so!

00:18:35: Er isst eine Persönlichkeit also... ...er ist phänomenal.

00:18:40: Er trifft, er hat mich einmal getroffen und hat den Namen nie wieder vergessen.

00:18:45: Jedes Mal hat der mich benamen sich erinnert und...

00:18:48: Gut, da hat sie ja auch wirklich nah gesehen oder?

00:18:52: Das ist vielleicht ein Grund.

00:18:55: Nein aber ähm, dass.

00:18:58: Manchmal wird man ziemlich beeindruckt auch so von der körperliche, von der physische Dimension des Kontaktes.

00:19:07: Wie

00:19:07: fühlen Sie sich neben Friedrich Merz?

00:19:13: Er ist ziemlich groß und dann muss man hat Halsschmerzen wenn man nicht sitzt.

00:19:19: Haben Sie auch schon Spucke abbekommen von

00:19:22: Ihnen?

00:19:23: Das nicht, das nicht.

00:19:25: Aber Sie haben recht... Es gibt ganz viele Anekdoten die in diesen zwischenmenschlichen Beziehungen erzählt werden.

00:19:33: Je nach Beruf hat mein Ökosystem der Witze.

00:19:36: auch die Politik hat ihr Ökosesystem der Witze.

00:19:38: Macht

00:19:38: Ihr untereinander auch Witze über die anderen Staatschefs?

00:19:41: Ja total immer!

00:19:44: Ja ja, sobald keine Journalisten in den Raum sind wird es richtig erzählt.

00:19:52: Wie gesagt, Menschen sind Menschen.

00:19:55: also wir werden nicht anders ein als alle anderen.

00:19:59: Sie haben jetzt diese große Aufgabe die sie bilateralen drei in der Schweiz durchzubringen.

00:20:05: ich würde gerne Zum Start einsteigen.

00:20:07: Da war ja dieses Rahmenabkommen, das hat nicht funktioniert mit der EU.

00:20:12: und dann gab es die erste Medienkonferenz zu den bilateralen drei.

00:20:17: da waren sie da Bundesrat Janss und Bundesrat Pamela und da war so mein Eindruck.

00:20:23: man hätte jetzt sagen können wir haben jetzt was neues bilaterale drei.

00:20:26: toll.

00:20:27: schaut mal her was wir haben.

00:20:29: ich habe mir diese Medienkonference nochmal angeschaut und irgendwie habt ihr mich auf mich gewirkt als wert dir auf eine Beerdigung.

00:20:36: Warum warte bei dieser ersten Konferenz so mies drauf?

00:20:40: Gut, Sie haben jetzt eine ziemlich starke Verkürzung von etwa neunzehn Jahren Geschichte.

00:20:47: Aber

00:20:47: wir haben nicht so viel Zeit.

00:20:49: Nimm mal diese zwei Episoden!

00:20:51: Es war lustig weil diese Frage wurde gestellt in jener Pressekonferenz und wenn sie es angeschaut haben werden sich erinnern dass ich die Antworten sage ja wir kommunizieren immer wieder Schweizer Bundesratmal Grau ohne Emotionen, keine Verliebungsgeschichte und es ist kein Horrortag.

00:21:10: Es ist einfach tägliche Politik.

00:21:13: Und das ist die Kraft dieses Landes.

00:21:15: Aber das nennen Sie eine Kraft?

00:21:16: Ja absolut!

00:21:17: Die Institutionen entemotionalisieren die Kommunikation.

00:21:22: deshalb brauchen wir Komiker mit Emotionen weil die Institution sind nicht für die Emotion da weil je umstritten er ein Thema ist desto mehr müssen sie aufpassen die sie nicht aktivisten werden, sondern dass sie das ja auch rechnen und tragen von der Menschen, die anders denken.

00:21:41: Und wir wissen, dass dieses Thema viele Parteien, viele Vereine spalten.

00:21:46: Deshalb gehen wir sorgfältig mit der Kommunikation sachlich nüchtern ohne Emotionen.

00:21:54: Und die Emotionen müssen von den Aktivisten dafür und der Aktivistin dagegen gebracht werden, aber nicht von einer Regierung, die keine Mehrheit und Opposition, kein Bipolarismus oder eine bipartisanen Regierung ist wie in den meisten Ländern der Welt.

00:22:09: Sondern wir sitzen alle zusammen, die befürworten uns die Gegner.

00:22:12: Also war es eigentlich kalkül dass Sie gedacht haben wenn der Kassi so tun wird als wäre es mega wichtig dann wären alle Medien wieder da gegen.

00:22:20: Ich merke schon ein bisschen egal Macht doch, was ihr wollt.

00:22:23: Dann fangen die Schweizerinnen dann plötzlich an das gut zu finden?

00:22:26: Sie

00:22:26: sind intelligent ja!

00:22:37: Das sind irgendwie über tausend Seiten Vertragstexten, den man jetzt ausgehandelt hat und ich weiß es gibt da diese politischen Fristen einzuhalten.

00:22:45: aber ich habe mich dann trotzdem gefragt also Jetzt zwei Jahre warten bis man... über diese tausend Seiten abstimmt.

00:22:51: Ich meine, wenn man zwei Jahre Zeit hat, Tausend Seiten zu studieren, da wird jede Person irgendwas drin finden was man nicht okay findet.

00:22:57: aber das bringt ja nichts weil am Schluss kann man ja nur zum ganzen Ja oder Nein sagen.

00:23:01: Weshalb schiebte das irgendwie so auf die lange Bank?

00:23:04: Die

00:23:04: Bilateralen eins und zwei hat das Parlament in vier respektive sechs Monaten erledigt.

00:23:10: Jetzt hat der Ständerat entschieden, dass es länger gehen muss weil sie sehr gründlich und vertieft das anschauen ist ihr gutes Recht.

00:23:20: da wäre ich jetzt in einer sehr gefährlichen Lage wenn mich äußern würde über das Tempo des Parlaments.

00:23:27: Das verstehe ich.

00:23:28: Es gibt jetzt diese ganze Debatte, vielleicht ist das wieder gefährlich, wo dann reihenweise Menschen aus der Politik hinstellen und sagen auch, dass Volk muss über die bilateralen drei entscheiden?

00:23:39: Ich fühle mich als engagierte Demokrat.

00:23:41: Ich habe diese Menschen ins Parlament gewählt damit diese für mich wichtige Entscheidete treffen können Und jetzt weigert sich eigentlich die Politik über dieses Dossier abzustimmen.

00:23:51: Das heißt wir als Bevölkerung müssen diese über tausend Seiten irgendwie studieren.

00:23:55: Finden Sie das als Richtige vorgeben?

00:23:57: Nein, das ist nicht nötig.

00:23:58: Sie können auf die Homepage des Bundes gehen und die etwa elf Videoclips auf zwei Minuten pro Videocliipse sind zwanzig Minuten und dann wissen sie was unter.

00:24:13: diese Videoclibs wurden wirklich mit großer Sorgfalt gemacht im gleichen Geist wie die Medienkonferenz.

00:24:19: also das nüchterne geschriebene weder Verliebungsgeschichte noch Verwerfungsgeschichten.

00:24:26: Die Bundeskanzlei ist bekannt, um noch weniger Emotionen zu haben als der Gesamte.

00:24:31: Also ideal aus Einschlaufhilfe?

00:24:33: Genau!

00:24:34: Aber das ist Ihre Aufgabe.

00:24:36: Sie muss dafür sorgen dass der Schiff ruhig weiter fährt obwohl die Gewässer etwas turbulent sind oder... Und nein, man braucht nicht diese Tausendseite zu lesen.

00:24:48: Haben

00:24:49: sich die selber wirklich durchgelesen?

00:24:51: Ich habe die meisten von denen selber geschrieben!

00:24:53: Nicht nur durchgelessen...

00:24:54: Wirklich?!

00:24:55: Sie sind der Autor!

00:24:56: Also sie können sich nicht vorstellen was das für eine Arbeit ist, war ein Drittel meines Lebens während sechs Jahren, während zehn Jahre natürlich vielleicht nicht in jedem Satz aber selber gelesen korrigiert wiedergeschrieben ließen bis es Gut genug war und solide.

00:25:14: Vieles ist Erklärung, Verzählung... Wir haben hunderten von Stunden jedes Detail diskutiert, gedreht in drei Dimensionen geschaut.

00:25:23: Und jetzt merken wir in der Parlamentsdebatte ich war stundenweise auch in den Kommissionen im Parlament dass es noch eine Schicht drauf kommt weil Mit der grossen Fantasie haben wir noch nicht jede Facette gelesen.

00:25:36: Und dann kommt irgendetwas an Heberwörter, und das ist die gründliche Arbeit dieses Landes mit den Vorlagen.

00:25:43: V.a.

00:25:43: mit den vorlagen, die keine Liebesgeschichte sind, sondern es ist ein mariage de raison, so beim mariage d'amour.

00:25:52: Sonst wären wir schon längst Mitglieder EU geworden aber wir haben entschieden eben nicht... mit Gritt zu werden.

00:25:59: Und wenn wir nicht Mitglied werden und der Bundesrat steht dazu, der ist absolut einverstanden auch nicht Mitglieder vom EWR.

00:26:05: dann was uns übrig bleibt, dass er weder nichts tun oder ein Menü alla Karte.

00:26:10: jetzt nachdem wir den Stecker zurück also gezogen haben und neu gestartet sind hat die EU gesagt ja gut diese Schweizer sind eine Art Komplizität machen.

00:26:19: machen wir ein menü alla Kart weiter wie bis anhin.

00:26:22: Wir flicken noch diese Elemente die zu flicken sind aber Augen zu undurch.

00:26:27: Die Welt ist zu im Moment, in zu großer Unordnung um noch mit den Nachbarn ein Problem zu haben.

00:26:37: Wir sind ja Europäer auch wenn nicht Mitglieder der Europäische Union und das haben wir jetzt erreicht.

00:26:44: Das hatten wir mit dem Rahmenabkommen nicht erreicht.

00:26:46: Personenfreizügigkeit bleibt eine Freizügigkeitsarbeit nehmen d.h.

00:26:50: die Können in die Schweiz kommen nur wenn sie einen Vertrag haben oder genügend Geld, genügent reich sind mit dem Vertrag.

00:26:57: Aber nicht einfach so in die Sozialwerke oder weil sie es ihnen gut schön passen, in Zürich zu leben aber dann ungenügend und zulasten der anderen Geld haben.

00:27:07: Das ist jetzt alles so geregelt.

00:27:09: den Weg kennen wir seit zwanzig Jahren und der Bundesrat zutiefst überzeugt, dass dieser bilateralen Weg weitergeführt werden muss.

00:27:20: Deshalb Bilaterale drei.

00:27:21: Es ist eine strategische Notwendigkeit in einer Welt, die zu einer Welt Unordnung geworden ist.

00:27:28: Wenn Sie ruhig schlafen wollen, dann leben sie in Frieden mit ihren Nachbarn.

00:27:33: Ist ein guter Plan!

00:27:38: Ich möchte dazu beitragen, dass wir zu guten Entscheidungen kommen, im Leben beim Führen von Leuten und der Unternehmen aber auch in der Politik.

00:27:44: Weil wie unser Leben rauskommt, singen eigentlich von zwei Sachen ab.

00:27:48: Von Glück und guten Entscheidungen.

00:27:50: Ich habe darum ganz viele Leute getroffen aus der Psychologie, aus den Hirnforschung, die mich mit Menschen aus der Politik unterhalten und pack all meine Erkenntnisse zusammen mit Parodien und ganz vielen Stand-up-Komene in meinen neuen Show.

00:28:00: Gute Entscheidung.

00:28:02: Ich tue durch die ganze Schweiz.

00:28:03: Du kannst live mit dabei sein zum Beispiel in Bern vom vierten bis am achten November, in der Stadt Zürich vom sechserzwanzigsten November bis am fünften Rezember oder in Luzern z.B.

00:28:13: am achtzehnten und neunzehnte Dezember.

00:28:15: Alle anderen Tour-Daten findest du auf michallelsener.ch.

00:28:19: Wie stark mögen Sie Ihre Nachbarn in Montagnola?

00:28:21: Ich bin sehr koherent mit meiner Linie, oder ich will auch gute Beziehungen mit der Nachbarin zu Hause.

00:28:29: Und ich weiß wie wichtig es ist um ruhig zu schlafen.

00:28:32: Wenn die laut sind gehen sie dann rüber und dann steht da plötzlich so ein Bundesrat vor der Tür

00:28:41: Kicks hat so Teenager die Party machen und wenn sie laut sind, dann hätte ich auch Lust dort hin zu sein.

00:28:49: Weil es gibt endlich Leben!

00:28:52: Das liebe ich.

00:28:53: das stört mich überhaupt nicht von meinem Haus aber abhören wir auch.

00:28:58: im Sommer gibt's diese Touristische Konzerte und so.

00:29:01: Es kommt die Musik, mir gefällt das sehr gut!

00:29:04: In der Schweiz ist ja diese Bilateralen drei je nachdem wen man fragt, es hat doch nicht ein bisschen umstritten.

00:29:10: auch jetzt haben wir noch die Abstimmung über die zehn Millionen Schweizer Initiative.

00:29:13: also wenn die durchkommt dann ist eigentlich alles vom Tisch dieser ganzen internationalen Verträge.

00:29:19: Lassen Sie mich die zwei Dinge auseinander?

00:29:22: Ja, sie sind umstritt, deshalb habe ich gesagt auch der Kommunikationsstil ist respektvoll gegenüber In der Materie, wenn man ehrlich ist und wenn man nicht lügt und sich gut informiert, dann fragt man sich, wir leben jetzt seit zwanzig Jahren in einem bilateralen Weg.

00:29:41: So schlecht geht es uns nicht oder?

00:29:43: Und dann sagt er ja ich sehe in der Zahl, wir müssen jetzt alle Gesetze Europas übernehmen automatisch und so.

00:29:48: Nein, dynamisch.

00:29:49: Ja

00:29:50: aber dynamisch heißt nur mit expliziter Zustimmung.

00:29:54: Also wenn ich explizit Ja sagen muss, und wenn ich nicht ja sage dann wird es nicht genau.

00:29:59: Und wenn ich ja sage... Dann muss es auf der richtigen hierarchischen Stufe, wenn er sein Amt ist das seine Verantwortung.

00:30:07: Departement, Bundesrat, Parlament, Volk!

00:30:11: Und man kann am Ende auch Nein sagen und niemand stirbt sondern man hat einen Ausgleichmaßnahmen in diesem In diesem Bereich, worüber wir reden Luftverkehr, Landverkehr.

00:30:25: Landwirtschaftsprodukte Schokolade Käse oder eben Maschinenindustrie Prothesen und so weiter also technische Handelshämnisse.

00:30:34: Also es ist nur das.

00:30:35: der Rest hat nichts zu tun.

00:30:36: Das ganze wenn ich lese manchmal Sie dürfen sich mal in meine Person hineinsetzen Sie arbeiten jahrelang und sie reduzieren das Geltungsbereich so präzis, dass jedes Koma genau definiert ist.

00:30:53: Es hat nicht zu tun mit Unfallversicherung, es hat nicht zutun mit Fußballfelder, es haben nicht mit öffentlichen Schwimmbädern, nichts zu tun.

00:31:02: Es sind Luftverkehr, Landverkehr mit Schokoladen- und Käse, mit Prothesen

00:31:07: usw.,

00:31:08: und mit Personenfreizügigkeit.

00:31:09: darüber kennen wir uns etwas besser raus.

00:31:12: Nur mit dem.

00:31:13: Und dann liest man überall, jetzt ist das Ende der Schweiz.

00:31:16: Wir müssen das ganze europäische Recht

00:31:18: übernehmen.".

00:31:20: Da fragt man sich können wir noch denken?

00:31:22: Wollen wir noch ehrlich sein oder können wir heute ungeniert einfach lügen weil es der Realität mir nicht passt.

00:31:34: und das ist das was mich größte Sorge machen.

00:31:36: Nicht dass man dagegen isst.

00:31:38: Also ich habe größtes Respekt von jeder Person.

00:31:41: Ich weiß schon, es ist Luftlands und so.

00:31:44: Aber mir irgendwie diese Nähe, falls wir dort in diesem Markt die gleiche Regel in uns herengestanden haben... Es stört mich zutiefst!

00:31:56: Weil ich verliere meine Identität.

00:31:59: Es ist eine sehr starke identitätspolitische Aufgabe.

00:32:02: Ich habe größte Respekt für Jemen.

00:32:04: Deshalb will ich das nicht.

00:32:05: Faire enough.

00:32:08: Wir sind eine Demokratie, unlike-minded sind für mich genauso wichtig wie like-minded.

00:32:15: Aber bitte Fakten sollen Fakte bleiben!

00:32:20: Eins plus eins macht zwei nicht drei.

00:32:23: Wenn wir beginnen jetzt zu sagen dass Eins plus Eins macht drei dann schaffen wir ein ziemlich großes Problem für die ganze Gesellschaft.

00:32:30: und das sage ich sehr ernst weil das ist nicht nur im Europathema der Fall sondern Es ist eine gewisse Entgleisung aus der Rationalität, aus der Vernunft.

00:32:42: Auch ein paar Grundsatzregeln die sacrosank sind und wozu wir stimmen müssen.

00:32:48: Punkt!

00:32:49: Zweite Frage zehn Millionen.

00:32:51: Nein sie sind nicht tot weil wir sie nicht.

00:32:53: zehn Millionen.

00:32:54: auch wenn wir im Juni sagen die kommt durch dann eist es nicht dass plötzlich von neun Komma eins wir zehn Millionen haben.

00:33:01: über den nacht Der Text schwarz auf weiß ist klar, ab neun Komma fünf Millionen muss man beginn zu denken und dann bei zehn Millionen gibt es einen Stopp.

00:33:09: Nur

00:33:09: kurz gehen Sie nicht davon aus dass die SVP nach einem Jahr dann sogar die Migration ankurbeln möchte in die Schweiz damit sie schneller ihre Dinge umsetzen können?

00:33:20: Aber

00:33:21: ich gehe nicht davon auch weil auch die Basis der SVP ziemlich... Normale Menschen sind mit zwei Augen, einen Nasen und einem Mund.

00:33:29: Und wenn sie gegen die Migration sind werden Sie weiterhin gegen die migration sein.

00:33:35: Sonst wäre das was ich vorhin gesagt habe noch viel schlimmer als ich mich vorstelle aber ich hoffe nicht so pessimistisch zu sein.

00:33:42: Nein also zuerst passiert gar nichts.

00:33:44: Zuerst passiert auch nichts weil die Zahlen gar nicht erreicht sind.

00:33:48: Dann wird die Frage sein, wer in den Zahlen erreicht oder nicht.

00:33:51: Und interessanterweise haben wir jetzt demografische Prognosen und Rechnungen, die je nach Szenario gar nie auf zehn Millionen kommen.

00:34:01: Und dann wäre es einfach eine symbolische Artikel der Verfassung.

00:34:05: Hingegen wenn wir auf neun Komma fünf und dann auf zehn Mio.

00:34:09: tatsächlich kommen, muss man sich überlegen was wird wohl das Parlament damit machen müssen?

00:34:16: bei der Umsetzung.

00:34:17: Braucht man neue Berater?

00:34:19: Ja, vor allem braucht man viele Humoristen die darauf noch gute Laune, weil sie haben drei Kinder Das sind neun Millionen, neunhunderttausend, achtundneinzig, neuneinzig und dann das Ritter darf nicht mehr in die Schweiz.

00:34:37: Weil es zehn Millionen oder?

00:34:39: Und dann Sie können sich nur ein Moment vorstellen welche Regulierung wir benötigen werden Kriterien festlegen wer hat Priorität vom Alter von Geschlecht vom Familien vom Pass von Bewidigung usw.

00:34:53: Ich möchte jetzt nicht lächerlich machen Es wird wahnsinnig kompliziert!

00:35:00: Brüssel sein, sondern Bundesbären.

00:35:02: gut schon heute ist.

00:35:03: Wir sind wie nicht so schlecht aber Aber dann wird es echt schlecht werden.

00:35:07: was geht in das ursten Kopf wenn Sie so wieder vorlagend lesen müssen wo sie denken ach meine wütter was kommt da jetzt wieder auf mich?

00:35:14: eben da bin ich politisch genug.

00:35:15: politisch genug heißt die politik lebt auch von provokation.

00:35:20: wo provozieren sie?

00:35:21: Nein, ich meine jetzt diese Volksinitiative.

00:35:25: Ich mache auch meine Provokationen aber... Machen

00:35:27: Sie heute noch eine?

00:35:29: Lassen sie mich fertig erklären!

00:35:32: Irgendwie die Unzufriedenheit gegenüber den Behörden, über dem Land, diese Zuwanderung nicht stärker getroffen zu haben.

00:35:41: und dann kommt man an Amali Estremi Remedi Sagt man in Italienisch, oder?

00:35:47: Wie viele Volksinitiative haben wir in der Schweiz?

00:35:50: und das hat kein anderes Land.

00:35:52: Kein anderes Land geht alle drei Monate ab.

00:35:54: Kühe mit Hörnern, Vignetten für die Autobahn... Wir brauchen dieses Ausdrucksweise und manchmal geht es schief.

00:36:06: Und dann muss ... Wir haben kein Verfassungsgericht.

00:36:10: Es ist Frau Badran und andere zwei Hundertfünfundvierzig, die entscheiden müssen.

00:36:15: was machen wir damit jetzt?

00:36:16: Ich

00:36:17: fand es immer ein Privileg entscheidend zu können.

00:36:20: wie flicken wir gewisse Dinge die einfach nicht kompatibel sind mit der Realität?

00:36:25: ich habe ein paar auch erlebt.

00:36:27: aber Entschuldigung dieses Land fährt gut akademisch weniger sauberes vorgehen.

00:36:34: Aber psychologisch für die Sozialpsychologie, für uns allen, für unsere mentale Gesundheit ist es gar nicht so schlecht!

00:36:41: Wir

00:36:42: bringen uns nicht um wir haben gut genug zu essen.

00:36:45: wir haben schöne Theater wie heute Abend mit umo vollen animatoren.

00:36:57: Das

00:36:57: können wir

00:37:03: in Italien sprechen.

00:37:05: Und das ist der Liebe in Italien.

00:37:07: Liebe,

00:37:13: umumor.

00:37:13: Liebe ist sehr umumore.

00:37:16: Es

00:37:18: gibt die gleiche similarities und wenn

00:37:22: der Umumore im Italien

00:37:25: nicht den

00:37:27: Schweizerinnen und Jungen zu lachen, hat er ihn nicht wie vorhin erklärt, als ich war ein Student.

00:37:53: Aber es ist normal, weil wir uns mit verschiedenen Kansons entlebt haben.

00:38:09: Ich habe mich nicht

00:38:11: mit Manimatter oder

00:38:21: Haino entleiert.

00:38:24: Ich denke, Humor ist lebensichtig.

00:38:26: ist das wichtigste Medikament, dass wir im Leben haben und das hält viele Menschen gesund.

00:38:33: Ich finde es sehr toll!

00:38:34: Ich erlebe sie heute sehr humorvoll.

00:38:37: Wenn ich sie sonst in Gesprächen erlebe, so im Zweier-, Dreiersetting erlebe ich sie ja sehr humorvol, sehr locker.

00:38:43: Und mir fällt dann auch, sobald eine Medienkonferenz oder Nachrichtensendungen über Sie berichten, dann wirken sich auf mich eine viel steifer, also sehr kontrolliert... Manch,

00:38:55: ich

00:38:55: kann es mir sagen... ...

00:38:57: der Mehrheit der Schweiz anzupassen.

00:39:08: Aber Sie könnten ja auch ein Vorbild sein!

00:39:11: Sie haben jetzt schon fast zehn Jahre im Bundesrat geschafft.

00:39:14: Nächstes Jahr wird das Bundespräsident abwählen.

00:39:22: Abwählen ist es nicht möglich, aber ich muss noch gewählt werden um Bundespräsident zu werden.

00:39:26: Und bei mir war nie etwas einfach.

00:39:29: Dann gibt's Wahlen und die Wahlen werden natürlich ein wichtiger Moment.

00:39:34: Wir werden auch sehen wie es meiner Partei geht.

00:39:39: also sie können jetzt nicht parteipräsidenten Rollens spielen.

00:39:43: Was wir beobachten in der Schweiz, wie üblich Europa ist eine Polarisierung der Szene.

00:39:49: Also die Zentrumparteien verlieren, schrumpfen und die Polepartei werden größer.

00:39:53: Und das ist keine Schweizerische Angelegenheit!

00:39:55: Die ganze westliche Welt im Moment findet sich auf diese... Ja, und wenn man die Welt liest für das was sie ist dann ist es eh herzu erwarten obwohl es mein Herz schmerzt wenn ich sagen muss aber hier ist die Ratio gewinnt.

00:40:11: Man kann schon davon träumen Aber der Realität ist so.

00:40:14: natürlich hoffe dass ich und vor allem meine meine Partei das Beste tun wird um weiter in eine starke Partei zu sein.

00:40:21: Dass ich habe mich ein ganzes Leben für meine Partie auch wirklich eingebracht dass es Tendelbewegungen ist in der Geschichte und wenn man sie über rund zweihundert Jahre schaut, dann sieht man hin und her der verschiedene Strömung.

00:40:39: Nur was Sie vorhin gesagt haben, Sie passen sich so in den öffentlichen Auftritten der Mehrheit der Schweiz an.

00:40:44: nach zehn Jahren Bundesrat wäre das nicht auch ein Zeitpunkt um zu sagen ich lass jetzt einfach mal mehr los der Tessiner Kassis.

00:40:53: Nein, weil eben

00:40:55: das habe ich gelähnt wenn Sie den Tessinerkasses machen dann werden sie lächerlich sein wirklich?

00:41:01: Das darf ich nicht als Institution.

00:41:03: Ich muss mit Stolz und und hohes Kopf, die Schweiz vertreten.

00:41:09: Vor allem im Ausland aber auch im Inland.

00:41:12: Und deshalb können sie es nicht trennen.

00:41:14: Sie können nicht in Jatsjogas etwas sein und Bundesrat etwas anderes sein.

00:41:19: Das ist nicht glaubwürdig.

00:41:20: Zu Beginn haben Sie ja heute gesagt, die Institutionen sind eigentlich hohe Luft nix.

00:41:24: Die werden gefüllt mit Menschen.

00:41:26: Sie könnten doch genau vielleicht so ein Bundesrat sein, der mir ein bisschen Herz reinbringt... Also

00:41:32: ich bringe mehr Herz hinein!

00:41:34: Aber das stört viele Journalisten?

00:41:36: Wollen Sie noch über Journalistinnen reden heute?

00:41:39: Das wäre eine gute Idee, aber humorvoll.

00:41:43: Aber wir haben zu Beginn kurz darüber geredet und ich habe schon den Eindruck sie können fast machen was sie wollen und irgend in der Medien Szene finden dann sehr viele.

00:41:51: ach nein das geht gar nicht, dass geht gar nichts.

00:41:53: Haben Sie sich auch schon mal überlegt ach komm mach doch selber ich schmeiß ein Bettel hin.

00:41:58: also Ich würde sehr gerne wünschen, dass es ist so wie bei der Nazi-Mannschaft oder es hat neun Millionen Trainer und eine Mannschaft.

00:42:09: Aber wenn die Mannschaft verliert, ist niemand dieser Trainer zuständig.

00:42:13: Verantwortlich ist irgendjemand, der Trainer ist.

00:42:17: Und das sind in so vielen Sachen in der Demokratie.

00:42:20: Oder alle wissen wie aber machen muss ich um die Verantwortung selber übernehmen?

00:42:26: Das gilt für mich, das gilt für Albert Rösti und Elisabeth Baumschneider.

00:42:30: Ich meine wir sind verdammt in dieser Situation.

00:42:34: Alle wissen es besser.

00:42:37: Einmal hat Kaspar Vildiger gesagt auch der malige Bundespräsidenten und Bundesrat Der älteste Beruf der Welt ist nicht derjenige an den wir denken sondern die bessere Wieser.

00:42:48: Und das ist so wahr, aber das ist schon vor fünftausend Jahren.

00:42:53: Es hat voll von Geschichten in der Geschichte ganz viele Kulturen die unterschiedlicherweise immer dieser bessere Wisserei erzählen.

00:43:01: und jetzt diese Besserwisserei durch die Technologie steigt in einen Macht!

00:43:08: Das ist unglaublich oder?

00:43:10: Einmal war es der Stammbeiz Dann waren die vier oder die acht und ein paar Rumgen noch zugehört haben, wenn sie Glück haben dreizig Leute.

00:43:18: Jetzt einen Mensch kann eine Million von Follower seine bessere Wisserei vermitteln.

00:43:25: Und das kommt erst noch in Wettbewerb und wird noch künstlich gesteidigt mit Artificial Intelligence.

00:43:31: Die technologische Auswirkung auf dieser alten Beruf Das potenziert das unendlich.

00:43:36: Ich stelle mir immer wieder vor, es gibt häufig diese Szenen dann... Irgendwo auf der Welt passiert irgendwas.

00:43:42: Die chinesische Regierung irgendwie sagt Uiguren werden in Arbeitslager gesteckt all das.

00:43:47: Schlimmes was passiert?

00:43:48: und dann wird er gefordert in Yatsukassis.

00:43:50: jetzt nehmen sie Stellung.

00:43:51: Genau!

00:43:52: Die Schweiz muss dann etwas sagen und Sie sagen dann okay die Schweiz ist neutral.

00:43:57: Was fühlen Sie dabei, wenn Sie das sagen?

00:43:59: Gut

00:43:59: nein.

00:43:59: Ich sage nicht die SchweizerInveste Naturale.

00:44:01: ich glaube nicht.

00:44:02: die Lautstärke legitimiert die Wirksamkeit der Außenpolitik vor allem nicht bei einem kleinen Land wo unter uns gesagt niemand interessiert sich was jetzt die Schweiz sagt über den oder den.

00:44:17: also wenn wir jetzt jedes Geschehen der Schweiz und ob die Erwartung beim manchen Kreise ist dass der Bundesrat oder der Außenminister

00:44:27: sich

00:44:27: zu mögliche Gesetze im Parlament daran zu denken ist, sich äußerstellen Sie sich vor.

00:44:33: Wenn irgendjemand in der Welt jetzt sagen würde ja ich finde es ist schampfer gefährlich was die Zürcher Großräte jetzt diskutieren das könnte eines Tagesgesetzes werden hey!

00:44:44: Was ist die Reaktion?

00:44:46: Also

00:44:47: Bitte bleiben Sie bei Ihnen zu Hause, ruhig schauen sie Fernsehen.

00:44:50: Netflix schöne Films das ist gut.

00:44:55: Es ist unser Land.

00:44:58: wir machen was wir als Richtiger betrachten und erwarten dass die anderen uns respektieren.

00:45:05: Das Gleiche ist es auch so.

00:45:07: aber dieses Theater der Lautsprecher Diplomatie das ist etwas was die Schweiz auch stark schaden kann

00:45:14: Wenn so viel Druck aufgebaut wird, medial auch von verschiedenen Interessengruppen.

00:45:19: Wie halten Sie diesem Druck stammt?

00:45:21: Dann einfach zu sagen egal wenn mich jetzt gerade alle hassen ich sag uns einfach nix.

00:45:24: Das habe ich im lauf der zeit natürlich mehr und mehr gelernt.

00:45:28: Alternativ locker aber zu Beginn nicht so einfach weil das müssen sie auch lernen damit umzugehen.

00:45:34: Wir haben sich das gemacht Weil ich

00:45:36: auch herrlicherweise mich gefragt habe was hat es falsches dran?

00:45:39: oder wo ist die Lücke, wo der Was versteht?

00:45:42: und dann irgendwie kommen sie am Ende des Latein und sagen ja gut man kann es kritisieren aber diese Haltung ist so gut wie eine andere.

00:45:49: Und das ist halt jetzt diejenige, die den Bundesrat oder ich oder das Departement meiner Leuten gewählt haben.

00:45:55: Und dann alles was sie nicht umbringt verstärkt sich.

00:46:01: Tutto Czocco non laucidera forza.

00:46:04: Das steht das bei Ihnen auch im Büro?

00:46:07: Nein meine Großmutter einfach steht in meinem Gehirn.

00:46:12: Wenn Sie von Ihrer Großmutter reden oder auch von Ihrem Mutter, also die Italien-Italien ist da stark vorhanden bei Ihnen.

00:46:20: Sie haben über Amore und Humor geredet.

00:46:23: Ilcibo, das Essen in den Talen ist extrem wichtig.

00:46:26: Jetzt haben sie mir heute gesagt, Sie haben praktisch noch nichts gegessen.

00:46:29: Wollen Sie nochmal ein Stück Kuchen?

00:46:31: Was ist das Lieblingsessen, dass Ihre Mutter für Sie jeweils gekocht hat oder kocht?

00:46:37: Schon ein paar Teller...

00:46:40: Ja,

00:46:42: Polente.

00:46:43: Cunilio war zum Beispiel etwas was ich immer sehr geschätzt hatte.

00:46:47: Also Hasen mit polenta also diese richtig italienische gelbe solide nicht süßige polenta nicht zwei minuten polenta und hasen waren es ja unsere hasen aus dem stall und das hat mein vater umgebracht vorbereitet und dann paar tage

00:47:05: Waren sie als junges

00:47:06: noch dabei?

00:47:08: Ich habe gesehen, dass Sie ein komischer Gesichtsausdrück haben.

00:47:12: Nein, ich habe nur den kleinen Inazio vorgestellt.

00:47:17: wie da steht der Hase?

00:47:18: dann... Ich

00:47:20: habe gelernt das die Hasen gezüchtet werden um gegessen zu werden.

00:47:25: Damit sie Freude haben?

00:47:26: Also erst wenn sie leben aber auch noch... Ja

00:47:29: natürlich!

00:47:29: Das verliert sich eben in den Generationen.

00:47:32: Aber früher war es absolut normal Es war ja Tagesleben für alle Kinder des Dorfes war es, dass er so ist.

00:47:42: Haben Sie beim Hasenschlachten auch so Ihre Begeisterung für die Medizin entdeckt?

00:47:48: Das ist eine gute Frage.

00:47:49: also ich nehme die Frage seriös.

00:47:51: Ich glaube Es hat etwas dabei gehabt wenn mein Vater die hasen getötet hat und dann doch eben Geöffnet hat und das hat mich fasziniert.

00:48:01: ich habe mich schon gesagt was gibt es was hat es drin?

00:48:04: und ich habe sehr oft zugeschaut, weil ich es faszinierend fand.

00:48:10: Dann haben Sie irgendwann gesagt, okay Arzt ist jetzt genug!

00:48:12: Ich gehe so richtig in die Politik rein.

00:48:14: sind jetzt glaube ich seit zweiundzwanzig Jahren in der Politik.

00:48:18: also wie Sie auch beschrieben haben dieses Leben als Politperson stelle ich mir sehr anstrengend vor.

00:48:23: immer erreichbar sein wenn sie zu zurück schauen zweiund zwanzig Jahre hat sich gelohnt?

00:48:30: Also es ist nicht so gegangen.

00:48:32: Ich habe nicht irgendwie plötzlich entschieden, so jetzt fertig Medizin gehe ich in die Politik.

00:48:37: Gaben keine Erleuchtung wie Christoph Blocher?

00:48:38: Nein,

00:48:40: bei mir war es... Ich hätte nie damit gerechnet, beim Staatsexamen irgendeines Tages Politiker zu sein.

00:48:47: Ich war auch nicht aktiv als junger Politiker.

00:48:50: Noch siehzig sind Sie in der Politik eingestiegen?

00:48:52: Ich

00:48:52: bin erst mit zweiundvierzig in die politik.

00:48:55: Der Grund war die Partei, die einen Kandidat für den National.

00:48:59: eigentlich hatten alle Parteien im Tessin für den Nationalratliste einen Arzt auf der Liste.

00:49:05: Und die FDP fand keinen und ich war Kantonsarzt, dann der FDP nahe und dann hat mich der Präsident angerufen und hat mich gefragt ob ich nicht zur Verfügung stehen würde für das Nationalratsliste.

00:49:20: Das sei eine lustige Sache!

00:49:23: Und ich müsste keine Angst haben, wenn nicht gewählt.

00:49:28: Ich bin froh mit meinem Beruf und mache es gerne.

00:49:33: Alle Versicherungen wurden getroffen.

00:49:35: Dann habe ich erst noch die Benediktion des Regierungsatessins, weil ... Ich war angestelltet.

00:49:41: Es startete, dann wurde ich tatsächlich im Jahr two-thausendund drei nicht geweldet.

00:49:46: Aber ich war der erste Ersatz.

00:49:49: Und ich habe dann Pecht gehabt.

00:49:52: Einer der drei gewählte in den drauf folgenden vier Jahren wurde Regierungsrätin und ich bin automatisch, nicht dynamisch.

00:49:59: Automatisch nachgerückt... ...nach Berne!

00:50:03: Und so war ich plötzlich Nationalrat ohne es wirklich, wenn es mich nicht interessiert hätte.

00:50:09: Nein, Gesachen natürlich aber ich habe auch nicht damit gerechnet dass ohne vor der Politik zu machen, sie irgendwie katapultiert werden in den Nationalrat.

00:50:19: und stellen Sie sich vor, wenn ich an diesem Moment gedacht hätte eines Tagesbundesrats zu sein.

00:50:25: Das war Fantasie, Harry Potter!

00:50:27: Warum wollten Sie das Amten des Bundesrates?

00:50:29: Was hat Sie da fasziniert?

00:50:30: Hat ja auch jemand gesagt, dass macht mega

00:50:32: Spaß?!

00:50:35: Ja nein... Ich glaube es waren mehrere Sachen zusammen aber sicher der Neugier.

00:50:42: Was heißt es in der Regierung unseres Landes zu sein?

00:50:47: Welche Verantwortung, welche Macht hat man um das Land etwas zu prägen gegenüber seinen Sensibilitäten und so.

00:50:56: Das Zweite muss ich ehrlich sagen an der Stolz für mein Land etwas tun.

00:51:01: Ihre Mutter, dass sie dann stolz ist?

00:51:03: Mutter, Vater die ganze Familie natürlich.

00:51:06: Der Stolzt dem Land dienen zu können ein Land, das ich liebe Und wo ich auch gedient habe als Militär bis zum Offizier, wo ich mich immer engagiert habe.

00:51:18: Dann war es ein Weg da und dritt dann etwas der Zufall irgendwie reif zu sein in einem richtigen Moment nach dem wir den zwanzig Jahren kein Vertreter der italienisch-sprachige Schweiz in die Regierung waren.

00:51:34: Fulvio Pelli hätte es können.

00:51:37: Aber besser am Flugzeug?

00:51:39: Aber er hat darauf verzichtet aus seinen Gründen und wir haben auch den Druck gespürt in der italienisch-sprachigen Schweiz, sie in Graubünden und auch italienische Diaspora in der Schweiz.

00:51:51: Es ist endlich jetzt Zeit!

00:51:53: Und ich war Fraktionschef, es war möglich.

00:51:56: Ich habe schon überlegt... Dein Leben ändert schlagartig von einem Tag zum anderen.

00:52:03: Sollte es sein, bist du bereit?

00:52:07: Und das habe ich natürlich mit meiner Frau gesprochen und begeistert war sie nicht aber Sie sahen mich schon wenig vor.

00:52:16: Nachher ist es noch schlimmer.

00:52:17: Wir

00:52:17: sind immer alleine im Garten.

00:52:21: Der Garten ist ein guter Psychotherapeutum oder... Sie kennen ja der chinesische Spruch willst du einen Tag In Freude leben, dann suche dir eine Unamante.

00:52:37: Willst du ein Jahr in Freude Leben heiraten?

00:52:40: Willst Du so ein ganzes Leben ruhig kultivieren an deinen

00:52:43: Garten?".

00:52:44: Ich glaube der Garten klang mir zu.

00:52:51: Zurück zu den Sachen... Jetzt sind wir da etwas umurvoll, aber es war ein schwieriger Entscheid.

00:52:58: Aber auch ein wichtiger Entscheid und ein Entscheid, das mich mit Stolz und Freude gefühlt hat.

00:53:05: Und ich bereue es keine Sekunde.

00:53:07: trotz allem!

00:53:08: Wenn du dazu beitragst, dass es der Politkuchen-Podcast weiterhin gibt – zum Beispiel mit dem Beitrag Via Twint auf Null-Achde-Siebete-Zwei-Siebenen-Zwenzig, Fifa-Fünf-Zwoe-Zzwanzig – dann schicke ich dir mein heutiger Kuchenrezept mit allen Details & Bachteips zum Selbern

00:53:22: wachen.

00:53:23: Wenn Sie so sagen, sie möchten dem Land dienen und dann frage ich mich ja was kommt denn zurück vom Land von den Medien?

00:53:30: Das Privileg das tun zu können.

00:53:33: Ich habe in diesen knapp zehn Jahren so viel gelernt durch die Außenministerrolle die Welt verstehen können, eine Entdeckungsreise duscht mich selber sogar.

00:53:48: Wie halte ich den Druck aus?

00:53:52: Neutral oder dynamisch?

00:53:56: Ich meine es ist auch ein Weg mit sich selbst und das hat mich sehr fasziniert.

00:54:03: Jetzt sind Sie vor kurzem fünfundsechzig Jahre alt geworden.

00:54:06: andere würden jetzt aufhören.

00:54:07: sie sagen ich mache noch weiter.

00:54:09: Was erhoffen Sie sich von den nächsten Monaten, Jahren im Bundesrat?

00:54:13: Einen weiteren Gleisten für die AHV zuerst einmal.

00:54:16: Ich zähle weiter und nehme nichts.

00:54:19: Und dann ... ich glaube es ist meine Pflicht auch da.

00:54:23: Pflichtbewusstheit.

00:54:24: Ich wurde gewählt für eine Legislatur und wenn die Gesundheit wie ihr erlaubt... honoriere ich meine Verpflichtung bis am Schluss.

00:54:32: Es ist nicht ein manueller Kart, es ist einen Auftrag den man bekommt und den man mit Freude in Freuden

00:54:40: ausführt.".

00:54:41: Also quasi Sie bleiben so lange im Amt bis vielleicht ein anderer Außenminister kommt der auch Arzt ist und sagt, dass sie sich glaube beim Händedruck spürig gesundheitsmäßig ... Sie sollten aufhören!

00:54:50: Ärzte

00:54:51: im Bundesrat sind... Eine seltenheit.

00:54:54: Ich bin erst der zwei, den unter die achtzig Jahre und seit unter die achtzendachtundvierzigte Erste war im neunzehnten Jahr unter deinem Durgauer.

00:55:04: also offenbar ist es für erster nicht so attraktiv Bundesrat zu werden.

00:55:09: was

00:55:09: meine sie vom Lohn her

00:55:11: Könnte auch sein, jener Facharztrichtung kann auch kein Grund sein.

00:55:16: das hat mich sehr gefreut dass Sie Zeit gefunden haben heute hier zu sein dass sie auf den Abendessen verzichtet haben, um hier mit uns zu sein.

00:55:24: Der

00:55:24: Abend ist noch nicht beendet.

00:55:26: Was machen Sie heute noch?

00:55:27: Ich fahre nach Bern zurück also es hat auch noch etwas Zeit da, um etwas zu essen.

00:55:32: Also wenn ich zurückfahre dann denke ich gut wie war das jetzt mit meinem italienischsprachigen Humor gegenüber dem deutschweichigen Zuhören und der Zuschauer... Ist der Humor kompatibel?

00:55:46: konnte das interkulturell übertragen werden.

00:55:50: Darauf bin ich gespannt auf Ihre

00:55:53: Rückmeldung.".

00:55:55: Ja, wir werden Sie ihn geben!

00:55:56: Vielen Dank, dass Sie da waren und einen großen Applaus!

00:55:58: Danke schön.

00:55:58: Kommersprach im Jahr für Kassel!

00:56:11: Das war es von Politkuchen mit mir Michael Ellsender unter Bundesrat Iniazia Bassis.

00:56:17: Danke fürs Zulassen.

00:56:19: Wir gehören uns wieder ins Bau.

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